Welche Haustechnik für KfW40 Haus ?

Diskutiere Welche Haustechnik für KfW40 Haus ? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Ein allgemeines Thema, ich weiß und ich weiß auch, dass es drauf ankommt und man dies so pauschal nicht sagen kann. Ich vermute nach meinen...

  1. bauoli

    bauoli

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    Ein allgemeines Thema, ich weiß und ich weiß auch, dass es drauf ankommt und man dies so pauschal nicht sagen kann. Ich vermute nach meinen bisherigen Info-Stunden am Rechner und auf "Energietagen" rund um meine Stadt, dass dies auch ein bisschen eine Glaubensfrage ist.

    Aber nun zu den (unseren) Rahmenbedingungen:
    - Hanggrundstück
    - EFH 2-geschossig mit Wohnkeller und ELW (insg. ca. 220qm² Wohnfläche)
    - Bauweise: massiv mit Poroton ohne integrierte Dämmstoffe mit U-Wert von entweder 0,22 (42,5cm Stein) oder 0,19 (49cm Stein). Fenster mit U-Wert 0,74.
    - Maße: ca. 10-10m, quadratisch, praktisch, gut.
    - Dach: Massivdach, gedämmt mit U-Wert von 0,14, Pultdach.

    Nochmal: Mir ist klar, dass es noch viiiiele Variablen gibt, wie die Ausrichtung des Hauses, wieviele Fenster auf der Nordseite sind usw. Die obigen Rahmendaten sollen jedoch nur als Anhalt dienen !!!

    Berufskrankheit: ökonomisches Denken
    Zielsetzung: mit so günstigen Baukosten wie möglich den KfW40 Standard erfüllen und den billigen Kredit absahnen.

    Frage: Welche Haustechnik würdet ihr empfehlen?

    Gedanken:
    - Gasbrennwerttherme mit Solar (reicht das?) und ggf. KWL (wird nach 1.Internetrecherche trotzdem ziemlich knapp- Erfahrungen? )
    - Pelletheizung (reicht das?) und ggf. Solar (Auch wenn die Erfüllung KfW40 nur mit Pellets möglich ist, ist Solarthermie trotzdem empfehlenswert wegen der BAFA-Förderung und den Einsparungen bei der Brauchwassererwärmung in den Sommermonaten? )
    - Wasser-Wasser Wärmepumpe (im Baugebiet möglich) ansonsten stehe ich den Bohkosten ebenfalls skeptisch gegenüber und bin im Verhältnis über diese Technologie noch recht uninformiert.
    - Erdsonde Wärmepumpe (Angst vor Bohrkosten und keine Kontrollmöglichkeit, ob die Firma nun 70 oder 100m gebohrt hat)

    Auf jeden Fall mit dabei:
    - Kaminofen im Wohnzimmer

    Ich wäre Euch für Eure Gedanken (möglichst detailliert) dankbar, noch besser sind Erfahrungswerte mit den Kosten dazu.
    Wir sind derzeit noch in der Planungsphase und unser Architekt ist ebenso Statiker und Energieberater in Personalunion. Doch möglich ist auch bei KfW40 viel, deshalb möchte ich hier die kleine Diskussion anregen, um mit einigermaßen genauen Vorstellungen in unser nächstes Architektengespräch am Samstag gehen zu können. :)

    Also- Feuer frei für die Diskussion !:bounce:

    Der bauoli
     
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  3. alfi

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    Dafür muss nur eine Haustechnik verwendet werden, die einen möglichst geringen Primärenergiefaktor aufweist oder erst gar keinen Nachweis des Primärenergiefaktors erfordert. Verzichten kann man auf den Nachweis z.B. mit einer Wärmepumpe, die eine Jahresarbeitszahl von mind. 3,33 hat. Z.B. Inverter-Luft-Luft-Wärmepumpen moderner japanischer Bauart - muss man aber selbst importieren.
     
  4. #3 wasweissich, 30. April 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    einer der dämlichsten ratschläge , die du bisher von dir gegeben hast..........

    j.p.
     
  5. #4 Westfalenland, 30. April 2009
    Westfalenland

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    stimmt nicht... alle großen Japaner und Koreaner von Mitsubishi electric bis Samsung oder LG haben deutsche Töchter. Im Groß- wie im Fachhandel sind die Geräte sehr gut bekommen.
     
  6. alfi

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    Aber nicht die Geräte mit den höchsten COPs (über 6 bei +7°/+20° bei 50% Last). Kannst es ja versuchen! Ich muss mir auch welche selbst importieren.

