Wann Haus kaufen/bauen?

Diskutiere Wann Haus kaufen/bauen? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, mich würde mal eure Meinung interessieren: Wir denken schon seit längerem über den Hauskauf nach. Als Eigenkapitpal haben wir...

  1. NaMa2010

    NaMa2010

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    Hallo,

    mich würde mal eure Meinung interessieren:

    Wir denken schon seit längerem über den Hauskauf nach. Als Eigenkapitpal haben wir allerdings nur 30.000 Euro, da aufgrund des Studiums bisher nicht die große Möglichkeit des Sparens war bzw. wir einfach gut gelebt haben. Allerdings legen wir momentan ca. 1200 Euro bei Seite. Unsere laufenden Kosten führen wir in einem Haushaltsbuch. Für Miete zahlen wir 860 Euro inkl. Nebenkosten (Strom, Tel. etc.).

    Vorab ein paar Infos:

    Nettoeinkommen 2500 Euro steigend Steuerklasse I unverheiratet
    Leitender Angestellter
    Autokredit für 3 Jahre (Neuwagen)

    Nettoeinkommen 1500 Euro Steuerklasse 1 unverheiratet
    Angestellte
    keine Kredite

    Heiraten und Kinder sind schon in ein paar Jahren geplant, da wäre dann wahrscheinlich vorerst das Gehalt von 1500 Euro weg.

    Schon seit längerem schauen wir nach Häusern, allerdings gab es bisher nicht das wirklich passende Objekt. Traum wäre natürlich ein Neubau, der würde bei ca. 180.000 Haus (140-160qm), 30.000 Keller, 70.000 Grundstück (500-700qm) plus Nebenkosten liegen = Gesamt ca. 300.000 +/-. Eine stolze Summe meiner Meinung nach, die dann wirklich nur in ca. 30 Jahren zu bewältigen ist. Wir wollen natürlich schon Abstriche machen, allerdings sollte schon noch ein kleiner Urlaub und Auto bezahlbar bleiben. Als monatliche Rate könnten wir uns ca. 1000 Euro vorstellen plus dann Nebenkosten. Unser Ziel ist es so schnell wie möglich die Schulden zurück zu zahlen und uns nicht zu übernehmen.

    Nun wird oft geraten sich erstmal eine Eigentumswohnung zu kaufen um die Kosten abschätzen zu können. Eine Eigentumswohnung wäre nichts für uns, allerdings denken wir darüber nach, vielleicht wirklich erstmal ein Reihenhaus zu kaufen um dieses evtl. später aber wieder zu verkaufen, wenn der Platz doch zu eng wird. Das positive an einem "gebrauchten" Reihenhaus wäre natürlich, das wir dies relativ schnell in 15-20 Jahren abbezahlt hätten. Oder ist es sinnvoller, wirklich erstmal noch ein paar Jahre zu sparen und dann zu kaufen? Selber bauen oder gebraucht kaufen?
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Baukosten reduzieren, oder Rate erhöhen, oder vom Ziel einer schnellen Entschuldung verabschieden.

    300T€, rechnen wir mal mit 6% für Zins inkl. anf. Tilgung, dann sagt mein Taschenrechner 18.000,- € p.a. oder 1.500,- € pro Monat. Mit 1.000,- €/Monat wird das nichts.

    Bei grob 10% EK werden die Konditionen sicherlich nicht berauschend sein. Also dürften bei meiner obigen Rechnung wohl kaum mehr als 1-1,5% anf. Tilgung drin sein. Dementsprechend wird dann die Laufzeit länger.

    Ob und wie Sondertilgungen genutzt werden können, hängt von Euch ab.

    So lange 2 Einkommen verfügbar sind, reicht das. Sobald ein Kind unterwegs ist, gibt´s wohl ca. 900,- € Elterngeld, und somit liegt das verfügbare Einkommen für die Lebenshaltung bei ca. 1.900,- €, was für 3 Personen auch ausreichen sollte.

    Ihr werdet wohl oder übel mit einer höheren Rate rechnen müssen.

