Wasserschaden im Holzständerhaus

Diskutiere Wasserschaden im Holzständerhaus im Holzrahmenbau / Holztafelbau Forum im Bereich Neubau; Wir haben 2002 ein Holzständerhaus mit begrüntem Flachdach und Zellulosedämmung gebaut. Mitte Dezember 2011 tropfte es im Obergeschoss an einer...

  1. jakob02

    jakob02

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    Wir haben 2002 ein Holzständerhaus mit begrüntem Flachdach und Zellulosedämmung gebaut. Mitte Dezember 2011 tropfte es im Obergeschoss an einer Stelle durch die Decke. Eine Woche später konnte die Schadensursache ermittelt werden: Ein 6 cm langer Schnitt in der Dachhaut (Alkorplan), mutmasslich während der Dachdeckarbeiten (2002!) verursacht, da seither keine Dacharbeiten mehr vorgenommen wurden. Nach Abdichtung des Schnitts erfolgte (trotz widriger Wetterbedingungen) kein Wasserdurchtritt mehr. Nach Eröffnung der Deckenkonstruktion von innen stellt sich die Situation wie folgt dar: Rigips - feucht, Sparschalung - feucht, OSB-Platte mit SIGA Sicrall an den Stössen winddicht abgeklebt - feucht, Zellulosedämmung - feucht, zusammengefallen, muffig riechend, Dachsparren - feucht, etwas schimmelig, DWD-Platte - feucht, etwas schimmelig. Darüber befinden sich noch ein Luftraum und eine weitere OSB-Platte, auf der dann die beschädigte Dachhaut mit der Begrünung (extensiv) liegt.
    Meine Frage ist nun: Besteht eine Chance, den Schaden von Innen, nach Entfernen der feuchten Zellulosedämmung, zu trocknen (kann man überhaupt OSB- und DWD-Platten trocknen?) oder muss das ganze Dach erneuert werden (120 m2)? Der Feuchteschaden liegt ziemlich am Dachrand und erstreckt sich über ca. 3 m2. Ist es sinnvoll, eine Luftkeimmessung sowie eine Schimmelbestimmung durchzuführen (der betroffene Raum wird lediglich als Ankleide genutzt).
    Vielen Dank für Eure Antworten!!
     
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  3. mls

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    theoretisch könnte man trocknen, aber der aufbau ist bauphysikalisch so neben der spur,
    dass gedanken über einen dauerhaft funktionierenden dachaufbau zu einer anderen lösung
    führen.
     
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