was spricht gegen alternative energien?bitte rechenbeispiel?hilfe es nervt

Diskutiere was spricht gegen alternative energien?bitte rechenbeispiel?hilfe es nervt im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; hallo wir bauen ein haus. es ist alles fertig geplant, baugenehmigung erteilt.... es geht jetzt los. wir haben ein niedirgenergiehaus, aber es...

  1. #1 igraine22002, 22. August 2008
    igraine22002

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    hallo

    wir bauen ein haus. es ist alles fertig geplant, baugenehmigung erteilt.... es geht jetzt los. wir haben ein niedirgenergiehaus, aber es ist kein kfw haus, erreicht aber beinahe die werte. nun haben wir immer wieder zu kämpfen mit leuten, die auf uns einreden, wir müssten in alternative energien investieren. solaranlage auf dem dach, dann ein warmwasserspeichernder kamin.....erdwärmepumpe usw. wir haben aber nicht das geld, das wir dazu brauchen um diese zusatzdinge uns zu leisten. wir müssten dann einen viel höheren kredit aufnehmen. ausserdem ist wie gesagt die bauanzeige längst durch. kann mir irgendwer die kosten dafür erklären und mir argumente gegen die investition für alternative energien nennen?ich kann immer nichts gegenan stänkern und es kostet mich soviel kraft, daß alle leute auf uns einreden wir würden es bereuen, da nicht zu investieren....alle machen mich verrückt damit und reden unser haus, welches bald gebaut wird schlecht. man wird damit regelrecht tyrannisiert und die lassen keine argumente gelten. aber was nützt es, wenn man sich das nicht leisten kann.

    ich wäre so dankbar, wenn mir jemand etwas darüber erklären könnte und mir rechenbeispiele dagegen nennen könnte.ich bins echt langsam leid.
     
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  3. Zottel

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    Das würde ich mal einen Widerspruch in sich nennen. Mal ganz platt: Die billigste Energie ist die, die man nicht braucht.

    Re: Rechenbeispiele: Das sollen Euch doch die Leute vorrechnen, die es angeblich besser wissen. Du musst Dich doch vor keinem rechtfertigen?

    Ganz so einfach ist das alles jedenfalls nicht, weil alle Rechenexempel auf Annahmen basieren, besonders, was zukünftige Energiekosten angeht. Wir haben eine Pelletheizung - die rechnet sich je nach Kostenunterschied Gas/Pellets irgendwo zwischen 3 und 33 Jahren. Wenn die Pelletpreise weiter so hinter den Gaspreisen herhinken wirds schnell gehen. Solare Warmwasserbereitung hätte sich nach ca. 20 Jahren gerechnet - vielleicht aber auch nie - wer weiß ob die Anlage dann noch liefe?
     
  4. #3 igraine22002, 23. August 2008
    igraine22002

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    danke für deine antworten. ich sage auch immer, daß es sich erst nach 20 jahren rechnet und wir jetzt einfach nicht das geld haben diese zusatzkosten zu tragen. irgendwie versteht das keiner, es wird dann immer nur gesagt, das muss aber sein, dann lieber auf alles andere verzichten, erdwärme und co muss sein. die leute schimpfen regelrecht auf mich ein, es nervt einfach nur noch, jeder weiss es besser, soll doch jeder sein haus bauen wie er will und vor allen dingen wie er finanziell kann. ich müsste einfach nur mal mehr wissen um wahrlich darüber diskutieren zu können, wenn es zum beispiel eine internetseite gibt oder irgendwas, könnte ich wenigstens mich wehren. aber so.....immer wieder, wo ich auch hinkomme und über unseren neubau erzähle treffe ich auf leute, die richtig laut werden und einen für dumm halten, keine alternativen energien mit einzubauen.
     
  5. #4 Shai Hulud, 23. August 2008
    Shai Hulud

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    Wenn Ihr weniger als KfW60 baut, hofft Ihr auf gleichbleibende Energiepreise. Kann gutgehen, muß aber nicht. Euren Kritikern könnt Ihr entgegenhalten, Ihr habt wirtschaftlich gebaut.

    Sollten die Energiepreise erheblich steigen, habt Ihr hohe Verbrauchskosten und müßt mit einem niedrigerem Wiederverkaufswert rechnen.

