WDVS Verputzen in zweit Etappen okay?

Diskutiere WDVS Verputzen in zweit Etappen okay? im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo @all, der Vorbau wurde Anfang des Jahres krumm und schief verarbeitet, dann schnell der Putz aufgebracht, damit dann 2 Tage später bei...

  1. jordy

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    Hallo @all,

    der Vorbau wurde Anfang des Jahres krumm und schief verarbeitet, dann schnell der Putz aufgebracht, damit dann 2 Tage später bei Regen und Sturm von vorne der Putz wieder runter laufen konnte.

    Danach wurde einige Monate nichts gemacht um dann eine neue Haustür einzusetzen und das WDVS auszubessern, speziell alle Winkel und Unebenheiten.
    Nachdem die Untergrundarbeiten vom Bauleiter und dem Systemhersteller abgenommen wurden, startete man gestern mit dem erneuten Auftragen des Putzes. Aufgrund von Personalmangel und Wetterangst wurden gestern aber nur die Seitenwände gemacht. Am Mittwoch soll dann die Vorderseite verputzt werden.

    Meine Frage:
    Nun werden ja die Seitenwände bereits angetrocknet sein. Wie gut können die Ecken angearbeitet werden? Ist das bei einer so kleinen Fläche in zwei Etappen eine fachgerechte Ausführung?


    Viele Grüße und Dank
    Jordy

    Bild (vorm Verputzen, nach den Ausbesserungsarbeiten):
    [​IMG]
     
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  3. #2 pauline10, 16. Juni 2009
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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Es wird immer mal vorkommen, daß Arbeitspausen vorkommen. Auch wenn man das bei der Größe vermutlich an einem Tag und in einem Stück machen kann.
    Aber wenn das Wetter nicht mitspielt, geht es eben nicht anders.

    Was sollen die Leute denn da machen???

    Wenn man sich genau davorstellt wird man auch die Ansatzstelle später sehen können. Aber maßgeblich ist ein normaler Betrachtungsabstand.

    Da wird nicht viel zu sehen sein.

    pauline
     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 16. Juni 2009
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    1) Auf das Gerüst darf (ausser den Gerüstbauern zum Sichermachen) KEINER drauf. :yikes
    2) Wenn bis an die Ecken gearbeitet wurde - gar kein Problem. Sonst schon.
    3) Wie ist der Anschluß an die Dachfläche gemacht??
    4) Wo sind die Anker fürs Vordach? (Nötig wg der Schwelle)

    Pauline - halt doch endlich mal die K.....
     
  5. jordy

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    Hi,

    Zu 2) ja es wurde genau bis zu den Ecken gearbeitet, also beide Seitenwände sind gemacht worden.

    Zu 3) ... Dachpfannen wurden abgenommen und wenn trocken werden die wieder hin gelegt !??! Was meinst Du genau?

    Zu 4) Ein Vordach ist hier nicht im Plan. Wieso ist es nötig ??

    Danke Euch !!!
     
  6. stukki

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    hi

    nach dem bild zu urteilen, sind die längsseiten (dachschrägen) ohne blechanschlüsse ausgeführt. schau dir mal die links an

    siehe hier:

    http://www.maxit.de/media/14/service/wdvs02-pdf/Copy_1_of_Detail_5_4.pdf
    http://www.maxit.de/media/14/service/wdvs02-pdf/Copy_1_of_Detail_5_3.pdf

    der obere link kommt bei dir auf den beiden seiten in frage

    dann hab ich da noch eine frage ist die klinkerfassade hinterlüftet spich vorgemauerte klinker oder aufgeklebt auf ein WDVS system ??

    wenn sie vorgemauert ist und dahinter eine luftschicht ist, hätte erst das wdvs system am eingangsbereich geklebt werden sollen um dann mit der hinterlüftetenfassade anzuschliesen. a

    mfg
     
  7. jordy

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    Hi,

    danke für die Anmerkungen.

    Ja es handelt sich um vorgemauerte Klinker.
    Ich habe diese Frage dem Bauleiter gestellt, auch das mit Blechanschlüssen.

    Ich werde die Antwort posten.

    gruß
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 17. Juni 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Der Dachanscshluß ist ne Katastrophe. Der gehört sauber verblecht, für die Verblechug ist sinnvoller Weise eine "Taille" zu machen.

    Die Stufe vor der Haustür liegt (so sieht es aus) auf dem Niveau des EG Bodens. Das ist nur zulässig, wenn der Türanschluß 5 cm höher als das Pflaster liegt, abgedichtet ist und über eine Entwässerungsrinne oder ein Vordach verfügt.
    So dürfte das mit 90%+ :Baumurks sein
     
  9. jordy

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    Hi,
    hier noch ein paar Bilder bezüglich des Dachanschlusses.
    Das macht mir ja nun echt Sorgen.

    Danke für Eure Hilfe !!


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  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 17. Juni 2009
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    Ähhhh - haben die etwa keine Eckwinkel in die Armierung eingearbeitet???? DAS wäre ein schwerer Mangel!!!!

    Zu den Plattfisch-Blechen mögen unsere Dachis was sagen.
     
  11. jordy

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    Eckwinkel wurden verarbeitet. Es täuscht auf den Bildern nur, weil anfangs krumm und schief gearbeitet wurde um dann auszubessern. Es war extra jemand von MegaTherm da, welcher bestätigte das es möglich sei.
     
