Vorlauftemperatur Wärmepumpe und FBH (Definition)

Diskutiere Vorlauftemperatur Wärmepumpe und FBH (Definition) im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen! Ich habe mal eine Frage an die Wärmepumpen- und Fußbodenheizungs-Experten. In meinem neuen Haus Bj. 2010 ist eine...

  1. #1 Hausbauwill, 17. Dezember 2011
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    Hallo zusammen!

    Ich habe mal eine Frage an die Wärmepumpen- und Fußbodenheizungs-Experten.

    In meinem neuen Haus Bj. 2010 ist eine Sole-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung installiert.
    An der Wärmepumpe hängt ein 200 Liter Heizwasser-Pufferspeicher, es gibt aber auch die Möglichkeit dieser Speicher „abzuschieben“ und direkt von der Wärmepumpe in die FBH zu fahren. Einzelraumregelung ist ebenfalls vorhanden.

    Heizlast wurde nach EN 12831 (vereinfachtes Verfahren) und Fußbodenheizungsauslegung nach EN 1264 berechnet. Ein hydraulischer Abgleich wurde vorgenommen. 35°C Vorlauftemperatur wurden vereinbart und sind – soweit ich das recherchieren konnte – ohnehin durch die EN 1264 festgelegt (ich bitte um Korrektur falls ich da falsch liege).

    Nach Berechnung der FBH sollen bei -12° Außentemperatur mit 35° VL in den Wohnräumen 20°C und in den Bädern 24° C reicht werden.

    Nun bestehen folgende Probleme:
    1. Stelle ich an der Wärmepumpe die Heizkennlinie bei -10° C Außentemperatur auf 35° C ein kommen wir nicht auf die Raumtemperaturen. Mein Heizungsbauer erklärt mir nun, dass die Heizkennlinie an der Wärmepumpe 7k höher eingestellt werden muss, da es im System zu Verlusten komme und die 35° VL in der Fußbodenheizung benötigt werden. D.h. meine Wärmepumpe schaltet bei ca. 42° C Vorlauftemperatur ab.
    2. Verhält sich die FBH nicht wie berechnet, z.B. komme ich bei einer Vorlauftemperatur X in Wohn- und Badezimmer auf die gleiche Raumtemperatur, obwohl ja ein Unterschied von 4° C berechnet ist.

    Nun meine Frage: An welcher Stelle muss die vereinbarte Vorlauftemperatur erreicht bzw. eingehalten werden: An der Wärmepumpe, im Pufferspeicher, am Heizkreisverteiler oder an dem Punkt wo das Heizwasser in der FBH in den Raum kommt?

    Anmerkung: Wenn wir ohne Pufferspeicher arbeiten liegt die VL ca. 2-3K niedriger. Aber aufgrund des bei 2. geschilderten Problems überheizen wir dann das Wohnzimmer.

    Mir geht es nicht um ein bis zwei Grad Vorlauftemperatur hin oder her, aber 7K sind mir doch ein wenig viel.

    Vielen Dank für Eure Hilfe und einen schönen 4. Advent!


    Gruß hausbauwill
     
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  3. #2 Achim Kaiser, 17. Dezember 2011
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    Nach der FBH Norm ist alles was mit VL Temperaturen die unter den Grenztemperaturen des Estrichs liegt ok ... Das können 60, 55, 45 Grad sein je nach dem. Die Norm ersetzt nicht Hirn bei der Auslegung.

    Nach FBH-Norm ist u.U. vieles .... auch manches was in der Kombination mit bestimmten Wärmeerzeugern nicht unbedingt förderlich ist.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  4. #3 Achim Kaiser, 17. Dezember 2011
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    In dem Fall kriegt wohl das Wohnzimmer zu viel Wassermenge ab und das Bad zu wenig .... nachregulieren der Wassermengen ist das Mittel der Wahl.