    Wir haben mit unserem diesjährigem Passivhaus-Neubau auf stark steigende Energiekosten gesetzt, mal sehen wer von uns beiden in 20 Jahren zurückschauend sagen kann, wir haben es richtig gemacht.

    Wir treffen uns also am 23.08.2028 wieder hier zur Bilanz. :biggthumpup:
     
  6. OliS

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    danke einiger bauender Kollegen meine Meinung ->

    Kamin mit Wassertssche ->
    geile Sache WENN man billig an Holz kommt und nicht im Baumarkt teuer einkaufen muß UND wenn man die Zeit zum heizen hat.

    Dein Problem wird sein, da ich wie Shai Hulud eher nicht damit rechne das der Ölpreis großartig in Keller geht, dass du evtl jetzt sparst aber in ein paar Jahren dann an Energiekosten deutlich mehr zahlst ( die 1,5€ pro Liter Öl kommen sicher auch noch in absehbarer Zeit). In diesem Fall wäre ich zB nichtmehr bei groben 90€ Heizkosten pro Monat sondern bei 270€. Bei einem höheren Kredit ist die Mehrbelastung irgendwann mal weg - bei Energiekosten wirds wohl eher steigen. Im Prinzip kannst du jetzt im großen Stil pokern ;) "All in" ist angesagt ;) :)
     
  7. bernix

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    Einspruch, Euer Ehren...!:D

    Ob igraine wirschaftlich gebaut hat kannst du nicht beurteilen. Dazu reicht die Datenbasis nicht. Da Sie mE keinerlei keinerlei Konzept hat (ausser es muss ein Dach, vier Wände... haben) und Entwicklungen nicht einbezieht würd ich von einer wirtschaftlichen Bauweise nicht ausgehen...
    Vielleicht baut Sie preiswert, vielleicht auch nur billig, vielleicht keines von beiden weil sie für das wenige zu viel bezahlt....

    gruss
     
  8. bernix

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    ..wie das?

    90 Euro pro Monat entspricht 100l zu 0,9 Euro (zzt vielleicht sogar 115l, Jahresverbrauch demnach 12-1400 l, bei welcher beheizten Fläche?)
    Demnach müsste bei bei 100l/monat und Kosten von 270 Euro/Monat der Preis/l bei 2,7 Euro liegen....auch da kommen wir vielleicht noch hin...
    -
    Rest stimmt aber: Je weniger Energieverbrauch, desto weniger trifft dich eine Erhöhung...
    gruss
     
  9. #8 Shai Hulud, 23. August 2008
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    Hallo Bernix,

    Einspruch stattgegeben.

    Ich wollte igraine etwas aufmuntern, kann das aber nach deinem Einspruch leider nicht mehr aufrechterhalten. "Wirtschaftliches Bauen" ist auch meiner Meinung nach die positive Formulierung für Sparen am falschen Ende.


    Sorry igraine,

    ich hab es immerhin versucht. Daran daß ich Farbe bekennen muß und dir leider keinen Trost spenden kann ist Bernix schuld. :D
     
  10. #9 HolzhausWolli, 23. August 2008
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    Leider geht es der Fragestellerin ja darum, Argumente GEGEN alternative Energien zu erhalten weil sie leider mit allen Kritikern auf einer Augenhöhe mitdiskutieren will. Damit kann ich leider nicht dienen.

    Aber willst Du das wirklich? Es nervt Dich doch! Lass es doch gut sein, in dem Du einfach sagst wie es ist: Ihr habt nicht das Geld für diese Investition. Und es läßt sich auch in der Größenordnung nicht andernorts einsparen (nehme ich mal an?!). Damit seid ihr nicht alleine. Also entweder die größten Kritiker geben Euch einen zinslosen Kredit über die erforderliche Summe entsprechend der von denen propagierten Armortisationszeit oder sie sollen damit leben daß es Leute gibt die eine Gastherme wählen. Und das ist meines Wissens immer noch die übergroße Mehrheit.

    Die Investition in eine Wärmepumpe z.B. war vor 5-6 Jahren schon interressant, wenn auch ein wenig Öko-Innovation gedanklich mit eigebracht werden mußte. Seitdem ist sie schon aus rein finanziellen Gründen ungefähr doppelt so interessant geworden. Aber jede Investition muß zunächst vorfinanziert werden und wenn das nicht geht dann gehts halt nicht. Heutzutage scheitern Hausfinanzierungen am Wegfall der EHZ, da ist es doch logisch mit welch heißer Nadel da auf Kante genäht werden muß um überhaupt ein Haus bauen zu können. Das ist keine Schande, aber die Energiekosten fallen eben nur halbjährig oder jährlich an und nicht -wie eine WP-Investition- am Block.

