VT Zuleitung 5x10mm² durch Leerrohr

Diskutiere VT Zuleitung 5x10mm² durch Leerrohr im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Forum, im Rahmen meiner DG Renovierung hat mir mein Elektriker gesagt, ich sollte im DG einen Verteiler setzen und ein 5x10mm² aufsplitten...

  1. dachgaube

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    Hallo Forum, im Rahmen meiner DG Renovierung hat mir mein Elektriker gesagt, ich sollte im DG einen Verteiler setzen und ein 5x10mm² aufsplitten und durch die bestehenden Leerrohre zum Zählerschrank zu führen. Ich wollte in 2 Leerrohre je 3 und 2 Adern einziehen (20mm Durchmesser).

    Wie bring ich aber die Adern am besten ins Leerrohr (Strecke 7m)?

    Denn ich hab Schwierigkeiten mit dem Befestigen der Drähte in der Einziehöse usw.

    Wer kann mir einen Ratschlag geben ??
     
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  3. Julius

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    Das Vorhaben ist SO ME Unsinn, wahrscheinlich sogar unzulässig.

    Warum nicht EIN, aber ausreichend dickes, Installationsrohr?
     
  4. Jonny

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    darum?

    Ich müsste jetzt tief in den VDE stöbern, aber aus dem Bauch raus ist das mit dem 5x10mm² in den 2 20iger Rohren nicht zulässig.

    Grüsse
    Jonny
     
  5. Julius

    Julius

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    Entsteht dort eine (zumindest potentiell) eigenständige (vollständige und abtrennbare) Wohneinheit oder wird das DG nur ergänzender Bestandteil der (darunterliegenden) Wohnung?
    Welche Lasten dort?
     
  6. dachgaube

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    Die Leerrohre waren schon bestehend. Das Haus ist von 1980. Es war geplant für die eigenständige Wohneinheit alle Rohre einzeln zur zentralen Verteilung zu ziehen. Die Rohrinstallation war also schon Bestand. Wollte ich ein
    größeres Rohr einziehen, müsste ich ja alle Wände aufbrechen.
    Die Installation führe ich selbst durch (selbst Elektronikausbildung und E-Ingenieur).
    Der Elli wirkt unterstützend. Und heutzutage wird ja normalerweise in jeder Wohneinheit ein eigener VT verwendet. Deshalb diese Vorgehensweise.
     
  7. Julius

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    Tja, dann haste ein Problem. Eigentlich sogar mehrere.

    Es ist eine Belastbarkeit von 3x63A gefordert. Die ist selbst mit 10mm² bei Verlegung im Rohr nicht zu erreichen. Es wäre mindestens 16mm² nötig.
    Jedoch wirst Du über jene Strecke schon die 10er kaum durchbekommen (als eindrähtig schon gar nicht - wenn überhaupt, dann als feindrähtig).

    Und das Aufteilen auf zwei Rohre wäre normwidrig. Wenn die Rohre sehr nahe beieinanderliegen, könnte man es evtl. in eigener Verantwortung machen. Es erhöht sich dabei aber stark die Belastung der Umgebung mit dem Feld.

    Daher mal über generell anderen (evtl. auch längeren) Leitungsweg nachdenken.

    Wer hatte den mehrrohrigen Müll geplant?
     
  8. dachgaube

    dachgaube

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    Laut meinem Handbuch der Energietechnik:
    Stromkreisverteiler sind in Augenhöhe in der Nähe des Belastungsschwerpunktes der Wohnung anzuordnen....Meist erfolgt die Zuleitung vom Zählerplatz mit NYM 4x10mm².....

    Ja kommt mir auch irgendwie komisch vor. In welcher Norm steht das ??
    Die Rohre liegen direkt beieinander.

    Daher mal über generell anderen (evtl. auch längeren) Leitungsweg nachdenken.

    Hat mein Elektriker (Elektromeister mit eigener Firma) vorgeschlagen, da eben alles andere bedeutet die Wände im OG, EG und Keller zu öffnen.
     
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  10. Julius

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    Nein, ich meinte, wer bei der Errichtung des Gebäudes die mehreren kleinen Rohre eingeplant hatte.

    Das Handbuch scheint eher ein Heimwerkerbuch zu sein. Oder für Wirtschaftler.
    So eine Aussage ist wertlos, weil sie weder Verlegeart noch Leitungslänge oder gar Häufung berücksichtigt. Außerdem ist es veraltet. 4-adriges Anfahren ist überholt, in Neuanlagen bei vielen VNB gar nicht mehr zulässig. Auf die Netzform geht es auch nicht ein...

    Soll denn die neue Wohnung tatsächlich gleich fremdvermietet werden, also einen eigenen Hauptzähler bekommen?

    Ist die genaue Rohrführung bekannt? Wieviele Bögen gibt es auf der Strecke?
     
  11. dachgaube

    dachgaube

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    Der damalige Elektriker (der Vater vom jetzigen). Hat man anscheinend früher so gemacht, alle Sicherungen im Zählerschrank zu installieren. Ich wollte jedoch oben (DG) eine eigene Verteilung, um eventuell Stromstoßschalter etc. zu installieren und nicht jeden Draht bis in den Keller führen zu müssen.

    Ist kein Heimwerkerbuch sondern mein Elektro Tabellenbuch von meiner Ausbildung (ca. 15 Jahre)

    Nein im EG wohnen meine Eltern ins DG werde ich einziehen. Aber zwei getrennte Wohneinheiten, deshalb zwei getrennte Zähler.

    Die Rohrführung ist bekannt. Sie verläuft vom Zählerschrank gerade aus einfach 2 Stockwerke hoch (etwa 6 Meter; Keller, EG, DG). Nur oben, wo das Rohr aus der Wand kommt ist eben ein kleiner Bogen, denn ich muß ja schließlich das Kabel einführen.
     
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