Vorgehensweise zu "Haussteuerungskonzept" gesucht

Diskutiere Vorgehensweise zu "Haussteuerungskonzept" gesucht im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, ich kenne weder die Möglichkeiten noch die Preise, die die div. Steuerfunktionen heute so haben und ich den Eindruck habe, daß...

  1. Seev

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    Hallo zusammen,

    ich kenne weder die Möglichkeiten noch die Preise, die die div. Steuerfunktionen heute so haben und ich den Eindruck habe, daß mein Architekt alle Planung und Beratung des BH dem Elektriker überlassen will (da kein Plan vorhanden? :-). (Wir bauen ein (auch technisch) ambitioniertes EFH (ESH55) mit ELW.)

    Deshalb tue ich mich schon schwer festzulegen, was ich alles haben will.
    Daten-, Telefon- Fernsehkabel ist recht klar, aber der Rest?

    Bsp. Raffstoresteuerung: dezentral oder (wie) zentral, ... Wind-, Sonnensensor, Zeitschaltuhr ...?
    Ab wann ist dafür ein Steuergerät erforderlich, wann für die Rolläden ein separates oder welche anderen Funktionen könnte man sinnvollerweise damit noch abdecken? Es gibt div. Haustechniken wie KWL, Solaranlage etc..

    Bzgl. Licht brauche ich keine verrückten Steuerungen, wie Koppelung mit Fernseher etc..

    Wie ist die richtige Vorgehensweise, um zu einem vernünftigen Konzept für die Steuerung der div. Funktionen zu kommen und wer erstellt dieses am besten?

    - Klärung Bedarf
    - Klärung Möglichkeiten der Umsetzung
    - eigentlicher steuerungstechnischer Konzeptentwurf

    Danke und Gruß
    Seev
     
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  3. Trabi

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    Moin,

    überlässt dein Archi dem Maurer auch wo er welche Wand hinstellt?? Wozu dann überhaupt der Archi?
    Leitungsverläufe muss er ja nich festlegen (wobei auch das sinnvoll ist zu berücksichtigen und ggf. aussparungen, kanäle etc. gleich vorzusehen und nicht nachträglich kernbohren oder stemmen zu müssen), aber was für typen von licht ungefähr wo in den raum soll würde ich da schon erwarten. Oder ist reiner Rohbau, halbwegs statisch in Ordnung als Ziel vereinbart?

    Da es ja so scheint, als würde es ein wenig auf technische Spielerein hinauslaufen - such dir, wenn der Archi es schon nicht macht, einen unabhängigen E-Planer, der Erfahrung mit sowas hat. Das kann der Dorfelektiker sein, isses aber meistens von den Anforderungen nich. Wenn dann "hab da auf der Messe mal was gesehen, aber eignetlich auch nur den Herstellerprospekt mal durchblättert" was irgendwie zurechtgeplant wird, geht das am Ende schief. Also Referenzen vorweisen lassen und wenn das nicht alles stimmig ercheint, ggf. Planung und Ausfühung trennen.


    erste entscheidene Frage was die Technik betrifft - Bus-System ala EIB/KNX, LON usw. oder klassisch mit geschalteten Leitungen.

    Was Tel & Co betrifft - Wohnzimmer und gleichwertige Räume spätestens alle 5 Wandmeter (um mit 3m Leitung zum Gerät zu kommen): 2 x 25er Rohr mit insgesamt 2x Cat7 (oder Cat 7 + Cat 5 - letzteres aber nur aus dem Aspekt der Biegbarkeit, nicht wegen minimaler Ersparnis) , 1x, besser 2x Sat/TV, mindestens ein volles Rohr komplett frei. Ggf. zusätzlich noch an Leitungen für Surround-System und Beamer denken.

    Wenn Bus-System nicht ausgeschlossen - parallel zu den Leitungen ne taugliche Datenleitung legen. Ebenso würde ich zu Fenster und ggf. Heizkörper ein oder zwei Cat5 vergraben (meinetwegen auch ohne Rohr direkt im Putz), um thermostate, ggf. einbruchsensorik oder temperaturfühler unterzubringen.

    Vernetzungsleistung für Rauchmelder nicht vergessen.

    Schalteranordnung an der Tür ebenfalls mit 2x Cat 5. Sei es nun für künftige Bus-Zwecke oder irgednwelche Heizungssensorik oder Energieampel-Tableaus.

    Wenn eine Das zuvie an Leitungen zur Technikzentrale wird, dann einma pro Raum nen Klemmkasten vorsehen, der von Mndestens 2x Cat 7 + 2 Cat5 + Rauchmelder + 2x TV sersorgt wird und dann der jeweiligen Nutzung entsprevhend umklemmen. Kann man auch für zwei oder drei angrezende Räume in einem machen.

    Leitungen - immer mind 5 adrig (bzw 2 mehr as aktuell gebraucht), die Teckdosenleitung evtl. auch als vollständiger Ring. Auch bei Bussystem!