  12. stukki

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    oO

    der blechanschluss scheint nicht richtig zu sein, das ist auch keine systemsache. falls ausreden kommen!
    was haben die überhaupt mit der dämmung angestellt ? ist diese komplett abgekrazt worden bzw. die alte amierung entfernt worden?
    der belchanschluss ist so wirklich stümperhaft, wenn dort nur ein L-Winkel mit einem kurzen vertikalen schenkel angebracht wurde ist das falsch, vorallem da dann die armierungsschicht bis in die blechecke geführt werden wird.
    für reine L-winkel als abdichtung gibt es folgendes profil das man auch noch abbringen könnte um einen gewissen abstand an die wasserführende schicht zu erhalten.

    mfg

    stukki
     
  13. stukki

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  14. #13 gunther1948, 18. Juni 2009
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    hallo
    der dachanschluss ist absoluter schrott dir hilft nur noch fachkompetenz um den nötigen druck auf den ausführenden/gu/bauleiter aufbauen zu können.
    vermute noch mehr baumurks z.b. sockelabdichtung

    gruss aus de pfalz
     
  15. jordy

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    Nachdem der Putz im Jan/Feb wegen Frost, Regen und Sturm runtergelaufen ist, wurde die Armierung neu gemacht (ja, abgekratzt) weil auch die Toleranzen überschritten waren, sprich es war krumm und schief.
    Damit die Haustür erneuert werden konnte wurde hier rundherum ca. 8 cm WDVS heraus geschnitten und später neu angearbeitet.

    Danke für den Hinweis mit dem "Tropfkantenprofil" ... ich habe diese Frage mal an den Bauleiter gestellt und warte auf Antwort.
     
  16. jordy

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    Was macht man denn in so einem Fall ? Beauftragt man einen entsprechenden Gutachter oder wie läuft das?
    Danke für die Hilfe!
     
  17. jordy

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    Ich habe vom ausführenden Gewerk folgende Antwort bekommen:

    Ich habe mir die Fragestellung/ Anhänge angeschaut und nehme wie folgt Stellung:

    1. Der Blechanschluss (L- Winkel) der Detailzeichnungen verlaüft vor den Dämmplatten!
    Ihr Blechanschluss verläuft hinter der Dämmung mit Austritt zur Dachrinne (siehe Foto).

    2. Die Dämmplatten laufen auf das Bauseits vorhandene Blechprofil.
    Hier wurde ein Dichtungsband montiert.

    3. Abtropfprofile hätten montiert werden können. Haben Sie ein solches in Auftrag
    gegeben? Wurde von uns jedenfalls nicht verlangt.

    4. Die Abdichtung unserer Dämmplatten ist Technisch korrekt und wurde vom Fachberater am Ortstermin ebenfalls bestätigt.

    5. Die Armierungsschicht+Putzschicht verläuft vor der Blechecke nicht in oder dahinter. (Punkt 1+2)

    6. Wasser darf am Putz ablaufen und wird es bei Regen auch- mit und ohne Tropfkannte.
    hier ist kein Nachteil unsererseits zu erkennen.? (Siliconharzputze haben
    wasserabweisende Eigenschaften).

    7. Ein Gespräch über den Dachanschluss gab es nicht mit Herrn Dulle (Bauleiter).

    8. Detailzeichnungen anderer Hersteller sind nicht Allgemein zutreffend.
    Auch nicht zulässig ist es, die einzelnen Produkte zu kombinieren.
    ---------------

    Was meint Ihr dazu ?
     
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  19. #17 Ralf Dühlmeyer, 19. Juni 2009
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Tja - dann frag mal zurück:
    Wurden Perimeterdämmplatten oberhalb des Wandanschlußblechs verwendet?
    Wie wurde im Bereich der Lattebene gedämmt?
    Wie werden thermische Längenänderungen des Blechs im WDVS schadenfrei aufgenommen?
    Entspricht der Putz oberhalb des Blechs den Vorgaben des Putzherstellers für Spritzwasserbereiche (z.B. Sockel)?

    :D
     
  20. stukki

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    erstmal die zahlungen einstellen, egal was sie dir androhen !

    der verarbeiter des wdvs-systems muss nach den regeln der technik arbeiten. er hätte zumindestens bedenken gegen die ausführung ohne ausreichende belechanschlüsse erheben müssen!

    Der bauleiter kann sich nicht so einfach rausreden das es nicht beauftragt wurde. (keine ahnung wie das rechtsverhältnis zwischen euch ist) Schlüsselfertig über GU, nachträgliche änderungswünsche.... usw.... doch darf er trotz allem nicht murxen.

    Geh zu deiner zuständigen handwerkskammer und frage dort nach einem sachverständigen für Dach, Wand und wdvs. Er soll sich das mal vor ort anschauen. Da werden sicher kosten entstehen. Lass aber nicht gleich ein gutachten erstellen, das kostet unnötig geld und dieses wird vor gericht nachher nicht anerkannt, da das gericht (wenn es soweit kommt) einen eigenen gutachter bestellt.
    Höre dem Gutachter gut zu und erhebe "schriftlich" bedenken gegen die art der ausführung.
    Der gutachter kann dir zum weiteren verlauf sicher besser helfen als wir hier.

    Grüsse aus dem schwabenland
     
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