Wechselrichter bei NV - Halogenspots?

Diskutiere Wechselrichter bei NV - Halogenspots? im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Guten Tag, da ich in meinem Ferienhaus keinen Stromanschluss habe, versorge ich mich zur Zeit mit einem Generator. Zukünftig soll eine...

  1. #1 silberpfeil, 4. September 2007
    silberpfeil

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    Guten Tag,

    da ich in meinem Ferienhaus keinen Stromanschluss habe, versorge ich mich zur Zeit mit einem Generator. Zukünftig soll eine Batteriebank mit Wechselrichter den Löwenanteil der Stromversorgung übernehmen. Nun möchte ich in eine Holzdecke Niedervolt Halogenspots einbauen. Die Lampen werden über einen elektronischen dimmbaren Trafo versorgt. Gedimmt wird nach Herstellervorschrift mit einem Phasenabschittdimmer. Meine Frage: Kann dies mit einem Trapez - Wechselrichter (heute nennt man das wohl "modifizierter Sinus") funktionieren, oder muss ich einen - teuren - Sinuswechselrichter anschaffen? Danke für viele hilfreiche Antworten.

    Grüsse
     
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  3. Julius

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    Das wäre suboptimal,

    um nicht zu sagen: Unfug von Feinsten!

    Stattdessen versorgt man in so einem Fall die Beleuchtung direkt aus der Akkumulatorenbatterie!
    Der Wegfall des unsinnigen Umwegs über die 230V-Ebene verbessert den Wirkungsgrad erheblich.

    Falls gedimmt werden soll, gibt es dann dafür spezielle Niedervolt-Gleichspannungssteller.
     
  4. R.B.

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    Hallo,

    und ich würde mir überlegen, ob es überhaupt Halos sein müssen. Es gibt effizientere Lichtquellen, das schont die Batterie(n).

    Gruß
    Ralf
     
  5. #4 silberpfeil, 4. September 2007
    silberpfeil

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    Ja aber...

    .. die Frage war doch nur, ob für die vorgesehene Installation ein Sinus - Wechselrichter erforderlich ist, oder ob ein preiswerter Trapezwechselrichter ausreicht. Kann jemand konkret dazu etwas sagen?

    Gruss
     
  6. #5 wasweissich, 4. September 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    es wurde geantwortet , das in dem falle beide unsinn sind...........
     
  7. #6 silberpfeil, 4. September 2007
    silberpfeil

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    Schade...

    ...das auf eine einfache Frage bisher niemand eine klare Antwort hat.:cry

    Gruss
     
  8. Jonny

    Jonny

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    Das kann dir nur der Hersteller der Geräte sagen.
    Wenn der Dimmer kaputtgeht, war der Wechselrichter schuld; Geht der Wechselrichter hops wars der el.Trafo; usw. usw.

    wie sagte Wim Thoelke so schön: Risiko

    Grüsse
    Jonny
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 5. September 2007
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    Wenn die Frager...

    jetzt schon die Antwort vorgeben, können WIR uns ja das Antworten sparen.
    MfG
     
  10. #9 silberpfeil, 5. September 2007
    silberpfeil

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    @Ralf Dühlmeyer
    Verstehe den Beitrag nicht. Welche Antworten? Wo vorgegeben?

    Damit das alles nicht in die falsche Richtung läuft: Ich möchte keineswegs das für und wider der vorgesehenen Installation diskutieren, sonder nur das Ja oder Nein zu den verschiedenen Invertern. Also lautet die Frage im Grunde nur, ob eine Phasenabschnittsteuereung bei modifiziertem Sinus möglich ist. Wer es weiss möge sich äussern.

    Gruss
     
  11. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Hersteller fragen, ausprobieren

    Diese kleinen Generatoren (motorisch/elektrisch/elektronisch) sind nicht so robust wie das öffentliche Stromnetz.
    Und da die Kompensation von den "Störungen" ein höher Aufwand und Belastung für die Geräte darstellen, kann nur der Hersteller sagen, wie die Chance steht.
    Oder ausprobieren: funktioniert es überhaupt, welche Störungen, wie lange geht es gut...

