Wandaufbau im Bodenbereich: Wärmebrücke

Diskutiere Wandaufbau im Bodenbereich: Wärmebrücke im Spezialthema: Wärmebrücken Forum im Bereich Bauphysik; Hallo, mich hat jemand darauf aufmerksam gemacht, dass wohl an unserem Haus gefuscht wurde. Jetzt will ich es wissen, bevor ein Gutachter...

  1. rodatzki

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    Hallo,
    mich hat jemand darauf aufmerksam gemacht, dass wohl an unserem Haus gefuscht wurde. Jetzt will ich es wissen, bevor ein Gutachter eingeschaltet wird.

    Ich habe mal versucht, den Aufbau des Übergangs Keller zu EG zu skizieren.

    [​IMG]

    Es handelt sich um ein kerngedämmtes, zweischaliges Mauerwerk, Verblendung ist Klinker.
    Die Dämmung ist eine weiche Mineralwolle.
    Ich weiß nichts über die Werte.
    Leider weiss ich auch nichts über den Wert des Kimmsteines. (Aber es gibt einen!!)

    Auch kenne ich den Aufbau unseres Bodens im Erdgeschoss nicht genau.
    Ist auf jeden Fall mit Fußboden Heizung.

    Laut genehmigter Statik soll die Wand nach DIN 4108 Beiblatt Zwei, Bild 35 aufgebaut sein.

    Im Wärmeschutznachweis ist der Hinweis vermerkt:
    "Die Berücksichtigung von Wärmebrücken erfolgt pauschal mit 0,05 W/(m2.K) bei Verwendung von Planungsbeispielen nach DIN 4108 Beiblatt 2 !
    Diese sind bei der Planung zu berücksichtigen !"

    Meine Frage nun,
    1. ist der gegebene Aufbau nach DIN korrekt?
    2. wenn nein, kann es hier zu Problemen kommen?
    3. wenn zu 2. ja, welche?
    4. Kann der Bauträger so einfach von den genehmigten Unterlagen abweichen?

    Ich würde mich sehr freuen, wenn ein Fachkundiger sich äußern könnte...

    Herzlichen Dank
    Rodatzki
     
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  3. cris12

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    Hier mal der Aufbau nach DIN


    [​IMG]
     
  4. R.J.

    R.J.

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    Es langt wenn der Aufbau gleichwertig ist.
    Das kann man nachweisen, allerdings nur unter genauer Angabe des gesamten Aufbaus und zugehöriger Materialkennwerte.
    Bist du denn sicher das die Betondecke nicht innerhalb des Aufbaus gedämmt ist, oder worauf willst du hinaus?

    Das die Zeichnung auf Bild 1 selbst skizziert ist nehme ich dir nicht ab.
     
  5. #4 VolkerKugel (†), 18. Dezember 2007
    VolkerKugel (†)

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    ... steht doch in Deiner Skizze - Lambda = 0,33 :confused:
     
  6. #5 Isolierglas, 18. Dezember 2007
    Isolierglas

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    Falls es niemand aufgefallen ist: Der "Aufbau nach Din" hat eine ganz andere Anfüllhöhe.

    Mir wäre die gewählte Ausführung wesentlich lieber, denn sonst stände die Frage im Raum, ob die gewählte Ausführung dem Erddruck standhalten kann...

    Gruss, Dirk

    P.S.: Wg. der Wärmebrücke ist der Kimmstein vorgesehen - daher würde ich kein Problem erwarten - sofern er denn da ist... ;-)
     
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  8. rodatzki

    rodatzki

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    Hallo,
    tut mir Leid, aber ich kam bis eben nich Online, daher habe ich mich bisher nicht auf die Beiträge meldet.

    Zur Skizze: Ich habe die mir selber zusammengestellt aus vorhandenen Zeichnungen in der DIN. (Gimp sei Dank!!!)

    Zu den Werten: Alle hier angegebenen Werte sind also keine, die mein Bauträger mir genannt hat, sondern die in der Originalzeichnung enthalten waren. Die Dicke der Wand und der Isolierung habe ich mit Zollstock nachgemessen. Den Wert des Kimmsteines wie gesagt nicht.

    Aber wenn ich Dirk (Isolierglas) richtig verstehe sieht er keine Probleme, weil der Kimmstein vorhanden ist.

    Würde es denn helfen die Kellerdecke auf der Stirnseite ringsherum noch mal zu dämmen? Bei uns ist da ein Kiesbett, ich könnte also ohne weiteres Platten an der Kellerwand anbringen.

    Gruss und Dank Christoph
     
  9. R.J.

    R.J.

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    Kommt ganz darauf an was du erreichen willst.
    Grundsätzlich propagiere ich einen hohes Dämmniveau und auf die Wärmebrücke hat zusätzliche Dämmung mit Sicherheit einen Einfluss. Ob diese in diesem Fall der über die gesamte Lebensdauer mehr Energie einspart als zur Herstellung des Dämmung (vermutl. XPS) aufgewendet wurde ist pauschal nicht zu beantworten.
    Wenn du sichergehen willst, dass die Oberflächentemperaturen im den kritischen Bereichen auf der sicheren Seite liegt kann das mit einer Simulationsberechnung geprüft werden. Ebenso wie der Einfluss der Wärmebrücke auf den Gesamtenergiefluss und der Nutzen zusätzlicher Dämmung.
     
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