Welche Leistungsphasen benötige ich???

Diskutiere Welche Leistungsphasen benötige ich??? im Bauen mit Architekten Forum im Bereich Architektur; Wie bereits in einem anderen Thread geschrieben, habe ich die Absicht ein Eigenheim zu bauen. Ein Architekt soll das Haus entwerfen, aber ums...

  1. Lordzcyber

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    Wie bereits in einem anderen Thread geschrieben, habe ich die Absicht ein Eigenheim zu bauen.

    Ein Architekt soll das Haus entwerfen, aber ums Bauen möchte ich mich dann selber kümmern.

    Daher meine Frage. Für Welche Leistungsphasen bauche ich wirklich einen Architekten`??? Aber welcher Phase habe ich dann Fertige Pläne mit denen ein Handwerker los legen könnte???( 4 oder 5)

    Gibt es bei den Phasen irgendwie Einsparpotenzial???

    Ich lese gerade ein Buch zu dem Thema und da verwendet mich das bei Phase 3 bei Besonderen Leistungen folgendes steht.

    "Wirtschaftsanalyse oder die Ausarbeitung besonderer Maßnahmen zur Energieoptimierung, Nutzung erneuerbarer Energien etc."

    Gehört das heutzutage nicht zur Hausplanung dazu, das ordentliches Energiekonzept erstellt wird. Es gibt doch extra Auflagen für den Anteil von Erneuerbaren Energien beim Neubau. Da wundert es mich, dass das besondere Leistungen sein sollen.

    Oder Ist das eher die Aufgabe für den Heizungsanlagenbauer???
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 31. Dezember 2011
    Ralf Dühlmeyer

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    Haustechnikplanung und vor allem Auslegung gehört nicht zu den originären Aufgaben eines Hochbauarchitekten, das sind Fachplanerjobs.
    Egal, ob es ein Fachplaner oder der (dafür kompetente) Architekt mitmacht, es fällt dafür ein zusätzliches Honorar an!
     
  4. Lordzcyber

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    Sollte der Architekt aber während der Planung nicht schon wissen welches Energiekonzept später mal ins Haus soll?
    Es stellt sich ja die Frage, wird ein großer Heizraum benötigt oder nicht?? Brauche ich einen Holzlagerungsraum`??? Brauche ich einen Schornstein??
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 31. Dezember 2011
    Ralf Dühlmeyer

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    Welche Heizung zum Einsatz kommt, hängt neben den Vorlieben des Bauherren eben auch am energetischen Gesamtkonzept.
    Und das entsteht meist erst während der Planung aus den Ansprüchen und dem Budget!

    Eine Luft-WP macht bei einem EnEV-Minimum Standard so wenig Sinn wie eine Brennwerttherme in Bereich < Eef 40!

    Schalt doch einfach mal Deine Panik aus und fang an lieber an, Dir Ziele zu setzen für Dein Haus:
    Budget
    Energetische Auslegung
    must have, nice to have, no-go
    Raumgrössen und -ausrichtungen

    Daraus wird dann schon ein Konzept, das den Rest dann mehr oder weniger nach sich zieht!
     
  6. #5 Lordzcyber, 2. Januar 2012
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    Lässt sich denn irgendwie Prozentual sagen wie Baukosten steigen, je mehr ich mein Haus auf ein Niedriges Energieniveau bringe???

    Angenommen ich baue ein Haus nach EnEV Standard was 100000Euro Kostet, dann wird es als KfW 70Haus 120000Euro Kosten??
     
  7. #6 Gast036816, 2. Januar 2012
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    zur eingangsfrage - wenn du bauen möchtest, brauchst du die leistungsphasen 1 bis 7, um mit den auftragnehmern/handwerkern anfangen zu können.

    pauschale aussagen um wieviel ein haus in prozent teurer wird, wenn nach dem oder nach dem standart gebaut wird, gibt es nicht. das hängt immer vom einzelobjekt, größe, lage, ausstattung etc. ab. das kann nur mit einer genauen kostenberechnung sicher gestellt werden.
     
  8. #7 Lordzcyber, 3. Januar 2012
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    6-7 kann ich doch auch selber machen???
     
  9. #8 Skeptiker, 3. Januar 2012
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    Dann kannst Du doch auch alles andere gleich selber machen, oder?
     
  10. #9 Livestrong, 3. Januar 2012
    Livestrong

    Livestrong Gast

    Wenn du soviel Zeit hast nimm dir einen Architekten und lass dich begleiten. Da sparst du ein paar Euro die spaeter ein vermögen kosten können. Schau dir nur die Freds an wo fachfirmen ohne baubegleitung dir das vermurksen. Kann sein muss aber nicht.
     
