Wandaufbau - korrekt?

Diskutiere Wandaufbau - korrekt? im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir haben vor in der nächsten Zeit zu bauen. Die Statik wurde zum Wandaufbau von unserem Bauunternehmen (statiker) schon abgesegnet doch...

  1. Sophie28

    Sophie28

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    Hallo,
    wir haben vor in der nächsten Zeit zu bauen. Die Statik wurde zum Wandaufbau von unserem Bauunternehmen (statiker) schon abgesegnet doch ich bin immer noch sehr skeptisch, aufgrund der Statik, die Verlegung von Leitungen bei der Wanddicke, Anbringen von Hängeschränken, Wärmebrücken usw.:irre
    Unser Wandaufbau ist folgendermaßen:

    - Innenputz
    - Ytong Planblock PP4/0,5-0,12 mit einer Dicke von 17,5 cm, Lambda=0,12 m2K/W
    - PS Hartschaum (WLG 035) als Wärmedämmverbundsystem mit einer Dicke von 20 cm,
    Lambda = 0,035 m2K/W
    - Außenputz

    Damit würde ein U-Wert von 0,14 W/m2K erreicht werden.

    Daher frage ich Euch als Experten und hoffe ihr könnt mir vielleicht mit Euren Erfahrungen weiterhelfen.

    Im Voraus herzlichen Dank.

    Mit vielen Grüßen
    :winken
     
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  3. ilis

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    Warum soll das nicht funktionieren?
    Nicht waagerecht schlitzen ;)

    Hängeschränke halt mit den entsprechenden Dübeln. Hält auch in 11.5er Ytong.
     
  4. lordbauer

    lordbauer

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    Und der Schallschutz?
     
  5. mls

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    pp4 mit 17,5 ist defintiv nicht mehr der "ich_halte_alles_aus"-stein.
    kann im einzelfall gerade eben noch funktionieren - kann aber auch daneben gehen.
    gerade bei den "ach so einfachen", tatsächlich aber immer exsaltierteren efh-grundrissen
    treten punktuell enorme belastungen auf. also, wenn´s spitz auf knopf geht: rechnen lassen.
     
  6. sepp

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    17,5 ks + wdvs mein favorit
     
  7. ilis

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    tja, wir haben hpts pp2, einiges in pp4 und ein ganz bißchen pp6 (f. versch. Auflager).
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 3. Februar 2009
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    Yepp - wenns nicht monolitisch sein soll.
    Mit nem T8 in 42,5 U = 0,18
    Und mit dem T7 sogar 0,15.

    Porenbeton hat eigentlich keine Vorteile mehr (ausser vielleicht dem Preis).
    Ich halte davon sowieso nix.
     
  9. Bauwahn

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    Jo, bei mir stellenweise nicht mal mehr PP6 in 24 cm mehr gereicht, da musste teilweise Beton her.
    Aber deshalb gibt es ja einen TWP.
     
  10. acensai

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    17,5'er Wandstärke einfach / kostengünstig für den Rohbauer?

    ooooooooh, ein Wandthema - dan kann ich auch mal wieder meinen Senf dazugeben :winken

    Statisch würd' ich mir dann keine Kopf machen, wenn's der Statiker abnickt - ein bischen staischen Puffer würd' ich mir als Bauherr aber immer einfordern ... Als Schalldämm-Maß wird ca. 38 db für einen solchen Stein angegeben - mit WDVS auf der Aussenmauer hat man dann einen halbwegs akzeptablen Schallschutz, bei dem dann die Fenster die Schwachstelle darstellen! (Und da man keinen Rollokasten etc. als Schwachstelle hat, wird der Schalldämmwert etwas schlechter sein mit einem T7 - T8 mit Rollokasten)

    Wenn schon eine 17er Wandstärke, warum denn dann keinen KS oder einen Ziegel? Zugegeben, mein Planer will mich vom 42,5'er Porenbeton auf eine 17'er Wand mit einem schweren Ziegel + WDVS "überreden". Die Vorteile eines KS / schweren Ziegel liegen in der höhren Rohdichte und somit in einer besseren Tragfähigkeit, hoher Wärmespeicherfähigkeit und hervorragendem Schallschutz.


    Mich wunderts, dass die Experten die Wandstärke von 175 nicht als zu gering bemängeln? Ist eine 17'5er Wandstärke beim Rohbau denn nicht problematisch (Decke etc.)? Entstehen da keine verdeckten Zusatzkosten?


    Porenbeton find' ich aber schon O.K. - ohne WDVS erreicht man locker 'nen u-Wert unter 0,20 - günstiger bekommt man wohl kaum einen so guten u-Wert.
     
  11. sepp

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    wat solln da problematisch sein? die decke wird bis aussenkante gegossen.
    und wo solln die versteckten kosten liegen? die liegen da wos der archi vergisst oder der bt verschweigt.
     
  12. acensai

    acensai

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    ... na deswegen frag ich ja so dumm - für den Preis von einem normalen 30'er Ziegel, bekomm ich zu fast gleichen Kosten den schweren 17,5'er Ziegel auch und hab' ne viel dünnere Wand :eek:

    Warum wird sowas nicht viel häufiger geplant?

