Wärmedämmung Gartenhütte

Diskutiere Wärmedämmung Gartenhütte im Dach Forum im Bereich Neubau; Ich möchte eine Gartenhütte (3,00 * 2,50) 19er Profilholz dämmen, möglichst mit Harsachaumplatten. Bezüglich der Notwendigkeit des Einbaus von...

  1. #1 Helmut Kopp, 8. November 2011
    Helmut Kopp

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    Ich möchte eine Gartenhütte (3,00 * 2,50) 19er Profilholz dämmen, möglichst mit Harsachaumplatten. Bezüglich der Notwendigkeit des Einbaus von einer oder zwei Folien erzählt mir jeder Fachmann etwas anderes: 1 Folie, 2 Folien, wenn eine, dann diffusionsoffen, wenn zwei entweder beide diffusionsoffen oder nur eine. Nun weiß ich nicht mehr weiter. Wer kann helfen??? Vielen Dank
     
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  3. #2 Helmut Kopp, 8. November 2011
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    ERGÄNZUNG (finde leider die Rubrik "ÄNDERN" nicht)
    1. Es soll natürlich HARTSCHAUMPLATTEN heißen
    2. Die GANZE Hütte soll gedämmt werden, also Dach, Wände und Boden
     
  4. R.B.

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    Ändern kannst Du nur für ein paar Minuten. Danach ist Dein Beitrag in Stein gemeiselt.

    Wie soll die Hütte genutzt werden? Wieso dämmen? Wird die Hütte beheizt?

    Grundsätzlich gilt, nach außen diffusionsoffen.

    Gruß
    Ralf
     
  5. #4 Helmut Kopp, 8. November 2011
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    Es sollen Werkzeuge gelagert werden, aber auch Baumaterialien, die frostempfindlich sind, z. B. Farben. Ggf. auch Lebensmittel, z. B. Gemüse, aber auch Bier.

    Geheizt werden soll mit einem elektrischen Radiator, der mit einem relativ genauen Extra-Thermostat gesteuert wird, es sollen 8 °C nicht unterschritten werden.
     
  6. #5 sarkas, 8. November 2011
    Zuletzt bearbeitet: 8. November 2011
    sarkas

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    Wenn es nur als Lager genutzt wird, sprich keine besondere Feuchtigkeit produziert wird,
    sehe ich keine große Überlegung überhaupt irgend eine Art von separater Dampfbremse
    vorzusehen.




    Edit: Da hat der Helmut schnell noch was von Lebensmitteln nachgeschoben.
    Das "kann", je nach dem wieviel und was es ist, die Sachlage noch etwas verändern.
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Sehe ich auch so. Hier lohnt es nicht dass man sich über Dampfsperre o.ä. den Kopf zerbricht.

    Bitte darauf achten, dass man den Heizer auch unbeaufsichtigt betreiben darf. Die meisten einfachen Heizlüfter die ich kenne sind dafür nicht geeignet und auch nicht zugelassen. Nicht dass Du morgens aufwachst, und die Hütte und das Werkzeug sind nur noch ein Häuflein Asche.

    Gruß
    Ralf
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 8. November 2011
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    Vorher auch das baurechtliche prüfen (lassen). Hütten ohne Heizung werden baurechtlich meist anders behandelt als solche mit - unabhängig vom Grad und Grund der Erwärmung.
     
  9. #8 Rudolf Rakete, 8. November 2011
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    Es gibt für so ewtas extra Frostwächter, die dafür konstruiert sind.

    Ob die als vollwertige Heizung zählen ist da die Frage und wen kümmerts, weia wie soll das Bauamt darauf kommen dass da ein Frostwächter drin ist. Man kann es auch echt übertreiben.
     
  10. sarkas

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    Diese Meinung solltest Du aber nicht hier posten.

    Das ist schlichtweg gefährlicher Dummfug. :mauer
     
  11. #10 Helmut Kopp, 8. November 2011
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    Herzlichen Dank für Eure Antworten!!!

