Vorkalkulation/Kostenabschätzung

Diskutiere Vorkalkulation/Kostenabschätzung im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, ich habe schon viele Tipps hier im Forum gefunden und habe nun ein konkretes eigenes Anliegen: Wir planen den Neubau eines...

  1. abakapa

    abakapa

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    Hallo,

    ich habe schon viele Tipps hier im Forum gefunden und habe nun ein konkretes eigenes Anliegen:

    Wir planen den Neubau eines Einfamilienhauses in Rheinland Pfalz (ländliche Region, Nähe Mainz). Leider haben wir bei der groben Vorkalkulation/Kostenabschätzung noch große Probleme. Sicherlich hängt das von etlichen Faktoren (Extras, etc.) ab und ist daher niemals ein fester Wert, jedoch würde mich interessieren, wie ihr die Kosten abschätzt bzw. wie die realen Kosten im Bezug auf eure Abschätzung tatsächlich gewesen sind.

    Wir kalkulieren aktuell:
    • 1. Grundstück 90.000 € + 10.000 € (Nebenkosten) = 100.000 €
    • 2. Hauskosten KfW70, 180 qm Wohnfläche: 170 x 1600 € = 272.000 €
    • 3. Garage: 15.000 €
    • 4. Küche: 15.000 €
    • 5. Außenanlage: 10.000 €

    insgesamt: 412.000 €

    • Ist diese Kalkulation realistisch oder zu hoch/tief? Sollte man hier noch weitere Nebenkosten/Puffer kalkulieren?
    • Oft ist von 1500/1600 € pro qm als Abschätzung die Rede - was wird hier mit eingerechnet?
    • Welche Kosten muss ich davon für Architekt/BauIng (Pläne, Anträge, Statik, Wärmenachweis, Bauleitung etc) rechnen?
    • Gibt es für die Kalkulation von Eigenleistungen eine Faustformel? Oft lese ich, dass die Eigenleistungen meist überschätzt sind.

    Danke
    aba
     
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  3. Zellstoff

    Zellstoff

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    hat mal was vernünftiges gelernt
    Hi,

    1500-1600€/m² Wfl würde ich als reine Baukosten ansetzen für ein Standard EfH. Also Planer etc. kommt on top. Rechne mal mit 25% auf die reinen baukosten drauf (also 272.000 * 1,25 = 340.000€).
    Planst Du statt mit Archi und Co. mit GU/GÜ zu bauen, kannst Du auch grob von 2000€/m² (+-10%) ausgehen (normaler Standard)

    Dazu kommen dann noch Grundstück/Anschluß/Nebenkosten/Aussenanlagen etc..
    Aussenanlagen mit 10.000 ist sehr nedrig angesetzt, kommt natürlich drauf an was Du willst. Für 10K gibts nicht mehr als etwas Pflaster und Machendraht.
    Grundstück kann Dir vermutlich keiner sagen, der die Gegend nicht genau kennt.
    Wenn das zu teuer wird, solltes Du mal überlegen, obs wirklich 180m² Wfl sein müssen, Das ist schon viel, wenn man von einer normalen 4Personen Famiie ausgeht.

    vg

    Zellstoff
     
  4. Zellstoff

    Zellstoff

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    hat mal was vernünftiges gelernt
    ach ja, Eigenleistung: kommt natürlich drauf an, was Du a) kannst, b) wieviel Zeit Du hast, c) wieviele Freunde etc. Dir regelmässig helfen, d) welche Werkzeuge Du hast usw usf...
    Grob würde ich (ich bezeichne mich als handwerklich begabt und hatte selbst 2 Monate frei während des Bauens) max. 10% der reinen Baukosten als Eigenleistung ansetzten. Und da musst Du schon Rosinenpickerei betreiben. Zudem will man ja bei den kritischen Gewerken keine Gewährleistung verlieren.
     
  5. coco77

    coco77

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    ich hab am wochenende noch mal unsere baukosten "aktualisiert" und bin dort mal wieder auf die kosten der außenanlagen gestoßen.
    mittlerweile (nach 1 jahr wohnzeit) liegen wir bei 45k...
    nicht, dass du denkst wir hätten einen superangelegten garten.. (grundstück knapp 800qm)
    darin enthalten sind:
    110qm pflasterarbeiten
    50qm holzterasse
    knapp 300qm rollrasen
    zaun (75m zaun stabmatten höhe 1m - (10m zu 1,80 inkl. blickschutz)) 65m wurden nur zur hälfte gerechnet (geteilt mit den nachbarn)
    pflanzen (fast nur gräser und stauden, 5 obstbäumchen, ein paar heckenpflanzen) alles in mini :-)
    zierkies...

    also das hatten wir so auch nicht geplant bzw. geschätzt... außenanlagen sollte man deutlich höher ansetzen.. wir hatten auch mal 10k im kopf.

    fertiggarage kostete bei uns 3x9 = 11,5k (inkl. stromanschluss).

    unsere küche hatten wir mit 10k geplant geworden sind es dann 20k..

    also nur mal als richtwerte...
     
