Welche Heizung ???

Diskutiere Welche Heizung ??? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hey. Ich hab nen Haus von bj 1974. das Haus wurde damals mit den besten mittel gedämmt. Doppel Verglasung usw. Das Haus hat ca 230 qm Wohnfläche....

  1. Ralfwilmer

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    Hey. Ich hab nen Haus von bj 1974. das Haus wurde damals mit den besten mittel gedämmt. Doppel Verglasung usw. Das Haus hat ca 230 qm Wohnfläche. Ich verbrauche ca 5000?Liter Öl im Jahr. Die Heizung ist mind 10 jahre alt. Bin am überlegen umzusteigen mit Solar und Pallets. Was würdet Ihr machen. Vielen dank und Gruß
     
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  3. Jan81

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    Bei Öl bleiben und das Haus besser dämmen. Wenn ihr auf andere Heizung wechselt, dann spart ihr sogut wie gar nichts. Solar ist in meinen Augen nicht wirtschaftlich.
    Eure Heizung ist 10 Jahre alt, da holt man sich keine neue.

    Lieber diese 20.000 euro nehmen und neue Fenster oder Keller dämmen oder Außenwand dämme oder Dach dämmen. Wobei man müsste gucken was man zuerst davon macht.
     
  4. Ralfwilmer

    Ralfwilmer

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    Hatte auch schon an ausblasen gedacht. Meinst du das macht mehr Sinn ?
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Was verstehst Du unter "usw."? Fassadendämmung? (gab´s auch schon 1974, damals aber üblicherweise nur ein paar cm) oder Dachdämmung? oder.....

    Doppelverglast war auch 1974 schon Stand der Technik, das ist also nichts besonderes. Trotzdem sind die Fenster aus 1974 mit heutigen "doppelt verglasten" Fenstern nicht zu vergleichen. In den fast 40 Jahren hat sich sehr viel getan. Damals ein U-wert (k-Wert) um die 3W/m2K, heute ist ein Uw von 1.3W/m2K fast schon das schlechteste was man einbauen kann, ein Uw von 1 und darunter ist gängige Praxis.
    d.h. durch ein Fenster aus 2013 verlierst Du nur noch 1/3 an Energie im Vergleich zu einem Fenster aus 1974.
    Hinzu kommt, dass die damaligen Fenster bei weitem nicht so luftdicht waren wie das heute der Fall ist.

    Auch bei der Fassadendämmung hat sich einiges getan. Damals U-Werte um 1-1,4W/m2K, heute sind 0,2W/m2K keine Seltenheit. Selbst wenn nur die EnEV erreicht werden soll, sind U-Werte um die 0,24W/m2K normal. d.h im Vergleich zu 1974 verliert man durch die Außenwände vielleicht noch 1/4 - 1/5 der Energie.

    So zieht sich das durch alle Bauteile, und am Ende sieht man, warum das Haus Bj. 1974 ca. 5.000 Liter an Heizöl benötigt.

    Die Anlagentechnik spielt natürlich auch eine Rolle, keine Frage, aber selbst wenn der Kessel min. 10 Jahre alt ist, ist er nicht so viel schlechter als das was heute verbaut wird. Wir reden dann von Verbesserungen von wenigen Prozent, auch wenn die Verkäufer gerne was anderes versprechen.

    Bevor man also an einzelne Maßnahmen denkt, muss zuerst einmal eine Bestandsaufnahme gemacht werden. Das wäre ein Job für einen kompetenten Energieberater. Hat man dann die einzelnen Schachstellen am Gebäude lokalisiert, kann man die Kosten ermitteln die für die Beseitigung der Schwachstellen anfallen, und mit den Zahlen lässt sich auch rechnen, wie wirtschaftlich solche Maßnahmen dann sind.
    Es wäre dann auch zu überlegen, ob man bei Heizöl bleibt, oder ob man einen Umstieg wagt. Pellets wären bei solchen Gebäuden sicherlich eine Alternative, aber auch ein Pelletkessel kann keine Energie herbeizaubern.

    Gruß
    Ralf
     
  6. Jan81

    Jan81

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    ich persönlich verstehe nicht genau was du mit ausblasen meinst. Wenn ihr Klinker habt und überlegt den Hohlraum auszublasen (Kerndämmung), dann ist es machbar. Kommt drauf an wieviel cm ihr habt.

    Man müsste gucken wo und womit man anfängt. Da muss einer vor Ort hin und klären. Nur an der Heizung würde ICH zu aller letzt machen, vorher ist es blödsinnig.
     
  7. Ralfwilmer

    Ralfwilmer

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    Erst mal danke für die Info. Wo bekomme ich denn so ein guten Emergieberater her ?
     
  8. #7 Robert71, 2. September 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. September 2013
    Robert71

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    Hallo Ralfwilmer,

    eine andere Möglichkeit, wenn die Investitionskosten das Dorn im Auge sind, wäre ggf. der Umstieg auf eine Flüssiggasheizung. P..... bietet momentan einen Video-Contest an, bei dem man bis zu 5000€ Zuschuss für eine neue Anlage gewinnen kann. Auch ein dritter Platz bekommt noch ganze 2000€. Ich habe seit einiger Zeit selbst auf Flüssiggas umgestellt und bin super zufrieden. Wir haben unsere Ölheizung rausgeschmissen und alles modernisiert. Im Zuge unseres Vorhabens hatten wir auch am Wettbewerb teilgenommen und der kleine Aufwand wird durch die super Aussichten wieder relativiert. Außerdem haben ich das Video zusammen mit meiner Familie gemacht und das garantierte auch jede Menge Spaß. Mit ein wenig Kreativität, kann man ordentlich punkten und hat gute Chancen. Wenn die Investitionskosten abschrecken, kann ich diesen Video-Contest wirklich empfehlen und eine Flüssiggasheizung bietet auch im weiteren Verlauf viele Vorteile. Falls du dich interessierst, geb ich dir mal den Link mit:


