Wasserleitungen unter dem Bodenaufbau verlegen

Diskutiere Wasserleitungen unter dem Bodenaufbau verlegen im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo allerseits, wir haben vor kurzem ein altes Pfarrhaus erstanden. Das Problem liegt jetzt bei der Verlegung der Wasserleitungen. Da das Haus...

  1. anjooo

    anjooo

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    Hallo allerseits,
    wir haben vor kurzem ein altes Pfarrhaus erstanden. Das Problem liegt jetzt bei der Verlegung der Wasserleitungen. Da das Haus keine Zentralheizung besitzt und auch keine eingebaut werden soll (Beheizung mit Einzelholzöfen), haben wir uns entschieden, die Kaltwasserleitungen aus Frostschutzgründen ca. 90cm unter dem zukünftigen Bodenestrich zu verlegen. Die Gräben und Durchbrüche durchs Fundament sind bereits gemacht. Wir wissen jetzt nicht, wie wir die Leitungen am besten vor Langzeitschäden (Durchrostung) schützen können. Es gab bereits verschiedene Ideeen:
    1. Betonschacht mit aufnehmbaren, gedämmten Deckeln in dem die Leitungen verlegt werden. Nachteil: sehr aufwändig,evtl. Feuchtigkeit durch Kondenswasser>Rost; Vorteil: Schutz gegen Feuchtigkeit von außen, gute Erreichbarkeit
    2. Verlegung der Leitungen in großen Kunststoffrohren (Abflussrohre). Nachteil: wahrscheinlich ziemliches Gefummel, evtl. Feuchtigkeit durch Kondenswasser>Rost. Außerdem müsste man bei einer Reparatur alles rückbauen. Vorteil: ein Leck in der Leitung würde sofort erkannt werden, da die Wasserversorgung aus dem Keller kommt, d.h. dass das Kunststoffrohr dort endet.

    Ich weiß nicht wie das üblich ist; über eure Hilfe würde ich mich sehr freuen.

    Schöne Grüße, Anjooo

    P.S. die Entscheidung, die Leitungen unter dem Boden zu verlegen steht fest!
     
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  3. #2 germaniafreund, 31. August 2013
    germaniafreund

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    Kupferrohre rosten nicht
     
  4. H.PF

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    Kunststoffrohre auch nicht...

    Denk mal über eine Begleitheizung nach, dann kann da auch nix einfrieren
     
  5. R.B.

    R.B.

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    90cm unter dem zukünftigen Estrich? Erwartet Ihr monatelang Minustemperaturen in den Räumen?
    Wie sieht die Nutzung der Leitungen aus?
    Was für Leitungen (Material)?

    Ich habe das Gefühl, da macht sich jemand aus Unwissenheit sehr viel Arbeit die an sich nicht nötig wäre. Wenn wirklich die Gefahr des Einfrierens besteht, dann hilft nur eine el. Begleitheizung. Ob die jedoch jemals zum Einsatz kommen muss.....da mache ich mal ein dickes Fragezeichen.

    Gruß
    Ralf
     
  6. Einmal

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  7. H.PF

    H.PF

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    Sie oxydieren höchstens ;) Aber ROSTEN tut nur Eisen. Ich würd sowas mit Kunststoffrohren machen
     
  8. anjooo

    anjooo

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    Ich nehme gewöhnliche verzinkte Stahlrohre.
    Es könnte natürlich mal vorkommen, das im Winter zwei Wochen lang niemand zum Heizen da ist, deswegen ist diese Tiefe auf jeden Fall sicher. Außerdem werden die Leitungen natürlich mit einem leichten Gefälle verlegt.
     
  9. Sven777

    Sven777

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    Sorry,
    aber das was du schreibst kann doch nicht dein ernst sein ? Kein Mensch nimmt heute noch verzinkte Stahlrohre als Wasserleitung oder gräbt im Haus die Wasserleitung 90 cm in den Boden ein. Das kann nur ein übler Scherz sein.

    Gruß
    Sven
     
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  11. Julius

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    Zumindest zur Frage des Materials erlaube ich mir einen Widerspruch:

    Doch, es werden sehr wohl nach wie vor verzinkte Stahlrohre verbaut!
    Wegen der aufwendigen Handarbeit und der nötigen Präzision ist das nurmehr leider vergleichsweise teuer geworden. Daher inzwischen bei Neuanlagen selten.
    Für die Qualltät des Trinkwassers ist das aber eine der besten Lösungen (also Kunststoff- oder Verbundrohren ME vorzuziehen).

    Das mit der seltsamen Verlegung habe ich aber auch noch nicht verstanden.
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Darüber könnte man vortrefflich streiten.

    Vielleicht solltest Du doch jemanden holen der sich damit auskennt, und der an TW-Leitungen auch arbeiten darf.

    Gruß
    Ralf
     
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