Welche Farbe?

Diskutiere Welche Farbe? im Ausbaugewerke Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, wir haben im gesamten Haus Kalkgipsgputz von Schwenk. Vom Maler wurde uns jetzt folgende Farben angeboten - StoColor DIN...

  1. #1 rueckseil, 17. November 2010
    Zuletzt bearbeitet: 17. November 2010
    rueckseil

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    Hallo zusammen,

    wir haben im gesamten Haus Kalkgipsgputz von Schwenk. Vom Maler wurde uns jetzt folgende Farben angeboten

    - StoColor DIN Weiß WM (Dispersionsfarbe)
    - StoColor Sil Mineral (Dispersionssilikatfarbe) mit 0,15 ct./netto/m² Aufpreis

    Hat jemand Erfahrungen bzw. eine Meinung zu den beiden Farben?


    Danke
     
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  3. Uwe!

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    Hab beide verarbeitet. Die SilIn ist deutlich weißer und noch besser zu verarbeiten. Wenn Du direkt auf Putz streichst, dann eindeuttige empfehlung für die SilIn.

    Ich hab die DIN Weiß nur da, wo tapeziert (z. B. Decken) genommen, würde beim nächsten mal aber alles komplett mit der SilIn machen. Lässt sich auch nach drei Jahren ncoh ausbessern, ohne einen Ansatz zu sehen.
     
  4. rueckseil

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    ist aber nicht Sil In sonder Sil Mineral...
     
  5. Uwe!

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    uups, stimmt. Falsch gelesen.

    So auf den ersten Blick unterscheiden sie sich aber nur im Nassabrieb. Denke, dass meine Erfahrung auf beide zutrifft.
     
  6. sarkas

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    Die St***olor Din ist, wie bei anderen Herstellern (mit ähnlicher Bezeichnung - > "Din") ein Material am unteren Ende der Preis- und Qualitätsskala (im Fachhandel) mit einem hohen Füllstoffgehalt. Das ist nicht unbedingt schlecht für den ersten Anstrich auf Raufasertapete, aber auf die blanke Wand würde ich es nicht unbedingt empfehlen.

    St***olor Sil Min. ist eine Dispersionssilikatfarbe (wie schon beschrieben oft mit einem höheren Weißgrad). Ich würde sie gegenüber der "Din" bevorzugen, würde aber eher zu einer etwas höherqualitativen Dispersion (evtl. auch vom gleichen Hersteller) tendieren. Es ist bei Dispersionssilikatfarben welche mit Roller appliziert werden, trotz der erforderlichen Grundierung (Fixativ) oft eine Streifenbildung zu sehen. Wems gefällt. Das kann i. d. R. nur durch einen Auftrag per Quast (Streichbürste) vermieden werden.

    Gruß Werner
     
  7. rueckseil

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    Hallo Uwe! Werner,

    danke für die Antworten.

    Das Problem mit der Streifenbildung liegt ja ersteinmal beim Maler. Ich gehe mal davon aus, dass er den u.U. erhöhten Aufwand (andere Auftragungsart) in den Preis einkalkuliert hat.

    Somit reduziert sich meine Entscheidung also auf Qualität, Haltbarkeit, Helligkeit, Deckvermögen, Emissionen usw.

    Wie stehts damit?
     
  8. Uwe!

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    Also die StoSil In hab ich nur gerollt und die ist 100% streifenfrei. Und zwar viel einfacher als die DIN Weiß
     
  9. sarkas

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    Das muss ich, da ich jetzt und hier das Gegenteil nicht behaupten kann, so hinnehmen. Es ist aber Usus, dass Hersteller wie z. B. K**m (Biosil) oder D****a (Dinosil) etc. selbst auf die Möglichkeit und Normalität einer gewissen Streifenbildung (bei Aufbringen mit dem Roller) hinweisen. :deal
     
  10. sarkas

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    Anmerkung: Das gilt im Wesentlichen nur für relativ glatte Untergründe.

    (Hab ein bissl gepennt. Die Änderungsfunktion ist nicht mehr gegangen)
     
  11. Uwe!

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    wie definierst Du "relativ glatt" ? Bei mir war es gefilztre Kalk-Gips-Putz, also schon mit einer etwas körnigen Oberfläche.
    Und auch wenn Du als Handwerker natürlich dreimal mehr Erfahrung hast, kann ich für mcih nur wiederholen, dass sich diese Farbe mit Abstand am besten hat streichen lassen. (und ich streiche Decken und Wände auch schon seit bestimmt 30 Jahren für den Eigenbedarf)
     
  12. #11 Hundertwasser, 18. November 2010
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    Bei gefilzten Putzen ist das nicht so das Thema. Streifenbildung kommt eher auf GiKa oder geglätteten Putzen. Allerdings würde ich auf Gipsputzen auch keine Innensilikatfarbe einsetzen sonder nur Dispersionen.
     
  13. Uwe!

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    Weil?
     
  14. coroner

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    Hallo zusammen,
    dann frag ich mal quer:
    Ich bin blöder Laie der, jahrelang baumarktgeschädigt, dachte es gäbe lediglich
    Dispersionsfarbe wenn es um Wandanstriche geht.

    Dem scheint ja nicht so zu sein...:shades

    Kann mir mal jemand, der sowas professionell macht , seine (sinnvollen)
    Vorlieben nennen? Es hat ja wohl was mit dem Untergrund zu tun. Wir haben
    fast überall Kalkzement und Kalkgipsputz und dachten nun in letzter Zeit
    herausgehört zu haben, dass Dispersionsfarben der größte Mist seien.

    Was empfiehlt sich denn auf den genannten Untergründen aufzubringen?

    ratlose Grüße
    coroner
     
  15. sarkas

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    :28:
     
  16. rueckseil

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    Also wir haben ja auch Kalkgipsputz und nehmen jetzt wahrscheinlich die Dispersionssilikatfarbe, der Maler hatte keine Einwände/Bedenken. Ich hoffe das ist eine gute Entscheidung.
     
  17. rueckseil

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    Hi Hundertwasser,

    würdest du das für Kalkgipsputze auch so sehen?
     
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  19. #17 Hundertwasser, 18. November 2010
    Hundertwasser

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    Speziell Gipsuntergründe
    Weil das alkalische Bindemittel Kaliwasserglas mit den sauren Anteilen des Gipsputzes reagieren kann, ähnlich der Ettringitbildung.

    Alle Untergründe
    Weil Dispersionsfarben in allen Farbtönen mischbar sind

    Weil Dispersionsfarben in allen Nassabriebsklassen lieferbar sind

    Weil Dispersionsfarben in fast allen Glanzgraden lieferbar sind

    Weil Dispersionsfarben in der Regel einfacher zu verarbeiten sind

    Weil Dispersionsfarben in der gleichen Qualitätsstufe wie Silikatfarben billiger sind

    @ rückseil
    Ja

    Und kommt mir jetzt nicht wieder mit dem Raumlima ohne eure Behauptungen beweisen zu können oder eure Wissensquellen anzugeben.
     
  20. Uwe!

    Uwe!

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    OK, Danke!

    Sind eigentlich überzeugende Gründe, werd ich wohl doch wieder auf Dispersion zurück wechseln. Dann aber sicher nicht merh die "DIN Weiß".

    Der Hundertwasser hat's halt drauf!:konfusius


    ...und der sarkas sicher auch....
     
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