    Ganz allgemein .... sämtliche Thermometer und Fühler für die *Regelung* sind meistens noch nicht mal justiert oder normalisiert. Tendenzmäßig bewegen sich die Angaben alle in Richtung *Schätzwert*. Je nach Typklasse der Thermometer sind da 3% vom Endwert der Anzeige ganz normal was die Dinger anweichen dürfen ...

    Yupp. Das ist die statische Betrachung eines dynamischen Systems.
    Was dann zur Frage führt betreibt ihr die Anlage auch entsprechend der Berechnung ?

    Eine FBH erreicht nach ca. 16 h *Beharrung* ....

    Die Berechnungswerte gehen von einer *ständigen* Beheizung aus - heisst von einem *dauerhaften* Betrieb der Räume auf diesem Temperatuniveau.

    Speziell bei Bädern führt das regelmäßig zu Unterversorgung im normalen Betrieb wenn tagsüber hier *gespart* wird und nur ca. 20°C Raumtemperatur vorgehalten werden und dann für ne Stunde morgens und abends gerne die 24°C auf dem Thermometer gesehen werden würden.
    Bei ausschließlichem FBH-Betrieb geht das ganz einfach daneben.
    Hier brauchts einfach eine *schnelle* Wärmequelle wenn geregel werden will/soll ... eine träge FBH ist da nicht unbedingt das Mittel der Wahl.

    Das ist etwa so wie wenn ich von nem LKW die Agilität eines Sportwagens erwarte ....

    Heisst wenn ihr die Berechnungswerte tatsächlich prüfen wollt ... Nacht-Absenkung ade ... und Dauerbetrieb herstellen ... und für den Testzeitraum bitte eine gleichbleibende dauerhaft konstante Aussentemperatur bestellen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  5. R.B.

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    Das Badezimmer dürfte wohl das Problem sein. Ich bezweifle, dass bei der Berechnung der FBH für das Bad die 24°C möglich sind, ohne die VL für die anderen Räume unnötig in die Höhe zu treiben, oder zusätzliche Heizflächen einzuplanen.

    d.h. Du hast 2 Optionen.

    a.) Heizkurve hoch, alle Räume bis auf das Badezimmer abwürgen
    b.) Heizkurve "normal", und im Badezimmer eine zusätzliche Heizfläche vorsehen

    Sinnvoll wäre Option b.), aber jeder so wie er´s will.

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 Hausbauwill, 17. Dezember 2011
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    Hallo!

    Ersteinmal vielen Dank für die Antworten.

    ...die Anlage läuft konstant durch, keine Nachtabsenkung, keine Veränderungen an den Raumthermostaten etc.

    Am meisten stören mich die 7K Differenz zwischen Wärmepumpe und FBH, das drückt doch schon auf die JAZ. Da rutschen wir langesam unter die 4.

    ...klingt plausibel, aber trotzem mal eine dumme Frage: Warum werden solche Berechnungen angestellt und dem Bauherr vorgelegt wenn Sie nachher nicht eintreffen bzw. so deutlich verfehlt werden? Ergeben sich daraus nicht gewisse Pflichten für den Heizungsbauer - und damit auch Ansprüche meinerseits? Ich will da sicher kein Fass aufmachen, aber trotzdem würde mich schon interssieren wo ich stehe und welche Möglichkeiten ich habe.

    Weiterhin möchte in Anmerken, dass wir in einem Bad bereits eine zusätzliche Heizfläche, in Form eines Wandheizkörpers, nachgrüstet haben. Bringt ca. 2k zusätzliche Raumtemperatur. Vor dieser Maßnahme lagen die Temperaturen im Bad noch leicht unter denen im Wohnzimmer.

    Gruß
    hausbauwill
     
  7. Julius

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    Oder eben z.B. nen elektrischen IR-Strahler im Bad nachrüsten.
     
