Weisse Wanne undicht

Diskutiere Weisse Wanne undicht im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, wir haben vor ca. einem Jahr eine Neubau bezogen, wobei der Keller als Weisse Wanne konstruiert ist (Wandstärke ca. 35 cm)....

  1. Irmchen

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    Hallo zusammen,

    wir haben vor ca. einem Jahr eine Neubau bezogen, wobei der Keller als Weisse Wanne konstruiert ist (Wandstärke ca. 35 cm). Nach extrem starken Regenfällen am letzen Freitag wurden alle unsere Kelleraussenwände feucht: Drei von vier Ecken waren wenig bis sehr stark feucht und auf den Wänden selbst trat überall dort Feuchtigkeit durch, wo sich Risse in der Betonwand befinden. Bisher sind wir leider ratlos, wo die Ursache liegen könnte, aber vielleicht hat ja jemand in diesem Forum schon ähnliche Erfahrungen gemacht oder hat einen guten Rat für uns. Wir würden den Schaden gerne schnellstmöglich beheben, was allerdings recht schwer fällt, wenn man die genaue Ursache nicht kennt.

    Um sich ein besseres Bild von unserem Schaden machen zu können, habe ich ein paar Bilder angehängt.

    Gruss und Danke im Voraus,
    Christian
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 8. August 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Wenn ....

    der Bau erst ein Jahr alrt ist, haben Sie noch Gewähr. Also erstmal den BU informieren und zur Mangelbehebung auffordern.
    Die Wände zeigen keinerlei Ansätze von Schalungsstössen. Sind das Dreischichtwände???
    Wie wurde der Fusspunkt abgedichtet????
    Und wo liegt (bezogen auf Kellerdecke) die OK Gelände????
    MfG
     
  4. Irmchen

    Irmchen

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    Der BU wurde bereits informiert und das Haus soll aussen, soweit möglich, ausgeschachtet werden, um erst einmal aussen nach einer Ursache suchen zu können und ggf. von dort abzudichten.
    Bei der Konstruktion des Kellers wurden Fertigelemente verwendet, deren Zwischenraum mit WU-Beton ausgegossen wurde (sind glaube ich Dreischichtwände). Laut BU wurde der Beton auch vernünftig gerüttelt.
    Die Abdichtung zwischen Bodenplatte und Wänden wurde über entsprechende Fugenbänder erreicht.
     
  5. Irmchen

    Irmchen

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    Ach ja, und die OK Kellerdecke (von innen gesehen) liegt teilweise ca. 10-15cm unterhalb des Geländes. Müsste ich aber nochmal genau kontrollieren.
     
  6. #5 Christian St, 8. August 2006
    Christian St

    Christian St Gast

    es sieht tatsächlich so aus

    als ob der Bereich Kellerdecke/Kellerwand/Sockelbereich nicht ausreichend abgedichtet wurde. Ich würd erstmal den Sockel und den Anschlussbereich Decke/Wand in Augenschein nehmen.
    Dann sieht man weiter.
    Gruss Christian
     
  7. Svennie

    Svennie

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    Weiss zwar nicht was das mit dem Fusspunkt soll..

    ... es ist ja nun eindeutig zu sehen das es dort dicht ist und nur Wasser durch die vorhandenen Risse drückt.
    Sicherlich ist das ein üblicher Mangelpunkt der hier aber OK zu sein scheint, sonst wäre dort wohl einiges an Wasser durchgekommen.


    MFG

    Svennie
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 8. August 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Wo sieht man....

    eindeutig, daß der Fußpunkt dicht ist???? Ich seh keine trockene Rohbetonsohle!!!!, sondern irgendwas als Bodenbelag.
    Wie siehts dadrunter aus: ????
    MfG
     
  9. Irmchen

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    Bei dem Bodenbelag handelt es sich um Fliesen. Darunter befindet sich ein Verbundestrich. Somit ist leider nicht zu erkennen, inwieweit der Fusspunkt wirklich betroffen ist. An einer der betroffenen Wände bin ich allerdings nicht vernünftig mit den Fliesen ausgekommen, so dass ich da einen 2-4 cm Spalt zwischen Fliesen und Wand habe und soweit ich mich erinnern kann, ist dieser nicht von Feuchtigkeit betroffen gewesen. Ich versuche, dazu nochmal ein entsprechendes Bild hochzuladen, auf dem man ein Teilstück davon sieht (Nr. 4958)

    Gruss,
    Christian
     
  10. Irmchen

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    Hier das entsprechende Foto!!!
     
  11. peterr

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    Diese drecks Sandwichkonstruktionen gehören alle verboten.

    Wahrscheinlich ist die Estrichdämmung unter dem Bodenbelag vollkommen durchfeuchtet.

