Welcher Stein

Diskutiere Welcher Stein im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; ...nochmal dieses Thema, 36,5Porenbeton oder 36,5 T14 bei einem feistehenden EFH mit einfachem Grundriss,50 cm Kniestock!? Wer kann mir bitte mit...

  1. blaupm

    blaupm

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    ...nochmal dieses Thema, 36,5Porenbeton oder 36,5 T14 bei einem feistehenden EFH mit einfachem Grundriss,50 cm Kniestock!?
    Wer kann mir bitte mit ehrlicher Meinung weiterhelfen,tendiere zum Porenbeton wg der besseren U-Werte,wie siehts mit Schall und Haltbarkeit aus?
    Vielen Dank!!
     
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  3. H.PF

    H.PF

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    Bei Schall ist Poroton nicht wirklich der Bringer, aber auch die Porenbetonsteine nicht.
    Da braucht man etwas schweres, wie einen Kalksandstein oder ähnliches. Die können leider aber nicht Wärmedämmen. Haben sie sich schonmal nach Holzspanschalungssteinen erkundigt? Da hat ein 30er Stein bessere Wärmedämmwerte und Schallschutzwerte wie die beiden oben genannten Materialien. Was sagen die Experten dazu?


    Gruß Holger
     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 3. Januar 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Ich weiss nicht...

    was die Anderen dazu sagen.
    Ich sage dazu: Legoland.
    MfG
     
  5. H.PF

    H.PF

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    Floskel, aber keine Fakten. Tragt doch mal Fakten zusammen, und nicht nur hohle Floskeln.


    Nachteile der Porotonsteine:
    schlechterer Schallschutz
    Bröselstein beim Schlitze
    Spezialdübel bei Befestigungen
    kann man keine Schraube reindrehen
    schlechterer Wärmeschutz, dadurch zu dicke Wände --->Wohnraumverlust

    Porenbeton:

    fast alle Nachteile, die oben schon aufgeschrieben sind


    Vorteile:

    Homogenes Mauerwerk
    kann man auch "druntermauern"
    müssen nicht verfüllt werden --->keine Pumpenkosten

    Schalungssteine:
    können geschraubt werden
    sehr hohen Schallschutz
    keine Probleme, wenn hohe Lasten aufgehängt werden müssen
    sehr gute Wärmedämmung --->dünne Wände
    einfach zu verarbeiten
    wer Lego kann, kann auch diese Steine verarbeiten :winken
    keine probleme mit zu geringer Tragfähigkeit aus Auflagern (keine Polster mauern müssen)
    ein Stein für alle Lastfälle (einfach zu bewehren)


    Wer trägt mal mit zu der Auflistung bei?


    Gruß Holger
     
  6. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "jeder" Kramer lobt seine eigene Ware

    H.PF nachdem Du dich soweit auss´n Fenster lehnst schieb ich Dich mal zurück bevor´ste rausfällst.
    .
    Nachteile deiner Legosteine:
    .
    - Gewebespachtelung außen notwendig (!)
    .
    - Gewebe im Innenputz notwendig (!)
    .
    - Diffusionverhalten = hör ma lieber aus (!)
    .
     
  7. #6 Ralf Dühlmeyer, 3. Januar 2006
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    + Alles,was mehr als 2 cm Schraubenlänge braucht muss mit dem Bohrhammer gebohrt werden
    + Trägheit im Winter gaaaaaaaaanz langsam
    +
    +
    MfG
     
  8. H.PF

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    Die erste Aussage ist definitiv falsch, eine normale Steckdosendose passt in die Holzschalung, die Wandstärke beträgt 45 mm.

    Also jede Schaube über 55 mm muß gebohrt werden.
    Und wie ist das bei den Tonsteinen? Da muß alles gebohrt werden, und fest bekomme ich auch nichts ohne einen besonders guten Dübel

    Und die Trägheit ist doch gut, Heizung kaputt, und trotzdem warme Füße,


    Ausserdem ist die Trägheit im Sommer genauso gut, die Wohnung ist über Nacht abgekühlt und tagsüber wird sie nicht so schnell warm, wie z. B. Fertighäuser.

    Wenn ich das Haus einmal ganz auskühlen gelassen habe, dann dauert es allerdings etwas länger wie bei einem Poroton oder Porenbetonhaus.
    Aber wer macht denn so etwas??? :irre

    Gruß Holger
     
  9. H.PF

    H.PF

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    Diffusionsverhalten: Ist das ein Fakt von dir der mit Erfahrungen untermauert werden kann oder ist das ein Bauchgefühl?


    Gewebespachtelung ist laut DIN notwendig, da hast du recht.
    Bekommen deine Porenbetonhäuser keine Gewebe?

    Gruß Holger
     
  10. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    .
    laut Din welche Din ??? ... die Verarbeiterrichtlinien richten sich hier nach dem Untergrund = Dämmungen etc. = Gewebespachtelung ... Mauerwerk = keine (!)
    ... und die letzten 20 Jahren gab´s damit keine Probleme (!)
    .
    Probleme kriegt man bei diesen schwierigen Untergründen indem man Putzer finden die diese Untergründe zu marktüblichen Preisen dann putzen ... da wird gleich mal 5.-Euro/qm mehr genommen "gelle" :)
    .
     
  11. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    .
    dazu muss ich meinen Giftkasten mit den Unterlagen öffnen ... "aber" dazu fehlt mir jetzt die Zeit.
    .
     
