WDVS mit Problemstelle Terrassengrill / Kamin

Diskutiere WDVS mit Problemstelle Terrassengrill / Kamin im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Hallo, Ich möchte mal eure Meinung zu einem Problem betreffend WDVS und einem vorhandenenTerassengrill hören. Es soll das komplette Haus mit...

  1. #1 Grasshopper, 23. August 2010
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    Hallo,

    Ich möchte mal eure Meinung zu einem Problem betreffend WDVS und einem vorhandenenTerassengrill hören.

    Es soll das komplette Haus mit 14cm Steropor eingekleidet werden. Eine herausragende Balkonplatte wurde bereits entfernt, und ein französischer Balkon geplant.
    Jetzt sehe ich aber noch ein Problem bei einem vorhandenen gemauerten Terassengrill. Leider ist meine Digicam defekt, sonst hätte ich auch ein Bild hinzugefügt. Ich hoffe meine Skizze reicht aus.

    Die Skizze zeigt sozusagen das Haus von vorne, mit dem Pultdach und einem Schnitt durch die Wand wo das Kamin durch das haus verläuft.
    Auf der Terasse steht gegen dem Hausgiebel gemauert der Grill.
    In der Wand und zum Teil im innenraum des Hauses hindurch verlaufend ist ein doppelter Kamin.
    Auf der Skizze sieht man in grün den gemauerten Kamin und den herausragenden Teil des Kamins. In rot den Verlauf der Kaminrohre im gemauerten Kamin.
    Etwas eigenartig finde ich, dass vom Grill, das Kaminrohr zum Teil aussen an der Wand verläuft und dann schräg in die Wand hinein.

    [​IMG]


    Mein Gedanken bei dieser Sache ist, dass bedingt durch den offenen Grill, der Kamin ständig grosser Kälte ausgesetzt sein wird. Zudem kommt noch der Kamineffekt wodurch da auch noch Zugluft den Kamin abkühlen kann.

    Das Problem an sich ist dass da auch 14cm Steropor um den Kaminteil der aussen an der Fassade heraus ragt (auf der Skizze grün, über dem Grill nach oben verlaufend), nichts bringen wird.

    Und jetzt würde ich mich sehr über eure Meinung dazu freuen.

    Meine bisherige Gedanken und Möglichkeiten dazu:

    - Entweder sein lassen wie es ist, mit in das WDVS nehmen, und mir einreden dass das kein Problem ist :o
    Hier sehe ich aber allgemein keine gute Lösung für eine durchgehend verlaufende Isolierung und dem Abkühlen des Kamins.
    - Grill abmontieren (-reissen), Kaminanschluss in der Fassade verschliessen, WDVS nahtlos über den ganzen Giebel montieren. Dann den Kamin wieder davor stellen und ein Edelstahl Kaminrohr entlang der Fassade, bis übers Dach montieren.
    Das wäre wahrscheinlich die bessere Lösung.

    Seid ihr auch meiner Meinung oder gibt es noch andere Lösungen?

    Vielen Dank im Voraus

    Gruss an alle
     
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  3. Julius

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    Der Aufwand für so eine Änderung dürfte die mögliche Energieersparnis für die nächsten hundert Jahre weit überschreiten.

    Also einfach so lassen!

    Wenn man will,kann man ja dem Ding eine Absperrung der Abgasleitung oder Abdeckung der Feuerraumöffnung spendieren, so daß bei Nichtbenutzung des Grills keine "Kühlluft" dort durchströmen kann.
     
  4. applegg

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    irgendwie

    habe ich das Gefühl. das Forum hat ein schlechtes Digicam-Karma. So oft, wie die Poster hier kaputte Kameras haben....
     
  5. R.B.

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    Was mich stutzig macht, das WDVS soll um das Abgasrohr herum geführt werden?

    Da würde ich mal mit dem Schorni reden, denn da gibt es Abstände die einzuhalten sind.

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 Grasshopper, 24. August 2010
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    Hallo,

    @ Julius
    Einerseits stimme ich dir ja zu, aber wenn viele/mehrer solche "Problemschen" vorhanden sind, und man bei jedem sagt dass es sich nicht lohn, so denke ich dass es in der Summe doch vielleicht sinnvoll ist etwas zu machen.
    Leider haben wir bei unserem Haus viele Sachen die Energietechnisch gesehen eine Sünde sind.
    Z.B. hier einige Problemfälle und meine bisherige Lösungen dazu:
    - Beton Fernsterbank durchgehend von aussen nach innen, mit 5cm Überstand im Innenraum wo dann das Innenfensterbank drauf ist.
    War für mich völliger Wahnsinn. Da habe ich beim Fensterwechsel die Betonbänke rausgerissen.
    - Die vorhandenen Rolladenkästen waren so wie früher üblich im Beton gegossen.
    D.h. der Überzug wurde L-Förmig gegossen, sozusagen mit einer "Nase" zur Fassade hin. Innen war dann ein Holzkasten.
    Meine "Hardcore"-Lösung war: Beim Fensterwechsel die Betonnase vom Sturz auf die ganze Fensterbreite abgesägt (Mit dem OK vom Statiker natürlich).
    Dann ein Steroporkasten von Beck&Heun mit Aussenjalousien gesetzt.
    Die Fensteranschläge wurden auch abgeschnitten und die neue Fenster Fassadenbündig montiert.
    - Wie bereits erwähnt, die Balkonplatte abgeschnitten und französisches Balkon geplant.
    - Beim errichten des neuen Daches, mit Aufsparrendämmung, die nicht benötigte gemauerte Kamine bis unter die Dachschalung gekürzt.

    Wie du siehst, zwar mit etwas Arbeit verbunden, aber in der Summe denke ich dass es trotzdem etwas bringt und Sinn macht.

    @ applegg
    irgendwie......, hast du diesmal aber unrecht :-)
    Digitales Fotoapparat wie gesagt defekt. Sturz mit ausgefahrenem Objektiv leider nicht überlebt :-(:yikes
    Und digitale Videocam meiner Nischte mit in den Urlaub gegeben. Kommt hoffentlich ganz wieder zurück.

    Werde es aber ggfls. gerne nachreichen, wenn es für eure Meinung hilfreich sein sollte.


    @ R.B.
    Ja richtig, daran muss ja auch noch geartet werden. Hatte ich bis jetzt noch nicht drüber nachgedacht.
    Das wäre dann noch ein weiterer Grund der für meine 2. Lösung sprechen würde. (Grill weg und dann mit Edelstahlkamin neu errichten).
    Kamin ist ja jetzt zwar gemauert, so dass ich denke dass dort eigentlich kein Problem mit dem WDVS sein dürfte, ausser eben im Bereich des Grills selber, wenn dort soweit wie möglich alles mit eingepackt werden soll.


    Danke schon mal für die ersten Meinung dazu

    Gruss
     
  7. PeterB

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    Mein Grill steht bei Bedarf auf der Terrasse und bei Nichtbedarf im Gartenhaus.
    Einen Edelstahl-Abgaskamin bis über Dach brauche ich dafür nicht.
    Und wenn es um zweimal "Lagerfeuer" im Jahr geht - heizen kann man wohl mit dem außenleigenden Teil nicht - bitte mal über einen Feuerkorb, o.ä. nachdenken.
    Das würde bei vollständigem Abriss wohl die günstigste Ersatzlösung sein.
    Ich kenne so einen Außenkamin vom Nachbarn meiner Eltern. Der war 1988, kurz nach dem Einzug, einmalig in Betrieb!
     
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