    Ich kenne Bauherren, die müssen eine Ölheizung bauen, weil sie einerseits die Mehrkosten für eine WP ebenfalls nicht tragen können und dummerweise kein Gas in der Straße liegen haben.

    Für uns kam immer nur der Einsatz einer WP in Frage. Übrigens: Zum Entscheidungszeitpunkt hätte ich jeden für verrückt gehalten der mir provezeiht hätte, daß Gas- und Ölpreis auf dem aktuellen Level landen würden. Selbst wenn die Energiekosten um utopische 10% sinken würden, liegen sie doch immer noch erheblichst höher als noch vor wenigen Jahren. Ich wollte mich immer frei von Energiequellen machen, die ich extern zukaufen muß. Klar, irgendwann werde ich irgendweine Wärmepumpem-KW-Steuér zahlen müssen, weil es sich für den Staat lohnt eine solche zu erheben.....aber eben jetzt noch nicht. Daß die sich in manchen Regionen Deutschlands sogar die Pelletspreise inoffiziell an den Gaspreis koppeln und steigen hatte ich nie für möglich gehalten und beruhigt mich die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

    Daß Ihr aber sehenden Auges haarscharf am KFW-Programm zur Inanspruchnahme des günstigsten Baugeldes vorbeischrammt, verstehe ich nicht so ganz. Da würde ich nochmal rangehen.
     
  11. OliS

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    ganz einfach ->

    2FH Öl wird 50:50 geteilt Verbrauch grobe 4000L ( das war noch mit dem alten Brenner vom neuen hab ich noch keine Daten) die 90€ waren bei einem Literpreis von groben 47Cent bei 1,5€ pro Liter bist also grob beim 3 fachen -> ca. 270€. Selbst wenn ich mal positiv rechne und der neue Brenner schafft wirklich einen Minderverbauch von 40% Ist dei Steigerung von jetzt ( wo liegen wir gerade kurz unter 90Cent?? ) auf 1,5€ doch noch ne Ladung Geld (meiner Meinung ) . Sollte nur verdeutlichen was ich für das Öl gezahlt als ich gekauft habe und was ich jetzt davon im Monat beiseite legen muß...
     
  12. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Einspruch...

    ... bei den heutigen Zinsen scheitern die Finanzierungen nicht wegen des Wegfalls der EHZ. Was zum Teufel haben wir bloß gemacht, als die Zinsen bei 11% lagen??:wow. Die Finanzierung scheitert an ganz andern Dingen. Bei 7,50 Brutto-Stundenlohn (die Teilnehmer im süddt. Raum können jetzt sicher lächeln) ist ein Haus, und damit verbunden ein "Luxus-Ausstatung" einfach nicht drin. Weiterer Punkt sind ist die restriktive Kreditvergabepolitik unserer banken, nach dem Motto: Willste 100 haben, mußte 120 einzahlen., Aber um zum Thema zurückzukommen:

    Auch wenn das neue Wärmegesetz Schwindel ist, sollte man versuchen irgendwas zu machen. Wenns dann an 3.000 Euro scheitert, würd ich mir Gedanken machen, ob das Ganze überhaupt finanzierbar ist....
     
  13. mls

    mls Bauexpertenforum

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    die ölheizung baut der heizi - und wenn die vorgabe lautet billich will ich ,
    dann gibts eben was in der art von kamingekühlten Heizeisen (c prof. kaiser :D
    perspektivisch ist das kaum leistbar.
     
  14. R.B.

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    So isses. Wozu über den Einsatz von alternativen Energien diskutieren, wenn man sich das nicht leisten kann oder will?

    Fakt ist, das kostet erst einmal Geld. Hat man dieses Geld nicht übrig, dann muß man die Investitionskosten fremdfinanzieren. Auch das gibt´s nicht umsonst, selbst wenn unsere Obrigkeit mit Förderprogrammen und Zuschüssen versucht, die Leute zu überreden.

    Meine Meinung, entweder man ist überzeugt davon und investiert, ohne gleich darauf zu schauen wie schnell sich die Investition amortisieren könnte, oder man lässt es bleiben.