    Gruß
    Ralf
     
  4. NaMa2010

    NaMa2010

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    Ich muss noch kurz was ergänzen:

    Bei Neubau würden wir natürlich erstmal weiter sparen, damit wir so ca. 70.000 Euro zusammen bekommen. Jetzt neu bauen, kommt nicht in Frage, da wäre mir die Rate doch zu hoch. Oder wir müssen halt den Kompromiss machen, kleineres Grundstück bzw. weiter aufs Land und kleineres/einfacheres Haus.
     
  5. eileen

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    von der Variante "zuerst Wohnung/kleines Reihenhaus" würde ich inzwischen abraten. man zahlt mindestens 5-5,5% (Notar, GES), evtl. noch den Makler, die einem beim Wiederverkauf kein Mensch erstattet. Und man hat halt den Nachteil, daß die Immobilie später verkauft werden muß (wie schnell, weiß kein Mensch), bis dahin muß man die Kredite bedienen, während man eine Mietwohnung schnell kündigen kann. Dazu kommt, daß je nach Zinssätzen eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig wird beim vorzeitigen Verkauf.

    Entweder kräftig sparen und später bauen oder eben eine Nummer kleiner planen (wenn Ihr jetzt jeden Monat 1200 beiseite legt, habt Ihr in zwei Jahren ja nochmal fast 30T€, sieht schon besser aus, für ein 250-260T€-Projekt wäre das ausreichend bei Eurer Vorstellung der monatlichen Rate) oder gebraucht und kleiner kaufen und das nicht als Zwischen- sondern als Dauerlösung.
     
  6. #5 Vorgartenzwerg, 29. Oktober 2009
    Vorgartenzwerg

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    Ich würde auch kein "Interims-Haus" kaufen.

    Provisiorien halten bekanntlich am längsten.
    Und wenn Du es "dringend" loswerden willst,
    dann ist vielleicht der Markt gerade schlecht.

    Lieber noch was sparen oder, wie eileen schon schrieb,
    was Gebrauchtes auf Dauer kaufen.
     
  7. meak07

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    Perfektes Beispiel:
    Wir haben gestern nach ca. 7 Monaten (erst privat, dann mit Makler) unsere Wohnung verkauft. Ich habe eben mal nachgerechnet, ob sich die ganze Sache überhaupt gerechnet hat. Ich habe Kaufpreis, Kaufnebenkosten und Finanzierungskosten addiert, dann Eigenheimzulage, VK-Preis (immerhin 8% Wertverlust) und theroretisch gezahlte Miete abgezogen und als letztes die zu erzielenden Zinseinnahmen (wenn wir nicht gekauft hätten) wieder addiert.
    Wir haben 7 Jahre in der Wohnung gewohnt und hatten dank hohem EK, gutem Verdienst und Erbschaft nach 5 Jahren komplett getilgt. Trotzdem steht am Ende nur eine schwarze Null da.
    Was heißt das? Bei Eurer EK-Situation müßt Ihr davon ausgehen, mindestens 10 oder mehr Jahre in Eurer "Zwischen-Lösung" wohnen zu bleiben, sonst solltet Ihr (vom finanziellen Standpunkt aus gesehen) besser weiter zur Miete wohnen.
    Darüberhinaus, aber das ist meine private Meinung, sieht diese Rechnung für alle Finanzierungen mit hohem Beleihungswert und niedriger Tilgung ("1%, damit man sich den Traum vom Eigenheim auch leisten kann!") negativ aus.
     
  8. bruchpilot

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    Wie schon gepostet, 1000€ Wunschrate für die Bank und 300.000€ Gesamtbauvolumen passen bei Eurem gegenwärtigen EK (noch) nicht zusammen.

    Wenn`s Haus wirklich 300.000€ kosten soll, müsstet Ihr für diese 1000€-Bankrate über 100.000€ EK mitbringen, sprich: der Bankkredit dürfte bei nicht mehr als um die 200.000Euro herum liegen.

    Also fleißig weitersparen und/oder Ansprüche an Grdst./Haus deutlich reduzieren.

