Weisse Wanne, schwarze Wanne oder doch lieber gar kein Keller?

Diskutiere Weisse Wanne, schwarze Wanne oder doch lieber gar kein Keller? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir planen in der Nähe von Berlin ein Einfamilienhaus (bebaute Fläche ca. 8,50 x 9,5 m) zu bauen. Wir haben ein Bodengutachten eingeholt,...

  1. Johlige

    Johlige

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    Hallo, wir planen in der Nähe von Berlin ein Einfamilienhaus (bebaute Fläche ca. 8,50 x 9,5 m) zu bauen. Wir haben ein Bodengutachten eingeholt, bei dem heraus kam, dass der mittlere Grundwasserstand bei 0,70 m unter der Grundstücksoberkante liegt. Jahreszeitliche Schwankungen seien im "Dezimeterbereich" zu erwarten. Das Grundstück liegt ca. 0,70 m unterhalb der Straßenoberkante und wir wollen das bis dorthin mit Erde aufschütten. (Soviel erstmal grundsätzlich, wenn zur Beantwortung der Frage noch mehr Angaben nötig sind, dann einfach schreiben!)
    Nun haben wir das Haus eigentlich mit Keller geplant, können das aber derzeit noch ändern. Hinsichtlich der Mehrkosten, die durch eine Wanne entstehen, haben wir ca. noch 10 bis 15000 Euro "Luft".
    Nun die Frage: Was ist die sicherste Lösung, wenn man davon ausgeht, dass wir das Kellergeschoss teilweise als Abstellraum teilweise aber auch als Arbeitsräume für Büroarbeiten nutzen wollen. Der Keller müsste also möglichst trocken sein und das möglichst die nächsten 40 Jahre... Oder ist die einzige Variante, die wirklich sicher ist, auf den Keller zu verzichten und das "gesparte" Geld lieber in zusätzliche Wohnfläche zu investieren? Und was ist dann bei unseren Grundwasserverhältnissen als Abdichtung der Bodenplatte notwendig?
     
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  3. bauhexe

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    Das ist eine Gewissensentscheidung.
    Bevor jetzt eine endgülitge Entscheidung getroffen wird, geht doch mal ins zuständige Bauamt und lasst Euch beraten. Ich hatte schon Fälle, wo das Bauamt auf Grund des hohen Grundwasseres gar keine Keller genehmigt hat oder auch bei einem anderen Fall die Auflage erteilte mit dem Haus weiter aus dem Gelände raus zu gehen und dafür Dachneigung und Wandhöhe an den Grenzabstand anzupassen.

    Ich finde aber auch Arbeiträume im Keller nicht so taff. Daher würde ich das Haus lieber größer und ohne Keller bauen. Außerdem dürften die Einsparungen beim Bau ohne Keller weitaus höher liegen, als die Mehrkosten für ein größeres Haus. Das muß aber das Grundstück hergeben. Was i.A. vergessen wird ist, daß der Keller nicht nur aus Rohbaukosten besteht. Dazu kommen Elektro, Heizung, Putz, Estrich, Fußbodenbelag und all die persönlichen Wünsche. Bei Euerem Grundwasserstand und der Lage gegenüber der Straße braucht Ihr auch im Keller noch eine Schmutzwasserhebeanlage mit Rohrführung über Rückstauebene und ein Pumpensumpf für den Fall der Fälle wäre auch noch sinnvoll.
    Weiterhin vermeidet Ihr, wenn Ihr ohne Keller baut viele mögliche Fehlerquellen, die früher oder später sehr teuer werden können.
     
  4. mls

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  5. jacob

    jacob

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    klipp und klar

    wenn di erforderlichen räumlichkeiten woanders schaffbar sind, würde ich auf den keller verzichten! (traurigerweis!)
     
  6. Johlige

    Johlige

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    Hm

    Irgendwie komm ich auch immer mehr zu dem Punkt. Mein Problem ist einfach, dass ich den ganzen Wannen nicht so richtig traue. Sprich, wenn son Keller über Jahrzehnte halb im Grundwasser im Grundwasse steht, soll das wirklich ohne Schäden abgehen? Ic weiß nicht...
     
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