    Ist das Haus freistehend? Wenn ja, alles aufbuddeln und schwarz abdichten, besonders auf den Fußpunkt achten.


    Wie siehts mit der Bodenplatte aus? Wie stark ist die denn? Ist genug Eisen drinne?
     
  12. Irmchen

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    Bei dem Haus handelt es sich um eine Doppelhaushälfte.

    Aussagen zur Bodenplatte kann ich adhoc leider nicht machen. Da muss ich zu Hause erst einmal meine Unterlagen durchwühlen.

    Wo es mit der Ausbuddelei natürlich problematisch wird ist im Bereich der Garage. Dort kommen wir leider nicht mehr dran, zumal das Fundament der Garage hausseitig an den Ecken der Garage ca. 2,20m tief ist.

    Die Terrassen ließen sich notfalls noch abreissen.
     
  13. peterr

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    Wo es problematisch wird, ist dort, wo die andere DHH steht!!!
     
  14. Irmchen

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    Die Wand zur anderen Doppelhaushälfte hin war aber die einzige Wand, welche nicht betroffen und entsprechend trocken war.

    Gruss,
    Christian
     
  15. peterr

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    .... abwarten, da kann sich noch was tun:(


    Es sei denn, Ihr Nachbar und Sie teilen sich ein und dieselbe Wand, dann brauchen Sie sich hier keine Sorgen mehr zu machen.

    Vom Schallschutz mal abgesehen.


    Ich würde an Ihrer Stelle dem Rohbauer bzw. dem Bauunternehmen so derb auf das Dach steigen, daß die sich jeden Tag die Frage stellen müssten, wie schnell das Problem zu beheben ist.

    In unserer Nachbarschaft wird zur Zeit auch so eine Dreifachwand als Keller erstellt. Die Stöße schön mit Dachpappe zugeklebt und Bauschaum habe ich auch schon in einigen Fugen gesehen. Das Beste waren aber Winkel, die an den Ecken die Elemente zusammengehalten haben, schöne verzinkte Drecksteile mit Dübeln in die Konstruktion geschraubt.

    Ich kann Ihnen nur Eines sagen, daß machen diese Arsch... mit purer Absicht, wohlwissend, daß hier ein Schaden vorprogrammiert ist.

    Gehen Sie den Verantwortlichen so auf den Sack, wie es schon lange nicht mehr der Fall war, die haben es nicht anders verdient.
     
  16. #15 Carden. Mark, 8. August 2006
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    Ist das wirklich als WW berechnet, geplant und gebaut - mit allen drum und drann?
    Oder wieder einmal nur ein Keller, mit Wandbildner Beton.
     
  17. Yilmaz

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    Wen man so die bilder betrachtet,würde ich sagen wie Christian schon erwähnt hat Kellerdecke/Kellerwandanschluß überprüfen lassen,es sieht wie oberflächenwasser aus der durch sockelbereich(im EG) in die wände zwichen den Ortbeton und Innere schale gelandet ist.
    Die feuchtigkeit eindrang durch eine 35 cm Betonwand sieht bestimmt anders aus.

    Mfg.
    Yilmaz
     
  18. #17 Ralf Dühlmeyer, 8. August 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Auf jeden Fall ist klar....

    das der Füllbeton wunderbar von der Innenschale abgetrennt ist.
    ****
    Die im Bild sichtbaren Medieneinführungen sehen für mich nicht nach Weisser Wanne sondern nach 08/15 aus. WW hätte Doyma (o.ä.) Dichtung bedeutet und die würde zumindest in Form einer Kernbohrung sichtbar sein.
    MfG
     
  19. Irmchen

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    Welche Anzeichen auf den Bildern lassen denn darauf schliessen, dass es sich nicht um eine Weisse Wanne handelt bzw. dass der Füllbeton von der Innenschale abgetrennt ist?

    Gruss,
    Christian
     
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  21. #19 Ralf Dühlmeyer, 8. August 2006
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    Ww...

    oder nicht, das ist ja noch die Frage (aus böser Erfahrung).
    Fuge zwischen Innenschale und Füllbeton: Ganz einfach. Das Wasser wäre nicht an so viele Stellen ausgetreten, wenn es nicht hinter der Innenschale wunderbar ausbreiten könnte.
    MfG
     
  22. #20 Christian St, 8. August 2006
    Christian St

    Christian St Gast

    so wie es aussieht

    suppt das Wasser am Anschlusspunkt KG-Decke/Sockelbereich irgendwo rein.
    Sucht sich seinen Weg bis Oberkante Dreischichtwand und läuft einmal aussen (da sieht man es aber nicht, da Erdreich) und einmal innen am Übergang Ortbeton/Fertigteilwand die Wand runter und tritt an Haarrissen und Wandecken aus.
    Gruss Christian
     
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