  6. Manni5

    Manni5

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    Meine Freundin und ich überlegen auch grade in die Richtung und haben auch nur mal grob überschlagen.
    Da sind eure Einwände echt nützlich und viel wert (aber ehrlich, so viel für die Außenanlage und den Garten, damit hätte ich nie gerechnet)!
    Und dass Küchen teuer sind ok, aber 20.000... Das kann ich mir bei meiner Freundin aber schon vorstellen wenn ich's mir so überlege.
     
  7. abakapa

    abakapa

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    Vielen Dank für die ersten sehr hilfreichen Antworten.

    Richtig wegweisend für die Baukosten ist (zumindest in meiner Rechnung) der 2. Punkt:
    2. Hauskosten KfW70, 180 qm Wohnfläche: 170 x 1600 € = 272.000 €

    Sind 1600 € / qm wiirklich sinnvoll? Oder reicht es, mit 1500 € / qm zu kalkulieren?

    Desweiteren bin ich in der Gesamtgröße (ohne Keller) noch unsicher ob wir für 4 Personen wirklich 180 qm benötigen. Ich befürchte einfach, dass - ohne Keller - bereits viel Platz für Hauswirtschaftsraum, Vorratsraum etc. benötigt wird, der an normalen Zimmer anschließend fehlt.
     
  8. Zellstoff

    Zellstoff

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    hat mal was vernünftiges gelernt
    Aussenanlagen:
    Grad mal grob überschlagen, wobei bis auf Zaun (Doppelstabmatte, anthrazit, 26m, davon 12 mit Nachbar geteilt, Gartentürl aber kein Tor für Auto), der rd. 2000€ inkl. Montage gekostet hat, alles in Eigenleistung gemacht wurde.
    Grundstück vom GU 40cm unter fertigem Niveau planiert übergeben bekommen, insg. 200m² verbleibende Freifläche
    Also Eigenleistung: Kies ankarren (lassen) und verteilen/verdichten, ebenso Humus, Spilt, Betonpflaster rd. 60m², 18m² Granit Terrassennplatten, ein paar Leistensteine, Maschinen und Container leihen, Sand, Zement, 8m Lärchenzaun, Gartenhaus 3x3 in Eigenbau, 6m Thujenhecke zur Straße, 90m² Rollrasen, anständiger Sonnenschirm, Leuchten, Bewegungsmelder, Klingel.....und bestimmt noch irgendwas Kleinzeug...summa summarum allein fürs Materiall rd.: 10.000€; wie gesagt, Arbeit alles in Eigenleistung, teilweise mit Freunden (v.a. beim pflastern),.Jahresurlaub plus etliche Wo-Enden, Werkzeug alles vorhanden...
    und bei den 10.000 ist die Bordsteinabsenkung noch gar nicht drin ;)

    Das ist a) ein sehr kleiner Garten und b) nix aussergewöhnlich tolles/wertvolles. Allein ein 3m Gartentor fürs Auto, würde z.B rd. 2000€ zusätzlich kosten.

    Aber grad hier kann man mit EL schon einiges sparen: z.B. Nachbar hat Rollrasen verlegen lassen: Kosten 20€/m² (wobei das sauteuer ist, bekommt man auch für 16€) inkl. allem; in EL kostet Rollrasen inkl. Anlieferung rd. 6-7€/m², bei Abholung 4-5€/m².

    Für ne Grobkalkulation ohne EL, würde ich bei üblichen Grundstücksgrößen und Zugängen/Pflasterfllächen ohne große Abböschungen o.ä. mind. 20.000€ ansetzten um das wichtigste zu haben.
     
  9. Einmal

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    Man kann auch ggf. die alte Küche mitnehmen oder eben eine gebrauchte sehr günstig bei E..y erwerben. Weil - alle wollen immer eine neue Küche.

    Außenanlage für 45k? Klar - wenn man nichts selbst macht. Hier kann man nach meiner Meinung vieles in Eigenleistung erledigen. Vor allem ist kein Zeitdruck da, kann man nach und nach (mit Gehaltseingang) erledigen. Ich habe mir vom Tiefbauer ein Kiesbett für Einfahrt und einen Teerstreifen zum Eingang legen lassen. nächstes Jahr kommt die Garage. Das "reicht" erst mal.

    Nochmal für den TE - Wo ich mich verkalkuliert hatte:
    * Tiefbauer, Abwasser, Wasser und Strom - hier variieren die Preise extrem und sind - zumindest hier - schwer vorab abzuschätzen. Geschätzt hatten wir 7,5T€ - landen werden wir bei über 20T€. Also auf jeden Fall einen Puffer vor "Unvorhergesehenes" vorsehen.

