Warmwasserspreicher verkalkt, Enthärtungsanlage?

Diskutiere Warmwasserspreicher verkalkt, Enthärtungsanlage? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, haben vor 4 Jahren eine neue Heizungsanlage (Elcko Klöckner) in unser Zweifamilienhaus eingebaut. Nun ist der Warmwasserspreicher...

  1. zmbfn13

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    Hallo,

    haben vor 4 Jahren eine neue Heizungsanlage (Elcko Klöckner) in unser Zweifamilienhaus eingebaut.

    Nun ist der Warmwasserspreicher sowie die Wärmetauscherpumpe total verkalt. Die Entkalkung des Speichers wird uns ca. 450,00 Euro kosten.
    Unser Installateur rät uns zu einer Enthärtungsanlage (Grünewald ca. 2000 Euro)

    Die Wasserhärte in unserer Gemeinde beträgt 3 (16dH).

    Ist der Einbau solch einer Anlage sinnvoll?

    Vielen Dank für euere Antworten.

    LG
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Rein aus Interesse.
    Mit welchen Temperaturen wird der Speicher gefahren?

    Gruß
    Ralf
     
  4. #3 Achim Kaiser, 13. Februar 2008
    Achim Kaiser

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    Was denn das für ein System ?
    Gibts ne genaue Bezeichnung und ne Type ?

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  5. zmbfn13

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    Hallo,
    ohne ganz sicher zu sein (bin in der Arbeit und kanns nicht prüfen):

    ich denke 55 Grad?!
    Gruß
     
  6. Jonny

    Jonny

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    Bei

    der Härte
    und der temperatur
    kann ich mir das garnicht vorstellen.

    Wärmetauscherpumpe???

    Grüsse
    Jonny
     
  7. zmbfn13

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    So hab meine Frau mal in den Keller geschickt :)

    Wir betreiben einen Gas Brennwertkessel von Elco Klöckner Thision 9-50 mit
    dem Speicher Vistron 150-500 C.ERM/C.EZM.

    Auf der Wärmetauscherpumpe (mit Zeitschaltuhr) steht: Vortex Z 152

    Die Pumpe hat der Installateur übringens abgeschraut, sie ist wirklich TOTAL verkalkt.

    Danke für euere schnelle Antworten
     
  8. Jonny

    Jonny

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    Aha!

    Tausche ein Wärmetauscher- gegen Zirkulations-
     
  9. R.B.

    R.B.

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    55°C Wassertemperatur. Jetzt wäre nur noch zu klären, ob der Kessel den WT zum Glühen bringt (Kesseltemperatur).
    Also, bitte auch Details zur Heizungsanlage nachliefern.

    Die 16°dH sind zwar nicht der Brüller, aber nach den bisherigen Infos kann ich mir nur schwer vorstellen, daß der WT bereits nach 4 Jahren so verkalkt sein soll. Der Durchsatz in einem EFH bzw. 2 Fam. Haus ist ja auch nicht so riesig.

    Gruß
    Ralf
     
  10. zmbfn13

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    Ohh

    Okay, sorry. Bin in dem Thema kein Profi, also nochmal sorry für die falsche Auskunft/Frage?!? wie auch immer.

    Aber das Problem mit dem Kalk hab ich ja weiterhin...:cry
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Dann möchte ich nicht wissen, wie die Leitungen aussehen. Irgendwie unvorstellbar.

    Noch eine Frage. TW Leitungen Kunststoff oder CU?

    Gruß
    Ralf
     
  12. zmbfn13

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    Noch eine Frage. TW Leitungen Kunststoff oder CU?

    also unsere Wasserleitungen Heizung und Trinkwasser sind alle aus Kupfer, wenn Du das meinst!
     
  13. zmbfn13

    zmbfn13

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    Noch ein Hinweis Ralf, falls Du es "überlesen" hast.

    Ich hab mich vertan, es geht nicht um die Wärmetauscherpumpe sondern um die Zirkulationspumpe. Sorry dafür.

    Die Leitungen sind wir schon erwähnt aus Kupfer.

