Wandöffnungsmaß im Rohbau zu groß für 211'er Innentüren

Diskutiere Wandöffnungsmaß im Rohbau zu groß für 211'er Innentüren im Fenster/Türen Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, nach der Insolvenz unseres ersten Generalunternehmers haben wir nun jemanden, mit dem wir weiter bauen können. Problem: Der...

  1. misaindia

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    Hallo zusammen,
    nach der Insolvenz unseres ersten Generalunternehmers haben wir nun jemanden, mit dem wir weiter bauen können.
    Problem: Der insolvente GU hat im Rohbau die Wandöffnungen für die Innentüren in der Höhe nicht richtig erstellen lassen. Wir hatten 211'er Türen geplant, für die lt. neuem GU ein Wandöffnungsmaß von 213.5 benötigt wird. Wir haben bei den meisten Wandöffnungen ca. 7 cm zu viel.
    Unser neuer Gu wollte uns mal direkt das nächst höhere Türmaß verkaufen und die Türen dann vom Schreiner kürzen und nachlackieren lassen (was erheblich!!! teurer ist, als die 211'er Variante). Unser Trockenbauer meinte jetzt, man könne mit Hilfe von Styrodur und Bauschaum die Wandöffnungen in der Höhe verkleinern.
    Sollten wir da lieber vorsichtig sein oder kann man das wirklich so machen?
    Danke!!!
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 26. Oktober 2012
    Ralf Dühlmeyer

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    2,135 stimmt schon mal als Maß. Türen um 7 cm zu kürzen ist nur bei Vollholztüren möglich!!!
    Bei den "normalen" Türen sind max 2 cm drin!

    Bauschaum ist sicher keine Lösung. Denkbar sind:

    Trockenbaukasten in Wand+Putzdicke einbauen und beispachteln (Schallschutz evtl. schlechter als die Wand rundrum)
    Flachsturz (h = 7 cm) einbauen - rechts und links Auflager stemmen und einschieben, eigentlichen Sturz derweil unterschützen
    Vom Tischler Zargen auffüttern lassen mit einer Blende
     
  4. schriebs71

    schriebs71

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    Fensterkantel 72x86 unter den Stutz gedübelt, Gipskartonplatte angeschraubt, gespachtelt fertig.

    Das kann jeder Lehrling!!

    Gruss Schriebs 71
     
  5. grubash

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    Hallo Hallo,
    warum werden Beiträge einfach kommentarlos gelöscht? Zensur kenne ich aus anderen Foren definitiv nicht. Wenn wirklich was falsch war wäre ein Kommentar sicherlich sinnvoller gewesen. Gefährlich war mein Vorschlag mit dem Porenbetonstein+Fliesenkleber sicherlich nicht. Da der TE die ganze Sache sicherlich selbst bezahlen darf hatte ich nach einer günstigen Variante geschaut. Wenn es um das Dübeln in den Sturz geht kann ich nur anmerken, dass die Variante von schriebs71 von der Sache her auch nichts anderes ist.

    Thema zus. Sturz einziehen. Das wäre aufwandtechnisch irgendwie extrem oder? Wie soll man den neuen Sturz einziehen, wenn die Bausstütze unter den alten drunter steht? Bei 7cm Sturzhöhe und 7cm Arbeitsraum habe ich keine Chance das weggestemmte Auflager wieder ordentlich hinzubekommen, da ich nicht wirklich Mörtel zwischen alten und neuen Sturz bekomme. Zus. kann man dann die halbe Wand neu verputzen und Nachspachteln um die Putzübergänge weg zu bekommen.

    Ciao Christian
     
  6. Gast036816

    Gast036816 Gast

    das trockenbaugefrickel mit bauschaum, styropor, gipskarton ist mist hoch drei, ebenso fensterkanteln anschrauben und lehrlingsmäßiges beplanken mit spachtelmasse. sturz ausstemmen, neu setzen und öffnungsmaß im rohbau anpassen ist die nachhaltige lösung. wenn du möglichst lange freude an deinen türen haben möchtest, dann solltest du diese variante bevorzugen oder auf individuelle massivholztüren umschwenken.
     
