Wechselschichtmauer zum Terrassenabfang

Diskutiere Wechselschichtmauer zum Terrassenabfang im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, da es mein erstes Thema, jedoch nicht der erste Tag auf dieser Seite ist, möchte ich zunächst ein Kompliment für die geballte...

  1. Jazeck

    Jazeck

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    Hallo zusammen,
    da es mein erstes Thema, jedoch nicht der erste Tag auf dieser Seite ist, möchte ich zunächst ein Kompliment für die geballte Kompetenz aussprechen!

    Zu meinem Problem:
    Ich werde demnächst die Terrasse neu gestalten. Sie grenzt mit einer Seite an das Haus, mit der anderen an die Garage, die vordere Front an den Rasen und die linke Seite fällt ab ( Sicht aus Terrassentür ).
    Um den Höhenunterschied abzufangen, ( Höhe +/- 0 ist die Rasensode, bis FOK Terrassenbelag sind es 1,3 m) möchte ich eine Wechselschichtmauer aus Betonsteinen von Sa***** aufsetzen, mit Trasszement gemauert, 16er Fugen. Ab FOK möchte ich noch etwa 0,8 m als Brüstung, drauf setzen, als Schutz für meine kleine Verwandtschaft.
    Die Mauer wird 4 lfm lang, davon verlaufen etwa 2,5 m in Waage d.h., die vollen 1,3 m Höhenunterschied, bei den restlichen 1,5 Metern steigt das Gelände bis fast FOK an (s. Bild Skizze)
    Für die Terrassenplatte (22m²) werde ich eine Bodenplatte mit 4-5 Punktfundamenten betonieren.

    Meine Frage ist nun:
    Wäre eine Hinterfüllung mit Beton sinnvoll um den Druck abzufangen oder schickt es, sie einfach aufzumauern? Ich möchte sie im Lot, also ohne Dosierung setzen.
    Hatte bereits einige Leute gefragt, darunter Arbeitskollegen, Maurer und Betonbauer, nur jeder rät mir etwas Anderes
    Mein jetziger Standpunkt ist; die Mauer hochzuziehen, dahinter mit einem Abstand von 20 cm auf die vollen 4 m einzuschalen und die Mauer von hinten mit Beton auszugießen, mit Bewehrung versteht sich. Ich möchte lieber auf Nummer sicher gehen oder wäre es dann doch zu übertrieben? Die – mittlerweile abgedeckte- Terrassenfläche besteht seit 19 Jahren und war vorher mit Findlingen abgefangen, ist also nichts aufgeschüttetes.
    Aber sagt mir bitte, was ihr davon haltet!
    Anbei sind noch 2 Bilder, einmal die Skizze zur groben Übersicht und ein -mehr oder weniger- Detailplan

    Vielen Dank im Vorraus
     

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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 26. Juli 2013
    Ralf Dühlmeyer

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    Wenn denn eine Abstützung nötig ist, dann sicher nicht so. Weder wird die Betonwand in sich stehen bleiben mit einer Bewehrung in der neutralen Zone noch wird sie samt Fundament gegen Kippen sicher sein.

    Entweder L-Steine unter die Terrasse und die Wand als Deko davor oder nur die Wand, wenn das denn geht. (JOSEF (WWI) - Dein Typ ist gefragt)
     
  4. Jazeck

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    Hallo Ralf,
    vielen Dank für deine Antwort.
    Die Option mit den BWS musste ich schon verwerfen, da es aufgrund der Lage des Gartens bzw. den Zugängen nicht möglich ist diese ohne einen erheblichen Aufwand zu verbauen.
    Die Frage die im Vordergrund steht ist ja, ob bei 1,3 m Höhendifferenz eine Wechselschichtmauer von 0,25 m Steinbreite ausreicht?
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 26. Juli 2013
    Ralf Dühlmeyer

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    "L-Steine" kann man auch örtlich betonieren.
     
  6. #5 wasweissich, 26. Juli 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    landschaftsgärtner der sowas
    und sowas
    baut ?

    na ja , man lernt nie aus .

    das wird auch interessant , wie willst du die versteifen/einspannen ?
     
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