was Bauherrn wirklich wollen:

Diskutiere was Bauherrn wirklich wollen: im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; http://www.brandeins.de/archiv/2013/normal/deutsches-haus.html

  1. Skeptiker

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  3. Kalle88

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    Hab mir den Beitrag nicht ganz durchgelesen. Aber die Optik fördert ein Brechreiz in mir hoch... Ich fins gruselig schrecklich...
     
  4. Gast036816

    Gast036816 Gast

    tolle und phantasievolle namen:

    flair 113 - city 136 - lichthaus 121m, können aber auch alle bude 0815 oder ähnlich heißen. der gestaltungswille vieler bauherrn ist nicht im keller, der ist unter der bodenplatte.
     
  5. nolu13

    nolu13

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    Olle Kamellen!
     
  6. nolu13

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    Und der Versuch der Denunziation
     
  7. H.PF

    H.PF

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    für mich täglich Brot...

    Ich kenn ja alle drei Seiten. Ich kenn die Seite des Kunden, ich kenn die Seite des Verkäufers, ich kenn die Seite des Handwerkers für T&C.

    Die machen verkaufstechnisch einen sehr guten Job, da kann man sich eine dicke Scheibe von abschneiden.

    Die haben den Finger genau am Puls des Kunden und die Qualität der Ware ist dem Preis angemessen, wer da nicht richtig ins Klo greift bekommt ausgereifte Massenware...

    Halt der einfache Golf und nicht der Mercedes...
     
  8. nolu13

    nolu13

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    Einigen wir uns auf :"Leben und leben lassen"?
    Ein Welt-Auto .
    Heute noch beim Vertagshändler aus WOB auf den Gebrauchtwagen gelesen.
    Alles sollte einen Namen haben ,auch die Gebäude von Architekten.
    Dann kann man die technischen Daten besser vergleichen.:yikes
     
  9. feelfree

    feelfree Gast

    Dass aber die meisten der Bauherren sich vielleicht gar nichts anderes leisten können - schon gar kein individuell gestaltetes "Architektenhaus", auf die Idee kommst Du nicht? Reality Check, please!
     
  10. AKXDML

    AKXDML

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    Auf der Website zu dem Haus beginnt die Anpreisung mit "So viel Individualität wird Sie begeistern.":D
     
  11. mseppo

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    Wenn man kein dickes Konto hat, muss man eben Kompromisse eingehen, Wenn es ordentliche und preiswerte Häuser "von der Stange" gibt - warum nicht? Dafür kann man dann eben auch auf die letzte Individualisierung verzichten.

    Ich habe nur meine Zweifel, dass man bei den ganzen Fertighausanbietern wirklich preiswerte Buden bekommt. Den Preisvorteil von industrieller Massenfertigung sehe ich bei den real aufgerufenen Preisen nämlich am Ende überhaupt nicht. Und dann würde ich natürlich lieber selber individuell bauen, wenn schon die Preise nicht deutlich unterschiedlich sind.
     
  12. Skeptiker

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    mir ist soeben beim Blick auf die Anbieter-Website mit Schrecken klar geworden, dass sich zwei Verwandte jeweils genau dieses Haus haben bauen lassen, ohne auch nur auf den Gedanken zu kommen, einen anderen Architekten oder gar mich zu fragen ...

    Bauherrn wollen eben Individualität zum günstigen Festpreis bei Vollkasko und die bekommen sie dort ganz offensichtlich - ihrer Meinung nach. Da hat offensichtlich ein ganzer Berufsstand jahrzehntelang in der ffentlichkeitsarbeit versagt.

    Okay, ich melde mich endlich 'mal als Freiwilliger für Architektur und Schule, lasst uns nach Lutter Apfelbäume pflanzen!
     
  13. Skeptiker

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    Genau, denn "preiswert" ist das nämlich alles eben gerade nicht! Und industriell wird da auch nichts hergestellt. Im Artikel aus der "Brand eins" geht es ausdrücklich um in Handarbeit einzeln von immer anderen Firmen realisierte Häuser. Da ist keine wirkliche Herstellungsersparnis drin, nur gedrückte Preise und weggelassene Planung.

    Und ich finde weiterhin, dass es einen Unterschied macht, ob man in Vietnam genähte Jeans statt für 150 € beim Herrenausstatter für 10 € beim Aldi kauft oder ein einfachstes Haus ohne nennenswerte individuelle Anpassung für vielleicht 30 Prozent weniger beim Franchiser statt es individuell planen zu lassen.
     