    * Sonderwünsche (!) - kann man natürlich steuern, Fliesen, Elektro etc.

    Was fehlt in der Liste oben - noch einiges , u.a.:
    * Grunderwerbssteuer, Notarkosten, Baugrunduntersuchung

    * Finanzierungskosten (Bereitstellungszinsen)

    * Behörden, Bauantrag, Vermesser (ca. 5T€)

    * Baustrom, Bauwasser

    * Umzug, Renovierung
     
  10. coco77

    coco77

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    ja, das stimmt.
    wir haben das meiste (außer kies fahren/schleppen.. bei über 25t ist das auch schon eine arbeit und einpflanzen) alles machen lassen.
    wir konnten es nicht und uns war wichtig, dass alles fertig ist (und vernünftig ausgeführt) und wir nicht jahre mit schotter und halb fertigem garten leben müssen.
    wir wollten den garten direkt nutzen (haben wir auch diesen sommer schon direkt genossen). wir haben 2 kleine kinder und die wollen /sollen einfach direkt raus :)

    wenn ich sehe wie sich unser nachbar plagt.. er hat 45t schotter gescheppt, gerüttelt, steine gelegt etc.. er ist noch meilenweit von fertig.
    hat noch immer einen riesen berg vor der terasse etc.. und die beiden sind körperlich ziemlich fertig (aber na klar er spart dadurch viel geld).

    alleine das abplaggen des alten rasens hat fast 3000€ gekostet. das wurde mit nem riesenbagger gemacht.. hab gesehen die meisten unserer nachbar haben die erde vom "haufen" einfach auf dem alten rasen verteilt.. ob sich das nicht später rächt.
    wir haben überall zwischen den zäunen randsteine setzen lassen, denn wir wollten nicht, dass da später alles durchwächst..
    alles "kleinigkeiten" die kosten..

    uns war es das wert:-)
     
  11. Markul

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    Mit dem Budget kommste m.M.nach nicht hin. Wobei alles möglich ist... Ist ein Keller geplant?
    Hast du schon einen Plan? Bodengutachten? Wir haben für 171 qm GF ink. Keller KFW 70 und Einzelgarage
    ca. 320 TEU gezahlt. Ohne Nebenkosten. Ausstattung normal. Jetzt nicht das billigste, aber auch
    nicht übertrieben. Parkettboden, eine große HST im Wohnzimmer, Raffstore elektrisch. Bad mit ein paar Extras
    und schicken, großformatigen Fliesen und grooooßer Dusche. Pelletsheizung. Dazu dann Küche 21 TEU. (waren v.a. die Elektrogeräte welche
    meine Frau wollte). Außenanlagen noch gar nichts. Angebote dafür ca. 25-30 TEU. Nebenkosten hatte ich sehr genau kalkuliert. Kanal, Strom, Abwasser etc.
    in Summe ca. 9 TEU. Denke auch an die vielen kleinen Sachen. Vermessungsamt, Schornsteinfeger, Abnahme der Heizung, Gebühren Bauantrag, Bankkosten etc.
    Was ist unterschätzt hatte waren v.a. Lampen. Ich wollte nur noch LED. Eine Kombination zwischen LED Spots und LED Lampen bzw. LED Panele.
    Wenn du da gute Qualität willst, dann kannst ordentlich Geld ausgeben. Trotz Internet und Amazxx.
    Vorhänge haben wir noch gar nix. Noch keine Bilder an der Wand. Keine neuen Möbel. Z.t. haben wir sehr hochwertige Sachen. Z.t. aber auch noch billige Dinge von früher.
    Die Erneuerung der Sachen wird nochmal ne Stange Geld kosten. Aber das ist individuell.
     
  12. coco77

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    ich hab jetzt noch mal unsere baukosten rausgesucht..
    unser haus ist ein kfw70-haus 158qm wohnfläche + 44qm nutzfläche (dachboden ausgebaut).

    Grundstück (knapp 800qm), allerdings noch nicht voll erschlossen, irgendwann stehen noch mal die straßenendausbaukosten an die von anno tuk abgerechnet werden.

    alle angaben inkl. aller gebühren, anschlüsse etc.

    1. Grundstück: 109.000€
    2. Haus komplett (inkl Maler, Bodenbeläge etc.): 297.000€
    3. Außenanlagen (doch nicht ganz 45k) : 43.000€
    4. Garage inkl Stromanschluss 3x9 :11.500€
    5. Küche: 20.000€
    6. Inneneinrichtung (Lampen, Gardinen, etc):16.000€

    Gesamt: 496.500€ (geplant hatten wir 415.000€)
     
  13. Zellstoff

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    16k für Lampen Gardinen etc...Respekt, das sind aber schöne Lampen ;)
    Das haben wir für alles an Inneneinrichtung (Schränke, Esstisch inkl, Stühle, Lampen (wobei, da hängen noch etliche Russenlampen rum) bei weitem nicht ausgegeben..
    Aber auch bei Dir ganz grob: 297.000 fürs Haus bei 158m² Wfl = 1880€/m² inkl. Planung etc. zzgl Grund, Aussenanlagen..
    Da fehlen aber noch so Kleinkram wie Notar, Grunderwerb oder?