  8. R.B.

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    Da spielt die Hydraulik eine Rolle, also auch die Anbindung der WP an den Heizkreis. Ein Puffer ist hier meist unnötig.
    Wie ist dieser eingebunden? In Reihe oder parallel?
    Du sprichst von einer Absperrmöglichkeit, also fungiert er wohl als hydr. Entkopplung (Paralleleinbindung). Hat man die Hydraulik im Griff, dann das Teil absperren.

    Wie hast Du die 7K gemessen? Nicht dass die Anzeigegenauigkeit der verwendeten Thermometer hier eine größere Differenz erzeugt als in Wirklichkeit vorhanden ist.

    Ich kenne Deine Berechnungen nicht. Natürlich lässt sich das schön nach Norm hinbiegen, aber Norm muss nicht "optimal" sein.

    Badezimmer ist bei der Planung immer ein heisses Thema. Die 24°C erreicht man mit FBH nur dann wenn die Heizlast sehr niedrig ist und die VL Temp. etwas höher gewählt werden darf. Ansonsten geht´s nur über zusätzliche Heizflächen.
    Die gerne mal verbaute "Hühnerleiter" ist dafür denkbar ungeeignet. Besser eignet sich eine Wandheizung, oder ein größflächiger Heizkörper am FBH Kreis, am besten mit Gebläseunterstützung, oder halt ein el. betriebener Heizkörper oder IR-Strahler.

    Gruß
    Ralf
     
  9. #8 Achim Kaiser, 17. Dezember 2011
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    Nun .... wir kennen weder die Berechnung, noch den Soll oder Ist-Zustand.

    Es sollte nur mal aufgezeigt werden wo und in welcher Größenordnung Mess- oder Anzeigefehler auftreten können.

    Wenn das Abschiebern des Puffers schon 2°C an Vorlauftemperatur ausmacht, dann ist die Ursache dafür festzustellen.
    Vermutlich gibts da ne Wassermengenabweichung Anlage max zu WP Liefermenge.
    Dann holt sich die Anlage wahrscheinich den Rest über die Kurzschlussstrecke *Puffer* ...

    Wenn das Wohnzimmer zu warm wird ---> Abdrosseln.
    Das kann die Wassermenge sein, die im Bad fehlt ....

    Die Wassermengenanzeigen an den Verteilern - sofern es welche gibt - geben auch nur den *Trend* an ... mal davon abgesehen dass die Ablesegenauigkeit schon 10% ausmacht können die Dinger auch - je nach Anzeigebereich und Betriebspunkt - locker 10% beim Messwert abweichen ....

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  10. #9 Hausbauwill, 17. Dezember 2011
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    Am Pufferspeicher sind Vor- und Rücklauf der WP angeschlossen. Vom Pufferspeicher geht dann eine Leitung (Vorlauf) zu den Heizkreisverteilern für EG und OG. Und es kommt eine Leitung (Rücklauf) von den Heizkreisverteilern. Ob das parallel oder in Reihe ist weiß ich nicht :-)

    1. Die Vorlauftemperatur der WP entnehme ich dem Display am Gerät.
    2. Habe ich haushaltsübliche Thermoemter an Vor- und Rücklauf unmittelbar vor dem Heizkreisverteiler. Ich habe die Thermometer mal an einer geeigneten Quelle getestet - die arbeiten im Bereich um 35° C einigermaßen genau.
    3. Leite ich das aus den Aussagen und Handlungen des Heizungsbauers her. Der hat die Heizkennlinie an der WP so lange nach oben geschraubt bis die 24° C im Bad erreicht wurden. Somit sollten, nach seiner Aussage, die 35° C nun am Vorlauf anliegen.

    Aktuell schaltet die WP bei 42° C ab, am Vorlauf messe ich 35° C und im Bad haben wir 24° C. Allerdings ist es zurzeit ja noch einigermaßen mild, bei -12° C steigt die Vorlauftemperatur sicher noch an.