    (von KS mal abgesehen, sogar noch billiger)
     
  13. sepp

    sepp

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    was wird nicht viel häufiger geplant? ks + wdvs?
    komm mal nach nordbaden/ südhessen ... standard

    und warum soll ich einen wandaufbau unnötig aufblähen, wenns schlanker geht.
     
  14. acensai

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    ... wenn ich mich bei uns umschau' (tiefstes Bayern!), dann wird sehr oft ein 30' oder 36'er Ziegel gemauert und dann ein WDVS draufgeklatscht! Da hat die Wand eine Stärke von mehr als 50 cm! (Normalerweise baut man aber sowieso monolithisch)

    Und ich seh's ja wie Du - eine schlanke Wand ist eine gute Wand! ... aber warum bauen die hier so oft mit 30' oder 36'er Wänden? Können dies nicht anders?
     
  15. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    In der Antwort steckt die Lösung

    Wenn mans nicht anders kennt sieht das halt "komisch" und ungewohnt aus
     
  16. mls

    mls Bauexpertenforum

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    einzelfälle, vereinzelte ;)
     
  17. acensai

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    ... na ja - in diesem Fall bin ich froh, dass es das Internet und dieses Forum gibt um die Aussage vom Statiker zu verifizieren (ich bin immer skeptsich - was der Bauer nicht kennt, das frist er nicht!)

    Aber bei der 17,5'er Wandstärke hab ich schon geschluckt. Ich versteh' auch nicht, weshalb man so "wenig" mit KS + WDVS hier in Bayern und in Oberösterreich baut? KS wird 30 Kilometer von mir entfernt hergestellt - ich hab' aber noch KEINEN einzigen KS+WDVS - Bau gesehen ... na ja, es haben auch nur die wenigsten ein wirklichen Detailplaner. Daran wird's wohl auch liegen ...

    Und bei uns in Bayern ist die Luft so gut und rein, dass auch die Wände viel davon ein- und ausatmen wollen :mega_lol:

    Ich hoffe, die Diskussion war / ist für den Fragesteller immer noch hilfreich :o
     
  18. #17 DerSuchende, 4. Februar 2009
    DerSuchende

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    Warum dann nicht den mit dem angeblich "besten aus zwei Welten ..." ?
    "....unerreichte Wärmedämmung bis Passihaus-Qualität, bzw Lambda = 0,078 W/mK....
    ....ausgezeichnete Tragfähigkeit für modernen und gesunden Geschosswohnungsbau, bis Festigkeitsklasse 20 .... super Lärmschutz bis 54 dB für Außenwand...keinerlei vertikale oder horizontale Wärmebrücken, wie sonst üblich, im Fugenbereich..."



    MfG
     
  19. ilis

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    Beim Wandaufbau scheint halt viel Regionalität mit dabei zu sein. Hier bei uns ist halt verklinkern Standard (wg des Klimas sieht Putz zu schnell Sch... aus und muss ständig nachgepinselt werden) und der "örtliche" (aktuelle) Standard für EFH ist dann halt Ytong + Dämmung + Klinker und Innenwände meist in KS (bei uns auch in Ytong weil vermutlich günstiger).
    Schallschutz ist dann eher kein Problem.
     
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  21. Sophie28

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    Wau ich bin beeindruckt , vielen herzlichen Dank für eure vielen Mitteilungen und Anregungen!

    Zusammengefasst (bitte korrigiert mich wenn ich da falsch liege) ist also der Wandaufbau durchaus akzeptabel.

    Die Fenster sind mit 3-fach Verglasung geplant und ich hoffe wir bekommen mit dem richtigen Lüften (mechanische Stoßlüfung 3mal pro Tag- keine Lüftungsautomatik) auch im Sommer ein gutes Raumklima.
    Wichtig bei dem Ganzen ist wahrscheinlich die richtige Konstruktion und der Aufbau der Wand, wenn da keine Fehler passieren (wie Wärmebrücken usw.) wird es wohl gutgehn. Ich werde versuchen es auf dem Bau mit einem Fachmann einer anderen Firma zu kontrollieren. Aber das wird bestimmt nicht einfach.

    Die Rolläden sollen mit in die Wand integriert werden und nicht als Kästen nach außen hin. Ich weiß das man dadurch die Wärmedämmung verringert aber für mich war das (wie Frauen nunmal sind) auch eine optische Entscheidung :)

    Ganz zu Anfang hatten wir ein Klinkerhaus (richtig gemauert als Außenwand geplant) aber leider wurde das aufgrund unseres Bebauungsplans nicht genehmigt, daher sind wir auf den genannten Wandaufbau umgestiegen. Diese Art des Bauens ist auch wohl typisch für Baden-Würtemberg.

    Viele Grüsse
     
  22. Sophie28

    Sophie28

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    Ich hatte noch etwas vergessen zu erwähnen.

    Wir wählten keine andere Dicke an Ytong Steinen (oder KS oder anderes Material) da wir mit der Dämmung sonst zu dicke Wände gehabt hätten und wahrscheinlich einen U-Wert von 0,14 nicht erreichen, bzw. wir mit der Dämmung hätten hoch gehen müssen und die Fenster sich zu einer Art Schießscharte gestalten würden.
    Ich bin mir aber mit dieser Argumentation nicht ganz sicher.
     
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