    Vielleicht hilft dir der kleine Tipp =) LG Robert
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Google, Gelbe Seiten, Architektenkammer,....bis dahin ist es ganz einfach. Schwieriger wird es einen "guten" Energieberater zu finden. Hier kann man nur darauf achten, ob er Erfahrung in diesem Bereich hat, evtl. Referenzen......und ganz wichtig, vorher den Leistungsumfang besprechen und die Kosten abklären. Sonst gibt es eine Standard Energieberatung zum Standardpreis, und Du bist nachher nicht viel schlauer als jetzt, dafür aber um ein paar Euro ärmer.

    Gruß
    Ralf
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Bitte mal einen Blick in die Nutzungsbedingungen werfen.

    Der Umstieg auf Flüssiggas ist mit eine der teuersten Möglichkeiten überhaupt um ein Haus zu heizen, und wenn man sich dann noch in die Abhängigkeit eines einzelnen Lieferanten begibt, hat man gleich verloren. Daran ändern auch Gewinnspiele nichts, aber sie taugen natürlich um Adressen zu sammeln.

    Gruß
    Ralf
     
  11. Ralfwilmer

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    Dann werde ich mal hoffen das ich einen guten energieberater bekomme. Danke !!!!!
     
  12. Ralfwilmer

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    Lasse jetzt erst mal thermo Bilder vom Haus machen und muss dann nach den schwachen stellen mal schauen
     
  13. ultra79

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    Neue Heizung sollte das letzte sein an was du denkst.

    Erstmal die Heizlast senken (Dach, oberste GEschossdecke, Fassade dämmen - Fenster neu) und dann evtl. die dazu passende Heizung.

    Sonst hast du bei der ersten dämmenden Maßnahme später eine Heizung die überdimensioniert ist.

    Und ein 10-Jahre alter Brenner ist doch nicht so schlecht... der läuft dann halt nochmal 10 Jahre etwas ineffizienter (weil weniger Leistung abgerufen wird bei gesenkter Heizlast) und wird dann ersetzt...
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Das funktioniert sinnvoll aber nur in der Heizperiode.

    Gruß
    Ralf
     
  15. #14 moderne.heizung, 6. September 2013
    moderne.heizung

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    Hallo zusammen,

    Das Geld für die Thermographie würde ich jetzt wirklich nicht ausgeben, da macht es deutlich mehr Sinn, wenn du dir einen Energieberater suchst und mit dem um das Geld eine etwas längere Beratung machst.
    Soweit ich das verstanden hab, suchst ja nicht nach einer schlechter gedämmten Stelle sondern überlegst, wie du mit einem Heizungstausch Geld bzw. Energie einsparen kannst. So wie die anderen auch, sehe ich sicher mehr Potential in der Verbesserung der thermischen Qualität der Außenbauteile.
    Und ob das ausblasen geht, wobei ich annehme, dass du damit die Dämmung des Daches verbessern willst, muss sich auf jeden Fall jemand vor Ort ansehen. Sonst kannst du da auch mehr Schaden als Sinnvolles anrichten.

    Viele Grüße
    Erik
     
  16. #15 Alfons Fischer, 7. September 2013
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    ich biete selbst Thermografie an. Aber ganz ehrlich: Was soll denn das bei einem Haus von 1974?
    Sie werden nicht sehen, wieviel Energie Sie brauchen. Und wo die Schwachstellen sind, kann ein erfahrener Energieberater, welcher ein vernünftiges baukonstruktives Wissen hat, auch vorher sagen können.

    Mal ein paar Beispiele:
    Bj. 1970: Beispiel 1 Hbl Bj 1970.jpg
    Bj. 1972: Beispiel Bj 1972.jpg
    Bj. 1974: Beispiel Bj 1974.jpg
    Bj. 1981: Beispiel Bj. 1981.jpg Beispiel Bj. 1981a.jpg
    Bj. 1988: Beispiel Bj. 1988.jpg

    Mal abgesehen von der Grundfarbe: es wiederholt sich, oder?
     
  17. mastehr

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    Moderne Dreifach-Verglasung? Oder warum sind die Fenster so kalt?
     
  18. Jonny

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    Grüsse
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  20. #18 Alfons Fischer, 8. September 2013
    Alfons Fischer

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    ne, die Rollläden sind unten (im Originalbild sieht man es besser - ich hab nur für das Forum hier die Qualität reduziert)
    Da die Rollläden eine sehr geringe Wärmekapazität haben, kühlen Sie nachts sehr weit aus. Und das stellt sich dann im Thermogramm dar.

    Eine Thermografie anzufertigen ist eine Sache, diese richtig zu bewerten eine andere.
     
  21. vollmond

    vollmond

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    Kommt drauf an.

    Da bei mir Öl ausscheidet, habe ich mir 3 Varianten Nachrechnen lassen

    1. Flüssiggas
    2. Wärmepumpe
    3. Pellets

    Da schneidet das Gas nicht so schlecht ab wie ich erwarte habe.
    Problem: Am neuen Bauplatz gibt es keinen "Sondertarif für den Strom". Das macht die WP zimlich unrentabel.
     
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