Vorsatzmauer vor alter "Trockenmauer" und Terassenumrandung

Diskutiere Vorsatzmauer vor alter "Trockenmauer" und Terassenumrandung im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hi alle, ich bin der Neue hier :winken Der Neubau innen ist (fast) komplett fertig und nun kommt der Garten an der Reihe. :) Nachdem wir ca....

  1. #1 buffy2007, 10. Juli 2009
    buffy2007

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    Hi alle, ich bin der Neue hier :winken

    Der Neubau innen ist (fast) komplett fertig und nun kommt der Garten an der Reihe. :)

    Nachdem wir ca. 350 m lehmigen Aushub hinters Haus geschafft haben
    und jetzt die Oberfläche nahezu komplett begradigt ist, soll nun die Terasse entstehen. Das Nachbargrundstück, das an dieser Seite der Terasse angrenzt, ist am Haus etwa 1,8 Meter höher als unseres und fällt schräg nach unten ab. (Ich stell nachher noch ein Foto ein).

    Der Nachbar hat dort nacht alter Tradition jeden Scheißstein aufeinander gestapelt und dadurch ist eine echt unanschauliche aber über Jahre stabile Trockenmauer entstanden. Das hat uns die ganze Zeit nicht gestört, aber da hier jetzt unsere Terasse hin kommt, werden wir eine Betonvorsatzmauer vornedrann hämmern.

    So, dass war die Vorgeschichte ;)

    Nun die eigentliche Frage, bzw. das Vorhaben:
    Da wir aus Kostengründen (Lage der Baustelle, Betonpumpe usw.) den Beton für die Mauer selber herstellen, wäre es einfacher für uns, zuerst das Fundament der Mauer zu giesen, natürlich incl. der kompletten Bewehrung für die gesamte Mauer und im zweiten Schritt dann die Mauer oben drauf.

    Geht das so? Verbindet sich der Beton der Mauer dann mit dem des Fundamentes? Und wie lange müssten wir wareten, bis wir mit der eigentlichen Mauer beginnen können?

    Wir haben schon einiges mit Beton im Garten gemacht, auch Fließestriche schon verlegt, sind also nicht unerfahren.

    Die zweite Frage betrifft die erste auch irgendwie, anschließend an diese Vorsatzmauer kommt eine sehr niedrige Mauer zum Eingrenzen der Terasse, die Gesamtlänge ist etwa 23 Meter! (Höhe ca. 50cm Breite ca. 25cm) Auch hier kommt Bewehrungsstahl rein.

    Hier ist die Frage, ob wir diese 23 Meter am besten am Stück giesen oder ob wir hier in Abschnitten arbeiten können/sollten, also mit Dehnungsfugen oder so.

    Der Untergrund ist generell hochverdichteter Lehm.

    Da ich mich gerne in so Themen einlese, hab ich von der Betonlobbywebsite schon einiges runtergelagen :D
    bin aber auch immer für gute Literaturtipps dankbar. Es sollte nur verständlich sein.

    Vorab mal danke und bis später
    Frank
     
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  3. Doozer

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    Stahlbetonstützen in Hochhäusern werden ja auch nicht in einem Stück bewehrt und gegossen ... Anschlussbewehrung beachten (und nichts mal so über den Daumen reinstellen).

    Wie sieht es denn aus mit Beton-Winkelsteinen (auf verdichtetem Schotter und Magerbeton versetzt?

    Ach so, vergessen: Schau mal nach, wie das baurechtlich aussieht mit einer Mauer (Höhe?) zum Nachbarn.
     
  4. #3 buffy2007, 10. Juli 2009
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    Hi Dozer,

    danke für die Antwort. Daran hatte ich auch gedacht, wollte nur sicher gehen ob das so einfach ist oder ob man irgendwas beachten muss. Anschlussbewehrung ist nat. klar.

    L-Steine sind keine Alternative, da wir die nicht ohne gigantische Kosten hinters Haus bekommen (15 Meter von der Straße weg und ca. 5 Meter tiefer! wir wohnen am Hang ;) )

    Baurechtlich passt das, ich hab Grenzbebauungsrecht vom Nachbarn erhalten und da wir ja nicht höher werden wie seine Mauer
    betrachte ich das mal als unproblematisch :)

    Gruß
    Frank
     
  5. #4 buffy2007, 10. Juli 2009
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    Hier die Fotos

    Das ist die Wand, die hinter der Vorsatzmauer verschwinden soll

    [​IMG]

    Das ist das Fundament für die "Umrandung", die die Terasse (rechts neben den Pfeilern des Balkons und hinten etwas nach links) umfassen soll.

    [​IMG]
     
  6. #5 wasweissich, 10. Juli 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    den ziegelsteinbereich würde ich mit bankirai verkleiden .

    und um eine solche trockenmauer jeden tag sehen zu können geben manche leute ein heidengeld aus.......
     
  7. alex2008

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    ich würde auch für Begrünen plädieren. Die Betonmauer macht viel Aufwand und Plackerei.
    Für die Mauer benötigt ihr dann ein Fundament. Platz woll ihr nicht viel verlieren, also vorne an der bestehenden Mauer runtergraben. Hält die dann? das wäre nicht die erste Mauer die dann ins rutschen käme!
     
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  9. #7 gunther1948, 11. Juli 2009
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    hallo
    wasweisich haste das bild mal vergrößert da kommt die optik schon ins wanken. aber ob betong jetzt der weisheit letzter schluss ist ichweisnicht.

    gruss aus de pfalz
     
  10. #8 buffy2007, 11. Juli 2009
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    Ich bin schon ein echter Freund der Trockenmauer, aber halt nicht von dieser.
    Bei näherer Betrachtung sieht die nicht wirklich doll aus.
    Ich hatte zuerst an eine Vorsatzmauer in trockenbauweise gedacht,
    das wird aber auch viel zu teuer und stabilisiert auch den alten Kram hintendrann nicht.

    Das Fundament ist schon (ne Woche) ausgehoben, die Mauer aber geht noch viel tiefer runter!

    Das Nachbargrundstück ist auch "historisch gewachsen" ist, also so nach und nach aufgeschüttet worden.
    Wer da mal drauf bauen will, bekommt Ärger ohne Ende. Ohne Pfahlgründung mindestens 10 Meter geht da nix.

    Wenn der Nachbar keine so horrende Preisvorstellung hätte, würde ich es kaufen, nur damit keiner was drauf baut ;) Mal abwarten.

    Jetzt gehts wieder ab in den Garten die restlichen Erdbewegungen mit Hacke und Schippe machen :mad: Maschinen gehn leider nicht (mehr) hinters Haus :motz

    Bis später

    Gruß aus Dudweiler (Saarland)
    Frank
     
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