Wann bei einer Erdwärmeheizung die Zusatzheizung ausstellen?

Diskutiere Wann bei einer Erdwärmeheizung die Zusatzheizung ausstellen? im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, nach viel Ärger wird doch mal alles gut ;-) Trotzdem habe ich da mal eine Frage: Wir wohnen jetzt seit kanpp 3 Monaten...

  1. #1 tauchrobby, 9. Januar 2010
    tauchrobby

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    Hallo zusammen,

    nach viel Ärger wird doch mal alles gut ;-)

    Trotzdem habe ich da mal eine Frage:

    Wir wohnen jetzt seit kanpp 3 Monaten in unserem neuen Haus und betreiben die WP mit Tiefenbohrung über Erdwärme mit eingeschalteter Zusatzheitzung. Wann sollten wir es umschalten auf nur Erdwärme? DEr Techniker von Vaillant meinte das könnten wir schon nach 5 Wochen machen, ich bin mir aber da nicht 100%ig sicher. Was meint Ihr? Überreize ich die Sole bei diesen Temparaturen?

    Grüße
    tauchrobby
     
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  3. #2 Achim Kaiser, 10. Januar 2010
    Achim Kaiser

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    Das kannste an den Thermometern im Solekreis ablesen.
    Solange die nicht in den Minusbereich abfallen .... kein Problem.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  4. driver55

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    Zusatzheizung

    Dann wäre die Anlage falsch dimensioniert. Die Zusatzheizung gehört - mit Ausnahme bei der Estrichtrocknung - überhaupt dauerhaft auf AUS!
     
  5. AnnaSchr

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    ich habe da auch nocheinmal eine Frage.

    Bei bekannten läuft ab ca. minus 7-8 Grad auch die Zusatzheizung. Sie sagten, dass das ganz normal so sei und das bei jeder WP gemacht wird.

    Ist es jetzt so, dass jede WP die, unter normalen Bedingungen, eine Zusatzheizung braucht falsch dimensioniert ist? Kann man das irgedwie noch optimieren, so dass man auch mit solch einer WP bessere Ergebnisse erziehlen kann?

    Danke für eure Antworten und Hilfe! :-)
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Bei einer nicht leistungsgeregelten LWP ist es sinnvoll ab einer bestimmten Außentemperatur eine Zusatzheizung (Heizstab?) zu aktivieren. Sonst müsste man die WP viel größer auslegen und die meiste Zeit des Jahres wäre diese mit Takten (Ein-/Aus) beschäftigt.

    Man sollte sich einfach mal die Leistungs- und Heizlastkurven vor Augen führen

    Mit abnehmender Außentemperatur verringert sich die Leistung der LWP und die Heizlast steigt. Dimensioniert man eine LWP so, dass sie beispielsweise bei -12°C oder gar -15°C noch ausreichend Leistung liefert, dann wäre sie während der Übergangszeit AT > 0°C gnadenlos überdimensioniert. Unter diesen Bedingungen hätte sie beispielweise die doppelte Leistung, währen das Haus nicht einmal die Hälfte der Heizlast hat. Wir reden also von Faktor 4.

    Das Problem lässt sich bedingt entschärfen indem eine leistungsgeregelte LWP eingesetzt wird.

    Gruß
    Ralf

    Gruß
    Ralf
     
  7. Uwe!

    Uwe!

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    erst mal ist noch die Wärmequelle zu unterscheide. Sole- und Wasser-Wp sollten bei jeder Außentemperatur ohne Zusatzheizung auskommen. Ausnahme, wie erwähnt, kann die Estrichtrocknung sein.
    Eine Luft-WP kann ggf. mit einer Zusatzheizung ergänzt werden, bei den neueren sollte das aber auch nciht mehr nötig sein.
     
  8. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Also wenn bei ner ErdWP...

    ... da schon die Zusatzheizung läuft, dann weiß ich, was da los ist:D

    Effizienz/kfw-Butze hin oder her:konfusius
     
  9. driver55

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    Wp <--> lwp

    @Ralf: Du sprichst von einer LWP. Glaskugel schon wieder schneefrei?:biggthumpup:
    Ich lese nur WP und weiss nicht von welcher die Anna spricht...
     
  10. R.B.

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    Wenn von -7°C (AT) die Rede ist, unterstelle ich einfach mal, dass es sich um eine LWP handelt. Wer eine Sole-WP auf eine Auslegungstemp. von -7°C (Heizlast) dimensioniert, hat ......

    Aber DU hast Recht. Was Genaues wissen wir noch nicht.

    Gruß
    Ralf
     
  11. #10 alabama2000, 3. Februar 2010
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    Unsere Erdwärmeheizung hat seit der Estricheizung im Mai 2009 nur 1,6 Stunden mit der Zusatzheizung gearbeitet. Selbst bei diesem strengen Winter bis minus 25 Grad bei uns.

