Waschtischunterverkleidung läßt sich nicht entfernen

Diskutiere Waschtischunterverkleidung läßt sich nicht entfernen im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Hallo allerseits, unter meinem Waschbecken im Bad befindet sich eine Art Waschtischunterverkleidung aus Keramik. Diese würde ich gerne...

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  1. #1 DeathAndPain, 2. März 2011
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    Hallo allerseits,

    unter meinem Waschbecken im Bad befindet sich eine Art Waschtischunterverkleidung aus Keramik. Diese würde ich gerne demontieren, weil ich einen anderen Wasserhahn einbauen möchte.

    Leider widersteht die Verkleidung aber all meinen Demontagebemühungen. Ich habe zwei kleine Abdeckungen entfernt und darunter zwei große Schrauben gefunden und herausgedreht. Meiner Meinung nach sollten diese beiden Schrauben locker ausreichen, um die Abdeckung zu halten - aber die sitzt immer noch bombenfest, egal wie sehr ich daran zerre und rüttele.

    Was kann ich da tun? Wird die Abdeckung möglicherweise durch den darüberliegenden Waschtisch festgeklemmt? Ich wollte es eigentlich vermeiden, den ganzen Waschtisch abzubauen, nur um an den Wasserhahn heranzukommen. Zumal ich ja vorher nicht mal die Wasserzufuhr zudrehen könnte, denn die entsprechenden vorgeschalteten Hähne sind hinter der Abdeckung. Da muss es doch einen Weg geben? Weitere Schrauben sind aber nicht da, auch nicht untendrunter und auch nicht wenn ich reingreife und den oberen Rand entlangtaste. Was also hält diese Abdeckung noch an ihrem Platz? Angehängt sind einige Abbildungen, unter anderem auch von den beiden Schrauben, die ich rausgedreht habe.
     
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  3. #2 Michael 1, 2. März 2011
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    Die weißen Kunststoffringe die du um die Löcher siehst, sind die Verlängerung der Dübel.
    Da diese in der Wand gespreizt sind, musst du dich schon anstrenden (aber bitte nicht zu sehr^^).
    Es könnte natürnich auch ein Kleks Silikon hinter den Flanken sein, der die Sacher erschwert, da dieser sehr gut klebt.
     
  4. #3 DeathAndPain, 2. März 2011
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    Die Dübel habe ich mittlerweile komplett per Wasserpumpenzange rausgezogen. Aber das Teil sitzt immer noch bombenfest...
     
  5. Julius

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    Berührt denn der Waschtisch die Verkleidung?
     
  6. #5 Michael 1, 2. März 2011
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    Wenn du vun unten keine Schrauge siehst, dann versuch mal ob du mit einem Cuttermesser zwischen die Keramik und die Fliese kommst.
    Kann sein das dein Installateur das alles noch mit Silikom angeklebt hat.
     
  7. #6 DeathAndPain, 2. März 2011
    DeathAndPain

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    Ja, aber das ist nicht das Problem. Ich komme an die Schrauben vom Waschtisch ran und habe den mal lockergedreht und leicht hochgebogen (soweit es ging, ohne dass das Waschtischsilikon reißt). Dadurch konnte ich erkennen, dass es nicht der Waschtisch ist, der die untere Verkleidung blockiert.

    Du hast recht, da ist wirklich Silikon hinter, allerdings nur im oberen Bereich links und rechts auf einer Länge von je ca. 17cm. Wie breit kann ich nicht erkennen, aber wenn ich mit dem Cuttermesser rangehe, dann scheint es mir doch recht breit aufgetragen zu sein. Der Scheiß sitzt bombenfest, und je höher man kommt, desto fester. Von oben kann ich gar nicht anfangen; da pappt das Ding an den Fliesen, als ob da Sekundenkleber hinter wäre. Nach unten wird der Spalt langsam breiter, allerdings auch nur minimal. Einige Zentimeter weit habe ich von unten kommend schneiden können, dann ging nix mehr. Eine Klinge habe ich ber der Aktion zerbrochen. Die Cutterklinge ist egal, aber auf diese Weise werde ich es nicht schaffen. Dafür ist das Zeug zu hart und zäh.