  7. #6 Rudolf Rakete, 29. Oktober 2012
    Rudolf Rakete

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    Das sind doch nur Innentüren. Was soll da an Trockenbau so schlimm sein?
     
  8. grubash

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    Hi,
    da der TE leider nicht angegeben hat wie weit der Rohbau schon abgeschlossen ist habe ich mir die Ausstemmvariante gekniffen zumal es ja "nur" um 7cm geht. Neuer Sturz drunter wird da schon derbe eng. Wenn dann der alte Sturz auch raus muss wird es ein Fass ohne Boden. Ich habe bei meiner Sanierung die Sturzhöhen einiger Türen korrigeren müssen und weiss was das an Arbeit macht. Da man aus statischer Sicht den Sturz übermauern muss damit sich ein korrektes Lastgewölbe ausbildet kann (muss) man dann gleich noch die darüber liegenden Steinreihen auch rauspickern.

    Deswegen wäre für mich die Untbauvariante deutlich einfacher. Die Gasbetonvariante mit Fliesenkleber wurde übrigens hier im Forum auch schon mal empfohlen und mein Baubetreuer hatte daran auch nichts auszusetzen. Ist vll. nicht 100% DIN-gerecht aber irgendwie sollte man doch mal Aufwand und Nutzen sowie die Kosten in Relation setzen.

    Ciao Christian
     
  9. Gast036816

    Gast036816 Gast

    baubetreuer übernehmen auch keine verantwortung für den quatsch, den sie meistens verzapfen. wenn TE das problem in heimwerkerqualität löst, dann möge er das für sich behalten. die zwei fachtechnisch richtigen lösungen wurden beschrieben. das andere ist mangelhaft.
     
  10. grubash

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    Hi,
    nur mal so als Frage. Was kann denn bei der Porenbeton-Klebevariante oder der Holzlatte mit Gipskarton passieren? Das würde dem TE sicherlich hefen die verschiedenen Varianten abzuwägen und zu entscheiden ob er viel Geld für das Versetzen der Stürze ausgeben will oder ggf. mit den Nachteilen der Alternativlösungen leben kann.

    Ciao Christian
     
  11. Gast036816

    Gast036816 Gast

    rissbildung, kein schalldämmmaß, der porenbeton klebt irgendwann nicht mehr und liegt auf der zarge.
     
  12. OBommel

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    Sollte man nicht erst mal in Erfahrung bringen, wie die Wände / Stürze aufgebaut sind? Oder habe ich was überlesen? Nachher ist es Trockenbau...
     
  13. Gast036816

    Gast036816 Gast

    bei trockenbau wäre es einfach, da würde niemand fragen. öffnen, sturzprofil lösen, dämmung raus, tiefer setzen, einseitig beplanken, dämmen und die 2. seite schließen. wenn da ein trockenbauer mit bauschaum etc. anfängt zu lamentieren, den sollte man von der baustelle verweisen.
     
  14. Baumaxe24

    Baumaxe24

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    Estrich und Fliesen sind schon drin?
     
  15. Gast943916

    Gast943916 Gast

    das Problem ist ja nun nicht neu,
    GK Platte mit Ansetzgips drunter kleben und passt, wichtig ist, dass der Ansetzgips nicht punktuell, sondern vollflächig aufgebracht wird.

    bingo
     
  16. grubash

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    Ok wären Möglichlkeiten. Ob der Fliesenkleber + Schrauben irgendwann mal abfallen kann ich nicht beurteilen.

    Wie sieht es aber mit den von mir gebrachten Einwänden bzgl. kraftschlüssiger Montage des zus. Sturzes aus. Hier sehe ich deutlich mehr Gefahrenpotential als von einem möglichen Riß im Putz oder ggf. schlechteren Schallschutzwerten. Auf die Bedenken wie der neue Sturz z.B. bei einer 11,5er Wand mit Abstützung des alten Sturzes montiert werden soll, wurde aber nicht eingegangen. Wenn hier geschlampt wird hat man später evtl. ganz andere Probleme als ein Putzriß.