  12. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    vielleicht mal Fakten auf´n Tisch ???

    denn die rätselei hab ich noch "nie" gemocht (!)
    .
    - was kostet das Material pro qm für diese Bauweise ... sagen wir mal 36,5cm Wandstärke ???
    .
    - wie hoch ist der Lohnkostenanteil beim Verarbeiten dieser Bauweise ???
    .
    - wie hoch sind die Nebenkosten (Pumpe/Beton/Strom etc.) für diese Bauweise ???
    .
    - was verlangt der Putzer bei dieser Bauweise für Aussenputz o. Gerüst aber mit Gewebespachteluzng ???
    .
    - was verlangt der Putzer bei dieser Bauweise für Innenputz ... mit Gewebe oder ohne bei Kalk-Gipsputz ???
    -
    - was verlangt der Putzer bei dieser Bauweise für Innenputz beim reinen Kalk-Putz ... mit Gewebe oder ohne ???
    .
    - ist ein Spritzbewurf nach Herstellervorordnung (Heratekta) notwendig ???
    .
    ich werde dann gerne meine marktübliche Preise dagegen stellen um zu sehen wie die Baustoffe preislich gegenüberstehn (!)
    .
    + MfG
    .
    P.S. und dann können wir uns über diffusionverhalten unterhalten.
     
  13. sepp

    sepp

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    hier mal was zum nachlesen
    http://www.die-sachverstaendigen.com/3139.html

    mein fazit:
    geeignet für einfachst strukturierte ( um nicht zu sagen langweilige ) wohnhäuser.
    für alles andere birgt die ausführung mehr probleme als vorteile.
     
  14. Josef

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    hab ich´s mir doch gedacht

    Danke Sepp für den Link (!)
    .
    .
    .
     
  15. Schwabe

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    Nein, müssen Sie nicht. Bitte das Thema Diffusion durch Wände nicht überbewerten (siehe DIN 4108). Außerdem: Häuser "atmen" nicht über die Wände (genauso nicht wie Menschen) sondern der Luftaustausch erfolgt über lüften.
    MfG
    Schwabe
     
  16. #15 Ralf Dühlmeyer, 4. Januar 2006
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    Na, da frag ich mich doch...

    warum wir dann baupy. Berechnung zur Dampfdiffusion (Glaser & Co.) betreiben und warum es immer wieder zu Tauwasser im Bauteilquerschnitt kommt?
    MfG
     
  17. H.PF

    H.PF

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    Meine Erfahrung mit Häusern sagt mir aber anderes

    Holzrahmenbauten mit Dampfsperre haben ein viel schlechteres Raumklima als z. B. ein Blockbohlenhaus. Die Blockbohlenhäuser stinken nach einer Raucherfete am nächsten Morgen nicht mehr nach Qualm, auch wenn keiner großartig lüftet.


    Häuser atmen durch die Wände, auch wenn du es nicht wahr haben willst.

    Dampfdiffusion durch die Wände ist ein wichtiges Merkmal der Baustoffe. Deswegen sind doch die alten Fachwerkhäuser mit den Lehmwänden bauphysikalisch so interessant, besonders, wenn die draußen eine gute Wärmedämmung aufgebracht bekommen haben.

    Ein Freund von mit hat ein altes Fachwerkhaus mit Lehmausfachungen. Draussen hat er die Wände mit 18 cm Mineralwolle verkleidet und winddicht eingepackt. Er braucht selbst im Badezimmer beim uschen kein Fenster aufzumachen und hat kaum beschlagene Scheiben. Wo soll die Feuchtigkeit hin, wenn nicht durch die Wand raus?


    Gruß Holger
     
  18. MLiebler

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    Servus,

    wo die Feuchtigkeit hin soll??
    In den Putz, in die Wand und diffundiert dann langsam nach außen.
    Bauphysik üben wir noch a weng, ja?

    Wenn ich von "atmenden Wänden" hör, dann krieg ich Atemnot

    Und zu dem "Vergleich" Holzrahmenbau und Blockbohlenbau:
    Wie sind denn die Wandoberflächen, bzw. Materialien der Vergleichsobjekte??
    Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
     
  19. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    jetz sind wir vom hunderstel in´s tausendstel gekommen

    ... ich wollte eingentlich einen Preisvergleich der beiden Materialien anstreben ... man hätt ich bloss ned anfangen mit der diffusion :mauer
    .
     
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  21. H.PF

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    Warum sollte ich üben? Bei den einem Material diffundiert es halt etwas schneller und bei dem anderen etwas langsamer.


    Natürlich vergleiche ich Äpfel mit Birnen, ist doch klar, das bei einem Vergleich Apfel mit Apfel das Ergebniss uninteressant ist. Ich muß schon zwei unterschiedliche Bausysteme vergleichen.

    Blockhaus diffundiert halt sehr viel besser als ein dampfdichter Holzrahmenbau oder ein Betonhaus.
    KS diffundiert langsamer als ein Tonziegel

    Das ist das, was im Volksmut mit "atmen" der Steine gemeint ist.

    Und das ist sehr unterschiedlich, merklich unterschiedlich in der Praxis, die Theorie sagt vielleicht etwas anderes, aber grau ist alle Theorie....


    Gruß Holger
     
  22. H.PF

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    Den wollte ich nicht, wenn ich billig bauen will, dann gehe ich zu Massa oder Heinz von Heiden.

    Mir geht es nur um den Stein, Vorteile und Nachteile.


    Gruß Holger
     
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