    Zum Thema HEIZEN: Elektrischer Radiator darf ohne Aufsicht betrieben werden (Aussage Elektromeister)


    Zum Thema Aufbau der Dämmung und Dampfbremse/ Folie (diffusionsoffen oder nicht):

    * BAUHAUS-Berater (zentrale Service-Hotline, nicht zufällig anwesender mehr oder weniger Fachberater im Markt) sagt, von außen kommend:
    1. bestehende Profilholzwand
    2. Baufolie (nicht diffusionsoffen)
    3. Dämmmaterial (Hartschaum- oder Styroporplatten)
    4. Diffusionsoffene Folie
    5. Innenverkleidung, z. B. OSB - Platten

    * Sehr Kompetent erscheinender Baufachhändler sagte mir gerade gleiches. AUSNAHME: Ich soll Baufolie (Ziffer 2. s. o.) unbedingt weglassen!!! Obwohl er mir diese gerne verkaufen würde

    Man solle man keinesfalls eine Dampf-SPERRE einbauen sondern eine Dampf-BREMSE, die den Dampf bremsen soll, also kontrolliert langsam durchlassen soll, in beide Richtungen. Wenn sich Personen längere Zeit in der Hütte bei niedrigen Temperaturen aufhalten geben sie Feuchtigkeit ab. Bei den niedrigen Temperaturen sei der Taupunkt schnell erreicht...

    Styropor- und Hartschaumplatten seien gleichwertig bezüglich der Wärmedämmung bei gleicher Wärmeleitzahl!!! Er empfiehlt 100mm Styropor, da sich dieses leichter verarbeiten lasse, eine geringfügig bessere Wärmeleitzahl besitze und auch noch preiswerter sei. Hab vergessen zu fragen, warum es dann die teureren Harschaumplatten gibt (vielleicht außer im Fußbodenbereich)

    Scheint fast, als solle als sollte man für die unterschiedlichen Problemkreise hier extra Rubriken eröffnen, damit nicht ales miteinander vermengt wird. Aber das Thema Heizen dürfte (wie ich hoffe) abgeklärt sein (bin aber für weitere Vorschläge immer dankbar).

    VG Helmut

    Das mit der Wärmeleitzahl verstehe ich noch immer nicht ganz, weil bei den selben Baustoffen unterschiedlicher Stärke die gleiche Wärmeleitzahl draufsteht.
     
  12. R.B.

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    Bitte zuvor genau in die Unterlagen zum Gerät schauen, evtl. beim Hersteller nachfragen, denn wenn die Hütte abraucht will´s keiner gewesen sein. Die meisten dieser Geräte die ich kenne sind NICHT als Dauerheizung zugelassen und dürfen somit auch nicht unbeaufsichtigt betrieben werden. Aber wer weiß, vielleicht zahlt Dir der Elektromeister den Schaden wenn´s raucht.

    Was die Vorschläge der "Berater" betrifft, so scheinen hier Missverständnisse (oder Unwissen?) vorprogrammiert. Innen diffusionsoffen und außen diffusionsdicht, das sollten die Berater mal näher erläutern. Das wäre wider jeglicher Physik.

    Die WLG nicht mit dem U-Wert verwechseln. Die WLG ist materialspezifisch, der U-Wert ergibt sich dann aus der WLG und der Dicke des Materials

    Gruß
    Ralf
     
  13. H.PF

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    Wärmeleitzahl ist ja auch bei allen Stärken gleich ;) Das ist die materialspezifische Leitzahl.

    Daraus kann man dann den U-Wert errechnen...
     
  14. H.PF

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    Ich sollte nicht zwischen Schreiben und Abschicken mir das Essen aus der Küche holen... ;)
     
  15. #14 Rudolf Rakete, 8. November 2011
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    Ich habe nichts gefährliches geposted, denn ob das Bauamt etwas dagegen hat ist nicht gefährlich sondern eher ein juristisches Problem oder könnte zum Rückbau führen also Heizgerät raus.

