Wärmepumpen - was beachten, wie auslegen

Diskutiere Wärmepumpen - was beachten, wie auslegen im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Moin, also ich lese seit Tagen interessiert in diversen Foren über Wärmepumpen, find aber nicht so ganz die Infos die ich haben möchte. Wir...

  1. Heidemann

    Heidemann

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    Moin,

    also ich lese seit Tagen interessiert in diversen Foren über Wärmepumpen, find aber nicht so ganz die Infos die ich haben möchte.

    Wir (meine Frau und ich) planen z.Zt. unser Einfamilienhaus. Es wird relativ freistehend am Dorfrand (PLZ:31632) erbaut in Fachwerkbauweise. Die Berechnung EnEv ergab folgende Werte:

    - Transmissionswärmeverlust 0,42 W/m²K (Wärmebrücken pauschal mit 0,1)
    - Heizwärmebedarf Qh=69,03

    Eingeplant war bisher ein Gasbrenntwertkessel. Das Gebäude hat 100m² im EG + 90m² im DG + ungenutzten, ungedämmten Spitzboden und keinen Keller. Es sind 2 komplette Badezimmer für geplante 4 Personen berücksichtigt.

    Nun wurde ich auf einer Messe auf Wärmepumpen aufmerksam und neugierig. Das Thema hört sich interessant an und ich möchte gerne eine Wärmepumpe von avenir-energie.de nutzen. Es handelt sich um eine direktverdampfende Anlage mit Erdkollektoren, de nur 60-80cm tief verlegt werden sollen. Platz ist mit 900m² Grundstückgenug vorhanden und das Erdreich muß für den Bau sowieso teilweise abgeschoben werden. Im Winter kann/wird mit einem 9kW Heizkamin zugeheizt, aber nur im EG (naja und wo die Wärme sonst noch so hinzieht).
    Jetzt zu meinen Fragen:

    - Im EG komplett FBH aber im DG eventuell Niedertemperaturheizkörper. Das soll zwar gehen, aber die Leistungszahl soll sich dadurch ja verschlechtern, nur wie stark ?
    - Das Brauchwasser soll auch mit der WP beheizt werden. Hier die selbe Frage, da wir ja auch mal 50°C heißes Wasser brauchen. Wenn diese Temperaturen sowieso über "Tauchsieder" erzeugt werden müssen, wären dann dezentrale Durchlauferhitzer nicht sinnvoller ?

    Wie kann/sollte solch eine Anlage aussehen ? Welche Kosten kommen auf uns zu ?

    Gerne können sich auch andere Wärmepumpen Anbieter bei mir melden marc.heidemann@web.de für ein Angebot (bitte genau schreiben welche Angaben/Unterlagen benötigt werden).

    Ich denke mal eine wärmepumpe wäre genau unser Ding, weil wir im winter einen Großteil sowieso mit dem Kamin abdecken werden und die Schlafzimmer recht kühl bleiben werden (Kinderzimmer zusätzlich nach südwesten ausgerichtet). auch das Bad im DG wird eine FBH bekommen.
    Unschlüssig bin ich mir bei der Warmwassererzeugung, denn hier sollen Wärmepumpen ohne Solarunterstützung ja nicht besonders gut sein. wir duschen aber gerne heiß (37-40°) und täglich und hassen den jetzigen Zustand, das unsere Gastherme in der Mietwohnung kaum in der Lage ist mal ein Vollbad zu erwärmen. Es soll halt schon ein WW-Speicher eingebaut werden, mit Zirkulationsautomat (Pumpe läuft erst an bei Wasserentnahme).

    Danke für eure Hilfe.

    Gruß

    Marc Heidemann
     
  2. Anzeige

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  3. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Ohauohauoha...

    ... also, in Kurzform: wer Ihnen das angeboten hat, hat nicht so allzuviel Ahnung von Wärmepumpen. :irre Erdreich-Direktverdampfer in 60 cm Tiefe: Haben der schon mal was von Frost (auch in unseren Breitengraden gehört)? 90 bis 120 cm tiefe ist angesagt. Dabei ist der cop umso besser, je geringer die Vorlauftemperatur ist. Setzen Sie sich mal mit einem kompetenten WP- Fachmann zusammen. Der rechnet Ihnen mal was vernünftiges aus.
     
  4. Heidemann

    Heidemann

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    zum Thema Frost meinte der Berater:

    Kein Problem, wir verwenden ein Frostschutzmittel !

    Gelogen oder habe ich was mißverstanden ?
     
  5. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    AAAAAArgh...

    ... :mauer :mauer :mauer weiß er, was er macht? Die Sole (oder beim Kühlmittel: R 407 c) zieht die Wärme aus dem Boden. Will sagen: selbst bei Plus-Graden frierts Ihnen da unten zu , um nicht zu sagen: den Ars.. ab. Ich mag net gern Werbung machen, aber schauns mal hier...:

    www.ochsner.de

    Viele Grüße

    BERG Schwedenhaus GmbH

    Zitat: die Schweden, die seit Jahrzehnten ihre Wärme aus der Erde holen
     
  6. JEST71

    JEST71

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    Bauen ist schön ! Oder ?
    Hallo Marc,

    wir haben uns auch für eine WP (AUßenluft) entschieden, unterstützt durch Elektro-Heizpatronen. Dies ist sicherlich ein preisbedingter Kompromiss, da ich eigentlich auf Erdwärme setzen wollte. Bohrung ist uns aber zu teuer und Erdkollektoren auf dem grundstück ging bei uns dann w/ Platzmangels nicht mehr.

    Um die Vorlauftemperatur gering zu halten, bekommen wir im ganzen Haus (auch im Keller) FBH in engster Verlegeart. Auch wir wollten in den Schlafzimmer und Kinderzimmern eigentlich HK - aber da haut's den Wirkungsgrad nach unten. Und da der bei Außenluft ohnehin im Vergleich zur Erdwärme geringer ausfällt, kommen nur großflächige Verteilungssysteme in betracht - deswegen FBH überall.

    Auch bei uns kommt ein Kaminofen zum Einsatz. Dadurch erhoffen wir uns auch eine Entlastung der WP. Von einer wasserführenden Variante des Kamins (z.B. Pelletsofen) sind wir wieder abgekommen - w/des vergleichsweise hohen Aufwands.

    Ich glaube, mit einer WP liegt man auf Sicht schon ganz richtig. Schließlich ist diese Art zu heizen in Skandinavien und in der Schweiz sehr viel mehr verbreitet und auch etabliert. So falsch kann's nicht sein.
     
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Wärmepumpen - was beachten, wie auslegen

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