Welche Dachneigung

Diskutiere Welche Dachneigung im Dach Forum im Bereich Neubau; Wir haben unser Haus jetzt von einer Architektin planen lassen. Wir haben 1,5 Geschossen. In der 2. Etage haben wir einen Kniestock von 1,13m und...

  1. Lordzcyber

    Lordzcyber

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    Wir haben unser Haus jetzt von einer Architektin planen lassen.
    Wir haben 1,5 Geschossen. In der 2. Etage haben wir einen Kniestock von 1,13m und dann ein Satteldach mit 45grad Neigung.

    Aus meinen Plänen erkenne ich jetzt nicht genau, nach welchem Raummaß wir eine Deckenhöhe von 2m im 2. Stock haben.
    Momentan kommen wir bei einer Haushöhe von Knapp 9m raus, was ich doch recht hoch finde. Da wir den Dachboden eh nicht nutzen wollen, dachte ich mir, man könnte noch etwas an der Dachneigung ändern.

    Ich hab einfach mal mit einem Geometrieprogramm, was ich im Netz gefunden habe, 3 Skizzen mit 45°, 42° und 40° gezeichnet. Ob das nun so wirklich korrekt ist, kann ich nicht sagen. Ich hab es einfach mal so gezeichnet, wie ich gedacht habe und denke als Orientierung sollte das so gehen. Ich werde das auch noch meine Architektin fragen, aber ich wollte schon mal vorab ein paar Meinungen, damit ich ihre Meinung dazu mit anderen vergleichen kann.

    bei 45° komme ich für Etage 2 und Dachboden auf eine höhe von 6m und ab 86cm auf eine Deckenhöhe von 2m
    bei 42° komme ich für Etage 2 und Dachboden auf eine höhe von 5,5m und ab 96cm auf eine Deckenhöhe von 2m
    bei 40° komme ich für Etage 2 und Dachboden auf eine höhe von 5,21m und ab 101cm auf eine Deckenhöhe von 2m

    Wenn das so funktioniert wie ich mir denke, würde ich relativ viel an Haushöhe (ca. 80cm) bei relativ wenig Raumverlust verlieren.

    Wäre gut wenn jemand mal beurteilen könnte ob ich mit meinen Vermutungen in etwa richtig liege oder ob ich irgendwas nicht beachtet habe.
     

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  3. #2 gunther1948, 17. Februar 2014
    gunther1948

    gunther1948

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    hallo
    das ist der mann deines vertrauens.
    nur soviel je geringer die dachneigung desto früher haust du dir den kopf an wenn du richtung kniestock wandelst.

    gruss aus de pfalz
     
  4. ManfredH

    ManfredH Gast

    Im Prinzip schon völlig richtig, wie du das gezeichnet hast.

    Du musst aber aufpassen, ob das Mass für den Kniestock ab OKRF oder OKFF gilt. Und ob die Kniestockhöhe bis OK Wand oder OK Fusspfette gerechnet ist. Wenn du das in deiner Zeichnung richtig berücksichtigt hast, musst du nur noch die Fusspfette einzeichnen, natürlich mit dem korrekten Querschnitt und in der richtigen horizontalen Position. Dann noch schnell den Sparren eingezeichnet, mit dem korrekten Mass für den Einschnitt an der Fusspfette, und unter die Sparren im richtigen Abstand die Bekleidung, und schon kannst du genau ablesen, an welcher Stelle welche lichte Höhe gegeben ist.
    (Das mit der Bekleidung gilt natürlich nicht, wenn die Sparren sichtbar bleiben.)
     
  5. ManfredH

    ManfredH Gast

    Jetzt hätte ich es doch fast vergessen: wenn der Kniestock ab OKRF gerechnet wird, musst du natürlich auch den Fussbodenaufbau berücksichtigen ...
     
  6. Lordzcyber

    Lordzcyber

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    hab die Maße etwas durcheinander gebracht.
    Die 113cm sind Innenseite ohne Fußbodenaufbau. Die Gesamtbreite hab ich aber außenkannte genommen. Also müssten von meine Breite nach 2 *36cm Außenmauerabgezogen werden.

    Aber als grober Richtwert sollte meine Zeichnung stimmen. Das heisst, wenn man 50cm in der Höhe einspart, würde man sich 10cm eher den Kopf rammeln.

    Was ich noch bemerkt habe ist, dass ich am Giebel Fenster habe welche ja dann eventuell auch verschoben werden müssten, durch die neue Dachneigung.

    Unser Bauantrag ist bereits abgegeben. Kann man die Dachneigung überhaupt noch ändern? Die Statik ist noch nicht berechnet. Geht es, dass man bei der Statik einfach die neue Dachneigung angibt und diese anhand der neuen Dachneigung berechnet wird? Oder ändert sich an der Statik bei einen Änderung der Dachneigung von 3% nichts, so das man einfach dem Dachstuhlkonstrukteur sagen kann, mach mir einen Dachstuhl mit einer Neigung von 42%.

