Wassergeführter Kamin - Neubau - sinnvoll?

Diskutiere Wassergeführter Kamin - Neubau - sinnvoll? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, wenn alles nach Plan läuft, dann fangen "wir" in 5-6 Wochen mit dem Hausbau an. Als wir letzte Woche unsere Fliesen ausgesucht...

  1. studthomas

    studthomas

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    Hallo zusammen,

    wenn alles nach Plan läuft, dann fangen "wir" in 5-6 Wochen mit dem Hausbau an. Als wir letzte Woche unsere Fliesen ausgesucht haben, haben wir beim Fliesenhändler (vertreibt auch noch Kaminöfen,...) einen Kamin gesehen, welcher uns auch gefallen hätte.

    Nun stellt sich für uns jedoch die Frage, ob es sinnvoll ist, dass wir einen "wassergeführten Kamin" installieren sollen.

    Momentan haben wir folgendes eingeplant:
    - Solaranlage, 45° Dachneigung, Südausrichtung, 6 m², 300 ltr. Pufferspeicher
    - Gas-Brennwerttherme
    - Fußbodenheizung im EG + DG
    - Wohnfläche = 175 m² WoFIV II
    - KfW 60 / Effizienzhaus 70
    - möglicher Kamin soll in einem 60 m² großen Raum aufgestellt werden (offene Küche/Wohnzimmer/Eßzimmer) - ca. 155 m³ Raumluft
    - Schornstein: DN 200 (vielleicht etwas zu groß?)
    - externe Luftzufuhr vorhanden
    - keine Luft-/Wärmepumpe

    Bei "googeln" haben wir bereits erfahren, dass auf alle Fälle ein größerer Pufferspeicher notwendig wäre, was ja prinzipiell kein Problem ist, da wir mit dem eigentlichen Bau noch nicht begonnen haben.

    Im Internet konnten wir auch noch folgendes lesen:
    "Der wasserführende Kaminofen wird über den Heizungsrücklauf an den Heizkreislauf angeschlossen. Dabei läuft das abgekühlte Heizwasser durch das Wasserregister des Kaminofens und wird dort erwärmt. Über die Rücklaufleitung gelangt das erwärmte Heizwasser in einen Pufferspeicher..."

    ==> müssen zusätzliche Leitungen gelegt werden? Gehen wir richtig der Annahme, dass das erwärmte Wasser über eine extra Leitung zum Pufferspeicher geführt wird?

    Weitere Fragen:
    - Wie hoch sollte die Heizleistung des Kamineinsatzes sein?
    - Wie hoch sind ungefähr die Zusatzkosten für den wassergeführten Kamin? (im Vergleich zu einem "normalen" Kamin)


    Vielen Dank für den einen oder anderen Tipp!

    Gruß
    Thomas

    PS: Im Internet habe ich gesehen, dass es Grundöfen und Heizöfen gibt. Ist es korrekt, dass der Grundofen über eine "Speicherfunktion" verfügt und der Heizofen eben nicht? Welcher "Ofentyp" wäre sinnvoll für den wassergeführten Kamin?
     
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  3. Golfer86

    Golfer86

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    Zuerst mal die Frage habt ihr Holz bzw. kommt ihr günstig an Holz.

    Denn du verbrauchst schon mehr Holz als mit einem normalen Ofen da ja meist mehr als die Hälfte ans Wasser geht und nur ein gewisser Teil an den Raum.Somit verfeuert man mehr Holz um den Raum auf die gleiche Temperatur zu bekommen. Und wenn du günstig an Holz kommst und Zeit hast den Ofen zu bestücken dann macht diese Investition mehr Sinn.

    Wie haben dieses Jahr einen wasserführenden Ofen der Firma **** bekommen. Kostenpunkt im unteren fünfstelligen Bereich für Ofen mit Montage.

    Er hat 12 kW Nutzleistung davon gibt er 9 kW ans Wasser ab und heizt den 1000 l Pufferspeicher im Keller. Zudem haben wir 12 m² Solar auf dem Dach. Den Pufferspeicher bekommen wir damit im Sommer ohne Ofen leicht auf 70 Grad und im Winter (auch auf 70 Grad Warmwasser und Heizwasser etwas weniger den es wird ja ständig gebraucht aber dafür ist noch als Unterstützung ein Ölbrenner der aber in letzter Zeit noch aus war) bringt die Solaranlage weniger aber dafür is ja der Ofen da, der das ganze Warmwasser erzeugt und auch das für Heizungswasser für FBH und Heizkörper.

    Zudem heizt er noch 3 Räume mit ebenfalls gut 60 m² Fläche auf 22 Grad also überhitzt er diese nicht unbedingt sondern werden schön warm. Es gegen zum Ofen ein Sensor für die Pumpe am Pufferspeicher die das warme Wasser vom Ofen abpumpt und zusätzlich noch 4 Wasserleitungen, 2 für Vor- und Rücklauf und 2 für thermische Ablaufsicherung falls mal die Temperatur im Ofen zu hoch werden sollte.
     
  4. studthomas

    studthomas

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    Hallo Golfer86,

    vielen Dank für deinen Betrag!

    Wir hätten in der Tat eine günstige "Bezugsquelle" (über einen Bekannten)...

    Habt ihr einen Kamin setzen lassen oder einen "normalen" Kaminofen?

    Mit welcher Verbrauchsmenge (Ster) rechnet ihr (zwecks Lagerkapazität)?

    Gruß
    Thomas
     
  5. Golfer86

    Golfer86

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    Der Ofen wurde an einen vorhandenen Schornstein angeschlossen an dem ein Stockwerk darüber noch ein Ofen angeschlossen ist. Durchmesser innen 18 cm.

    Wurde alles vom Schornsteinfeger abgenommen und für gut befunden.

    Da wir den Ofen erst seit diesem Herbst haben kann ich das noch schlecht abschätzen aber je nach Wetterlage und Holzart sind es ca. 1-3 Körbe mit einem Fassungsvermögen von einer Bananenschachtel je Korb pro Tag.

    Das müsste man jetzt hochrechnen aber das is schwer da der eine mehr Zeit hat und mehr verheizt als jemand der nur am Abend den Ofen anheizt.

    Am besten auch den örtlichen Schornsteinfeger fragen was bei euch erlaubt ist und mit eurem Heizungsbauer reden da der ja für die Dimensionierung des Pufferspeichers zuständig ist.
     
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