  14. Skeptiker

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    Architekt, Sachverständiger f. Schäden an Gebäuden
    autsch, natürlich Luther!
     
  15. #14 berlinerbauer, 20. November 2013
    berlinerbauer

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    Das fasst es doch gut zusammen. Aber wir haben ja in einem anderen Thread gelernt, dass die Auftragslage derzeit gut genug ist, dass man sich als Architekt um ebenjene Zielgruppe derzeit gar nicht kümmern muss.

    Apple lässt ja auch bewusst bestimmte Zielgruppen links liegen, da ist eben jeder Unternehmer selbst für die kurz und langfristigen Marktprognosen zuständig.

    Die Lücke wird vom Markt dann natürlich dankend gefüllt und die Margen stimmen in dem Segment sicherlich auch, sonst gäbe es nicht so viele BU/GU/GÜs.
     
  16. Corinna72

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    das Ding gibts nur ohne Keller?
    Grad riesig wirkt es ja nicht auf mich...
     
  17. Skeptiker

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    Architekt, Sachverständiger f. Schäden an Gebäuden
    Wie der Name "Flair 113" schon andeutet: 113 m2 Wohnfläche vermutlich.
     
  18. Baumal

    Baumal

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    bewerbe dich dort doch als bauleiter....:biggthumpup:
     
  19. Taipan

    Taipan

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    DAS willst Du nicht. Ich habe als Vertreter eines im Artikel genannten Stänkeres bereits Vier von denen (bei T&C - die anderen nicht mitgezählt) kommen und gehen sehen. Beim gehen habe ich sie nicht wiedererkannt.
     
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  21. Gast036816

    Gast036816 Gast

    mich interessiert, wie weit geht die verantwortung und haftung dieses franchisers? für das komplette haus bestimmt nicht!
     
  22. #20 Ralf Dühlmeyer, 20. November 2013
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Wenn man keine Ahnung hat, sollte man die Finger knapp oberhalb der Tastatur lassen!

    Auch ein komplett arbeitsloser Planer wird sich nicht um die Kunden kümmern, die ein Haus für 117.000 € incl. "Planung" und "Bauleitung" kaufen.
    Nicht, weil er so arrogant ist oder sich für was besseres hält, sondern weil er weis, dass dafür ein Haus nicht mit den Qualitätsmerkmalen, die er liefern muss, baubar ist.

    Der beliebte Autovergleich:
    Als der erste Darcia auf den Markt kam (oder auch die ersten chin. Autos) schrie der ADAC auf.
    Schlechte Crashtestwerte (aber ausreichend dem Gesetz nach), minimalste Ausstattung, klapperquietschrappel usw.
    Wer einen Darcia fuhr, starb nicht beim ersten Unfall, aber hatte ein Risko, bei einem Unfall schwerer verletzt zu werden als mit einem vergleichbaren Modell etablierter Hersteller.

    Der Haken an dem Vergleich - es gibt auf dem Bau fast keine gesetzlichen Standards (ausserhalb der Standsicherheit) und da, wo es sie gibt, sind die Durchsetzungsmöglichkeiten für den Einzelkunden minimal - alleine schon, weil er sie oft nicht kennt.
    Eine Zulassung mit vorgehender detailierter Prüfung gibst schon gar nicht.

    Beim Darcia war allen klar, dass es für wenig Geld eben wenig Ausstattung und auch eingeschränkte Qualität gab - das wurde in Kauf genommen.
    Bei Häusern hört man immer wieder den Satz: Es gibt doch DIN, die müssen die doch einhalten.
    Das ist so als würde man beim Darcia sagen:
    Es gibt doch den Golf, das muss der Darcia doch auch leisten (was der Golf als "Standard" setzt)
    Beim Auto kommt keiner auf die Idee und wer sich als Darcia-Besitzer über die Differenz zum Golf aufregen würde, würde böse ausgelacht werden.
    Beim Haus lacht keiner und wenns doch einer macht, dann ist das ein ganz böser.

    Gäbe es einen ADBC (Allgemeiner Deutscher Bauherren Club), so würden viele Billiganbieter solcher Häuser die "Goldene Zitrone" gleich kistenweise überreicht bekommen.
    Sicher auch einige freie Planer und sicher gäbe es auch genug GÜ mit * - aber die eben nicht mit Angeboten für 117.000 €.

    Wir als freie Planer haften für vieles, was bei einem GÜ schwer bis gar nicht durchsetzbar ist. Alleine schon weil die im Gegensatz zu uns keine Haftpflichtversicherung haben.
     
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