    Bei welcher Dachneigung lässt sich am einfachsten ein Giebel maiern? oder spielt das keine rolle?
     
  7. Kalle88

    Kalle88

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    Wovor hast du eigentlich Angst? Das die Jungs bei 9 Meter runterauschen? Ist doch ne "gängige" Höhe. Bauantrag ist gestellt und wir vermutlich dann so durchgehen - wie eingereicht. Verstehe nicht was dir die 50 cm bringen sollen...

    Dann hättest gleich nen Flachdach nehmen sollen, oder ein sehr flach geneigtes Dach, wenn es dir um die Höhe geht.
     
  8. ManfredH

    ManfredH Gast

    Nö... bei 45° Dachneigung bedeutet 50 cm weniger Höhe auch 50 cm weniger Breite, bzw. dass Dachinnenkante um 50 cm weiter in den Raum verschoben ist; bei 40 bzw. 42° noch ein kleines bisschen mehr.

    Bei 0°
     
  9. feelfree

    feelfree Gast

    Das stimmt nur wenn es keinen Kniestock gibt.
    Extrembeispiel: 2m Kniestock, dann ist die 2m Linie und damit die nutzbare Breite völlig unabhänig von der Dachneigung.
     
  10. ManfredH

    ManfredH Gast

    Wo habe ich was von einer 2-m-Linie geschrieben ???
    Es geht um ein Haus mit 1,13 m Kniestockhöhe...
     
  11. feelfree

    feelfree Gast

    Ja, und es geht nicht um die Veränderung der Kniestockhöhe, sondern um die Veränderung der Dachneigung.
    Und da stimmt der Satz
    eben nicht.
    Denn wenn man die Dachneigung von 45 Grad so verringert, dass der Giebel 50cm niedriger liegt, dann verringert sich die Raumbreite eben NICHT um 50cm, sondern weniger.
    Nichts anderes hat der TE in seinen Skizzen (die ich jetzt von den aboluten Maßen nicht nachvollzogen habe) ja auch rausbekommen.
     
  12. Kalle88

    Kalle88

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    Oh man... Wenn das Dach tiefer kommt, dann kommt der Anschlag am Schädel auch tiefer (früher).... so schwer ist das nicht.
     
  13. Julius

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    Jeder andere will möglichst hoch raus mit dem Dach!
    Und hier möchte Jemand freiwillig auf Ausnutzung der zulässigen Höhe verzichten?
    Muß man nicht verstehen...
     
  14. feelfree

    feelfree Gast

    Ja und? Ich sehe nicht, dass irgendjemand in diesem Thread je etwas anderes behauptet hätte. Es ging nur um das Ausmaß des "tiefer (früher)".
     
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  16. Kalle88

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    Es geht um die latente Sinnlosigkeit... Die dann noch davon gekrönt wird, das man sich jetzt in die Haare bekommt ob es 50 cm oder 10 cm oder 22,drölf cm sind..

    Es ergibt sich kein Nutzen daraus, dass man anstatt 9 Meter nun nur 8,50 zur Firstspitze hat... Genauso wenig die Dachneigung von 45° auf 42, 40 what ever zu reduzieren.

    Wenn ich mich nicht irre - Architekten berichtigt mich, wenn ich falsch liege - weicht das Vorhaben vom Antrag ab und müsste mittels Tektur nachkorrigiert werden. Was wiederum mit Kosten verbunden ist, wo auf der anderen Seite aber kein Mehrwert steht...
     
  17. Lordzcyber

    Lordzcyber

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    Bloß warum soll ich das Haus größer Bauen wie ich es benötige. Soll ich mein Haus 12m hoch bauen, bloß weil es im Bebaungsplan zugelassen ist. Klar verschenken wir dadurch kostbaren Raum, aber ich denke das unser Haus groß genug ist und wir nicht noch mehr Platz brauchen. Alles was man mehr an Platz hat oder an Dachhöhe muss auch irgendwie realisiert werden.

    Sicher ist ein unterschied 50cm sehr gering. Aber das waren ja nur mal paar Gedankengänge, dass heisst jetzt nicht das ich jetzt die ganze Hausplanung ändern will.


    Es gibt schon Nutzen daraus.
    1. Ist das Haus niedriger
    2. Der Dachboden verkleinert sich ( Der ja nicht genutzt werden soll), sicherlich hätte man dann auch ein Flachdach nehmen können, aber bei uns ist ein Satteldach pflicht.
    3. Entfallen dadurch auch wieder ein paar Materialkosten auch wenn diese eher minimal ausfallen
     
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