Welches Betonpflaster: Pflegeaufwand, Haltbarkeit?

Diskutiere Welches Betonpflaster: Pflegeaufwand, Haltbarkeit? im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Ich werde dieses Frühjahr unsere Garagenzufahrt und Teile des Vorgartens neu pflastern lassen (ca 80 qm). Farbgebung des Pflasters (anthrazit mit...

  1. mabuse

    mabuse

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    Ich werde dieses Frühjahr unsere Garagenzufahrt und Teile des Vorgartens neu pflastern lassen (ca 80 qm).
    Farbgebung des Pflasters (anthrazit mit einem hellem Fußweg als Kontrast) und Art (Betonpflaster) steht fest.

    Ich habe noch zwei regionale Lieferanten zur Auswahl:
    AHE mit "normalem" Betonpflaster und EHL Pflaster mit Natursteinvorsatz und Imprägnierung.
    Ich erhalte aber sehr unterschiedliche Aussagen bezüglich der Haltbarkeit, Pflege etc.
    Sowohl von den Pflasterern als auch von den Herstellern.

    Deswegen interessiert mich vor allen Dingen eure praktische Erfahrung mit diesen Pflasterarten, gerade auch bezüglich der langen Nutzung!

    Meine Fragen:
    1. Welches der Pflaster "wäscht" sich schneller aus/ verblasst eher? Wo sieht man ggf. Fahrspuren eher?

    2. Welchen Pflegeaufwand muss ich betreiben? Beide Pflaster kann ich sicherlich mit einem Hochdruckreiniger reinigen, wobei beim Pflaster mit Natursteinvorsatz dies zwingend mit einem rotierenden Aufsatz geschehen soll (bei normalen Pflaster wohl besser auch).

    3. Wie oft muss ich das imprägnierte Pflaster neu imprägnieren? Und wie zeitaufwändig ist das?

    4. Ist das imprägnierte Pflaster in der Praxis tatsächlich weniger anfällig für Schmutz, Moos etc. (wir wohnen ländlich, Moos ist schnell dabei).

    5. Wie sieht es aus beim Schneeschieben im Winter, wenn ich auch mal etwas Salz einsetzen muss?
    Schadet dass speziell dem Pflaster mit Natursteinvorsatz?

    Besonders interessiert bin ich an praktischen Erfahrungswerten.
    Wie sieht das nach mehrjähriger Nutzung aus?

    Ich freue mich auf eure Hilfe!
     
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  3. Uwe M

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    1) Betonsteinpflaster verblasst immer. Bei fachgerechter Verlegung gibt es keine Fahrspuren
    2) Der Hochdruckreiniger sollte nur in Notfällen angewendet werden
    3) meiner Meinung nach ist so eine Imprägnierung für die Füße und kostet unnötig Geld.
    4) Nur in der Anfangszeit
    5) Das a und o für eine lange Haltbarkeit ist eine fachgerechte Verlegung

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  4. #3 tkoehler78, 23. Januar 2014
    tkoehler78

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    Ich stimme Uwe vollumfänglich zu!
    zu 1) mit Fahrspuren waren wohl eher Reifenspuren gemeint!:winken

    Imprägnierung halte ich bei Pflaster für die Zufahrt für wenig sinnvoll! Bei Terrassenplatten okay.

    Meine Erfahrung nach 3 Jahren mit 160 m² "einfachen" Betonpflaster in anthrazit :

    Farbe: leicht verblasst
    Reifenspuren: keine
    Tausalzbeständigkeit: keine Schäden (wenig Salz)
    Kärchereinsatz: noch nie erforderlich
    Moos in Fugen: ja, wird immer mehr (und beim Fußweg mit imprägnierten Pflaster noch mehr...:yikes)
     
  5. mabuse

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    @ tkoeher78: das imprägnierte Pflster vermoost tatsächlich schneller? Wie kann das sein? Haben Sie eine Erklärung?
    @Uwe M: Wenn Hochdruckreiniger (auch mit Aufsatz?) nur in Notfällen: was sind diese Notfälle? Wie reinigen Sie das Pflaster sonst?
    Wie geht man speziell gegen das Moos vor?
     
  6. alex2008

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    ich halte nichts von Schickimickioberflächen und auch nichts von Imprägnierungen.

    Moos mag es feucht und schattig. Durch entsprechendes Bettungs und Fugenmaterial kann man dem feucht etwas abhelfen.

    Sämtliche Oberflächen von Betonsteinen verändern ihre Farbgebung. Unter optischen Gesichtspunkten sollte man nicht nur die Oberflächen und Farbgestaltung der Steine berücksichtigen sondern auch den Verlegeverband.
     
  7. mabuse

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    Warum halten Sie nichts von Pflastern mit Vorsatz? Oder von Imrägnierungen?
    Einfach optisch? Oder haben Sie schlechte Erfahrungen damit gemacht?
     
