Weiterbildung in Richtung Tiefbau?

Diskutiere Weiterbildung in Richtung Tiefbau? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen :) Und zwar hätt ich da eine Frage :P Ich bin gerade im 2. Lehrjahr in meiner Straßenbauer Ausbildung und denk doch schon...

  1. kaffee

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    Hallo zusammen :)

    Und zwar hätt ich da eine Frage :P

    Ich bin gerade im 2. Lehrjahr in meiner Straßenbauer Ausbildung und denk doch schon öfter mal an die Zukuft :)

    Wie kann ich mich weiterbilden? Aufstiegschancen?
    Tiefbau trifft auf mich eig. super zu, gefällt mir sehr sehr gut!

    Ach ja, ich hab einen qualifizierten Hauptschulabschluss und ne 3 in Englisch :)

    Über ein paar Tipps und Antworten würde ich mich freuen!

    Liebe Grüße
    kaffee
     
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  3. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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  4. kaffee

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    ja das ist klar!

    Gibts noch andere Möglichkeiten?

    Will mehr in Richtung Tiefbau..
     
  5. ISYBAU

    ISYBAU

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  6. R.B.

    R.B.

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    Robert, muß man promovieren und braucht dann auch noch eine Professur damit man Bundeskanzler werden kann? :bounce:

    Also, den Bundeskanzler streichen wir ganz schnell. Dafür braucht´s keine Qualifikation. Genau betrachtet gilt das für alle Politiker. :biggthumpup:

    Da gibt es einige Möglichkeiten. Das hängt aber davon ab, was DU in Zukunft machen möchtest.

    Wäre auch mein Vorschlag gewesen.

    Alternativ auf eine Technikerschule gehen. Solltest Du ein späteres Studium in´s Auge fassen, dann wäre die Technikerausbildung evtl. von Vorteil. Der Lehrstoff ist näher am Studium angesiedelt und erleichtert damit den Umstieg auf ein Studium.
    Immer daran denken, die Hochschulzugangsberechtigung ist nur die halbe Miete. Es kommt darauf an, was der Einzelne kann und wie gut er vorbereitet ist.

    Auf jeden Fall einmal nach den Zugangsvoraussetzungen für eine Technikerausbildung schauen (Mittlere Reife, abgeschlossene Ausbildung, Berufserfahrung). Das ist je nach Schule (Bundesland) etwas verschieden.

    Fazit: Es gibt viele Wege...man muß sie nur gehen wollen.

    Gruß
    Ralf
     
  7. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    Ich glaube TH geht auch mit qualifiziertem Hauptschulabschluss, Lehre, Meisterbrief
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Yes, sollte gehen. Mir ging es weniger darum was offiziell geht, sondern mehr darum, daß man auch optimal vorbereitet ist. Sonst packt man nach 1 oder 2 Semestern die Koffer und der Frust ist groß.

    Früher wurde gerne die FOS genutzt. Da hat man den Jungs und Mädels zumindest noch so viel Theorie eingehämmert, daß sie nicht gleich in´s offene Messer gelaufen sind.

    Ich kenne das jetzt im Detail nur aus meinen Branchen, aber ich schätze mal, beim HT Bau wird´s nicht viel anders sein. Der Lehrstoff in der Meisterausildung ist als Vorbereitung für ein Hochschulstudium einfach unzureichend. Da wären die HWK gefordert.

    Gruß
    Ralf
     
  9. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    na ja FOS hab ich ja auch mal gemacht mich aber dann doch gegen das Studium entschlossen :lock eigentlich nicht falsch gewesen :p
     
  10. Ryker

    Ryker

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    Wenn Du aus "Stoff" "Methode" machst, stimme ich Dir zu. :bounce:
     
  11. Ryker

    Ryker

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    Knowledge of a foreign language is, no doubt, a huge asset. Doubtable is, on the other side,
    if you're really going to have the opportunity to use this knowledge to get ahead in your career.
    Same with a decision between trade and university degree: Will you rather become the boss
    of your own compagny, an estimater in a big compagny's office, crewhead of a larger team
    or engineer in charge of larger projects?
    In 3 out of 4 above, becoming master of your trade will serve you way better, specially
    in the beginning of everything that has to do with estimating costs, but it also limits you
    those 3.
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Nicht nur Methode. Ich denke da auch an Grundlagen wie Mathe, Physik & Co.
    Mit ein bischen Bruch- und Prozentrechnen kommt man im Studium nicht weit, zumindest wenn es um einen technischen Studiengang geht.

    Aber ich muß zugeben, ich weiß nicht ob die Maurermeister im Meisterkurs integrieren oder Differentialgleichungen lösen. Vielleicht ist es da ja anders wie in den Branchen die ich kenne.

    Gruß
    Ralf
     
  13. #12 Shai Hulud, 31. Mai 2008
    Shai Hulud

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    Einspruch. Habe einst als direkt von der Schule kommend das Studium begonnen. Während ich meinen Weg noch suchte, waren die Leute vom zweiten Bildungsweg mit Vollgas auf der Überholspur durchgestartet. Bereits mit Berufserfahrung, voll motiviert und wissend was arbeiten heißt waren das die Einserkanidaten, während unsereins mit knapp bestanden überglücklich war.

    Allen, denen nichts im Leben geschenkt wurde, und denjenigen, die sich von ganz unten im zweiten Bildungsweg aus eigener Kraft aus dem Sumpf gezogen haben, gebührt deswegen mein besonderer :respekt.
     
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  15. #13 Friedhofen, 1. Juni 2008
    Friedhofen

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    habe bauzeichner gelernt, Weiterbildung in Vollzeit 2 Jahre zum Techniker-Fachrichtung Tief-und Straßenbau-, konnte jedoch keine Straßenbaufirma als Techniker betreiben, später Straßenbauermeister berufsbegleitend gemacht.
    Empfehle nach der Ausbildung berufsbegleitend die Mittlere Reife und anschließend das Fachabitur anzustreben, dann Ingenieur studieren.
     
  16. R.B.

    R.B.

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    Da gibt´s von mir Einspruch. Durchstarten und Motivation alleine hilft nicht wenn die theoretischen Kenntnisse (noch) fehlen. Ich habe auch den direkten Weg (Gymnasium, Studium) gewählt und bei uns taten sich die Leute die über den 2. Bildungsweg kamen verdammt schwer. Die mußten verdammt viel büffeln, während für mich der Stoff im Grundstudium größtenteils bekannt war.

    Natürlich gibt es immer Studenten "die sich finden müssen". Darum geht´s aber nicht.

    Bis zum Ende des Grundstudiums hatten sich bei uns ca. 50% der Studienkollegen bereits verabschiedet, davon ein großer Teil Studenten die über den 2. Bildungsweg kamen. Meist kam nach 2 Semstern mit 0 Punkten der Frust. Das hätte man vermeiden können.

    Hut ab vor denen die diesen Weg gehen. Deshalb plädiere ich auch dafür, "gebt den Leuten das notwendige Rüstzeug mit", der Meisterkurs ist dafür denkbar ungeeignet.

    Gruß
    Ralf
     
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