Welche Mauer soll man nehmen ......

Diskutiere Welche Mauer soll man nehmen ...... im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hi, wir wollen in den nächsten Tagen einen Architekte nit Planerstellung beauftragen. Der möchte natürlich wissen was wir für ne Wand haben...

  1. stefanSmi

    stefanSmi

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    Hi,
    wir wollen in den nächsten Tagen einen Architekte nit Planerstellung beauftragen. Der möchte natürlich wissen was wir für ne Wand haben wollen /u.a. auch wegen Statischer auswirkungen). Da ich nun schonmit mehreren Architeketn, Bauträgern, MassivBauunternehmen gesprochen habe kenne ich auch schon ne Menge für und wieder einzelner Syteme (bestimmt nicht alle) scheint ja auch of eine philosophische geschichte zu sein, aber Preise ... damit kommen sie alle nicht so richtig rüber.

    Im Grunde möchte/muss ich mich zwischen den für mich noch Verbliebenen Möglichkeiten :
    1. 36er Prorton ohne Dämmung
    2. 24 Pototon mit 10er Styropor oder
    3. 24er KSS mit 10er Styropor Dämmung
    entscheiden

    Kann mir einer sagen wie (im Mauerebereich) die einzelnen Wänder preislich (pro qm oder in Prozent) ungefähr zueinander stehen.
    Für die 10 er Dämmung veranschlage ich momentag (basierend auf mehreren Informationen) 50€ pr qm (incl Putz).

    Gruß Stefan
     
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  3. #2 Michael Prieß, 3. Oktober 2003
    Michael Prieß

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    Dejavu

    oder wie man das schreibt

    Mein Favorit ist nicht dabei, aber das macht auch nichts, weil wenn sie schon nen Archi haben, dann muß der ihnen das sagen können, weil der alle Angaben hat.
     
  4. MB

    MB Gast

    Und

    Die Preise erfährt man über saubere Ausschreibung. Stichwort: "Alternativ-Position".

    Richtwerte sind Quark, zu stark Verarbeiter- und Regionenabhängig.
     
  5. bauworsch

    bauworsch Gast

    Ich will jetzt bitte nicht

    falsch verstanden werden, aber ich finde es irgendwie komisch, wenn er Architekt bevor er überhaupt nur ansatzweise mit einem Stück Planung angefangen hat, fragt, was für eine Wand Du haben willst...
     
  6. #5 Michael Prieß, 3. Oktober 2003
    Michael Prieß

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    Da kann man nix

    .. falsch verstehen. Aber wenn der Archi die Preise nicht kennt, dann sollte das das Zeichen sein !
     
  7. stefanSmi

    stefanSmi

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    Hmm,, Ausschreibung gäbe aufschluß schon klar aaber die weren erts rausgehen wen die tatik un Werkpläne fericg sind. Aber für den Bauantrag brauch man ja mindest mal die Wanddicke (und aufbau) daher klappt da mit der Ausschreibung so nicht (zumindest nach meinem Stand der Kennniss) und der Archi hat (wie alle anderen mit denen ich gesprochen habe) seine präferenz (30 !!! Poroton ohne Dämmung) aber die will ich nicht :-). Aber anscheinen nehmen (fast) alle Kunden von Ihm das an so das er mir in der Richtung nicht so richtig weiterhelfen kann. Und die aanderen mit denen ich gesprochen habe gabe teilweise wiedersprüchliche Auskünfte....
     
  8. #7 Michael Prieß, 3. Oktober 2003
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    Das hab ich mir gedacht

    warscheinlich hält er sogar noch die Hand auf. Suchen sie sich nen neuen, meiner Meinung.
     
  9. #8 Boeserwolf, 4. Oktober 2003
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    Wo ist das Problem?

    Wenn Ihr Architekt eben gerne(bzw. ausschlieslich) mit Poroton plant haben Sie 2 Möglichkeiten:

    1. Sie vertrauen auf seine Kompetenz, seinen Sachverstand und seine Erfahrungen.
    od.
    2. Wenn Sie ihm nicht vertrauen, dann macht es auch keinen Sinn von ihm zu verlangen, dass ganze mit einem anderen Stein zu planen. Denn wenn Sie kein Vertrauen haben wird auch der ganze Rest nix werden, oder wollen Sie dan zu jeder Position der Planung wieder hier ins Forum kommen?

    D.h. kurz entweder so bauen wie Archi empfiehlt (da es mit Ihrem Geschmack, Prioritäten, usw. übereinstimmt) oder Archi wechseln.

    Viel Spass noch!
     
  10. #9 Ingo Nielson, 4. Oktober 2003
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    ein architekt wird es wohl auch schaffen, eine wand einzuplanen, die er "üblicherweise" nicht verwendet . . .

    @ herrn prieß: welchen stein würden sie denn bevorzugen?


    @stefansmi: ob er die preise für diverse wandaufbauten kennt oder nicht, ist irrelevant bevor nicht feststeht, welche struktur das haus hat.

    und diese struktur des hauses ist es eben, die es im moment herauszufinden gilt - nicht so sehr, ob es poroton oder ks wird.
    es gibt neben mauerwerk ja auch noch andere alternativen:
    holz, stahl, . . .

    oder sind sie als bauherr im moment schon so festgelegt und sagen "ich will stein xy" und "ich will friesengiebel" oder "ich will flachdach"? denn dann nützt ihnen eigentlich auch ein architekt nicht mehr viel bzw. anders ausgedrückt: sie berauben sich der kernkompetenz des architekten: dem entwurfsprozeß.
    nach beauftragung geht es doch erstmal mit der grundlagenermittlung los:
    - grundstück (stichwort "genius loci")
    - erschliessung und lage (blickbeziehungen, sichtbeziehungen etc..)
    - raumprogramm und raumbeziehungen..

    und und und...