    Michael
     
  14. #13 Achim Kaiser, 13. Februar 2008
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    Wo ist die Zirkulationspumpe verkalkt ?
    An den Verschraubungen oder die Pumpe intern ?
    Der Speicher neigt eigentlich nicht sonderlich zum verkalken.
    Ich denke mal da wird sich vielleicht 2 Hände voll Kalk finden lassen.
    Wobei nach 4 Jahren schon mal nachsehen zu empfehlen ist.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  15. bernix

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    ich kann es mir auch nicht so recht vorstellen (wir haben hier Härtegrad vier, Installation seit 9 Jahren....)
    Zirkulationspumpe zugekalkt: Heißt das, dass gewisse Ablagerungen in der Pumpe sind oder dass der Durchlass durch den Kalk stark veringert ist, also zB nur noch ein Drittel des Rohrdurchmessers vorhanden, der Rest Kalk?
    gruss
     
  16. zmbfn13

    zmbfn13

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    Die Pumpe wurde aufgeschraubt, es ist ALLES bis in die kleinste Ritze im inneren verkalkt.
    Da lässt sich nichts mehr bewegen...

    Das hört sich für mich im Moment so an das der Speicher evtl. gar nicht so verkalt ist und die Enthärtungsanlage nicht nötig ist?

    Evtl. kann ich noch dazu sagen: Unsere Heizung kann entw. Warmwasser bereiten oder Heizen, nicht beides zu gleich. Am Anfang hat das bereiten des Warmwasser vieleicht ne halbe Stunde gedauert. Jetzt kommt es vor, das bis zu 3 Stunden keine Heizung funktioniert. Auch deshalb denkt unser Inst. das der Spreicher verkalkt ist.

    Übrigens möchte ich die Heizung auch so umbauen lassen das sie gleichzeitig Warmwasser bereiten und heizen kann. Das kostet mich dann nach aussage meines Inst. ca 600 Euro.

    So wäre ich dann bei einer Investition von insg. 3.000,00 Euro für Umbau Heizung, Entkalken des Spreichers und einbau einer Enthärtungsanlage.

    Was tun sprach Zeus?
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Keine Angst, das mit der Zirk.pumpe habe ich schon gesehen (hatte ich irgendwo was anderes behauptet?)
    Und die Info mit dem CU hast Du ja nachgeliefert.

    Aber nochmals zur Enthärtungsanlage.

    Vor Einsatz so einer Anlage sollte man auf jeden Fall das Wasser überprüfen lassen. Der Salzgehalt (Natrium) unterliegt ebenso Grenzwerten, und dieser könnte bei der Enthärtung überschritten werden.
    Um Dein Wasser in Richtung 8°dH zu bringen, müßte man an Salzen ca. 65mg/L zusetzen. Da sehe ich noch kein großes Problem, da der Grenzwert irgendwo bei 200mg/Liter liegt. Bin aber kein Wasserexperte, sondern mußte mich nur vor vielen Jahren schon mal mit dem Thema befassen.

    Die Frage wäre also, warum bei Euch so viel Kalk ausfällt. Da würde ich zuerst nachforschen bevor mir eine Enthärtungsanlage in´s Haus kommt.

    Gruß
    Ralf
     
  18. #17 Achim Kaiser, 13. Februar 2008
    Achim Kaiser

    Achim Kaiser

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    In dem Fall auf jeden Fall nachschauen im Speicher.
    Es gibt Gegenden mit Wässern die ein problematisches Kalk/Kohlensäuregleichgewicht haben und deswegen zu starkem Kalkausfall neigen obwohl der Kalkgehalt im Wasser nicht inbedingt hoch ist.

    Nach dem Ergebnis der Überprüfung über die Enthärtungsanlage nachdenken.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  19. R.B.

    R.B.

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    Und was heisst umbauen damit Heizen und Wasseraufbereitung gleichzeitig möglich ist?

    Gruß
    Ralf
     
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  21. zmbfn13

    zmbfn13

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    Ich meine: wenn der Warmwasserspeicher leer ist, und die Heizung damit beschäftigt ist das Wasser zu erhitzen gehen im Haus keine Heizkörper. Ich muss also warten bis der Spreicher wieder aufgeheizt ist bis ich wieder eine warme Wohnung habe. Das dauert in der Spitze bis zu 3 Stunden, im Winter nicht gerade angenehm.

    Wenn der Spreiche jetzt also wirklich so verkalkt ist, würdet Ihr zu einer Enthärtungsanlage raten?

    Danke nochmal für euere Hilfe

    Michael
     
  22. bernix

    bernix

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    ...da haben wir anscheinend nochmal Glückgehabt :biggthumpup:

    Bei der Investition würde ich mal darüber nachdenken, die Anlage so umzubauen, dass du selbst die Anlage entkalken kannst. Der Umbau dürfte so teuer nicht sein und ein paar Kilo Zitronensäure kosten auch nicht die Welt...
    Oder spricht was dagegen? Das Kupferrohr evtl ?
    gruss
     
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