    Sämtliche Dosen in tiefer ausführung. Für di TV & Co-Anschlüsse gerne auch 5 nebeneinander. besser 3 mit Putzdeckel drauf als hinterher nachträgliche welche zu ersellen. Wobei nich das Bohren an sich das Problem ist sondern die ggf. an der Bohrposition dann schon liegenden Leitungen... Ggf. Strom und das Daten/TV-Gedöns übereinander anordnen. Gibt aber Leute, die auf die Optik zweier aneinandergesetzter Blendrahmen allergisch reagieren. Für mich würde hingegen die technische Flexibilität der meinetwegen 4 x Datenkrams und drunter 4x Steckdsoen, davon zwei geschaltet überwiegen.
     
  4. #3 greentux, 2. April 2010
    Zuletzt bearbeitet: 2. April 2010
    greentux

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    Wenn Du Haustechnik / Elektroplanung mit beauftragt hast beim Archi, sollte er es auch machen. Wenn nicht, dann eben nicht.
    Ich denke aber, das der gemeine Archi nicht alles kennen kann. Er hat doch mit dem reinen Bau genügend Fachthemen zu bewältigen. Heizung, Sanitär und Elektro läßt man daher entweder extra planen (Haustechnikplaner) oder vom Handwerker seines geringsten Mißtrauens planen und bauen. Bei letzterem entfällt dann der ggf. vorhandene Vorteil einer Ausschreibung.
    Haustechnikplaner für EFH sind nicht so einfach zu finden, daß wurde hier schon diskutiert.
    Weiterhin kannst Du Dich natürlich auch ausführlich selber damit beschäftigen. Dann werden einige Diskussionen mit Fachleuten einfacher und fruchtbarer.
     
  5. coroner

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    und ggf auch mal in 1-wire einlesen. kann ne interessante kombination mit knx geben...
    aber ich denke, er braucht erstmal jemand, der den 10.000 ft überblick vermittelt.
     
  8. Seev

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    Wenn ich mich nicht täusche, dann ist das keine HOAI-Grundleistung. Das wird wohl seinen Grund haben.

    Die Frage mit KNX ist so eine Sache. Gibt es dazu Kriterien, ab wann sich das finanziell rechnet?
    Die anderen Aspekte sind schon +/- klar, aber ich vermute mal, daß ich nicht genug "Spielereien" einsetzen will, um das richtig zu nutzen, sofern gleich alles richtig vorbereitet oder installiert wird. Deshalb tendiere ich bisher zur konventionellen Installation.
     
  9. greentux

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    Ja gerade weils keine Grundleistung ist, sollte er es extra beauftragen - oder eben nicht...

    Rechnen wird sich KNX vermutlich nur, wenn man genügend "Spielereien" hat :) Also Rollos, Lampen, Lampen, Lampen, "Alles aus"-Schalter, usw...
    Aber wie so oft: was rechnet sich schon...
     
  10. Seev

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    Gut, aber soweit ich bisher erkennen kann ist es bei unserem A. wohl keine Frage der Beauftragung, sondern eher der Vorgehensweise und der Kompetenz.
    Deshalb würde mich halt mal intersssieren, wie denn der dafür kompetente Profi vorgehen würde, d.h. was ich erwarten kann und was ich am Ende immer noch selbst machen muß.
     
  11. greentux

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    Der Profi wird wohl versuchen herauszufinden, was Du genau brauchst. Das bekommst Du dann... Also so wie der Archi halt auch, nur eben für Haustechnik oder speziell Elektro.
    Ich habe letztens irgendwo ne DIN gefunden, die sogar den Einbau eines Bussytems fordert....
     
  12. Trabi

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    Moin,

    > Bussystem fordert

    Meinst du den neuesten Streich aus 18015-Reihe? IMHO sehr unschön formuliert, legt es ein Bus-System doch nahe. IMHO kann man das mit GMV nur so deuten, dass es Mindeststandards festlegt, an die sich ein Bus-System, so es denn zur Anwendung kommt halten soll. Die "Herstellerfreundliche" Lesart wäre reiner Irrsinn.
     
  13. greentux

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    Ja 18015 Teil 2... Dort kann man herauslesen, das man - wenn man denn ohne BUS baut - schon alles vorsehen sollte. Am Besten schonmal die Busleitung :), wenigstens Leerrohre und genug Platz in den Unterverteilern...
     
  14. Seev

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    Aha, und sind die auch so dick gesät wie die anderen HT-Ingenieure, die sich fürs EFH eignen?? Diese Diskussion lief hier ja schon mehrfach.
    Aber ich würde so einen Profi echt gerne kennenlernen. Offenbar kennt mein Architekt auch keinen passenden. Muß doch auch einen Grund haben, oder?

    Wer mir einen vermitteln oder empfehlen kann, bitte melden, gerne per PN.

    Nach meiner bisherigen Beschäftigung mit KNX gehe ich stark davon aus, daß ich das besser nicht mache, solange ich keine "Lichtszenen" etc. erstellen will.
     
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  16. greentux

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    Tja, schwer zu finden. Leider.
    Wenn man das auf KNX beschränkt, ist es vl. schon hilfreich, mal 2 oder 3 Elektrofirmen zu besuchen und das zu diskutieren. Immer mit den richtigen Fragen im Hinterkopf. Dümmer wird man dadurch nicht.
     
  17. Falk

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