    Beispiele zu rechnen ist immer schwierig, da man grundsätzlich mit Schätzungen arbeiten muss, und kein Mensch kann in die Zukunft blicken. Aber ich habe ja meine neue Glaskugel und die sagt:

    Nehmen wir mal die Warmwasser-Aufbereitung für einen 2Personen Haushalt.
    Bedarf ca. 100 Liter mit 42°C pro Tag, also etwa 3,7kWh. Würde man nun die WW Aufbereitung einer Solaranlage überlassen, dann könnte diese max. die 3,7kWh pro Tag einsparen, egal wie groß (und teuer) die Anlage war. Dazu kommt, daß die Solaranlage nur während der Sommermonate diesen Beitrag leisten könnte.
    Nehmen wir mal an 180Tage, dann reden wir von 666kWh pro Jahr.
    Ein Öler mit schlechtem Wirkungsgrad verbrennt dafür vielleicht 100 Liter Heizöl, Kostenpunkt aktuell etwa 85,- €. Sollte sich der Ölpreis verdoppeln dann reden wir von 170,- € pro Jahr.
    Wie hoch wären die Investitions- und Finanzierungskosten die man dieser "Einsparung" gegenüber stellen muss? Dafür gehen doch inkl. Montage locker und leicht 4.000,- bis 5.000,- € über die Ladentheke.
    Auf 10 Jahre finanziert, kostet Euch der Spaß schon etwa 7.000,- €.

    So könnte man verschiedene Szenarien, nicht nur für Warmwasser, durchrechnen. Aber das hilft alles nichts, letztendlich müsst Ihr für EUCH die richtige Entscheidung treffen, und dazu gehört, daß man sein budget nicht aus den Augen verliert. Spielt der Bauch und das Herz nicht mit, dann würde ich von solchen Investitionen absehen.

    Gruß
    Ralf
     
  15. Julius

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    Man sollte sehen, ob nicht VORRÜSTUNGEN, die einen späteren Einbau solcher Anlagen deutlich erleichtern und verbilligen (z.B. Rohrschacht vom Keller bis zum Dachboden), beim Bau jetzt schon mitgemacht werden können. Das kostet nur unwesentlichen Aufpreis und ggf. minimalen Platzverlust.

    Aber von einer Anlage selbst laßt besser bis auf weiteres die Finger.


    Die Besserwisser sollte man im Gegenzug erstmal fragen, was SIE SELBER in dieser Richtung schon eingebaut (ggf.. nachgerüstet) haben und ob sie die Hoffnung haben, die Amortisation noch selber zu erleben! Oder ob nicht doch die Anlage vorher stirbt (wenn schon nicht sie selbst)...?


    Da sieht man, wie die öffentliche Gehirnwäsche langsam, aber sicher zu wirken beginnt.
    Ist aber in einem trotz allem noch ziemlich obrigkeitshörigen Volk mit neuerdings wieder sehr bescheidenen mathematischen Fähigkeiten (meine Nichte besucht ein Gymnasium in Schleswig-Holstein, aber 1,5 x 7 im Kopf zu rechnen, ist ein Ding der Unmöglichkeit) auch kein Wunder...
     
  16. mls

    mls Bauexpertenforum

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  17. bernix

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    Vorrüstungen sind ok, ein Schacht ist aber nur eine sehr minimalistische Maßnahme.
    Ein Pufferspeicher kostet gleich ein paar hunderter mehr...

    Ich kann jetzt gerade nicht nachvollziehen, was du mit "Gehirnwäsche" meinst, aber viele Kinder "besuchen" nur eine Schule, d.h. sie gehören da nicht hin, aber die Eltern....
    Mein Sohn zB kam von einer rattenschlechten Gesamtschule in Hessen auf eine (anspruchsvolle) Hauptschule in RLPfalz,hat dort einiges aufgeholt (in der kurzen Zeit aber nicht genug, daher knapp keine Empfehlung für 10. Schuljahr), hat eine Ausbildung zum Industriemechaniker gemacht (Gesamtnote 2), arbeitet seit Jahren in einem Grossunternehmen und denkt mittlerweile an weiterbildende Maßnahmen nach.....

    gruss
     
  18. R.B.

    R.B.

