Wärmepumpe: zweiter Zählerplatz als Zukunftssicherung?

Diskutiere Wärmepumpe: zweiter Zählerplatz als Zukunftssicherung? im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Wir könnten derzeit über den regionalen Versorger bei 2 Jahren Vertragslaufzeit WäPu-Strom für 13,8 c/kWh und normalen Strom für 18,4 c/kWh...

  1. capslock

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    Wir könnten derzeit über den regionalen Versorger bei 2 Jahren Vertragslaufzeit WäPu-Strom für 13,8 c/kWh und normalen Strom für 18,4 c/kWh beziehen.

    Bei 6000 kWh gesamt
    - 2500 kWh derzeitiger Haushaltsstrom + etwas Aufschlag
    - 3500 kWh WäPu (aus vorläufiger EnEV-Berechnung 38 kWh * Grundfläche in thermischer Hülle / 3)

    kann ich aber bei Kauf eines Pakets eines anderen Anbieters für das gleiche Geld Ökostrom bekommen oder aber 250 € für Egalstrom sparen.

    Der Haushaltsstrom wird vielleicht noch etwas wachsen (Solaranlage, mehr Wohnfläche), der WäPu-Strom ist schon pessimistisch (tatsächlich Keller unbeheizt, Solaranlage noch nicht in Rechnung enthalten, einige Wärmebrücken entschärft).

    Gibt es überhaupt einen Grund, jetzt die ca. 800 € für den zweiten Zählerplatz auszugeben, z.B. irgendwann zu erwartender Wettbewerb bei WäPu-Tarifen?

    Kann man den Zählerplatz ggf. nachrüsten? Elektrokasten ist Aufputz und steht im selben Raum wie WäPu?
     
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  3. Jonny

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    Woher kommt den der Preis?
    :confused:

    Einfach einen Schrank mit einem Zählerfeld mehr montieren.
    Und bei Bedarf einen zweiten Zähler anmelden und montieren lassen.

    Grüsse
    Jonny
     
  4. Hendrik42

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    Ich finde den Preis auch zu hoch.

    Bei WP Strom ist aus meiner Sicht kein Wettbewerb zu erwarten. WP Strom ist nur deswegen billig, weil der EVU dafür die WP ab und zu abschalten darf um die Hochlastzeiten zu entspannen. Diese "Entspannung" interessiert immer nur den lokalen Energieversorger, der das Netz betreibt, keinen anderen. Deswegen sehe ich da keinen Wettbewerb. Ich sehe aber auch keinen Wegfall der WP-Tarife wie manche gerne unken, weil es gerade in Zukunft für EVU wichtiger wird, Endgeräte aktiv managen zu können.

    Gruß, Hendrik
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Hat Dir Dein Eli das SO angeboten? Oder war da noch mehr enthalten....

    Ich würde im Zählerschrank immer ein "freies" Zählerfeld vorsehen. Die Mehrkosten halten sich in Grenzen, und wer weiß, was in Zukunft noch alles möglich sein wird. Hier denke ich weniger an die verschiedenen Tarife, denn dafür gibt´s ja intelligente Stromzähler, sondern mehr an verschiedene Einspeisemöglichkeiten.

    Die WP Tarife werden nicht wegfallen, ganz im Gegenteil. Zukünftig wird der Strompreis noch mehr am Verbraucher orientiert. Da es sich bei der Zählerbranche aber um eine ziemlich träge Branche handelt, dauern solche Veränderungen erfahrungsgemäß viele Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte.

    Gruß
    Ralf
     
  6. capslock

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    Preis: laut Fertighausanbieter 780 €. Kann sein, daß das eine Mischkalkulation für Mehrleistung der WäPu oder Schaltempfänger der WäPu sein (falls der nicht sowieso drin ist).

    Andererseits hat die Suchfunktion hier ergeben, daß ein Elektriker Zählerplatz 2000 € haben wollte, und das war ohne Mehrauslegung der WäPu.