    Ansonsten der übliche Tipp mit Einnahmen-/Ausgaben-Check, eigene vier Wände sind auch im Unterhalt einiges teurer als öfters gedacht (es gibt z.B. keinen Hausmeister, den man mal so nebenbei rufen kann, alles auf eigene Rechnung!), der Bau an sich verschlingt Unsummen an meist ungeahnten Nebenkosten.

    Dazu kommen bei bestehendem Kinder(Plural)wunsch nicht gerade unerhebliche Kosten (Verdienstausfall,Nahrung+Kleidung+Unterhaltung+Krankenversicherung+KiTa+Musikschule+Sportverein+......., nicht unterschätzen, da läppert sich nochmal ein EFH pro Kind an Kohle zusammen) für die Blagen.

    Bei sorgfältiger Planung und finanzieller Disziplin sollte dies aber mit Euren beiden Gehältern zu schaffen sein.
     
  9. NaMa2010

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    Finanzieren könnten wir 200.000 Euro, da heißt es also erstmal sparen und dann trotzdem noch Abstriche machen damit es ein Neubau werden kann. Allerdings müssen wir ja auch die Rückzahlungszeit im Auge behalten, schließlich will ich nicht mit mitte 60 nicht immer noch mit dem Hauskredit beschäftigt sein.

    Mir wäre auch ein gebrauchtes Haus recht, allerdings scheint der Markt tot. Es gibt zwar Häuser, aber bei diesen wären trotz Kauf dann natürlich noch weitere Kosten fällig. Beispielsweise neues Bad, Küche etc. Dafür kosten die Häuschen aber auch noch ne Menge Kohle, außer man kauft sich wirklich ein Haus aus den 50-60er Jahren, die dann zwar im Anschaffungspreis günstig sind, aber dafür hohe Renovierungskosten haben.
    Zudem haben die Häuser so 10-20 Jahre alt oftmals keinen Keller. Und ohne Keller, davon hat man mich langsam überzeugt :D , wollen wir eigentlich kein Haus. Würde man sich wahrscheinlich doch irgendwann ärgern.

    Ich frag mich ehrlich manchmal, wie so manch anderer so einen Hauskauf/bau wuppt!?! Vielleicht mache ich mir auch nur zuviele Gedanken... :irre Einfach drauflos, hohe Kreditrate, auf 35 - 40 Jahre, mit NUR 1 % Tilgung bei den momentanen günstigen Zinsen (ohne an die Zinserhöhung der nächsten Jahre zu denken). Zur Not zahlen halt die Kinder die Bude ab. SUPI! :e_smiley_brille02:
     
  10. NaMa2010

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    Wieviel Geld sollte man denn so ca. auf der hohen Kante haben für die Nebenkosten bzw. unerwarteten Kosten beim Neubau? 10.000-20.000 Euro?
     
  11. bruchpilot

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    Wieso eigentlich nicht? Die Kinder erben und nutzen das Familien-EFH in der Regel ja auch (weiter), weshalb sollten sie nicht (wenigstens teilweise) dafür (mit-) zahlen?

    Okay, man hat sie nicht gefragt, vielleicht würden sie ja lieber weiter in der Studentenbude hausen. Die Bauherren scheuen sich meist nur aus moralischen Gründen davor, aber den größten Nutzen haben doch eigentlich die Kinder, oder?

    Der Aspekt des mietfreien Wohnens und damit der Entlastung der eigenen Haushaltskasse im Alter=Altersvorsorge (bei vielen BH Zweck und Anlass eines EFH-Baus) wird damit natürlich nicht erreicht.
     
  12. bruchpilot

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    Als EK erwarten die Banken mind.20% des gesamten Baufinanzvolumens.

    Wenn man daneben noch 20-30T€ Polster hat, kann das nur zum Vorteil sein, man schläft einfach ruhiger.

    Denn meistens wird es eh teurer als geplant. Von Zusatzwünschen (mehr Steckdosen, schönere Dachziegel, Fenster, Fliesen, Armaturen, Haus- und Innentüren, Putzfarbe/Klinker, andere Treppe, .......) bei Bemusterung mal ganz abgesehen.

