was ist besser: Folie, Dachpappe, Bitumanstrich?

Diskutiere was ist besser: Folie, Dachpappe, Bitumanstrich? im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo, es geht um eine ziegelgemauerte Kelleraußenwand in lehmigem Sand. Was würdet ihr gegen Feuchtigkeit von außen vorziehen (also bis...

  1. Biene2

    Biene2 Gast

    Hallo,

    es geht um eine ziegelgemauerte Kelleraußenwand
    in lehmigem Sand.

    Was würdet ihr gegen Feuchtigkeit von außen vorziehen
    (also bis zur Bodenplatte aufgegraben)?
    (Teich-)Folie, Dachpappe oder einen Bitumanstrich.
    Gibts Vor- und Nachteile?

    Im Innenbereich gibt es stellenweise "Sinterstellen":
    Wasser transportiert Material an die Wandoberfläche, dass
    dann weiße Strukturen bildet ("Staub", Brösel).

    Tapeten lösen sich stellenweise.

    Danke für Antworten, Gruß, Biene
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 1. September 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    1) Es ist nicht Sinn dieses Forums, DIY-Anleitungen zu geben oder on-line Planungen durchzuführen.

    2) Selbst wenn das hier gewollt wäre, wäre kein Rat möglich, weil weder klar ist, was für Untergrund in welcher Güte da ist noch wie Wasser/Feuchte in den Wandquerschnitt gelangt.

    Einzig sinnvoll möglicher Rat - hol Dir jemanden an den Ort des Geschehens, der "nur" an DEINER Beratung verdient, nicht an der Ausführung und lass Dir ein Sanierungskonzept aufstellen.
     
  4. Biene2

    Biene2 Gast

    welche Materialien/Techniken eignen sich wann und ggf. spez. in o.g. Fall?
    G.B.
     
  5. #4 gunther1948, 1. September 2009
    gunther1948

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    hallo
    das ist ein langes und komplexes thema siehe ralf´s kommentar nix für diy.

    gruss aus de pfalz
     
  6. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    Das sind keine "Sinterungen" denn beim "Sintern" wird ein Stoff bis über den Schmelzpunkt erhitzt.

    Hierbei handelt es sich um höchstwahrscheinlich um Salze. Lustigerweise treten Salze dort auf wo etwas abtrocknet. Also kann es so nass nicht sein, denn dann wären die Salze in Lösung.

    1. Wie Feucht ist Feucht?
    2. Woher kommt die Feuchte?
    3. Welche Nutzung sollen die Räume bekommen? (Anspruch an Trockenheit?)
    4. Welche Maßnahmen sind zu treffen?

    zus. müsste man wissen wie hoch die Salzbelastung ist denn es könnte Kondensat und darausresultierend hygroskopische Feuchte sein. Dazu noch welche Salze und Fertig.
     
  7. Biene2

    Biene2 Gast

    stimmt - sorry.

    Die Feuchte an sich ist nicht spür-/fühlbar.
    Der Raum selbst ist beheizt und wird gut gelüftet.
    Im Ganzen ist ein "typischer Kellergeruch" festzustellen - also etwas "erdig".

    Wie Gunther und Ralf schon anmerkten - es ist komplex. Ich werd wohl ein Berater "heranziehen".

    ---

    Der Raum wird als Wohnraum genutzt.
    Drei Wände mit Tapeten, die Außenwand "rustikal", nur Putz (mit wenigen alten Farbresten).

    Problem ist, dass sich nach 2-3 Jahren Tapeten partitiell "lösen", nicht mehr an der Wand haften. An der nicht tapezierten Wand treten an 3-4 tellergroßen Stellen diese "Ausfällungen" auf, an m.E. nicht-taupunktempfindlichen Bereichen (Ecken). An einigen Stellen hatte sich mal der Putz gelöst. Das wurde vor 2-3 Jahren abgeschlagen und neu verputzt, hält noch, hört sich beim Klopfen aber hohl an.

    "Wohntechnisch" handelt es sich um ein Stadthaus, 1-Fam.-Zeilenbebauung, Räume im Tiefparterre, d.h. die Hälfte, ca. 1,5m der Außenwand ist in der Erde. Außen scheint die Wand - zumindest bis in 1m Tiefe verputzt zu sein. Boden ist, wie gesagt, lehmiger Sand und durchlässig.

    Aber da das Problem nicht nur an der Außenwand auftritt, könnte das Haus auch von unten ("etwas") Feuchte ziehen - obwohl der Untergrund eigentlich nicht feucht ist.

    Grüße, Biene
     
  8. Biene2

    Biene2 Gast

  9. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    Wahrscheinlich nicht wie im Link, dort werden Calciumhydroxidausspülungen gezeit die an der Oberfläche zu Calciumcarbonat aushärten.

    Wenn diese im Keller sind müsste schon Wasser in tropfbarer Form fließen, was ich nicht glaube.
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 4. September 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Wers glaubt, wird seelig.

    Ich hab vor einigen Jahren unsere damalige Terrasse neu gepflastert. Voll überdacht (ca. 4 Tiefe), 80 cm ÜBER dem Gartenniveau, beide Seiten in voller Tiefe geschlossen, Hauptwetterrichtung von der offenen Seite ABGEWANDT.
    Mehr als die ersten 10 cm waren NIE benetzt bei Regen oder Schnee.
    Das Dach stand seit 20 Jahren.

    Das Sandbett war bis ans Haus ran feucht!!! So feucht, dass die Kinder Backebackekuchen spielen konnten!!!
     
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  12. Biene2

    Biene2 Gast

    das kann durchaus passieren.

    m.E. falsche Baustoffe:
    der Sand war nicht sauber.
    Mit gewaschenem Sand kann man iR kein Kuchen bauen.
    Ggf. hätte man auch noch eine Mineral-Tragschicht unterbauen können.

    Irgendsowas befürchte ich bei mir auch.

    LG, Biene
     
  13. wasweissich

    wasweissich Gast

    aber auch nur , wenn der sand weiss , dass es nicht geht , und in der regel weiss er das nicht .........:mega_lol:

    ich behaupte mal ganz frech , dass 99,9% aller sande mineralisch sind ...:bounce::e_smiley_brille02:
     
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