    Wie kann man nur so einen Pfusch machen! Da unten kommt doch gar kein Wasser hin! Das Silikon ist komplett sinnlos.

    Was mache ich jetzt!?
     
  8. Julius

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    Das ist nicht sinnlos, denn es erfüllt dort einen ganz anderen Zweck, als abzudichten!
    Aber da Du es zwar offenbar besser weißt, fragt man sich nur, warum Du es dann nicht besser kannst...

    Entweder ein dummes Gesicht.
    Oder jemanden ranlassen, der etwas davon versteht.

    Im Übrigen wäre es vermutlich überhaupt nicht erforderlich, die Verkleidung zu entfernen, um die Armatur auszuwechseln.
     
  9. #8 Michael 1, 3. März 2011
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    Ob an eine Halbsäule Silikon gehört lassen wir mal dahingestellt. Eine tragende Funktion sollte es normalerweise nicht übernehmen und zu dichten gibts auch nichts. Wird nur gegen Knirschen und Wackeln bei schlechter Montage eingesetzt.


    Ich möchte gerne mal sehen, wie du die Eckhähne zudrechst und die Flexschläuche demontierst ohne die Säule zu entfernen.
    Selbst wenn du es hin irgentwie hinbekommen solltest, steht der Aufwand in keinem Verhältnis zur der Demontage der Säule.

    Über 90% der Waschbecken die ich installiere haben Halbsäulen und das ich halt recht eng da drunter.
     
  10. Julius

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    Weißt Du, wie eben die Fliesenfläche ist...?

    Und es wird ja wohl auch ne Absperrung VOR den Eckventilen geben (wie oft sind diese gar nicht mehr dichtschließend?).

    Na, immerhin hat der Fragesteller auf Deinem "Königsweg" bis hierher schon einen erheblichen Aufwand getrieben - ohne befriedigendes Ergebnis!
    Wobei das nicht unbedingt an dem Weg liegen muß.
     
  11. #10 DeathAndPain, 5. März 2011
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    Sinnvoll ist das Silikon auf keinen Fall, jedenfalls nicht in diesem Umfang. Gegen Wackeln und Knirschen hätte es sicherlich auch ein Tropfen auf jeder Seite getan. Tatsächlich aber ist das so extrem festgeklebt, dass ich sicherlich eher die Fliesen von der Wand reißen würde als das Silikon durchzureißen.

    Es ist schon richtig, dass ich auch in der ganzen Wohnung das Wasser abdrehen kann, aber zum einen ist das nicht der Weg der Wahl, wenn es Eckhähne gibt, und zum anderen ist das ja auch nur die halbe Miete. Ich muss ja auf jeden Fall so weit an die Eckhähne ran, dass ich dort die Schläuche des alten Wasserhahns abschrauben und die des neuen anschrauben kann. Und wenn ich gut genug rankäme um das zu tun, dann könnte ich die Eckhähne auch zudrehen. Aber das ist nicht realistisch, zumal der Hahn selber ja auch noch ausgetauscht werden muss.

    Ich habe das Problem jetzt mal unserem Hausmeister vorgetragen, der von seinem Hintergrund her Gas/Wasserinstallateur sein soll. Er hat sich das angeschaut, ist auch gescheitert und hat mir jetzt versprochen, am Montag den Hauseigentümer um die Erlaubnis zu bitten, das Problem mit Hammer und Meißel zu lösen...
     
  12. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    In diesem Zusammenhang stellt sich mir wieder die Frage, ob ein Mieter überhaupt einen "Wasserhhn" in Eigenregie wechseln darf. Wie ist denn die Trinkwasserinstallation abgesichert? Passt der neue "Wasserhahn" in das vorhandene System?

