Wasserenthärtung sinnvoll

Diskutiere Wasserenthärtung sinnvoll im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, Wir wohnen nun seit ca. 8 Jahren und unserem damals neu errichteten Eigenheim. Die Wasserrohre sind aus Kupfer. Leider haben...

  1. noi76

    noi76

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    Hallo zusammen,

    Wir wohnen nun seit ca. 8 Jahren und unserem damals neu errichteten Eigenheim. Die Wasserrohre sind aus Kupfer.

    Leider haben wir ziemlich starken Kalkausfall, der zum Beispiel im Wasserkocher schon nach wenigen Tagen in Form von losen Kalkstückchen auf dem Boden sichtbar ist.
    Unsere Wasserdaten: Gesamthärte 12.0°dh, ph 7.3, Karbonhärte 10.4.

    Nun war nach nur 6 Jahren der Wärmetauscher vom Geschirrspüler zugesetzt und musste getauscht werden, dabei ist mal wieder das Thema Wasserenthärtung auf den Tisch gekommen.

    Der Komfortgewinn durch weiches Wasser ist uns nicht so wichtig. Die Reparaturkosten der Spülmaschine waren zwar nicht toll, aber sind sicher kein einziger Anschaffungsgrund für eine solche Anlage. Unsere Frage jetzt in die Runde, ob es Sinn oder Unsinn ist, wenn wir in das Thema jetzt einsteigen. Spül- und Waschmaschine sind eigentlich kein ausreichender Grund. Wie sieht es denn mit der Heizung, Warmwasser aus. Muss man damit rechnen, dass es über Jahre Probleme gibt, denen man mit Wasserenthärtung aus dem Wege gehen kann? Ich möchte da eher langfristig denken, weiß aber nicht, was irgendwie relevant sein könnte.

    Unser Heizungsbauer scheidet als Experte aus, der warb vor einer Weile mal für Wasserentkalkung mit Magnetfeldern :yikes

    Fragende Grüße, Noi
     
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  3. R.B.

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    Suche mal hier im Forum. Bei 12° würde ich mir noch keine Gedanken über eine Wasserenthärtung machen.

    Für die Heizung sehe ich kein Problem so lange das WW nicht auf kochend heißen Temperaturen gehalten wird.

    Ein Wasserkocher ist grundsätzlich ein Problem, weil am Heizelement die Temperatur sehr hoch wird. Das macht sich aber nicht nur bei 12°dH bemerkbar, sondern auch darunter.

    Was war am WT der Spülmaschine wirklich defekt? Mit dem Begriff "zugesetzt" kann ich in diesem Zusammenhang nicht viel anfangen.

    Ich spekuliere mal, selbst wenn Du durch Wasserenthärtung von 12°dB auf 8°dH kommst, wird sich am Wasserkocher etc. kein so großer Unterschied einstellen. Mag sein, dass ein paar Gramm Kalk weniger pro Jahr ausfallen, aber das macht den Kohl nicht fett. Würden wir hier über 20°dH oder höher reden, dann wäre das was Anderes, aber bei 12°dH, da würde ich nichts unternehmen.

    Gruß
    Ralf
     
  4. noi76

    noi76

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    Hallo,

    Der WT war total zugesetzt, hatte also gar kein Durchlass mehr. Es ist, lt. Techniker wohl leider ein häufiges Problem. Der WT wurde komplett getauscht und dann war wieder gut. Das Geräusch, was das defekte Teil gemacht hat, war wohl "charakteristisch" und nach dem Tausch war es auch OK. Ob man den Tauscher hätte richten können, keine Ahnung. Das Teil war von Bosch und der Werkskundendienst hat die Option zumindest nicht auf den Tisch gebracht.

    WW erhitzen wir nicht übermäßig (ich glaube es sind 57° einmal am Tag eingestellt), Solar haben wir dafür auch nicht.

    Danke für das Feedback, Noi
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Aber das war sicherlich kein Problem der Wasserhärte. Diese Wassertaschen können sich zusetzen, das ist bekannt, aber dafür ist dann nicht Kalk verantwortlich, schließlich enthalten Tabs genügend Salz um bis grob 20°dH zu enthärten, oder es wird regelmäßig Regeneriersalz eingefüllt.

    Die Wassertaschen lassen sich auch wieder reinigen, ist aber ziemlich nervig und dauert seine Zeit, also wird meist ausgetauscht.

    Gruß
    Ralf
     
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