    Ciao Christian
     
  17. Gast036816

    Gast036816 Gast

    @ grubash - das problem kann nur vor ort geklärt werden, tragende wand oder nicht tragende wand? in der wandöffnung stellt niemand einen spriess auf, um etwas abzustützen und gleichzeitig einen neuen sturz einzuziehen. wenn dabei alles richtig gemacht wird, ist die rissgefahr relativ gering.
     
  18. grubash

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    Hi,
    dann möge man mir mal bitte erklären, wie ich den Sturz dessen seitliche Auflager weggestemmt wurden unterstützen soll ohne etwas in der Maueröffnung darunter zu stellen. Somit kann man ja nur ggf. die Decke abstützen, den ganzen Aufbau über der Tür rauspickern und alles frisch aufmauern. Und das dann bei allen Türen die nicht passen. Holla die Waldfee. Alternativ nach der Methode wird schon halten Auflager wegpickern und neuen Sturz drunter. Wie gesagt, bei 7 cm Arbeitsraum etwas kniffelig aber evtl. nicht unmöglich.

    Will hier nicht rumstreiten aber irgendwie ist mir die ganze Sache mit den Arbeitsabläufen beim Unterziehen nicht ganz plausibel. Egal wie man es macht, der alte Sturz hängt nach meiner Auffassung ohne Berliner Lufthaken bei einer 11,5er Wand irgendwann nur am Mörtel der darüber liegenden Übermauerung.

    Ciao Christian
     
  19. #18 Rudolf Rakete, 30. Oktober 2012
    Rudolf Rakete

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    Lass gut sein wenn man hier nicht vom "Fach" ist bekommst de nie Recht.
    Bei sieben cm den Aufwand zu betreiben einen Sturz zu entfernen.......weia. Ich mußte mal einen Sturz entfernen lassen, weil die Durchgangshöhe zu gering war. Das war eine Wahnsinnsarbeit.
     
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  21. #19 grubash, 30. Oktober 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. Oktober 2012
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    Vielen Dank für das Mitgefühl.

    Deswegen hatte ich ja bereits gepostet mussnichtsein zu verwenden. Dieser längere Beitrag inkl. Hinweisen worauf zu achten (Bewehrung) und das es ggf. nicht DIN-gerecht ist wurde kommentarlos gelöscht. Dafür gibt es dann Hinweise welche bei falscher Ausführung ein nettes Gefährdungspotential haben und für mich nicht schlüssig in den Arbeitsschritten umzusetzen sind.

    Ich bin kein Bauprofi habe mir aber während der Haussanierung einiges angelesen und bei nicht überschaubaren Problemen externen Sachverstand zugekauft. Gerade bei notwendigen Erhöhung der Türstürze gab es doch ein längers Gespräch mit detaillierter Aufklärung über Lastabtrag, wie das alles so funktioniert und was beim Einbau zu beachten ist. Mein zugekaufter Sachverstand hat in der Umgebung einen sehr guten Ruf. Manchmal wird er von Bauunternehmen als etwas übervorsichtig bezeichnet aber das was empfohlen wird hat Hand und Fuss.

    Bzgl. des Zeitaufwandes kann ich Rudolf nur zustimmen. Die Arbeit ist an sich nicht schwer zieht sich aber aufgrund von Trocknungszeiten und der Friemelei doch ganz schön in die Länge. Neue Auflage, Übermauerung, kraftschlüssiges Auffüllen des Zwischenraumes zwischen neuen und alten Mauerwerk ist halt nicht an einem Tag gemacht.

    Ciao Christian
     
  22. #20 Ralf Dühlmeyer, 30. Oktober 2012
    Ralf Dühlmeyer

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    Grubasch - ist es jetzt langsam gut?

    Nur weil Du Dir etwas nicht vorstellen kannst, heisst es nicht, das es nicht fachgerecht möglich ist! Und Dein Gebastlwastl musst Du nicht ständig wieder aufs Tablett bringen!

    Es hat auch nicht wie von Raketenrudi behauptet etwas mit "vom Fach" vs "Laie" zu tun, sondern mit fachgerecht vs Gebastel!
    Gut gemeint bedeutet nicht gut!
     
Thema: Wandöffnungsmaß im Rohbau zu groß für 211'er Innentüren
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