  11. nachttrac

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    Falls das Dein Budget sein sollte, spar Dir das Geld für den Architekten, kauf Dir davon Gold oder Wald.

    Im Ernst: Natürlich gilt: Je Energiespar desto Geld ausgeben. Ein vernünftiges Mittelmaß hängt ab vom persönlichen Budget, Gusto und nicht zuletzt vom Heizsystem. Angenommen du hast einen Holzvergaser und eigenen Wald dann könnte man darüber nachdenken lediglich die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Hängt wie gesagt sehr stark vom Anfangsbudget ab.
     
  12. #11 Gast036816, 3. Januar 2012
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    und - wie sind deine kenntnisse?

    kannst du eine leistungsbeschreibung verfassen? du traust dir eine menge zu! am ende wirst du über das ziel hinausschiessen und der schuss geht nach hinten los.

    kannst du wirklich eine 2-dimensionale planung so in worte fassen, dass eine kalkulationsgrundlage und eine vertragsgrundlage daraus entsteht auf grundlage VOB/B und C? ich bin gespannt auf das ergebnis!
     
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  14. Seev

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    Das wird sicher sehr schwierig, wenn überhaupt machbar. Ich denke aber, dass ein vernünftiges NEH gleich ein anderes Konzept benötigt, man sollte es also von Anfang an wissen, was man anstreben will. Insofern ist es nicht durch Tunen vernünftig zu erreichen.
    Wegen dem 50k-KfW-Darlehen brauchst Du jedenfalls nicht anfangen, wenn Du eine einigermassen ordentliche Bank hast.

    Wenn Du ein "NEH" willst, dann frage Dich zuerst nach der Motivation dafür. Wenn Du damit sparen willst, dann bist Du immer unter der Zwang des Wirtschaftlichkeitsnachweises. Wenn Du einen guten Architekten hast, dann wird der Dir vermutlich bald sagen, wenn er richtig rechnet, dass jeder weitere Aufwand über ENEV hinaus "unwirtschaftlich" sei.

    Mir hat er das schon bei der 3-fach-Verglasung erklärt, die bei mir zunächst hätte 8T€ mehr kosten sollen. Ich habe damals KfW40 gemacht. Für mich sind allerdings immer mehr andere Aspekte als die sogenannte Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund gerückt, wie z.B. besserer Wohnkomfort, Platzbedarf Brennstofflager etc..

    Meine Meinung: Ein EFH an sich zu bauen (egal welcher Energiestandard) ist genauso wirtschaftlich, wie wenn Du Dir (unnötigerweise) ein neues Auto für z.B. 60 T€ gönnst oder eine EBK für 30 TE. Warum fragt dort keiner danach?
     
  15. #13 Lordzcyber, 3. Januar 2012
    Lordzcyber

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    das war ja nur eine frage, ob man die phasen selber machen kann.
    Ich stell ja ´die Fragen um Infos heraus zu bekommen was ich mir später wirklich zu trauen kann und was nicht.

    Aber wie wäre denn dann der Ansatz wenn ich pinzipiell einen Architekten in Anspruch nehmen will und trotzdem viel durch eigenleistung beisteuern möchte???

    Ich geh zum Architekten erzähle ihm von meinen Vorstellungen. Zusammen entsteht dann ein Entwurf. Nach der Baugenehmigung erstelllt er dann einen Ausführungsplan und bereitet die Vergabe fü die Einzelnen Gewerke vor.

    Bloß alles was ich von Freunden bzw. bekannten machen lasse, das kann ich schlecht vertraglich festhalten.
    Dafür bauche ich auch keine Vertragsvorlagen nach VOB.

    Also würde ich im moment denken ich komme um die Phasen 1-6 nicht herum.


    Meine Motivation für ein Niedrigenergiehaus sind zum einen die Frage nach den Heizkosten, die Frage nach der Häufigkeit des Heizens (Ich möchte aus persönlichen Günden mit Stückholz heizen, und da möchte ich auch nicht im 4h Rythmus auflegen gehen, ich weiss das man das durch pufferkonzepte auch einschränken kann), desweiteren möchte ich auch einfach für die Zukunft bauen, ich möchte keinen Standard von Heute bauen, sondern dann doch lieber schon den von morgen. Ich habe ein Buch über Energiesparendes Bauen gelesen, was mach auch dazu hinbewegt hat, ein NEH zu bauen. Desweiteren habe ich gelesen, dass die Mehrkosten für eine gute Dämmng am ende nicht wirklich ins gewicht fallen und sich durch steigende Energiekosten und geringeren Verbrauch auch über die Jahre amortisieren.

    Ich war bereits zu verschiedenen Hausstellungen und habe eigentlich nirgendswo mehr ein Haus gesehen was nur den EnEV standard erfüllt, sondern immer besser.
     
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