    Beispiele für kostenintensives Unvorhergesehenes: BU geht pleite (wer baut das BV zu Ende und womit?), Baugrube steht auf einmal unter Wasser (Oberflächen-, Sicker-, Grundwasser), Aushub ist kontaminiert und muss als Sondermüll entsorgt werden, Torfblase im Baugrund, gravierender Baupfusch, nicht in Bauleistungsbeschreibung aufgenommene und/oder bewußt weggelassene Positionen - d.h. Bauherr zahlt (Baustelleneinrichtung, Bau-WC, Bau-Strom, Bau-Wasser, Bauherrenhaftpflicht, Bauleistungsversicherung, .......),.......
     
  13. eileen

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    so in etwa. Und zwar ohne Küche, Garage und Außenanlagen ;)
    Teuer wird´s eh von selbst.
     
  14. Roth

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    Hallo, meine Frage:
    Wer muss für diese Leistungen normalerweise aufkommen, der Bauherr oder die Handwerksfirmen?

    Danke!
     
  15. bruchpilot

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    Was heißt normalerweise?

    Grundsätzlich müssen diese Positionen bezahlt werden, prinzipiell sind sie Sache des Bauherrn (der das BV ja initiiert="das Essen bestellt" hat).

    Wenn sie hier und da in Bauleistungsbeschreibungen der BU/BT mit aufgenommen werden, hat der BU/BT diese vorher auf seine Leistungen draufgeschlagen, aus lauter Nächstenliebe übernimmt dieser fremde Leistungen nämlich nicht.

    Der Punkt ist nur der, dass der Bauherr manchmal gar nicht weiß, dass diese Posten noch auf ihn zukommen, wenn`s ihm (vorher) keiner sagt.

    Fazit: der Bauherr bezahlt, so oder so.
     
  16. eileen

    eileen

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    Roth, ich hab die Vermutung (bin ja nicht vom Fach), daß es von der Vertragskonstellation abhängt. Beim BT ist sicher alles im Preis drin.
    Wir (Einzelgewerkvergabe) haben die Versicherungen selbst bezahlt, theoretisch kann man die auf die Firmen umlegen, aber wegen den paar Euro pro Gewerk mach ich nicht rum, da ist mir die Zeit zu schade. Baustelleneinrichtung/Dixi usw. waren beim Rohbauer mitdrin.

    edit: zahlen tust Du also, die Frage ist nur, ob an den BT oder z.B. an die Versicherung direkt.
     
  17. flashbyte

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    Interimshaus ist Mist, weil Du ja dort schon einen Kredit zu tilgen hast und bekanntlich zahlst Du jeden geliehenen Taler doppelt an die Bank zurück. Lieber 10 Jahre länger gespart und dann das Traumhaus bauen... würd ich immer wieder so machen! (glücklicherweise ist aus unseren Hausbau"schüben" nach dem Studium immer nix geworden... sonst säße ich vlt. jetzt auch in einer Interimshütte, die mir zu klein wäre und obendrein wohl nicht mehr gefallen würde)
     
  18. bruchpilot

    bruchpilot

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    Yep, wenn Geld ne Rolle spielt, sollte die Hauslösung schon eine mehr oder weniger endgültige sein. Ein Haus verkauft man nicht mal eben schnell (und leicht), wenn es einem nicht mehr gefällt, zu klein geworden ist oder oder oder.

    War bei uns auch so, hatten vor vielen Jahren auch schonmal unterschrieben, Gott sei Dank ist das nix geworden aus heutiger Sicht, damals waren wir traurig, heute sind wir froh darüber.
     
  19. NaMa2010

    NaMa2010

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    Unsere Idee ist halt folgende: das wir uns jetzt vielleicht erstmal ein kleines Mittelreihenhäuschen mitten in der Stadt, so ca. 10 Jahre alt kaufen. Dies könnten wir recht schnell tilgen, hätten keine großen Belastungen, da sich die Nebenkosten und auch die Arbeit (Garten etc) im Rahmen halten. Zudem gibts Kita, Supermärkte, Ärzte etc. vor der Tür.