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    :yikes

    Da hätte ich bereits den Kamin gesprengt. :D

    Gruß
    Ralf
     
  19. OldBo

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    Tja, ob ich ein Besserwisser bin, das kann ich nicht beurteilen. Ich kenne mich zwar in der Technik ein wenig aus, aber ein Hellseher bin und war ich nicht. Deswegen habe ich vor 30 Jahren zwar eine Nur-FBH-Heizung eingebaut, aber auf eine Solaranlage hatte ich verzichtet. Im Nachherein war das ein Fehler. Aber der finanzielle Rahmen hat mich dazu gezwungen. Ich musste mich entscheiden, weiter zur Miete zu wohnen oder ein einfaches Häuschen zu bauen.

    Da ich jetzt auch etwas machen muss, weil meine alte Anlage renovierungsbedürftig ist, bin ich immer noch am Überlegen, wie der richtige Weg aussieht. Den alten NT-Ölgusskessel werde ich auf jedem Fall stehen lassen, zumal der 6000 Liter Öltank noch ein wenig Inhalt hat. In den letzten Tagen habe ich jetzt schon die neuen Rohre gebogen und mich mit mir selber auf eine vorzusehende thermische Solaranlage mit Heizungsunterstützung und Kamineinsatz entschieden. Vielleicht werde ich auch meine vorhandene KWL in mein Konzept integrieren.

    Eine Wärmepumpe kommt mir nicht ins Haus. Da habe ich in der Vergangenheit zu viele enttäuschte Bauherren erlebt. Diese waren damals auch sehr euphorisch und sind auf die Schnauze gefallen.

    Auf jeden Fall werde ich mich nicht von den sog. Förderprogrammen locken lassen. Das ist so wie mit den Gemeinden, die sich überschuldet haben, weil sie unbedingt an die ausgelobten Fördergelder rankommen wollten.

    Das mit den Rechenkünsten unser jungen Leute erlebe ich tagtäglich in der Berufsschule, wenn sie z. B. 10% von 100 rechnen sollen und ohne Taschenrechner (Handy) nicht klarkommen. :shades

    Gruß

    Bruno
     
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  21. joegeh

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    Hallo Bruno,

    ist zwar ein wenig OT aber das mit der WP würde ich mir an deiner Stelle noch mal gut überlegen.
    Gerade bei deinen fast optimalen Bedingungen (FBH im gesamten Haus)
    Laß den Öler stehen und bau dir ne günstige LWP dazu....:biggthumpup:


    Gruß Josef
     
  22. #20 HolzhausWolli, 23. August 2008
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    Von welcher "Anlage" redest Du denn, von der man besser die Finger lassen sollte? Wärmepumpe? Solar? Photovoltaik? Pellets?

    Außerdem: Vorrüstung klingt ja sehr innovativ und weitsichtig. Kostet aber wenn man es richtig macht auch nicht gerade wenig Geld. Und dann ist es noch in eine Sache investiert, von der man erstmal und vielleicht nie mehr was hat. Für eine WP wäre die richtige "Vorrüstung" für einen späteren wirtschaftlichen z.B. eine Fußboden- oder Wandheizung. Die sollte also dann schon mal vorgesehen werden, auch wenn sie ansonsten nicht gewählt worden wäre? Das wär dann konsequent aber unlogisch!

    Ich beanspruche nicht für mich allwissend oder sehr fit in dem Thema zu sein und kann -wenn es ins Detail geht- sicher nicht lange mithalten, aber es ist doch schon ein großer Unterschied ob man neu baut und sowieso eine Heizung brauch, oder ob eine Altbausanierung ansteht. Bei letzterem steht doch vor allen anderen Bemühungen in bessere und wirtschaftlicherer Heiztechnik die Dämmung des Gebäudes an erster Stelle. Viele senken dadurch schon Ihre Kosten erheblich. Erst danach kann man über weitere unterstützende Maßnahmen und der damit im Zusammenhang stehenden Rentabilität/Armortisation nachdenken.

    Wir betreiben eine 11 KW WP, sind bis jetzt sehr zufrieden und haben noch nicht einmal für kleines Geld die Vorrüstung einer PV-Anlage berücksichtigt, weil ich jetzt schon weiß daß ich mir so etwas rein aus optischen Gründen nicht aufs Dach hängen werde. Darüber hinaus kenne ich keine seriöse Kakulaltion, die eine solch hohe Investition in einer einigermaßen überschaubaren Zeit armortisiert. Ich mag mich aber gerne irren, das ist mein Bauchgefühl.
     
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