    Und wenn du dann ein Teil gefunden hast, zu dem der Hersteller sagt (und schriftlich garantiert) kein Thema, mit unserem Teil kein Problem und du den Preisschock überlebt hast, dann verstehst Du den Hinweis, dass der Ansatz mal überdacht werden sollte.

    Insofern haben die Antwortenden leider schon 2 Schritte zu weit voraus gesehen. Kleine Überforderung.
     
  12. Martin K

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    möchtegern Bauherr ohne Bauplatz
    OK,

    Es kann gut gehen, muss aber nicht.
    Entweder regelt der Phasenabschnittsregeler gar nicht, er regelt murks, er brennt
    durch oder der Wechselrichter geht kaputt. Möglicherweise funktionierts aber
    auch einfach.
    Der Phasenabschnittsregler braucht einen Punkt zum syncronisieren, den wird
    er bei einem Trapezwechselrichter wahrscheinlich nicht finden.
    Mit einem echten Sinus bist Du auf der sicheren Seite, dieser muß aber die Last die
    der Phasenabschnittsregler erzeugt auch verkraften können.

    Über den Phasenabschnittsregler wirst Du nur wenig Information bekommen
    können, die Hersteller guter(!) Sinus Wechselrichter werden Dir aber mitteilen
    können ob deren Wechselrichter so eine Last verträgt.

    Mehr Info wirst Du hier nicht bekommen können.

    Die Idee die Halos mit entsprechenden Reglern direkt auf 12Volt Basis zu betreiben
    ist einfach die bessere, da der Wirkungsgrad viel besser ist und das ganze
    Preiswerter wird.

    Gruß
    Martin
     
  13. R.B.

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    Hallo,

    das Problemkind ist wohl der Dimmer. (Phasenanschnitt oder -abschnitt?)
    Das VG sollte mit dem Trapez klarkommen, wenn es schon mit einem Dimmer betrieben werden kann.

    Der Dimmer zeigt, je nach Aufbau, die tollsten Effekte wenn er an einer Trapezspannung (Stichwort Blindleistung, Oberwellen usw.) betrieben wird. Effekte wie Brummen, Flackerndes Licht, bis hin zu Rauchzeichen sind möglich. Hängt auch davon ab, wie der Dimmer eingestellt ist, wie hoch die Last ist, ob er bereits an seiner Leistungsgrenze läuft usw.

    Also würde ich zumindest den Dimmer entsorgen ODER einen Sinuswechselrichter verwenden.

    Über den Sinn so einer 230V Lösung kann man streiten. Wenn´s um Beleuchtungszwecke geht, gibt es effizientere Lösungen.

    Gruß
    Ralf
     
  14. DK_Net

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    Von 12 oder 24V DC auf 220V AC wandeln und dann über eine Dimmerschaltung einen elektronischen Trafo ansteuern, damit wieder 12V Gleichstom entsteht- klingt alles sehr unsinnig. In jedem System, bei jeder Wandlung entstehen Verluste, die man ja bei Batteriebetrieb möglichst klein halten sollte.

    Also: versuchen mit der Batteriespannung direkt zu arbeiten - einen Gleichpannungsregler zum Dimmen nehmen. Evtl. LED-Lampen einsetzen. Die brauchen nur einen Bruchteil der Leistung, die Halogenspots verbraten.
    Habe allerdings keine Ahnun, ob diese auch über normale Spannungsregler gedimmt werden können.
     
  15. R.B.

    R.B.

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    Man sollte dann aber einstellbare Schaltregler verwenden, und keine Linearregler. Sonst würde wieder unnötig "Leistung" verheizt.

