Vorstellung und ein paar ganz naive Fragen..

Diskutiere Vorstellung und ein paar ganz naive Fragen.. im Bauen mit Architekten Forum im Bereich Architektur; Moin zusammen, ich habe mal ein paar Fragen, die vom Laien an den Experten gehen, und hoffe damit, trotzdem hier richtig zu sein. Und zwar...

  1. Scruffy

    Scruffy

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    Moin zusammen,

    ich habe mal ein paar Fragen, die vom Laien an den Experten gehen, und hoffe damit, trotzdem hier richtig zu sein.

    Und zwar geht es um den Neubau eines EFH, der irgendwann in den nächsten Jahren mal begonnen werden soll. Das entsprechende Grundstück liegt im Außenbereich. Das EFH darf maximal 170qm Wohn+Nutzfläche haben, ggf. plus Keller. Hierzulande ist die Vorgehensweise eigentlich die, sich einen Grundriss aufzumalen, den von irgendwem mit CAD-Programm kostengünstig aufhübschen zu lassen, irgendwen mit Stempel suchen und damit den Bauantrag einreichen.

    Jetzt hab ich auch schon einige Meisterwerke fabriziert, die würden mir auch reichen (meiner Laienmeinung nach), wenn man das ganze auf 200-220qm aufblasen könnte. Geht aber ja nicht. Daher wird wohl ein Profi ranmüssen. Bevor wir uns in den nächsten Monaten nach einem Architekten umsehen, daher ein paar Fragen, damit der uns keinen vom Pferd erzählt.

    1.) Ich würde das ganze gerne ohne große Zugriffe aufs Ersparte machen, und würde ~10.000€ für alles bis zur Baugenehmigung veranschlagen. Ist das realistisch, wie lange dauert so eine Planung überhaupt im Mittel ab Start, und kann man die restlichen Leistungsphasen dann ohne größere Probleme z.B. in 2 Jahren starten? Wie genau sind die Baukosten i.d.R. nach LPH 4 bekannt?

    2.) Ein Keller (WW) wäre der Wahnsinn, es kommt allerdings auf die Mehrkosten an. In ca. 2-3m liegt eine Lehmader, daher müsste man den Untergrund teilweise wahrscheinlich sowieso tauschen.. Und wenn das Loch eh schon da ist.. Wie würde man rechnen, wenn man zwei Entwürfe benötigt? Muss man sich bereits zur Eingabe entschieden haben, oder kann man mit Keller einreichen, und ohne bauen (oder umgekehrt?)

    Wie ihr seht, ich bin da aktuell noch sehr blauäugig. Der Plan wäre, ca. innerhalb der nächsten 12 Monate eine Baugenehmigung zu erlangen. Wanns dann losgehen soll.. Keine Ahnung.. :mega_lol:

    Danke & Gruß,
    Scruffy
     
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  3. ManfredH

    ManfredH Gast

    Im Aussenbereich gibt´s normalerweise überhaupt keine Baugenehmigung für Wohngebäude - nicht mal dann, wenn der von irgendwem mit einem CAD-Programm kostengünstig aufgehübschte Grundriss einen Stempel von irgendwem trägt.
     
  4. #3 jodler2014, 13. August 2015
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    Ein geologisches Bodengutachten ist demnach vorhanden ...Super !

    Alles weitere erledigt sich...
     
  5. #4 wasweissich, 13. August 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    Manfred , auch im aussenbereich darf hier und da gebaut werden ,halt nur mit einschrenkungen bei der wohnfläche wie hier ...

    Heisst dann altenteil :D
     
  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 13. August 2015
    Ralf Dühlmeyer

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    Vieles im Bereich Ernährung ist zwar vieles mehr Kunst als Natur, aber ob deswegen ein Kunststoffdesigner im Aussenbereich bauen darf - naja.
     
  7. #6 wasweissich, 13. August 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    Nicht jeder bauernsohn wird bauer .

    Und mancher dipling heiratet eine bauerntochter.....
     
  8. tillfisc

    tillfisc

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    oh je....

    Lieber Fragsteller, die erste Frage die Du klären (und den Forumsteilnehmern erklären) solltest ist, ob Dein Vorhaben überhaupt im Außenbereich zulässig ist.

    Wenn ja, dann:
    Ein Baugesuch einreichen und dann in 2-3 Jahren bauen ist Quatsch, weil sich Deine Bedürfnisse bis dahin geändert haben werden.
    Bei einem eher langfristigen Zeithorizont wäre m.E. eine Bauvoranfrage sinnvoll. Dann wäre z.B. klar ob überhaupt Wohnen in Größe xyz genehmigt wird.

    Vor dem Baugesuch muss dann ein Baugrundgutachten erstellt werden. Dann kann auch geklärt werden ob und zu welchen Kosten ein Keller möglich ist.

    Grüße
     
  9. Scruffy

    Scruffy

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    Moin,

    sorry dass ich gefragt hab. Ob das Bauvorhaben zulässig ist, sollte mein Problem sein. Es steht auf dem Grundstück ein Haus, in dem habe ich sogar mal gelebt, und es liegt sogar in der direkten Erbfolge. Das Bauamt sagt deswegen: Kein Problem, kannste abreißen und neu bauen. Aber nur 170qm.

    Ich werde mir jetzt einfach nen Architekten suchen, bezahlen, und dann soll der mir das weitere sagen.

    Und das tausendste Mal: Ich bin mir dessen bewusst, dass in diesem Forum ein gewaltiges Kompetenzgefälle vorliegt, und dass ich da eher ganz unten stehe. Daher diese vielleicht naiven Fragen. Ich habe gelernt, dass der Foren-Name ernst gemeint ist, und werds demnächst lassen.

    Grüße!

    Achja: Ein Kunststoffdesigner bin ich übrigens nicht, und den Ernährungsvergleich finde ich auch etwas merkwürdig.
     
  10. #9 jodler2014, 15. August 2015
    jodler2014

    jodler2014

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    und ein Vermessungstechniker kann diese oder andere Fragen manchmal besser beantworten ..
     
  11. rose24

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    Die Aussage des Bauamtes ist richtig, sofern das Haus noch bewohnbar ist und die Wohnnutzung (durch Dich oder einen Verwandten) nicht zu lange zurück liegt. Also aufpassen, dass nichts einstürzt oder das Haus zu sehr vergammelt - dann wäre auch das Baurecht weg.
     
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  13. #11 Ralf Dühlmeyer, 15. August 2015
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Ich bitte vielmals um Vergebung, das wir nicht seitenlang über den Ablauf eines Themas diskutieren, wenn wir sehen, dass bereits der Start scheitern könnte.
    Wir denken nun mal nicht nur mit, sondern auch weiter!
    Statt die beleidgte Leberwurst zu geben, hättest Du auch einfach sagen können, das Du DAS Thema geklärt hast.

    Wie Du richtig feststellst, ist es hier ein Expertenforum. Und ein guter Experte lässt eben den Laien nicht ion grossen Träumen schwelgen, wenn er Hindernisse am Anfang sieht.
    Wenn Du eine Scheuklappenbeantwortung hättest haben wollen, dann hättest Du das sagen sollen.
     
  14. #12 wasweissich, 15. August 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    Ralf ,
    Ein guter experte kann auch die gedanken eines fragstellers lesen ,er soll auch nicht weiterdenken ,sondern die fragen zu beantworten und das bitte so ,wie gewünscht .

    Sonst ist er ein ungeeigneter experte und sollte nicht antworten , sonst zieht er sich den berechtigten zorn des TE und kritik der ganzenicherklärdirwiedasforumzufunktionierenhatgemende zu
     
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