Wärmen/Lüften im REH mit Spezialanforderungen -ich bin ratlos

Diskutiere Wärmen/Lüften im REH mit Spezialanforderungen -ich bin ratlos im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Zusammen, ich wende mich an Euch, da ich absolut ratlos bin wie ich in unserem geplanten Haus heizen und lüften soll. Bedingt durch unsere...

  1. bral0011

    bral0011

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    Hallo Zusammen,
    ich wende mich an Euch, da ich absolut ratlos bin wie ich in unserem geplanten Haus heizen und lüften soll.
    Bedingt durch unsere Spezialanforderungen, Rolli-Fahrer mit eingeschränkter Mobilität, brauchen wir einen Senkrechtlift über 4 Etagen und haben das Problem eine manuelle Grundlüftung sicherzustellen.
    Zu den Eckdaten
    Reiheneckhaus
    Gebäudenutzfläche 200 m² über 4 Etagen
    Genügend Platz im Keller vor alle möglichen Installationen
    vorgesehene Heizung: Gasbrennwerttherme mit Solarthermieunterstützung (4 m²) Wärmeverteilung: Fußbodenheizung in allen Etagen
    vorgesehene Lüftung: Maueröffnungslüfter in Bad (OG) und Bad (DG) ggf. mit Regel-Air o.ä. in den Fenstern
    Primärenergiebedarf laut Energieausweis: 55 kWh/m²a
    Endenergiebedarf 47,4 kWh/m²a
    Energetische Qualität der Hülle 0,34 W(m²K)
    Anteil erneuerbarer Energie: 19%

    Bereitschaft des GU auf unsere Sonderanforderungen einzugehen besteht.

    Wichtig wäre mir
    -energetisch weitestgehend autark und Strom vor Gas (da wir vom Strom ja sowieso nicht wegkommen)
    -Vermeidung von Lärmemissionen (wir schlafen lediglich eine Tür vom vorgesehenen Badlüfter entfernt und sind sehr lärmempfindlich
    -Anlage so einfach wie möglich
    -Eine Möglichkeit zur Kühlung im Sommer wäre ein Plus

    Nun die Frage an Euch:
    Welcher Ansatz ist unter den genannten Rahmenbedingungen der sinnhafteste?

    Persönlich könnte ich mir eine PV und eine Wärmepumpe im Zusammenspiel mit einer kontrollierten Lüftung (ob nun nur Abluft oder KWL mit WRG wäre zweitrangig) ganz gut vorstellen. Doch habe ich keinen Schimmer ob ich dann z.B. die Fußbodenheizung überhaupt noch benötige und wie sich die Gesamtinvestitionen zu den prognostizierten Gas/Strompreisen verhalten.

    Besten Dank im Voraus für Eure Unterstützung!
     
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  3. ultra79

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    Gas bietet geringe Investitionskosten - und geringes Risiko das was schief geht (im Sinne von - es gibt einen breiten Bereich in dem eine Gastherme wirtschaftlich arbeitet - im Gegensatz zu Wärmepumpen z.B.).

    Wenn der Gasanschluss nicht exorbitant teuer ist oder man auf einen Tank im Garten gehen muss, dann fährt man damit in der Regel recht gut.

    Das Lüftungsproblem schaffst du mit der KWL mit WRG aus der Welt. WEnn du lärmempfindlich bist sollte hier etwas mehr Hirnschmalz in die Planung fliessen - sonst kann das durchaus schief gehen mit Strömungsgeräuschen etc.

    Wenn du eine KWL machtst solltest du auf die Solarthermie auf dem Dach verzichten können - das muss aber der Ersteller vom Energieausweis rechnen.

    AbluftWP oder LuftWP solltest du dir aus dem Kopf schlagen - deine thermische Hülle ist mit H'T 0,34 eher schlecht.

    Ob du mit einer SoleWP besser fährst kann dir keiner sagen - da braucht man noch mehr Parameter wie Grundstücksgröße. Wahrscheinlich ist Gas aber wirtschaftlicher (geringerer Invest bei nur leicht höheren Betriebskosten).

    Und was meinst du mit "energetisch weitestgehend autark"? Eigenen Strom machen und keinen Energieversorger mehr brauchen?
     
  4. bral0011

    bral0011

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    Oh... hätte ich jetzt nicht gedacht, da der Anforderungswert doch fast doppelt so hoch ist.

    Das Grundstück ist eher klein, knapp 200 m² -wohne in einer sauteuren Gegend.
    Ja, daher meine Idee mit der PV und damit alles versorgen was geht.
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 12. Februar 2015
    Ralf Dühlmeyer

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    Wirkliche Autarkie ohne eigenen Netzanschluß oder Pseudo-Autarkie durch erhoffte schwarze Null in der Stromrechnung durch Aufrechnung von Verbrauch und Einspeisung.

    Letzteres ist schon mehr als sportlich bei einem so kleinen (Grundfläche) Reihenhaus, selbst bei optimaler Ausrichtung. Ersteres Sience Fiction mit mehr Fiction als Sience.
     
  6. bral0011

    bral0011

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    Die schwarze Null wäre schon mehr als gedacht.
     
  7. mastehr

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    Warum nehmt Ihr nicht etwas ebenerdiges? Der Lift dürfte die Kosten enorm in die Höhe treiben. Neben dem Lift braucht ihr auch eine normale Treppe, die pro Geschoss auch noch einiges an Fläche frisst.

    Dann bleiben vielleicht nur 40 m² pro Geschoss über. Das erscheint mir etwas eng.

    Warum muss die Lüftung manuell erfolgen? KWL ist praktisch Standard. Als Rolli-Fahrer ist es wahrscheinlich auch nicht so einfach, Fenster zu öffnen und zu schließen.
     
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  9. bral0011

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    Ebenerdig gibt es hier nix im Bestand-wir suchten 1 1/2 Jahre, und bei qm-Preisen von jenseits der 600 euro, war es auch beim Neubaugebiet nix.
    Zu den Fläche: Ausgangsplan ohne Lift sah ca. 60 qm Nettofläche/Etage + 3,5 qm Grundfläche Treppe vor mit sehr großzügigen Fluren/Galerien.
    Nach Umplanung, geht der Flächenbedarf des Lifts fast gänzlich zu Lasten der Flure und ich komme mit 13 qm für Lift, Treppe und Flur aus und im EG ist der Lift "schön" in den Wohnraum integriert.
    Daher bleibt mehr als genügend Wohnfläche übrig.
    O. Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt! Ich will keine! manuelle Lüftung..
     
  10. flo79

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    Bleib bei der Gasheizung. Und baut euch einfach eine zentrale KWL ein. Alternativ dazu ein dez. Gerät pro Etage. Gibts jetzt sogar mit PH-Zertifikat vom blauen Martin...
     
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