Wärmeisolierung Kellerwand bei Höhendifferenz der Bodenplatte (Zeichnung!)

Diskutiere Wärmeisolierung Kellerwand bei Höhendifferenz der Bodenplatte (Zeichnung!) im Bauphysik allgemein Forum im Bereich Bauphysik; Hallo! Zur Zeit laufen bei uns die Planungen zum Bau eines Reiheneckhauses, das wir über einen Bauträger (Bauträger Architekturbüro /...

  1. #1 Kallidalli, 24. Januar 2010
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    Hallo!

    Zur Zeit laufen bei uns die Planungen zum Bau eines Reiheneckhauses, das wir über einen Bauträger (Bauträger Architekturbüro / Bauingenieur = Firma hat in der Gegend einen sehr seriösen Ruf) gekauft haben. Am Wochenende wurden uns die Arbeitspläne zugesandt.
    Unser Keller erhält eine normale Wohnraumhöhe - im Gegensatz zum Nachbarhaus (Reihenmittelhaus). Dadurch wird die Bodenplatte - im Vergleich zu den Nachbarhäusern - 50 cm tiefer gelegt. Dies bedeutet doch auch, dass sich die 17,5 cm Kalksandsteinmauer (zum Haus 2) bereits 50 cm im Erdreich befindet. Auch wenn diese 50 cm ausreichend gegen Feuchtigkeit geschützt werden, so bleibt doch die fehlende Wärmeisolierung bestehen. Führt diese Konstruktion zu Problemen? Welche Alternativlösungen gibt es?
    Alle restlichen Kellerwände sind mit einer Außendämmung versehen.

    Natürlich werde ich mich am Montag mit dem Bauträger in Verbindung setzen; doch wäre ich für eine fachkundige Einschätzung des Problems dankbar!

    Konstruktion:

    http://img43.imageshack.us/img43/6125/kellertief.jpg

    Viele Grüße

    Kallidalli
     
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  3. sepp

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    so wirds unteranderem aus statischen anfordernissen bestimmt nicht aussehen!
    wenn du bedenken hast solltest du zuerst deinen verkäufer fragen, bevor hier wie wild ohne kenntnis der tatsächlichen situation spekuliert wird.
     
  4. #3 Kallidalli, 24. Januar 2010
    Kallidalli

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    Die Brandmauer zum Nachbarhaus (Reihenmittelhaus) ist eine 17,5 cm Kalksandsteinmauer, die auf einer 10 cm starken Bodenplatte liegt. Die Bodenplatte ruht wiederum auf einem Streifenfundament; dies aber in Querrichtung zum Haus. Die OKRFB (OBERKANTE ROHFUSSBODEN) ist bei uns mit -2,83 im Nachbarreihenmittelhaus mit -2,33 eingezeichnet. Sorry, jetzt weiß ich nicht, wo bei mir der Denkfehler liegt!
    Alle restlichen Mauern der Außenwände sind aus Ytong 26,5 cm plus 10 cm Außendämmung. So ist es jedenfalls eingezeichnet!

    Gruß

    Kallidalli
     
  5. Skeptiker

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    1. Die Konstruktion dürfte an dieser Stelle sehr wahrscheinlich etwas anders aussehen, weil benachbarte Fundamente die selbe Unterkante haben müssen. Lass Dir das richtige Detail vom Verkäufer zeigen.

    2. Hier ist grundsätzlich konstrukiv auch eine Wärmedämmung möglich. Du solltest Dir auch diesen Aspekt vom Planer erklären lassen.
     
  6. #5 Kallidalli, 24. Januar 2010
    Kallidalli

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    Jetzt muss ich mal eine "dumme" Frage stellen! Auch wenn die Streifenfundamente auf der gleichen Höhe liegen müssen, gibt es doch trotzdem ein Unterschied in der Anordnung der Bodenplatte - oder? Wie gesagt, die Oberkante Rohfußbodenhöhe liegt bei mir bei -2,83 m; während der Nachbar eine Tiefe von -2,33 m hat! Auch liegen die Streifenfundament quer, so dass meine Brandmauer doch mit 50 cm Erdreich in Kontakt kommen muss. Würden die Streifenfundamente längs liegen, dann würde meine Brandmauer an ein Streifenfundament grenzen. So............ist dies doch nicht der Fall!

    Gruß

    Kallidalli
     
  7. Julius

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    Auch die Gebäudetrennwand (bzw. diese Wände) muß/müssen doch sicherlich ein eigenes Fundament bekommen! Die 10er Bodenplatte wird deren Last wohl nicht aufnehmen können...

    Und dann bekommt das Nachbarhaus an jener Stelle eben ein Fundament, welches den halben Meter weiter heruntergeht. So daß seine Unterkante auf derer Deiner Fundamente liegt.

