Vorlauftemperatur Verlegeabstand etc.

Diskutiere Vorlauftemperatur Verlegeabstand etc. im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Halo, heute waren wir bei unserem Heizungsbauer zur Vertragsbesprechung. Im Vetrag bzw Anhang 1 wurde von uns festgelegt das die...

  1. #1 Bauen2005, 8. März 2006
    Zuletzt bearbeitet: 8. März 2006
    Bauen2005

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    Halo,
    heute waren wir bei unserem Heizungsbauer zur Vertragsbesprechung.
    Im Vetrag bzw Anhang 1 wurde von uns festgelegt das die Verlegeabstände im Bad und in Randzonen maximal 80mm haben sollen.
    Desweiteren die restlichen Verlegabstände mit maximal 150mm

    Denn Passus 150 Millimeter möchte dieser streichen dar dies von der Wärmermittlung abhängt.Dies haben wir erstmal so stehen lassen.

    Desweiteren steht im Vertragsentwurf,das die Oberflächentemperatur maximal 25 Grad betragen darf und in Randzonen und bädern bis 27Grad.
    Die Vorluaftemperatur darf maximal bei 28 Grad liegen.

    Auch diesen Passus mit der Vorlauftemperatur soll gestrichen werden.

    Ich hege jetzt hier den Verdacht das er hier Baurägerhütteverlegeabstände verlgen will udn eine hohe Vorlauftemperatur fahren will.

    Frage.:
    1)Gibt es einen Din die sagt wie hoch die Vorlauftemperatur sein soll oder etwas in den anerkannten Regeln der Technik?
    2)Ich lese immer wieder das die Vorlauftemperaturen 35 Grad nicht überschreiten sollen Ist dies mit einem 150er Verlegabstand möglich??
    3)Wo sollte idelaerweise heutzutage die Vorlauftemperatur liegen???
    4)Welche Verlegeabstände sind ok udn ab was für einem mass ist es nicht mehr gut??


    Vielen Dank im voraus

    Gruss

    Oli
     
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  3. #2 R.B., 8. März 2006
    Zuletzt bearbeitet: 8. März 2006
    R.B.

    R.B.

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    Hallo,
    ich verstehe nicht, was Dein Heizer gegen die Bedingungen hat. Immerhin verdient er daran nicht schlecht, denn die Rechnung bezahlt ja schließlich der Bauherr. Und je niedriger der Verlegeabstand, um so mehr Rohr kann er verlegen, um so mehr Heizkreise werden benötigt, um so teurer wird die Angelegenheit, und um so mehr Gewinn kann er fahren.

    Doch bevor man an solche Details geht, sollte zuerst die Heizlastermittlung vorliegen. Und zwar keine Schätzung Pi mal Daumen, sondern eine richtige Berechnung nach EN12831. Dann sieht man schnell welche Wärmestromdichte man wo erreichen muss und welcher Verlegeabstand bei entsprechender Vl Temp. ausreicht. Dann ist es eine Frage des Geldes, ob man hinsichtlich Kosten noch etwas optimieren möchte, oder ob man auf möglichst niedrige Vl Temp. hin optimiert.

    Alles andere macht keinen Sinn.

    Natürlich sollte der Verlegeabstand möglichst niedrig gewählt werden damit man die VL Temp. reduzieren kann. Das ist vor allen Dingen für eine WP von Vorteil.

    Die 4 Fragen kann man also pauschal nicht beantworten, da kommen sehr viele Faktoren zusammen. Ich versuche mich trotzdem an den Fragen.

    1. Mir nicht bekannt
    2. Das muss man rechnen, sollte aber möglich sein
    3. Möglichst niedrig
    4. Die Frage macht für mich wenig Sinn. (siehe Zusammenhang oben)

    Grundsätzlich sollte man noch bedenken, daß es erst einmal darum geht, daß der Raum die gewünschte Solltemperatur erreicht, und das auch bei tiefen Außentemperaturen. Aus der Heizlastermittlung ergibt sich eine Mindestleistung die dafür "installiert" werden muss.