    Gruß

    Bruno Bosy
     
  13. ThomasMD

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    Jetzt schüttest Du aber das Kind mit dem Bade aus, Bruno.;)

    Dass ein Mieter nicht eigenmächtig Letungen verlegen und Wände aufstemmen darf, wird ja vielleicht noch von der Mehrheit akzeptiert.
    Wenn die Leute aber wegen jeder Mischbatterie zum Vermieter rennen sollen, ist für mich das Maß überschritten.
     
  14. #13 Achim Kaiser, 5. März 2011
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    @Thomas

    Wäre ich der Vermieter würde ich mich für JEDE Veränderung an meiner Mietsache ohne Rücksprache gebührend *bedanken*.

    Das wirft manchmal Fragen ganz besonderer Qualität auf wenn es z.B. einen saftigen Wasserschaden gibt wegen z.B. einem undichten Armaturenzuleitungsschlauch ....

    Wer hat denn sowas dann z.B an der Backe ... unter Berücksichtigung der 1. Ausrede die bei sowas von den HelpYourself-Armaturenherstellern immer kommt : *Montagefehler*.

    Grade deswegen geht *ohne Rücksprache (und OK)* mit dem Vermieter gar nix in einer Mietwohnung.

    Wenn die Tapete von der Wand fällt ist das meistens weniger dramatisch ....

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  15. #14 Michael 1, 5. März 2011
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    @ Acheim
    Da kann ich dir nur zustimmen.
    Also Death da es sich hier offensichtlich um eine Mietwohnung handelt, solltest du sowiso nichts ohne Einwilligung des Vermieters an der Grundausstattung ändern.
    Anders ist es, wenn es sich um Anlagen handelt die du bei Einzug selbst installiert hast (zB Küchenartmatur).
     
  16. ThomasMD

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    Also ich freue mich immer über Mieter, die ihre Wohnung pflegen, kleinere Verbesserungen anbringen und damit zeigen, dass sie nicht nur auf der Durchreise sind.

    Viele Mieter kaufen sich einen Waschtischumbau, bauen die Keramikschüssel ab und stellen sie für den Fall des späteren Auszugs in den Keller.

    Was die Waschtischarmatur mit der Trinkwasserabsicherung zu tun hat, ist mir unklar.
    Problematischer sind da die Spültischarmarmaturen mit herausziehbarer Brause. Aber gegen die kommt eh kein Vermieter an und die wenigsten wissen um die Gefahr.

    Aber wahrscheinlich ist das einer der vielen Ost-West-Unterschiede. Hier haben sich die meisten Mieter, wegen der Handwerkerknappheit schon immer selbst gekümmert.
     
  17. Lukas

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    Das wär aber zu einfach. :)

    Im Osten konnten auch viele ihre Autos selbst reparieren, weil sie mussten. Auch damit ist Schluß, weil die Ind. so baut, daß schon freie Werkstätten vor Problemen stehen.

    Das dient alles dem w+t Fortschritt, oder wie das auch immer genannt wird.:irre:)

    Gruß Lukas
     
  18. Ludolf

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    Wie jetz, hab erst frisch so'n Ding bei uns eingebaut.:yikes
    Welche Gefahr, bitte?
     
  19. #18 Michael 1, 6. März 2011
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    Da sehe ich auch keine Gefahr.
    Selbst wenn sich der Schlauch mal vorzeitig verabschieden sollte, es läuft ja nur dann Wasser da durch, wenn man die Armatur aufdreht.
    Dann gibts mal nasse Füße und das wars. Der Rest der Armatur ist verbaut wie jede andere.
    Habe selbst auch son Ding und das löst sich auch auf, aber solange es hält mache ich mir da keine Gedanken drum.
     
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  21. ThomasMD

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    Siehste Bruno, wenns selbst Fachleute nicht wissen, dann kannste auch ruhig bleiben, wenn Laien mal einen "Wasserhahn" wechseln.

    An den Heizungsbaumeister: Es geht hier nicht um nasse Füße sondern um Trinkwassersicherheit.
     
  22. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Richtig, man muss ja nicht auf jeden Blödsinn reagieren. Solche Aussagen sind einfach nur eine Schande für das SHK-Gewerk :mauer

    Gruß

    Bruno
     
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