    Frage den BT nach dem tatsächlichen Detail!
     
  8. Skeptiker

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    Ich schrieb: "...weil benachbarte Fundamente die selbe Unterkante haben müssen." Das heißt nicht, dass auch die Oberkante identisch sein muss, sie können auch einfach unterschiedlich hoch sein! :shades

    ... und dann schrieb ich weiter: "Lass Dir das richtige Detail vom Verkäufer zeigen." Alles andere ist nämlich nur Stochern im Nebel! Wenn Du es hast, poste es hier und dann läßt sich dessen Qualität beurteilen, alles andere ist ...
     
  9. #8 Kallidalli, 24. Januar 2010
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    @ Skeptiker, Julius

    Vielen Dank für Eure Erklärungen! Jetzt kann ich mir vorstellen, wo der Hase lang läuft! Auf dem Schnittplan der Gebäude ist nämlich nicht zu erkennen, dass die Brandmauer ein eigenes Fundament hat (ist ja auch die Schnittrichtung bzw. Schnittebene). Auch die Bodenplatte des Reihenmittelhauses ist nicht anders ausgeführt (außer geringerer Bodendämmung). Aber wenn die Brandmauern von uns und dem benachbarten Reihenmittelhaus ein eigenes Fundament haben, dann ist die Sache geklärt! Frage mal in dieser Richtung nach!

    Danke!

    Gruß

    Kallidalli
     
  10. mls

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    aha. dann ist die abdichtung der beiden gemauerten wände klar? gut ..
     
  11. Kallidalli

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    So sieht die Erklärung meines BT aus - Lösung

    Mittlerweile habe ich den Aufbau von meinem BT (Bauingenieur, Architekt) in Form einer Skizze erklärt bekommen. Es schaut schon so aus, dass die beiden Brandmauern kein eigenes Fundament bekommen. Sie ruhen - wie gezeichnet - auf der Bodenplatte. Allerdings ist die Bodenplatte 15 cm stark (ich weiß auch nicht, wie ich da auf 10 cm komme!). Im Prinzip setzt der BT ein Streifenfundament in Längsrichtung aus WU Beton. Was soll ich viel erklären; hier ist die Skizze des Bauträgers.

    http://img64.imageshack.us/img64/4673/bodenplatte.jpg

    KS-Wand: 17,5 cm
    Bodenplatte: 15 cm

    Nun interessiert mich mal Eure Meinung zu dieser Konstruktion!

    Viele Grüße

    Kallidalli
     
  12. mls

    mls Bauexpertenforum

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    neben der frage nach der abdichtung schmeiss ich jetzt die frage nach der
    dauerhaften, normkonformen standsicherheit der exzentrisch belasteten
    fundamente in den grünen raum.

    sollte die beantwortung einer der beiden fragen probleme verursachen, so
    empfehle ich die beiziehung eigenen sachverstandes (gibts bei ingenieuren,
    architekten und sachverständigen zu kaufen), um mit dem vertragspartner
    (der hausverkäufer) auf augenhöhe diskutieren zu können.
     
  13. michael62

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    Mir erschliesst sich der Sinn der Dämmwolle unter der Dichtung und der Sinn des Wechsels auf Porenbeton nicht.

    Kann mir das mal jemand erklären? :irre
     
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  15. sepp

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    ungeachtet der statik (-> mls)
    fundament WU-Beton, und weiter? nur WU-Beton bringt nix.
    die frage ist: wie sieht das gesamte abdichtungskonzept aus? (lastfall-maßnahmen, nach DIN 18195)
    wie werden die gebäudeecken behandelt?
    den porenbeton versteh ich nicht, sollte er als dämmstein dienen - wirkung bei 2m tiefe und nachbarfundament mit zwischendämmung - eher zweifelhaft.
    der andere punkt ist -
    ich würde klären ob es möglich ist an der nachbarwand eine abdichtung von 20-30cm über ok bodenbelag (nachbar) bis zum anschluß des fugenbandes herzustellen, damit bei flutung des nachbarkellers dir nicht die brühe in den keller läuft.
    ich glaube bei einem ähnlichen fall hat die die hausrat (nachbar) die folgeschäden dritter (du) nicht übernommen.
    tenor - dein problem wie dein keller dicht wird.
     
  16. Kallidalli

    Kallidalli

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    Danke für die Tipps!

    Danke für Eure Tipps - ich werde die Kritikpunkte mit meinem BT diskutieren!
    @sepp --> die Folgen eines gefluteten Nachbarkellers habe ich noch gar nicht bedacht! Nochmals vielen Dank für den Hinweis!

    Kallidalli
     
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Wärmeisolierung Kellerwand bei Höhendifferenz der Bodenplatte (Zeichnung!)

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