    Mit Hilfe der Fläche und Heizlast kann ich dann die erforderliche Wärmestromdichte ermitteln und daraus dann die restlichen Parameter wie min. Verlegeabstand, Spreizung /Volumenstrom, und notwendige Vorlauftemperatur.

    Gruß
    Ralf
     
  4. bauhexe

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    Prinzipiell denkst du richtig. Je geringer der Verlegeabstand, um so geringer die Vorlauftemp.. Und angenehm, behaglich + nicht direkt fühlbar isses auch.
    Das ist alles immer auch von den Wärmeverlusten (Dämmung) des Hauses abhängig. Aber bei -20°C außen werden 28°C Vorlauf nicht immer reichen.
    Sag dem Heizi doch einfach, dass Du ja die Mehrlänge vom Rohr gerne zahlst, weil es sich für Dich so rechnet und auch Komfort bedeutet, dann wirst ja sehn :D :D :D .
     
  5. #4 Achim Kaiser, 8. März 2006
    Achim Kaiser

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    ...bei den Vorgaben....

    wäre meine erste Frage :

    ......und von was träumt Ihr nachts ? :winken

    Bei den Vorgaben bleibt nur *Vertragsbruch*, denn sie sind nicht erfüllbar :)

    Ich verstehe den HZB, der nun erst mal eine Berechnung machen und dann mit *realistischen* Vorgaben ums Eck kommen will.

    FBH nach dem Motto verlegt *viel Rohr hilft viel* geht auch meistens in die Hose, man sollte schon nen groben Plan haben, wo viel auch viel hilft und wo nicht.

    27 Grad Oberbelagstemperatur bei 28 Grad Vorlauftemperatur halte ich mal bei einer konventionellen FBH einfach für ein Gerücht.

    Regelmäßig hat man schon alle Hände voll zu tun, die Anlage sauber auf die *üblichen* 35 Grad max. Vorlauftemperatur auslegen zu können.

    Nur wenns wirklich extrem gut passt kann da noch manchmal die Vorlauftemperatur gesenkt werden....

    In den Bädern kommt meist sowieso keine Freude auf...denn da gehts eh immer knapp her, was die Heizleistung angeht.

    Im Moment würde ich dazu raten einfach abzuwarten, welche Vorschläge der HZB macht und *belegt*, heisst Berechung auf den Tisch, Verlegeskizze dazu mit den Verlegerastern und erst *dann* kann man sich über Ausführungsdetails wirklich unterhalten.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  6. #5 Hendrik42, 9. März 2006
    Hendrik42

    Hendrik42 Gast

    VLmax von 28°C finde ich ein bischen irre. VLmax von 35°C will man bei WP sicher haben, VLmax von 30°C ist anzustreben, aber drunter...

    Für VLmax 30°C muss das Haus dann schon ganz gut gedämmt sein, damit zwischen zwei Heizschlangen noch eine Hand passt :-). Aber wir haben ein KfW60 Haus mit FBH VLmax 35°C und unsere Heizschlangen liegen so 10-12cm auseinander. 15cm muss man für VLmax 30°C mit Sicherheit unterschreiten, baut man kein KfW40 Haus.

    Eine Oberflächentemperatur von 30°, ja selbst 35° stellt noch kein Problem dar, selbst wenn man etwas empfindlich ist und immer barfuß läuft, würde ich sagen. Aber selbst bei Kacheln liegt die Oberflächentemperatur immer noch 1-3° unter der VL-Temperatur.

    Der HZB soll mal eine Berechnung machen. Damit macht er dann schon mehr als die meisten.

    Aber nicht Verarschen lassen und sagen, er soll die Berechnung für 21°C Raumtemperatur (im Bad 24°) machen und nicht für die 19°C die gerne mal in der EnEV angenommen werden!

    Gruß, Hendrik
     
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