    Wir haben im Bad keinen "Handtuchheizköper" installiert sonder einen Raumheizkörper: Der soll, laut technischen Daten, bei 55° C Vorlauf 780 Watt bringen.

    Ich bin mir nicht sicher ob das Abschieben des Pufferspeicher allein die 2° C bringt. Soweit ich das beurteilen kann ist meine Anlage rücklaufgesteuert. Da Vor- und Rücklauf am Pufferspeicher hängen wird der Vorlauf gekühlt und der Rücklauf erwärmt. (Dadurch taktet die WP im Pufferspeicherbetrieb auch stärker). Um im Pufferspeicherbetrieb mit der gleichen Vorlauftemperatur wie im Direktbetrieb in die FBH zu fahren muss die Heizkennlinie um 2 bis 3K angehoben werden um der Abkühlung im Pufferspeicher entgegenzuwirken.

    Bad ist voll geöffnet und Wohnzimmer ist gedrosselt, aber ich werde das dem Heizungsbauer nochmal zur Aufgabe machen. Wobei ich bisher den Eindruck hatte das er die Raumtempertur ausschließlich über die Raumthermostate steuern will.

    Ich wünsche noch einen schönen Abend!

    Gruß
    hausbauwill
     
  11. Hendrik42

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    Nee, auf jeden Fall die Wassermengen besser einstellen. Du schreibst zwar oben, hydraulischer Abgleich wurde vorgenommen, aber wenn das Wohnzimmer zu warm wird... Wenn der hydraulische Abgleich Ideal ist, dann kannst Du alle Thermostate auf 30C drehen und trotzdem sind alle Räume gleich warm (ohne Sonneneinstrahlung usw.), ok? Da will man hin.

    Bad ist so eine Sache. Ich will eigentlich nicht die Systemtemperatur 4K höher fahren, nur damit man ein, zwei Stunden pro Tag nackt im Bad rumspringen kann... Was wir denn (leider?) doch nie tun... Wenn wir das Bad schön extra warm brauchen, also z.B. um die Gören zu baden, dann machen wir zehn Minuten den Föhn meiner Frau an, funktioniert super... :-)
     
  12. Hausbauwill

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    ...wie groß ist denn Euer Bad?


    Gruß
    hausbauwill
     
  13. R.B.

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    Das wäre parallel. Wie Du dabei den Puffer absperren möchtest, ist mir aber nicht klar.

    Da passen anscheinend die Volumenströme nicht, und es wird vom RL über den Puffer der HK-VL runtergemischt. In den meisten Fällen ist es gerade anders herum.

    Dann bleiben davon bei 35/30 vielleicht noch 250W übrig.

    Gruß
    Ralf
     
  14. Hausbauwill

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    ...an Vor- und Rücklauf jeweils ein T-Stück mit 3 Kugelhähnen. Am Abzweig hängt der Puffer-Speicher. Wenn es wichtig bzw. für die Beurteilung von Interesse ist stelle ich mal ein Foto ein.

    Der Heizungsbauer sollte die Anlage auf 35° C VL auslegen. Das wird von Ihm auch nicht bestritten. Ich möchte gern nochmal auf meine Ausgangsfragen zurückkommen: Ist irgendwo definiert an welcher Stelle im Heizsystem (WP / Puffer / FBH) diese 35° C anliegen müssen?

    Danke!

    Gruß
    hausbauwill
     
  15. #14 Achim Kaiser, 19. Dezember 2011
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    Normalerweise genügt die Heizflächenauslegung auf die Temperatur, heisst ab Verteiler der FBH. *Übliche* Verrohrungen in einer Kleinanlage sorgen normalerweise nicht für so große Verluste, dass die Temperatur wesentlich erhöht werden müsste (wir reden hier von ein paar 10tel Grad).

    Wenn die Temperaturen deutlich abweichen dann sollten die Messwerte überprüft werden ... z.B. Thermometer *direkt* nach der WP ... treten hier mehrere Grad Differenz auf kann es auch um Messwertabweichungen der Regelung gehen.