    Solange aber nicht geklärt ist, warum überhaupt gedimmt werden soll, mache ich mir keine Gedanken über Lösungsansätze.:konfusius

    Gruß
    Ralf
     
  16. silberpfeil

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    Vielen Dank erstmal für die sachlichen Beiträge, ich gehe dann gerne in die Details. Also Halogenspots desshalb, weil diese schon vorhanden sind. Der Vorbesitzer der Hütte hat ein 6 x 35 Watt Set besorgt, aber nicht eingebaut. Damit sind wir auch schon bei der Frage warum gedimmt werden soll, 6 x 35 Watt ist eine Menge Licht, und da möchte man manchmal etwas von runter. Die Idee mit den 230 Volt erklärt sich auch aus dem Vorhandensein eines 230 V Hausnetzes, von dem nur abgegriffen werden müsste. Eine 12 Volt Leitung muss neu gelegt werden, ist aber machbar. Darin sehe ich nun ein mögliches Problem den der Lampenhersteller ( Paulmann) schreibt maximale Kabellängen vor. Die Entfernung vom Trafo zur ersten Lampe soll nicht mehr als 80 cm betragen, wegen des Spannungsabfalles. Wenn ich nun die 12 Volt direkt aus den Batterien hole dann benötige ich einige Meter Draht, und da müsste doch der Abfall (der Spannung) noch viel gravierender sein. Oder sehe ich das falsch?

    Gruss
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Langsam kommen wir der Sache auf die Spur.;)

    Das mit dem Spannungsfall ist schon richtig, aber diesen Punkt kann man über entsprechende Leiterquerschnitte in den Griff kriegen (EMV / CE lassen wir mal außen vor). Man muß aber basteln und das muß ja nicht sein.

    6 x 35 W, das ist wenig Licht für viel Strom. Immerhin 210W allein für die Leuchten zzgl. Wirkungsgrad des Trafo und Wechselrichters. Da kommen locker 250W zusammen. Mit der Leistung und ESL könnte man ein Fußballfeld beleuchten..:biggthumpup:

    Abgesehen davon, braucht´s schon ein paar dicke Akkus damit nicht vorzeitig das Licht ausgeht.:D

    Ich würde mir überlegen, ob man nicht anstatt der vielen Halos andere Leuchten verwendet.

    Wie groß ist das Gartenhaus, bzw. welche Flächen sollen beleuchtet werden?

    Gruß
    Ralf
     
  18. Bauwahn

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    Sollte man aber nicht bei elektronische Trafos. Das sind HF-Störsender. Auch die Länge zur letzten Lampe ist begrenzt.

    Wenn er aber direkt NV ohne Trafo einsetzt, ist das relativ egal bezüglich "Radiated Emmissions".

    Gruß

    Thomas
     
  19. R.B.

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    Korrekt, aber wir müssen ja nicht päpstlicher sein als der Papst, und er will mit seiner Konstruktion ja wohl nicht in Serie gehen.:e_smiley_brille02:

    Sollte er Stress mit seinem Radio bekommen, dann die Leitung durch ein paar Ferrite ziehen, dann klappt´s auch wieder mi dem Stereoempfang.:biggthumpup:

    Gruß
    Ralf
     
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  21. silberpfeil

    silberpfeil

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    Dann denke ich im Moment an folgende Lösung: Die Halos möchte ich auf jeden Fall verwenden. Also ziehe ich Kabel von den Akkus (gross und stark) zu den Spots, setze einen Serienschalter dazwischen und teile die Lampen in 2 Gruppen. Welcher Kabelquerschnitt empfiehlt sich bei einer Länge von ca. 6 Metern, und wie muss das alles evtl. abgesichert werden?

    Gruss
     
  22. Julius

    Julius

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    Kommt drauf an

    Absicherung:
    Ganz zu Beginn der Leitung (also direkt neben dem Akku!) mit 20A absichern. Gut geeignet und preiswert sind KFZ-Sicherungen.

    Querschnitt:
    Wieviel % der Leistung sollen denn an den Leuchten ankommen?
    Daraus kann man den nötigen Querschnitt ermitteln.

    Absoluter Mindestwert (aufgrund der thermischen Belastung) wäre 1,5mm² oder 2,5mm² (je nach Leitungstyp, Verlegeart, Häufung und Umgebungstemperatur). Aber da würden die Dinger nur noch müde funzeln...
     
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Wechselrichter bei NV - Halogenspots?

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