W/W-WP: untere Einsatzgrenze erreicht

Diskutiere W/W-WP: untere Einsatzgrenze erreicht im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, das Jahr 2009 hat bei mir nicht sehr gut angefangen: Unsere W/W Wärmepumpe (Dimplex WI14CS) funktioniert nicht mehr, da die...

  1. #1 captainiglu, 05.01.2009
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    Hallo zusammen,

    das Jahr 2009 hat bei mir nicht sehr gut angefangen:
    Unsere W/W Wärmepumpe (Dimplex WI14CS) funktioniert nicht mehr, da die untere Einsatzgrenze erreicht ist.
    Wir haben ziemlich hohes Grundwasser (1,80m unter der Bodenkante), welches mit ca. 8,5 °C in den Vorlauf der WP eintritt. Sobald der Kompressor sich einschaltet, sinkt die Temperatur beim Eingefrierschutzfühler auf 3,5°C ab und die WP schaltet auf Grund der Schutzfunktion ab.

    Die Spreizung liegt somit bei mindestens 5°C. Eine Überprüfung des Durchflusses ergab auch nur ca. 30l/min anstatt der von Dimplex geforderten 55l/min.
    Der Verdacht bzw. die Hoffnung liegt jetzt bei der Brunnenpumpe, welche vermutlich nicht die Leistung bringt, welche sie bringen soll (lt. Datenblatt ca. 4,3 cbm/h).

    Unser Heinzungsbauer wird sich um die Pumpe kümmern.
    Allerdings gehen mir ständig zwei Fragen durch den Kopf:
    1. Lässt sich die Spreizung wirklich so weit verringern, dass die 3,5°C bei 8°C Vorlauf nicht mehr erreicht werden?
    2. Wird die Temperatur des Wassers noch merklich geringer, wenns jetzt weiterhin so kalt bleibt? (Dimplex gibt einen Einsatzbereich der Quelltemperatur von 7-12°C an.)

    Wie sind eure Erfahrungen? Hat noch wer bereits solch geringe Grundwassertemperaturen?


    Gruß
    CaptainIglu
     
  2. Julius

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    Das liegt sicher alles an der globalen Erwärmung...
     
  3. Jonny

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    zu 1. bei genügend Wasserdurchsatz könntest du (theoretisch) auch 0° Spreizung hinkriegen, hat halt das wasser keine zeit mehr zum abkühlen. :biggthumpup:
    2. das wasser da unten bleibt von der Temperatur relativ gleich über's jahr gesehen.

    Grüsse
    Jonny
     
  4. #4 captainiglu, 05.01.2009
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    Naja, ich hatte im Sommer so ca. 11 °C. Deshalb meine Verunsicherung.

    Gruß
    CaptainIglu
     
  5. #5 captainiglu, 05.01.2009
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    Hallo zusammen,

    kurzer Statusbericht:
    Die Brunnenpumpe war in falscher Drehrichtung angeschlossen :mauer
    Nachdem die Phasen umgedreht wurden, war der Durchfluss von 30l/min auf >70l/min angestiegen. :respekt

    Der Wärmepumpe war das dann doch etwas zuviel und sie schaltete mit einem Hochdruckfehler sofort ab. Aktuell läuft die Pumpe mit angezogener Handbremse (Sperrschieber) und die Temperaturspreizung der Wärmequelle beträgt ca. 2K.

    Ich denke, da die Brunnenpumpe ziemlich überdimensioniert ist, werde ich mich mal um einen Frequenzumrichter umschauen.

    Noch eine Frage zum Schluckbrunnen: soll das Ende des Rohres im Wasser sein, oder ist es besser, wenn es heraus schaut und das Wasser "hineinplätschert"?

    Jetzt heissts erstmal die Bude wieder aufheizen!! :D

    Gruß
    CaptainIglu
     
  6. Julius

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    Bei Dir scheinen ja gleich ne Menge "Fachleute" am Werk gewesen zu sein... :mauer

    Auslegung und Ausführung über den feuchten Zeigedaumen gespuckt.
    Immerhin: Bem Drehfeld hatte er ne 50%-Chance! :mega_lol:

    Für ne deutliche Leistungsreduzierung mittels FU sind übliche Drehstrommotoren ungeeignet.
    Besser der Lieferant baut stattdessen (auf seine Kosten natürlich!) ne kleinere Pumpe ein.
     
  7. #7 captainiglu, 05.01.2009
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    Du sprichst mir aus der Seele! Das ist nicht das erste Problem in Sachen Heizung. Auf alle musste ich selber draufkommen und meinen HB draufhinweisen.
    Mir kommt es manchmal vor, als kenne ich von meiner Wärmepumpe mehr Details als er. :irre
    Naja, Chef verlässt sich einfach auf seine Mitarbeiter und nimmt manchmal Dinge an, die nicht so sind. Aber lassen wir das.

    Ich bin jetzt soweit froh, dass es wieder warm wird.

    Ich werde ihn dann am Mittwoch mal kontaktieren und mit ihm Lösungswege für die überdimensionierte Pumpe diskutieren. Die Pumpe rattert mit der angezogenen Handbremse auch ziemlich, was im ganzen Haus zu hören ist.

    Was bedeutet es genau, dass Pumpen mit Drehstrommotoren als ungeeignet sind, für die Leistungsreduzierung mittels FU? Es handelt sich um die Grundfos SP3A-6.

    Gruß

    CaptainIglu.
     
  8. R.B.

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    Das frage ich mich auch. Es gibt einige Leute die gerade die SP3 mit einem FU versehen haben. Dabei gibt es jedoch ein paar Dinge zu beachten. Frequenz zwischen 30Hz und 60Hz und Anlaufzeit max. 3sec, wenn ich mich richtig erinnere.
    Man sollte auf jeden Fall vor Einsatz eines FU das Datenblatt der Pumpe genau studieren.

    Im HTD gab´s darüber mal eine längere Diskussion, ich habe jedoch nicht jeden Beitrag verfolgt.

    Gruß
    Ralf
     
  9. Jonny

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    darüber rätsel ich auch schon die ganze Zeit!
    natürlich wäre eine passende Pumpe optimal, aber mit passenden FU und entsprechenden Einstellungen müsste es doch auch gehen?

    Bin aber in der FU.Thematik nicht so drin!

    um Aufklärung bittend
    Jonny
     
  10. #10 Landbub, 18.01.2009
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    Hat man mir auch gesagt. Tatsache: August 12,6 Grad. Heute 10,1 Grad. Da wir 5 K abkühlen, kommen man damit schon langsam in den Warnbereich. Aus geht sie erst bei 2 Grad.
    Dabei ist unser Grundwasser auf 8,50m Tiefe.
     
  11. #11 captainiglu, 21.01.2009
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    Aktuell habe ich Eintrittstemperatur 7,8°C.
    Die Temperatur ist also durch die kalten Tage noch etwas gesunken.
    Raus geht's momentan mit so 5,8°C.

    Da die Pumpe einiges an Wasser durchpumpt, habe ich nur eine Spreizung von ca. 2°C. Mal schauen wie's im Februar dann aussieht.

    Gruß
    CaptainIglu
     
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