    Den Effekt habe ich z.B. ständig bei Brennwertgeräten bei denen der VL-Temperaturfühler direkt am im Gerät nicht gedämmten Tauscherabgang sitzt.
    Es werden *immer* 3 bis 5 Grad mehr an Temperatur angezeigt als an den vielleicht 1 Meter nach dem Gerät angeordneten Thermometern.

    Ich habs allerdings noch nie z.B. mittels nem Kontaktthermometer o.Ä. gegengeprüft .... ob es sich um eine echte Abweichung handelt oder ob hier ein System eben gleichbleibend daneben liegt.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  16. R.B.

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    Langsam kann ich mir die Installation vorstellen, und nur darum ging es mir.

    Die 2K im abgesperrten Zustand könnte man auf die Temp.fühler zurückführen, die 5-7K wären, wie oben schon geschrieben, wohl das Ergebnis der verschiedenen Volumenströme im WP- und Heizkreis.

    Gruß
    Ralf
     
  17. Hausbauwill

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    ...d.h. die WP wird die Wärme nicht los?

    Gruß
    hausbauwill
     
  18. R.B.

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    Nein.

    Man muss sich das einfach mal bildlich vor Augen führen. Im Prinzip hat man 2 Kreise, den WP Kreis und den Heizkreis. Beide verbunden durch einen Eimer, also den Pufferspeicher.

    Ist der Volumenstrom in beiden Kreisen gleich, dann findet im Pufferspeicher keine Wasserbewegung zwischen VL und RL statt. Das Wasser vom WP Kreis wird umgehend zum Heizkreis transportiert.

    [​IMG]

    Ist der Volumenstrom im Heizkreis (im obigen Bild "sekundär") höher als im WP kreis (primär), dann fließt Wasser vom Heizkreis RL durch den Puffer zum Heizkreis VL. Dort vermischt sich das kältere RL Wasser mit dem warmen VL Wasser. Die VL Temperatur zum Heizkreis sinkt.

    Gruß
    Ralf

    Ach ja, das Bild wurde ohne Genehmigung von Brunos Seite geklaut. ;)
     
  19. Hausbauwill

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    ...jetzt habe ich es verstanden. Herzlichen Dank!

    Gruß
    hausbauwill
     
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  21. #19 Hausbauwill, 8. Januar 2012
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    Hallo zusammen,

    zunächst noch alles Gute zum Neuen Jahr!

    Ich will das Thema nochmal "aufwärmen".

    Zwischenzeitlich habe ich die Vorlauftemperatur an dem Punkt gemessen wo die Leitung aus der WP kommt. Auch hier ca. 7° C Differenz. Die WP zeigt 42° C an, das Thermometer (ein haushaltübliches mit Außenfühler, Temperaturdifferenz +/- 1° C) 35° C.

    Kann das sein?

    Weiterhin:
    Die Leistungszahl (COP) soll laut Hersteller bei B0/35° C und 5K Spreizung bei 4,7 liegen.
    Laut Betriebstagebuch lag die durchschnittliche Soleeintrittstemperatur in der 1. KW bei 1,5 °C, Soleaustritt bei -2,5° C

    Die tatsächliche JAZ (ist nicht das Gleiche wie COP, ich weiß) liegt laut Betriebstagebuch in der 1. KW aber nur bei 3,9 (nur heizen, ohne Warmwasser).

    Wenn die WP tatsächlich mit 35° C läuft müsste die JAZ doch deutlich besser sein, oder?

    Ich blicke da langsam nicht mehr durch (und ich glaube mein Heizungsbauer auch nicht). Kennt jemand einen WP-Fachmann im Bereich Nordhessen/Ostwestfalen/Südniedersachsen?


    Gruß hausbauwill
     
  22. Julius

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    Eine "JAZ in der 1.KW" kann es nicht geben, da die JAZ ein Jahresmittelwert ist.
     
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