  8. #7 wasweissich, 25. Januar 2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    das mit dem impregnieren hört sich ja gut an . deswegen kann man auch richtig kohle für nehmen . die leute zahlen ja gerne 80% mehr , für ein gutes gefühl .

    das mit dem natursteinvorsatz hört sich ja auch gut an .

    was denkst du ist - ausser zement - im beton drin ??

    richtichhhhhhhhh , naturstein als rundkorn oder bruchsplitt :D

    die erfahrung lehrt , dass kunstwerksteine (betonpflaster mit und ohne vorsatz , mit und ohne impregnierung , betonplatten und und und ... ) mit der zeit optisch schwäche zeigen . die einen schneller , die anderen langsamer .

    dabei ist der optische verfall nicht wirklich vom preis abhängig , ich habe schon superteueres pflaster erlebt , welches nach 3 jahren nur noch schexxxe aussah erlebt und billigpflaster welches nach 6-7 jahren noch passabel war .

    pflasterklinker ist da eine ausnahme , der sieht nach 20 jahren noch wie neu aus .

    oder halt ein naturstein . der am ende nicht wesentlich teuerer kommt , als diese edelbetonsteine , denen man das edle nach 5 jahren nicht mehr ansieht .
     
  9. #8 tkoehler78, 26. Januar 2014
    tkoehler78

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    Das imprägnierte Pflaster ist halt kleinformatiger, hat demzufolge mehr Fugen und bekommt auch weniger Sonne ab als das in der Zufahrt.
    Haben wir auch nur genommen, weil's beim Pflasterhersteller im Abverkauf war und uns optisch gefallen hat!
    Das Moos interessiert es glaub ich nicht, ob die Steine obendrauf ne Imprägnierung haben....:e_smiley_brille02:

    Und zur Reinigung:
    Ich weiß ja nicht, was du auf dem Pflaster veranstalten willst, aber i. d. R. kommt mal feuchtes Nass von oben und reinigt das Pflaster. Kärcher erübrigt sich.
     
  10. alex2008

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    Vorsatzbeton haben die meisten Pflastersteine. Das Schickimicki kommt dann aus der Kombination der Zusammensetzung dieses Vorsatzbetons und der Oberflächenbehandlung. Da gibt Kugel- Sand- Wassergestrahlt
    und jeder Stein hat dann mehr oder weniger offene Poren, kleinste Dellen wo sich der Dreck festsetzen kann
    Über die Jahre hinweg wird die Oberfläche dann weiter "oberflächenbehandelt". Schmutz, Sand, Split im Reifenprofil etc. kratzen und schaben, polieren weiterhin an der Oberfläche.
     
  11. #10 wasweissich, 26. Januar 2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    und um dem stein dann den gnadenstoss zu verpassen , kauft sich der bauherr einen HDR und macht nägel mit köpfen ........
     
  12. holborn

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    Wir haben ein großes Problem mit unserem letztes Jahr von Fachleuten verlegtes Pflaster von Ehl. Wir hatten anthrazit genommen, was nach 6 Monaten schon stark verblichen ist. Und vor allem sehr unregelmäßig die Farbe verloren hat, obwohl alles aus einen Brand sein sollte. Die Steine sind auch sehr fleckig. Und die Halbsteine sind mal deutlich heller, mal deutlich dunkler. Wir haben reklamiert, aber Ehl interessiert das nicht. Die Benutzung ist ja nicht beeinträchtigt... Daher suchen wir nach einer Versiegelung/Imprägnierung, die farbvertiefend ist. Und haltbar, da es sich um eine Einfahrt handelt. Hat da jemand eine Idee?
     
  13. Uwe M

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    Zur Farbvertiefung steht oben schon was, Finger weg.
    Da Normalformat und Halbformat mit Sicherheit nicht aus der selben Produktion kommen, kann es hier zu Farbunterschieden kommen.
    Schätze Du wirst hier wenig Chancen haben.
    Evtl. mal den Verleger kontaktieren.
     
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  15. holborn

    holborn

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    Danke für die Antwort. Der Verleger hat alles versucht mit Baustoffhandel und Ehl. Er kriegt das Material nicht neu und die Arbeit auch nicht ersetzt, wenn er die Steine rausreisst. Er hat angeboten, da eine Versiegelung/Imprägnierung drauf zu machen. Nass sieht das Pflaster gut aus. Nur, nach dem was ich so gelesen hab, sind die angebotenen Produkte nicht abriebfest. Also müssen wir damit leben?
     
  16. Lexmaul

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    Unsere Kantensteine von EHL in anthrazit haben auch schon nach ein paar Monaten ihre Farbe gelassen...

    Stört mich allerdings nicht, da kaum vorhanden.

    Pflaster habe ich rumpeln lassen, da fällt einfach alles weniger auf. Hilft Dir aber sicher auch weniger...
     
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