Wärmedämmung Kellerboden / Estrich

Diskutiere Wärmedämmung Kellerboden / Estrich im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, nachdem wir im Sommer bei unserem 1920er Reihenhaus den Keller um 40cm tiefergelegt und daraufhin eine neue 15cm...

  1. TRex

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    Hallo zusammen,

    nachdem wir im Sommer bei unserem 1920er Reihenhaus den Keller um 40cm tiefergelegt und daraufhin eine neue 15cm Estrichbetonplatte eingebracht haben, geht es jetzt um den weiteren Bodenaufbau.

    Wir möchten eine Wärmedämmung unter den Estrich aufbringen. Da es eine Menge von Dämmmaterial (EPS, XPS, Styropor, einfach alukaschiert/ doppelt alukaschiert etc...) gibt und ich den Überblick verloren habe frage ich Euch welche Materialien empfehlenswert sind

    Unser Estrichleger hat uns folgendes angeboten:

    "vorhandener 15cm dicker Estrichbeton-Boden"
    - Feuchtikeitssperre Knauf Katja Sprint
    - Wärmedämmung (WLG35) mittels EPS DES sm 30mm dick / 60mm dick
    - schwimmender Estrich (Dyckerhoff Estriflorr CA)
    - Randdämmstreifen sind natürlich auch noch dabei

    Der Bodenaufbau soll nicht so extrem hoch werden, da wir dann die gewonnene Höhe wieder verlieren würden.

    Später soll auf den Estrich zum Einen Fliesen (für ein Bad und Technikraum) und zum Anderen Holzboden (Wohnraum) verlegt werden.

    Habt Ihr Ideen bzw. Anmerkungen ?

    Danke + Gruß

    TRex
     
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  3. Siedler

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    Ist das Einbringen einer Feuchtigkeitssperre sinnvoll?
    Wandert die Feuchtigkeit unter dem abgesperrten Boden nicht in Richtung Aussenwand und letztendlich in dieser aufzusteigen?
    Zum Bauzeitpunkt des Hauses waren die Keller nicht als Wohnraum gedacht und dementsprechend auch nicht dafür gebaut.
    Wie habt ihr denn den Keller "wohnraumtrocken" bekommen?
    Die Aussenwände sind doch bestimmt aus Bruchsteinen gemauert.

    Gruß
     
  4. TRex

    TRex

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    Naja, nachdem eine Außenwand abgedichtet wurde, durch die sehr viel Feuchtigkeit vom Erdreich reingekommen ist und wir nachdem der neue Betonboden reingekommen ist, Trockner verwendet haben - wollen wir jetzt die Basis mit einem Estrich machen. Der Estrichleger hat uns auf jeden Fall geraten eine Knauf Katja Sprint, o.ä. vorab einzubauen. Restfeuchte kann dann somit am Außdenrand aufsteigen und rausgehen. Sehr viele bei uns in der Strasse haben die Kellerräume ausgebaut und ich habe dort nichts über Schimmel, etc. gehört...
     
  5. Lebski

    Lebski Gast

    Bei einem älteren Haus würde ich zu Zementestrich raten. Dann ist im Notfall eine Trocknung der Dämmung möglich, während ein CA wahrscheinlich raus muss.
    Die Abdichtung macht immer Sinn.
     
  6. Siedler

    Siedler

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    Ich hab das bei mir im Tankraum gesehen. An den Rändern war es immer gut feucht bis leicht naß. Als der kellergeschweisste Heizöltank rauskam und ich angefangen habe, die alte Ölschutzfarbe vom Boden abzukratzen (darunter war es auch leicht feucht) ging die Feuchtigkeit an den Aussenrändern von ganz alleine weg. Laut Architekt konnte die leichte Bodenfeuchte aufgrund der dichten Beschichtung nicht nach oben und hat sich den Weg in Richtung Aussenwand gesucht. Deshalb wurde auch keine Abdichtung auf den Boden aufgebracht, sondern nur ein Zementestrich verlegt. Der ist diffussionsoffen und resistent gegen Feuchtigkeit.
    Eine Abdichtung der Außenwände ist wohl nur von aussen möglich - und da wohl auch nur in Massen. Bei einem Haus aus den 1920´er Jahren gehe ich davon aus, daß der Keller aus Bruchsteinen gemauert ist, darunter ein Fundament aus Bruchsteinen. Richtig dicht wird man sowas nie kriegen (man würde dem Haus damit auch nichts Gutes tun). Alleine schon das Aufbuddeln an solchen Fundamenten halte ich für "mutig".
    Die Keller an solchen alten Häusern wurden als Nutzkeller konzipiert und da bin ich der Meinung, daß die Umnutzung in Wohnraum nie problemlos funktionieren wird.

    Gruß
     
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