    Oder gibt es da geheimnisvolle Quellen? :mega_lol:
     
  7. alfi

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    Welcher war der Dämlichste?
     
  8. Jonny

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    Hä?

    Auf welchen Nachweis?

    Kennst du Pochers neue Show?
    :irre
     
  9. #8 Westfalenland, 30. April 2009
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    Welcher Hersteller, welches Fabrikat?

    Ecodan von M.E.?
     
  10. alfi

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    Wer lesen kann, dem würde es klar sein.
    Nein, aber du kannst es dir ruhig von der Seele reden.
     
  11. #10 wasweissich, 30. April 2009
  12. alfi

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    Z.B. SRK-20-ZIX-S von M.H.
     
  13. alfi

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    Dann dein persönlicher Favorit! Du kannst ja auch eine Vorauswahl nach deinem Gutdünken vornehmen! :28::28:
     
  14. fmw6502

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    @alfi, vielen Dank...

    :offtopic:
    Ich habe endlich einen guten Grund gefunden, die Ignorierliste auszuprobieren und sie hilft der Darstellung von Informationen ungemein
     
  15. Jonny

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    na, dann erklär's doch mal.
     
  16. fmw6502

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    on topic @bauoli

    Wie groß ist Deine freie Fläche, warum keine WP mit Erdkollektor?

    Gruß
    Frank Martin
     
  17. bauoli

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    Wenn man die Faustformel Wohnfläche * 2 nimmt, reicht unser Grundstück für so einen Erdkollektor denke ich schon aus. (Fläche Grundstück: 645qm²).
    Würdest Du denn diese Lösung empfehlen und warum? Keine Bohrkosten?
     
  18. alfi

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    Lies die ENEV 2007 wenn es dir nicht verständlich genug ist.
     
  19. fmw6502

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    Wir haben "nur" ca. 180 m² beheizte Fläche mit besseren Mauerwerk und schlechtere Fenster als bei Dir, da reichen ca. 180 m² Erdkollektor bei unserer DV/DK-WP. Die Anlage ist vom Kältebauer optimal ausgelegt worden.
    Daher wage ich die Prognose, daß eine WP mit Erdkollektor auch bei Dir in Frage kommen kann. Mit den konkreten Randbedingungen (Heizlast, Bodenwerte...) muß ein WP-Fachmann dies aber bei Dir ausplanen.
    Hier im Forum gibt es viele gute Infos zu dem Thema, nimm Dir Zeit und nütz die Suchfunktion. :winken

    Gruß
    Frank Martin
     
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  21. Julius

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    Und der Archi hat Euch keine bessere Alternative zu bieten gehabt?
    Warum kein besserer Ziegel?
    Oder ein dünnerer mit WDVS drauf?
    Ein Gesundbeten mit Solar etc. bringt doch auf die Dauer wenig!
     
  22. sk8goat

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    Vielleicht solltest du das mal tun. Hier will jemand ein KFW40(=Qp<40) bauen. Und du gibst ihm den Tipp sich auf ein Schlupfloch zu beziehen wo man den Qp gar nicht nachweisen muss?
    Ohne Nachweis, dass man die Förderbedingungen einhält, gibt's auch keine Förderung. Der Fragende wird so sein Ziel nicht erreichen können.

    Zum Thema:
    - Gasbrennwerttherme mit Solar man braucht so viel Solar und dafür auch noch einen speziellen Nachweis, dass es wirklich unvernünftig wird.
    - Pelletheizung reicht locker. IMHO auch kostenmäßig die beste Lösung bei KFW40. Du bekommst €5.000 Förderung für den Kessel und damit ist der schon fast bezahlt. Und das Pelletslager kostet auch nicht mehr als ein Gasanschluss.
    Ob man dann noch Solarthermie dazunimmt ist eine Ideologie- und Gelbeutelfrage. Rechnerisch lohnt sich Solar nicht.
    - Wasser-Wasser Wärmepumpe (im Baugebiet möglich) auch eine Sinnvolle Alternative. Es ist eigentlich keine Bohrung nötig, nur ein Brunnen und der kostet nicht so viel wie eine Sondenbohrung. Meistens scheitert es aber leider an der Bürokratie der unteren Wasserbehörde.
    - Erdsonde Wärmepumpe Bei dem geringen Wärmebedarf eines KFW40-Hauses lohnt sich die Sondenbohrung niemals.
     
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