    Option PV-Vorbereitung kostet übrigens nur 500 €, und da ist neben dem Zählerplatz auch ein Kabelstrang vom Dachboden bis in den Keller enthalten.
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Wollen kann man viel, aber ob er die 2.000, € auch bekommen hat?

    Ich vermute auch, daß in den 780,- € etwas mehr enthalten ist als nur ein zusätzliches Zählerfeld. Was genau?...Tja, das müsste man jetzt wissen....dann könnte man auch etwas dazu schreiben.:(

    Gruß
    Ralf
     
  8. capslock

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    Was sollte denn ein Schrank mit Platz für 2. oder gar 3. Zähler an Mehrkosten gegenüber einem für nur einen Zähler machen?

    Inkl. Keller, Gästebad etc. kommen wir auf 14 Räume, d.h. allein wegen der Sicherungen wird es in der Basisausstattung nicht das allerkleinste Modell werden.
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Warum keine Unterverteilung? (Bsp.: für´s EG)

    Die Anzahl der Verteilfelder ist ja unabhängig davon ob 1,2 oder 3 Zählerfelder vorgesehen werden.

    Gruß
    Ralf
     
  10. #9 stoisammler, 16. Dezember 2008
    stoisammler

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    Hallo,

    ich versteh das nicht ganz. Für ne WP brauchst du doch sowieso einen separaten Zähler. Dies ergibt doch automatisch einen Schrank mit 2 Zählerfelder. Oder lieg ich da falsch?
    Außerdem kann man den verbiligten Strom für ne WP nur über das örtliche EVU beziehen. Du kannst den normalen Haushaltsstrom bei XYZ beziehen aber den verbilligten WP Strom nur über das regionale EVU .

    Gruß
    Jörg
     
  11. shneapfla

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    Ja - wenn man keinen Wärmepumpen-Strom bezieht, dann reicht auch ein Zähler...

    Bei uns (EON Bayern) muß übrigens immer ein Zählerplatz frei sein (d. h. ich hab' bei mir einen Schrank mit drei Zählerplätzen benötigt)...
     
  12. capslock

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    Es ist wie vermutet, für die 780 € werden WäPu und Bohrung auf bis zu 4 h Sperrzeit ausgelegt ( = 1/6 höhere Nennleistung?).

    Das ist auf jeden Fall billiger, als Mehrleistung für eine eventuell später zu verlegende FBH in Nebenräumen zu bezahlen.

    Gibt es Nachteile, wenn Bohrung und WäPu etwas überdimensioniert sind, z.B. Strom für Umwälzung der Sole?
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Moment mal, Du willst mir erzählen, daß für 780,-€ die Bohrung und die WP größer dimensioniert werden und ein 2. Zählerplatz vorgesehen wird? :mega_lol:

    Da hätte ich das Gefühl, da will mich einer verarsc.....

    Bohrung überdimensionieren ist kein Nachteil, bei der WP frage ich mich, wie diese Überdimensionierung aussehen soll. Die Leistungen der WP sind ja nicht in 100W Schritten abgestuft. Wie soll das mit dem 1/6 klappen?

    Wie ist das zu verstehen? Wie sollen die Räume sonst beheizt werden?

    Gruß
    Ralf
     
  14. Jonny

    Jonny

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    welches EVU?
    4h am Stück?
     
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  16. capslock

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    "Die Unterbrechung dauert nicht länger als jeweils 2 Stunden hintereinander und insgesamt nicht länger als 6 Stunden innerhalb von 24 Stunden. Erfahrungsgemäß erfolgt die Abschaltung innerhalb der Spitzenlastzeiten zwischen 10:30 und 12 Uhr sowei zwischen 17 und 18:30 Uhr, wenn es von Seiten der SWA unbedingt erforderlich ist. Dies ist nur an wenigen Tagen im Jahr erforderlich."

    Das Bemusterungsprotokoll des Hausanbieters besagt, daß eine Sperrzeit von 4 Stunden berücksichtigt wird. Am Stück oder Tag steht da leider nicht, ebensowenig wie es berücksichtigt wird.
     
  17. capslock

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    siehe oben in fett
     
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