    Mit 1500€ oder 1600€ inkl. Planung/Anschluß etc..wie vom TE gewünscht, kommt man idR nicht hin oder man speckt ganz massiv ab in Qualität und Komfort.
     
  14. abakapa

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    vielen Dank!

    Bei Coco sind es dann umgerechnet 1879 € pro qmWF.
    Sind da Nebenkosten (Anschlüsse), Architekt/Statik etc. mit dabei? Viele Eigenleistungen?
     
  15. coco77

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    da ist wirklich alles drin (wir haben mit gü gebaut).
    jegliche notarkosten, grundbucheintragungen, hausanschlüsse etc.

    und wir haben nichts selbst gemacht (außer im garten wie oben bereits beschrieben).

    ach ja und bein "inneneinrichtung" sind nicht nur lampen drinnen ;-), sondern auch ein esstisch, eine couch etc...:-), aber alleine für gardinen (und dann sind nur die plisseedinger) hab ich schon über 3000€ gezahlt.
     
  16. Zellstoff

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    für 1900€/m² inkl. allem wirds bei uns schwer über GU/GÜ. rd. 2000€/m²Wfl muss man hier in die Hand nehmen für ein normales EFH ohne großem architektonischen Schnickschnack; dann sind aber noch keine Extras drin wie KWL oder Kaminofen/Schornstein oder WP oder HST oder mehr Elektrik etc.... Aber wie oben geschieben: 2000€/m²Wfl +- 10% sind ein ganz guter Anhaltspunkt.
     
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  18. abakapa

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    Danke für die vielen Hinweise, Ratschläge und Ideen.
    Ich habe aus den zahlreichen Postings meine ursprüngliche Kalkulation überarbeitet:

    377.000 (ohne Grundstück) ist aber eine extrem hohe Summe. Hier hätte ich weniger kalkuliert. Gibt es noch Einsparpotentiale, habe ich irgendwo zu tief/hoch kalkuliert oder etwas vergessen?
     
  19. Zellstoff

    Zellstoff

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    hat mal was vernünftiges gelernt
    für 170m² Wfl finde ich 310.000€ inkl. aller Planung und Nebenkosten für alles eine durchaus realistische Zahl für eine erste Grobkalkulation.
    Risiken/Unsicheheiten sind natürlich immer da: Baugrund, Abbruch Altbestand, Erschließungskosten etc...
    Mehr/genauer würdest Du es erfahren, wenn Dein A. das sauber plant und rechnet. Ob das Dein "Bekannter" kann und so macht, weiß ich nicht, ebenso wenig, ob er nach HOAI abrechnet (was er in Deinem und Seinem Interesse tun sollte, aber dann wirds mit den 30k eng für A. und Statik und Bauleitung)

    Jetzt sollte man dazu sagen, dass mMn bei den rd. 310.000 keine großen Sonderdinge drin sind, wie Sole WP, KWL, Holz-Alu Fenster, komplexe Architektur oder ähnliches, sondern rel. normale Ausstattung. Da kann man noch viel nach oben ausgeben, und eher wenig nach unten.
    Daher und wg. der o.g. Unsicherheiten würde ich da sogar noch 10% Sicherheit auf die geplanten Baukosten oben drauf als Reserve planen.

    Am meisten sparen kannst Du natürlich durch Reduktion der Wonfläche. Müssen es wirklich 170-180m² sein? Reichen nicht auch 140?
    Da wäre jetzt ein guter A. wirklich von Vorteil, der Deine echten Bedürfnisse abfrägt und daraus ein stimmiges Gesamtkonzept erstellt. Ob das Dein Multifunktionsbekannter so kann, weiß ich wieder nicht, ebenso wenig übrigens, wie man sicher einen guten Architekten findet der das dann auch wirklich so macht.

    Relativ sicher bin ich mir aber, dass vermutlich mehr als wirklich nötige Wohnfläche verbaust, wenn Du alleine anfängst das zu planen. Schau mal in die Architekturecke hier, welche Mängel so selbst gezeichnete Pläne haben.

    Und klar, kann man auch ne Küche für 5.000€ und eine Fertiggarge für 8000€ verbauen oder polnische Fenster oder oder oder..die Frage ist, wo man selbst die Grenze zw. "günstig" und "billig" zieht.
     
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