    DAS sollte der architekt drauf haben. ob irgendein mauerwerk 10 euro mehr oder weniger kostet, ist im moment völlig schnurzpiepe, geld gespart wird erstmal woanders.
    denken sie mal darüber nach.
     
  11. JDB

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    Mit 30er Poroton (T14?) klappt der EnEV-Nachweis wohl nur in Ausnahmefällen. Es sei denn, man führt keinen, bzw schreibt ein paar Zahlen da rein.

    Eigentlich ist das
    "Billichfux-Mentalität mit PseudoQualität (Ziegelbau)"
    und deutet deutlich auf Festpreis-Billichbau hin. Nicht jedoch auf einen Freien Architekten, der die Interessen des Bauherren vertritt.

    Hol ihn mal hier ins Forum, dann stellen wir ihm mal ein paar Fragen !

    ----------------
    Ich kritisiere nicht den Ziegel ! (würde ich auch nehmen)
    Ich kritisiere die 30!
     
  12. mls

    mls Bauexpertenforum

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    johannes, du träumer ...

    sollen wir den architekten auch noch per internet nachhilfe geben? :D

    die materialisierung is doch - im momentanen zeitpunkt - sowas von oberwurscht .. da kannst ´n ei drüberhau´n!
    das is genauso schlau zu diskutieren, wie die fensterfrage (holz, plastilin, holz-alu..)

    den architekten nach der fähigkeit, 24er, 30er oder 36er wände zu basteln auszusuchen, ist das falscheste, was man machen kann. den passenden architekten zeichnen andere qualitäten aus, als 2 wandbegrenzende stricherl im richtigen abstand zu pinseln!

    wenn der bauherr zeit hätte, sich durch div. bauforen zu lesen, (ohne die richtigen fragen zu stellen) würde er erfahren, dass derart "filigrane" unterschiede zwischen versch. konstruktionen (standsicherheit, einhaltung der enev, hitzeschutz, oberflächentemperatur, schallschutz, hygrische qualität, haptische eigenschaften, kosten usw.) nicht hauruckmässig herausgearbeitet werden können ...

    selbst die grundsatzdiskussion einer einzigen (!) wandbauweise (z.b. 24+10 statt 17,5+10 .. aus tragwerksplanersicht normalerweise die pure geldverschwendung ohne mehrwert) würde bände füllen.
    es kann - bei einem logischen entwurfsprozess - keine treffende pauschallösung geben, weil die entwurfsparameter immer verschieden sind!
    wenn´s so einfach wär... ;)
    dass jedoch im efh-bereich 30er poroton auch nur annähernd eine lösung sein kann, glaube ich überhaupt nicht, dazu müsste man in anderen bereichen deutlich überkompensieren (extremdämmung, haustechnik, wärmeerzeugung) - das lohnt nicht. allenfalls denkbar: 30er t9 (analog: porenbeton, blähton u.ä.)

    also:
    lass den architekten architektur machen. wenn er meint, zu den oben genannten, keineswegs vollständigen, kriterien was trffendes sagen zu können, soll er das machen - wenn er´s nicht kann, soll er jemanden beiziehen, der das kann. nämlich einen tragwerksplaner.
    dann bekommt die planungkonstellation allmählich ein gesicht - fehlt nur noch ein baugrundgutachter und ein bauleiter, dann läuft´s rund. wenn nicht, dann merkt auch der laie ziemlich schnell, ob er sich etwa irgendwelche pfeifen eingekauft hat und gegensteuern muss.
     
  13. JDB

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    Träumer?

    Zum allgemeinen "Falschbeginn" wurde alles gesagt,
    nun lass mich doch da bitte einen konkreten Punkt rauspicken !
    :)
     
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  15. stefanSmi

    stefanSmi

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    mit gefährlichem Halbwissen
    Buhä schlagt doch alle auf mich ein bin doch nur "dummer Bauherr" :-))

    also nochmal zur Einschätzung (speziell mal zu Ingo Nielson)

    Grundstück (damit Himmelsrichtung, qualifizierter Bauplan, Wassersände,Bodenbeschaffenheit...) liegt vor. Die Raumplanung haben wir selber schon in Mühevoller Kleinarbeit gemacht (mit unterstüzung eienen bauingeneurs der leider die letzten 20 Jahre nicht mehr als Statiker aktiv war aber trotzdem doch die Grundlagen kennt). D.h . Statisch stimmt der Grundriss und wo nen Unterzug rein muß,Spammrichtung, Schlitze... ist auch klar, und die Pläne sind auch nicht "gemalt" sondern (wie mir die ca 25 Fertigbauunternehmen mit denen wir gesprochen habe) ungewöhnlich (für nen privaten Bauherren) qualifiziert.
    Ok kleinere Korrekturen muß der Archie machen da ich mit der Software (Arcon in dem Fall) nicht so 100% klar kam. Aber das ist Minimal.

    Mein Problem ist halt nur, welche Wand soll es werden (auf die 3 o.g haben wir uns festgelet Holz und Stahlbeton stehen nicht zur Diskussion). Ich kann zwar die Räume so planen (und mit Pappe in Lagerhallen Nachbauen) wie ich es geren hätte, hiermbei die Statik und die Bauvorschriften beachten aber da ich nicht "vom Fach" bin kenne ih die Preise nicht. Und meine Erfahrung ist halt, das das ne reine Philosophie zu sein scheint. Ich aber bin primär monatär getrieben, da ich es bezahlen muß. Daher bin ich um jede Information in diese Richtung dankbar.

    Gruß
    Stefan Smi
     
  16. Lebski

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Welche Mauer soll man nehmen ......

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