    Im Übrigen kann ich mir nicht vorstellen dass ein Frostwächter ein Problem darstellt, denn diese gibt es für Gewächshäuser ebenso und dort habe ich noch nie davon gehört, dass da das Bauamt Ärger macht.

    Nochwas jeder namhafte Hersteller hat elektrische Frostwächter im Program, die für genau so etwas zugelassen sind.

    Mich würde mal interessieren wo das stehen soll mit dem baurechtlichen. Ich finde immer nur die Unterscheidung bewohnt, nicht bewohnt.
     
  16. #15 Helmut Kopp, 8. November 2011
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    Hallo Ihr Lieben,

    freue mich über jeden Beitrag, vielen Dank!!!

    Dazu kommt: Ich bin noch ein "Greenhorn", was das Internet und derartige Foren anbelangt!!! Werde noch dazulernen!!! Entschuldigt bitte meine Fehler. Angefangen mit meinem "Namen" und der sonstigen Darstellung meiner Person hier. Aber da kann man wohl nicht so viel mehr dran ändern.

    Vielen Dank auch an diejenigen, die mir nicht das Sachproblem betreffend sondern die Nutzung dieses Mediums anbelangend weiter geholfen haben.

    Bin gespannt über weitere Antworten, letztlich geklärt ist nicht alles.

    LG Helmut
     
  17. R.B.

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    PN an den Chef genügt.

    An sich richtig, aber ist das so geplant? Oben hatten wir nicht umsonst nach der Nutzung gefragt. Wenn die Hütte als Ausweichquartier für den Hausherren dienen soll, dann müsste man die Planung anders angehen als bei einem schnöden Lagerraum.

    Gruß
    Ralf
     
  18. sarkas

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    Bei heiklen Themen, die mit Brandgefahr zu tun haben bzw. mit der Zulässigkeit von Heizungen in
    einem solchen Objekt sind DAS in keinem Fall richtungsweisende Antworten - oder?

    Egal wie es "gemeint" war.
     
  19. #18 Ralf Dühlmeyer, 9. November 2011
    Ralf Dühlmeyer

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    Wie fändest Du es, wenn Dein Nachbar eine Hütte aus brennbaren Stoffen mit hochbrennbaren Dämmstoffen und einer ggf im Wortsinne brandgefährlichen E-Heizung im nachbarschützenden Grenzabstandsbereich betreibt und so das Risiko des Brandüberschlags auf Dein Heim massiv erhöht!

    Auch Brandschutz ist Nachbarschutz!!!

    Wenn es den Nachbarn nicht stört, gibt es Möglichkeiten, das ganze baurechtlich sauber zu lösen. Will er nicht, kanns ja wohl nicht nach dem Motto laufen:
    :mauer
     
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  21. #19 Helmut Kopp, 9. November 2011
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    Leider weiß ich noch nicht, wie man ZITATE EINFÜGT, daher einfach mit Kopierfunktion:

    Zitat:
    Wenn sich Personen längere Zeit in der Hütte bei niedrigen Temperaturen aufhalten geben sie Feuchtigkeit ab.
    An sich richtig, aber ist das so geplant? Oben hatten wir nicht umsonst nach der Nutzung gefragt. Wenn die Hütte als Ausweichquartier für den Hausherren dienen soll, dann müsste man die Planung anders angehen als bei einem schnöden Lagerraum.



    Da habe ich mich nachträglich etwas unklar ausgedrückt, ausgelöst durch dementsprechende Aussagen eines der von mir befragten Fachberater. Die Hütte soll ausschließlich als Lagerraum genutzt werden! Natürlich kann es sein, dass man sich beim Suchen und Sortieren von Materialien mal länger drin aufhält, eine Stunde vielleicht, nur in Ausnahmen länger. Dabei wird, von strengem Winter abgesehen, meist die Türe offen stehen.

    VG Helmut
     
  22. sarkas

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    Dann kann man sich definitiv jegliche Dampfbremse/sperre sparen,
    egal was der kompetent erscheinende Baumarktberater sagt.
     
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