Vorfinanzierung mit lfd. Baussparer oder ohne

Diskutiere Vorfinanzierung mit lfd. Baussparer oder ohne im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo liebe Gemeinde. In naher Zukunft haben wir wahrscheinlich die Chance eine gute Immobilie ( ca.200.000€) zu erwerben. Nun stellt sich uns...

  1. manu82

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    Hallo liebe Gemeinde.

    In naher Zukunft haben wir wahrscheinlich die Chance eine gute Immobilie ( ca.200.000€) zu erwerben. Nun stellt sich uns die Frage, wie wir das finanzieren können. Wir haben insgesamt 4 Bausparverträge.

    1x LBS Spartarif 20.000 Euro ( z.zt. ca. 12.000 €)
    2x Wüstenrot Riester ca. 20.000 (ca. 2000 €)
    1x Wüstenrot 50.000 Euro (ca.4000 Euro)

    Die letzten 2 wurden abgeschlossen, als der Kauf noch nicht absehbar war. Nun ging es ganz schnell.

    Die Frage ist nun, ob man die Gesamtsumme vorfinanziert, bis die Bausparverträge zuteilungsreif sind und dann wieder splittet.
    Der LBS Vertrag ist ja eigentlich zuteilungsreif. Da gibt es aber aufgrund des Spartarifs keine guten Sollzinsen.
    Den würde ich zur Zeit wohl eher kündigen und als Nebenkosten für den Kauf sehen.

    Über Erfahrungsberichte und Tips würden wir uns freuen.

    Gruß aus Brandenburg
     
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  3. R.B.

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    Gibt es weiteres Eigenkapital?

    Wenn ich das richtig sehe, dann steht einem Kapitalbedarf von 200T€ zzgl. Nebenkosten, nur Eigenkapital von 18T€ gegenüber.

    Wie hoch ist die monatliche Sparleistung in die Verträge?
    Wie hoch ist der Darlehenszinssatz für den LBS Vertrag?

    Du schreibst zwar, dass der Darlehenszinssatz für das Bauspardarlehen relativ hoch wäre, doch bei den genannten Rahmenbedingungen wird auch ein Bankdarlehen nicht gerade günstig. Da kannst Du die günstigen Online-Super-Toll-Zinssätze sowieso vergessen.

    Gruß
    Ralf
     
  4. manu82

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    Hallo.

    Also wir haben unterm Strich ca. 22.000 Euro.

    Die Beiträge sind pro Monat ca:

    LBS (20.000) 83 Euro monatl.
    Riester ca. 150 monatl.
    Wüstenr. (50.000) 250 monatl.

    Bei der LBS bekomme ich 4,25 % Zinsen und müsste 6,9 % eff. Zahlen für den Anspruch. Das ist ja nun kein Schnäppchen.

    Gruß

    Manuel
     
  5. #4 GeorgPuetz, 21. Mai 2012
    GeorgPuetz

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    Ausrechnen, was sich lohnt, geht bei der super dünnen Faktenlage nicht. Erfahrungsgemäß lohnt es sich nur ganz selten, Bauparverträge vorzufinanzieren. Das vorhandene Eigenkapital inkl. dem, was in den Bausparverträgen drin ist, reicht aus, um die Erwerbsnebenkosten und ein paar kleine Renovierungen zu zahlen. Für die Banken ist das also mindestens eine 100%-Finanzierung. Viele Banken werden es ablehnen, die, die es finanzieren, nehmen einen kräftigen Zinsaufschlag. Voraussetzung ist übrigens, dass die Bonität besonders gut ist. Ist sie das bei der Sparleistung und dem vorhanden Eigenkapital?
     
  6. manu82

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    Hallo Georg.

    Wir haben das Glück bis zur Rente ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis zu haben.
    Da das Haus sehr gut in Schuss ist, haben Reparaturen/ bauliche Veränderungen Zeit.
    Sicherlich ist uns noch nicht unter dem Strich bekannt, was an Erwerbsnebenkosten auf uns zu kommt.

    Gruß

    Manuel
     
  7. Der Da

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    Erwerbsnebenkosten werden sicher sein:
    5% Grunderwerbssteuer (Brandenburg)(10 000 €)
    1,5 % Notarkosten (geschätzt) (3000 €)
    3,57 % Makler (oder mehr) (7140 €)

    Und bestimmt einiges bei Versorgern und Ämtern. Kleinkram eben.
     
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  9. manu82

    manu82

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    Ok, dass wir das Glück hatten 5% bezahlen zu dürfen war mir schon bekannt.
    Maklerkosten entfallen zum Glück, da es eine rein Private Sache wird.

    Also muss man schon mal locker mit 15.000 Euro rechnen.
    Danke.

    Gruß
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Das ist nicht viel wenn man ein Haus kaufen möchte.

    Die Doppelbelastung aus BSV und Hausfinanzierung wäre nur bei entsprechendem Einkommen tragbar. Deshalb wird es wohl auf eine Kündigung eines bzw. mehrerer Verträge hinauslaufen. Die Abschlußgebühr kannst Du abschreiben, was gerade bei Verträgen ärgerlich ist, die erst kurz laufen.

    Sehe ich auch so. Also wird dieser Vertrag liquidiert. Den 50T€ Vertrag wird man auch kündigen, da dieser Dein monatliches Einkommen mit 250,-€ belastet. Dafür könntest Du schon 50T€ Hausdarlehen finanzieren.

    Unter´m Strich läuft das auf eine 100% Finanzierung hinaus. Gehen wir mal davon aus, dass das EK reicht um alle Nebenkosten zu finanzieren, dann wirst Du Dich mit einem Zinssatz irgendwo zwischen 3,2 und 3,5% anfreunden müssen, je nach Zinsfestschreibung (10 Jahre oder 20 Jahre) wird es auch in Richtung 4% gehen. Daraus folgt eine monatliche Belastung < 1.000,- €.

    Was hier machbar ist hängt auch von den Einkommensverhältnissen ab.

    Weiterhin wäre zu prüfen, was in absehbarer Zeit an Modernisierungskosten auf Dich zukommt, und ob man dafür einen der BSV zurückhält (Bsp.: die Riester BSV).

    Gruß
    Ralf
     
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