    Also mir würde es nicht gefallen, wenn man bei einer (Erd)Wärmepumpe die Zusatzheizung manuell ausschalten soll. Wenn die Heizung ohne klar kommt is es gut und wenn nicht, dann brauch se auch den zusatz---> sonst bleibts eben kühler!!
     
  12. lulu66

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    Um mal wieder auf die Frage zu kommen:

    Gibt es "Einlaufzeiten" für die Sole (habe mich nur mit LW beschäftigt)? Ich denke mal, der TE spricht von soetwas, wenn er "schon 5 Wochen [nach Einzug]" auf reine Soleleistung umstellen soll. Die Frage hat wohl mit der generellen Auslegung und Leistung der WP nix zu tun.
     
  13. Skeptiker

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    Vaillant legt meines Wissens seine WP-Steuerungen so aus, dass sich die Zusatzheizung nur unter -5°C Außentemperatur manuell zuschalten lässt - zumindest habe ich es so bei einer Einweisung mal mithören können.
     
  14. Julius

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    Dabei vergißt Du aber die (gar nicht so seltene) Version, daß die WP (warum auch immer) keine/kaum Leistung bringt, man dies aber nicht merkt, weil es vom Heizstab abgefangen wird...
    Das bitterbösde Erwachen folgt dann erst mit der Jahres-Stromrechnung.
    Also besser doch händisch hart abschalten!
     
  15. driver55

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    Zusatzheizung AUS

    Genau!
    Zudem sollte man als BH auch sämtliche Zählerstände monatlich festhalten, um prüfen zu können, ob das auch wirklich alles so funktioniert, wie es einem erzählt wurde.;)

    @lulu66
    Von Einlaufzeiten ist mir nichts bekannt, bzw. wurde bei unserer Installation nicht erwähnt.
     
  16. R.B.

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    Damit mein obiger Beitrag nicht missverstanden wird, dieser bezog sich ausschließlich auf die Frage von Anna.

    Bei einer Sole-WP braucht´s keinen Heizstab für den Normalbetrieb, vorausgesetzt die Anlage wurde korrekt dimensioniert. "korrekt" gilt insbesondere für die Quelle (Bohrung, oder Flächenkollektor), aber auch für die Leistung der WP selbst.

    Oftmals wird der Fehler begangen an der Quelle zu sparen, das rächt sich früher oder später (je nach Wetter). Deswegen gilt, Quelle sollte üppig ausgelegt werden, dann kann man bei der Maschine ein bischen sparen.

    Gruß
    Ralf
     
  17. #16 alabama2000, 4. Februar 2010
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    @ driver und julius :
    bei unserer waterkotte kann man im menü die stundenlaufzeit der zusatzheizung sehen, daher kann man das auch ohne extra stromzähler überwachen.

    ich habe mir sogar die arbeit gemacht im ersten jahr jeden tag im winter den zählerstand mit aussentemperaturen aufzuschreiben. konnte daher sicher gehen das die heizung ohne zusatzheizung astrein läuft.

    das kann ich Dir auch empfehlen! Würde erst mal etwas länger als 3 monate warten und die sache beobachten ob der heizstab oft angeht. Meines wissens soll man den heizstab nicht abschalten, da dieser hin und wieder auch angeht um die Leitungen im Boden "zu erwärmen" damit sich der Boden regeneriert und nicht zu sehr vereist.

    habe ich so vom techniker erzählt bekommen.
     
  18. Rokklith

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    Da ist mir doch beinahe heute früh der Kaffee aus der Hand gefallen ...

     
  19. driver55

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    Zähler

    Diese Möglichkeit wird jede (aktuelle) WP haben.
    Ich meinte aber auch noch die Werte für Input <--> Output (für JAZ, COP etc.)
     
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  21. #19 alabama2000, 5. Februar 2010
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    @ rokklith:

    kannst die Tasse wieder aufheben, hast meinen Text falsch verstanden. Die Leitung wird ja nicht erwärmt (deshalb auch " "). Bloss wird dem Boden nicht mehr wärme entzogen wie erhergibt, wenn der E-Stab die fehlende Wärme aus dem Boden übernimmt. Deshalb auch weniger Vereisung im Boden. Wie gesagt bei uns wird das Haus ohne das der E-Stab angeht beheizt (bis -25 Grad aussen).

    Ich bleibe bei der Aussage, dass man den Heizstab nicht abschalten muss, es sei denn die Anlage wurde falsch berechnet. Sagt Dir auch jeder Experte in Sachen Erdwärmeheizung!
     
  22. Rokklith

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    @ alabama2000,

    der Heizstab gehört im Normbetrieb der WP auf „AUS“!
     
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Wann bei einer Erdwärmeheizung die Zusatzheizung ausstellen?

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