    Da wären wir dann halt in 15 - 20 Jahren mit durch.

    Ich weiß ja nicht wie leicht euch die Entscheidung gefallen ist was für ein Haus ihr haben wollte, mir persönlich fällt es sehr schwer. Will ich weiter in der Stadt wohnen wo ich mich sehr wohl und frei fühle, oder kann ich wieder aufs Land ziehen wo ich mehr für mein Geld bekomme, dafür aber immer ein Auto benötige. Brauch ich wirklich 160 qm und 6 Zimmer oder reichen auch 110 qm auf 4 Zimmer plus Keller und ausgebautem Dachboden. Kinder sind auch nicht immer daheim, da sitzt man dann später in seinerm riesen Haus welches man ansich nicht komplett nutzt. Also zahlt man für etwas was man nicht nutzt, hat dafür aber einen hohen Abtrag und weniger im Monat zur freien Verfügung.

    Also groß, schön, neu - wo alle :eek: machen.
    Oder klein, günstig, schnell das eigene und dafür dann noch Urlaub, Autos, Kleidung etc.

    Sehr schwer.:confused:
     
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  21. bruchpilot

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    Also groß, schön, neu - wo alle machen.
    Oder klein, günstig, schnell das eigene und dafür dann noch Urlaub, Autos, Kleidung etc.

    Sehr schwer.

    ____________

    Diese Entscheidung kann Dir niemand abnehmen.

    Aber gerade wo es um so viel vom Sauerverdienten geht, sollte man m.E.n. so wenig Kompromisse wie möglich machen.

    Prinzipiell zeichnet sich ein Trend ab, zurück vom günstigeren (aber relativ toten) Speckgürtel der Großstädte (vom Haus auf dem Lande/im Dorf mal ganz abgesehen) hin in die teurere, aber lebendigere Stadt mit der besseren Infrastruktur.

    Unsere Entscheidung fiel damals auch pro Stadt, etwas teurer, holt man aber über die Jahre an nicht vergurktem Sprit (und Zeit und besserem Werterhalt) wieder rein.
     
  22. eileen

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    das könnt nur Ihr selbst entscheiden.
    Uns war recht schnell klar, mehr als DHH ist nicht, wir wollen nicht den ganzen Rest unseres Lebens nur fürs Haus arbeiten und Grundstücke sind hier so schweineteuer, daß auch ein EFH nicht gerade viel Garten hat. Nö, lohnt sich nicht.
    Direkt in die Stadt wollten wir nicht, in ein Schlafdorf auch nicht, also sind wir weiter nach draußen gezogen, ländlich, gute Infrastruktur, perfekte Autobahnanbindung. Fahren müssen wir so oder so, auch in der Stadt, da der AG meines Mannes miserabel öffentlich angebunden ist. Im Vergleich zu der Stadt kann der Sprit gar nicht so teuer werden, daß sich die Mehrausgaben für ein Stadtgrundstück gelohnt hätten. Und nach sehr langen Überlegungen mußte es ein Neubaugebiet sein, damit auch Kinder da sind und nicht tote Hose mit vielen Rentnern. Dafür nehme ich auch die Nachteile (bis die Bäume gewachsen sind, dauert es, Baukrach die nächste Zeit usw) in Kauf.
    Von der Wohnfläche her wären uns 110 etwas zu wenig, 160 aber zu viel, wir haben knapp unter 130 auf 5 Zimmer verteilt +Keller. Alles nicht riesig, aber jedem ein eigenes Zimmer, insgesamt ausreichend Platz und eben noch die Ausweichmöglichkeit auf den Keller.
    Und mit 65 werde ich nimmer in dem Haus sitzen, sondern in einer EG-Wohnung in der Stadt. 4 Zimmer max. Wir bauen nicht für die Ewigkeit bis zum Tod, sondern für die nächsten 25 Jahre, mit 65 will ich nimmer Treppen steigen.
    Das waren unsere Überlegungen, Eure sehen wahrscheinlich ganz anders aus.
     
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