Wasserleitung im Öllagerraum

Diskutiere Wasserleitung im Öllagerraum im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Ich war die Woche bei unserem Hausarzt. Bei einer Überprüfung seines Öllagerraumes wurde festgestellt das die neu verlegte Hausanschlussleitung...

  1. damy

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    Ich war die Woche bei unserem Hausarzt. Bei einer Überprüfung seines Öllagerraumes wurde festgestellt das die neu verlegte Hausanschlussleitung vom Wasserversorger durch die Ölauffangwanne geführt wurde. Der Schutzanstrich der Wanne ist ca. einen Meter hoch, die Wassereltung liegt ca. 20 cm über dem Boden, 10 cm von der Wand 30 cm vom Öltank entfernt und ist ca 5 m lang.
    Der Prüfer machte dem Arzt den Vorschlag eine zweite Wand vor die Wasserleitung zu setzen und als Ölwanne abzudichten. :mauer
    Ich weis nicht was der Prüfer für einen praktische Ahnung hat wie man hier eine Wand herstellen soll. :mauer

    Meiner Meinung nach ist es nicht zulässig eine Waserleitung durch eine Ölwanne zu verlegen und das ganze ist ein Fehler des Wasserversorgers.
    Diese Wasserleitung ist noch vor der Wasseruhr.

    Oder dürfen die das ?

    damy
     
  2. #2 Ralf Dühlmeyer, 05.11.2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Ich seh das Problem nicht....

    sofern drei Bedingungen erfüllt sind:
    1) Die Durchgänge durch die Wanne sind öldicht und -resistent abgedichtet
    2) Die Leitung (deren Kunststoff) ist aus einem erdölbeständigen Material
    3) Die eigentliche Wasserleitung liegt in einem wasserdicht durchgeführten Hülsrohr.
    Insbesondere 3) wäre wichtig, damit bei einem Rohrbruch im Frühjahr nicht die fast leeren Tanks aufschwimmen.
    MfG
     
  3. damy

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    ja Ralf, die Punkte 1 und 2 sind mir auch sofort eingefallen als ich die Leitung gesehen habe, der Punkt 3 ist aber auch noch ein gutes Argument :28:
    Deshalb hab ich dem Doc auch gleich empfohlen sich mit den Herren des WV in Verbindung zu setzen.

    Mal sehen wie die reagieren

    damy
     
  4. #4 Achim Kaiser, 05.11.2006
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    Eine Rohrleitung hat im direkten Auffangraum des Öllagers absolut nichts verloren. Eine Verlegung ist hier *nicht* zulässig.

    Die *jetzt* vorgeschlagenen Maßnahmen wie Verkleinerung des Auffangraums (reicht der dann noch aus .... stimmen die Wandabstände noch .... ?) hätten *vor* der Leitungsverlegung getroffen werden müssen.

    Die Frage ist, warum muss die Leitung uberhaupt so unvorteilhaft verlegt werden. Sie kann doch *oberhalb* des Auffangraumes geführt werden und dann ist das alles überhaupt kein Problem.

    Thema das sich *jetzt* stellt ist mit Sicherheit die statisch sichere Anbindung der zu erstellenden Abmauerung und die saubere Ausbildung der Wanne .... ein echtes *Scheißgeschäft* dass eigentlich nur Ärger macht.

    Ralf ...

    flüssigkeitsdiche Wanddurchführungen in *gemauerten* Wänden herzustellen ist fast unmöglich. Das Ding dann auch noch so auszustatten, dass die gesammte Konstruktion *ölfest und -dicht* wird möchte ich nicht machen müssen....wenn an nen Sachverständigen kommst dem das nicht passt bist immer in den Hintern gekniffen....und ne Durchführung mit bauaufsichtlicher Zulassung für den Anwendungsfall....na ich kenn zumindest keine....

    ....also besser Finger davon lassen, sonst hat man sich richtig Ärger ans Bein gebunden.

    *Rohrbruch* ist offiziell kein Argument, denn planmäsig kommt der Belastungsfall nicht vor.

    Wenn mit Wasseranfall gerechnet werden muss, dann sind die Tanks so zu gründen dass ein Aufschwemmen nicht möglich ist. Hier hat man dann je nach Tankausführung das nächste Problem an der Backe....Aufschwemmsicherung mit bauaufsichtlicher Zulassung....haben nicht alle Tankhersteller im Lieferprogramm und für die älteren PE-Tanks wie vor 6 bis 10 Jahren noch üblich gibts da nichts.....

    Insgesamt gehört demjenigen der die Leitung *SO* verlegt hat ein Tritt in den Hintern und vor allem die Rechnung über die zusätzlichen Maßnahmen präsentiert....keine Ahnung, davon aber ne Menge....

    Gruß
    Achim
     
  5. damy

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    Mal davon abgesehen ob die zusätzliche Wand zulässig ist oder nicht, ist es praktisch nicht möglich die Wand herzustellen. Zwischen Wand und Tank wären dann bestenfalls noch 15 cm Platz für den Maurer, ich pass da nicht rein :yikes .

    Die Wasserleitung ist als Ersatz für eine alte Leitung verlegt worden. Der Aufwand für den Austausch der alten Leitung war zu groß und deshalb haben die Leute vom WV eine neue Leitungsführung durch die Auffangwanne gewählt. Das war scheinbar weniger Arbeit :mauer


    damy
     
  6. #6 Achim Kaiser, 06.11.2006
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    Die Bauartzulasssung und die Richtlinien fordern hier 5 cm und an der gegenüberliegenden Seite 40 cm.

    Wenn da *nach* der Tat nur 15 cm über bleiben, dann sind die Anforderungen der Bauartzulassung betreffend der Tankaufstellung nicht eingehalten.

    Nicht eingehaltene Wandabstände machen aus der oberirdischen Tankanlage eine unterirdische Tankanlage und die ist überwachungspflichtig (Hallo TÜV oder vergleichbare Überwachungsorganisation - alle 5 Jahre)......

    Insgesamt einfach keine gute Idee....auch nicht was der SV da so vorschlägt ist nicht unbedingt astrein....

    Gruß
    Achim
     
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