Welches Kabel für Netzanschluss?

Diskutiere Welches Kabel für Netzanschluss? im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich möchte das Kabel vom Netzanschluss an der Grundstücksgrenze bis zum Haus ca. 35m selbst verlegen. Welches Kabel ist dafür geeignet...

  1. tom1701d

    tom1701d

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    Hallo,

    ich möchte das Kabel vom Netzanschluss an der Grundstücksgrenze bis zum Haus ca. 35m
    selbst verlegen. Welches Kabel ist dafür geeignet bzw. ausreichend? Es handelt sich um ein
    EFH mit 130m2 Wohnfläche und Erdwärmepumpe. Der Netzanschluss ist auf max. 3x 63 A begrenzt. Ich hätte dieses hier genommen: Nyy-J 4x25 mm² ???

    Gruß
    Thomas
     
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  3. Bauwahn

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    Grob geschätzt dürfte der Querschnitt zu gering weil Spannungsabfall zu groß sein. Bis zum Zähler dürfen es max. 0,5% sein. Mal nachrechnen.
     
  4. tom1701d

    tom1701d

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    Und was heist das jetzt???
     
  5. #4 Julius, 10. März 2009
    Zuletzt bearbeitet: 10. März 2009
    Julius

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    Hallo Tom, Deine Angaben sind völlig unzureichend.

    Das fängt schon damit an, daß wir nicht wissen, was Du unter "Netzanschluß an der Grundstücksgrenze" verstehst!

    Kommt da ne Hausanschlußsäule hin?
    Gar gleich ne Zähleranschlußsäule?

    Oder kommt der Hausanschlußkasten doch ins Haus?

    Welche Netzform liegt überhaupt vor?


    Dann sehen wir weiter (und es kommt die nächste Fragerunde).

    P.S.
    Ist die österreichische Wachau gemeint?
     
  6. Bauwahn

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    Max. erlaubter Abfall ist 0,5% von 230 V = 1,15V, macht bei 63A max. 1,15V/63A = 0,018 Ohm Widerstand.
    A=2*l/(K*R) = 70 m / (56 m/Ohm*mm² * 0,018 Ohm) = 69 mm²
    Wenn ich mich nicht verrechnet hab.
     
  7. Bauwahn

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    Wobei Julius Fragen auch berechtigt sind. Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um Deutschland und um ungezählzten Strom habdelt.
     
  8. tom1701d

    tom1701d

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    das ist zwar schön gerechnet, aber ich glaube nicht das ich ein 70mm2 Kabel brauche:yikes

    An meiner Grundstücksgrenze steht ein ganz normaler Netzabschluss mit NH Sicherung der auf max. 63A begrenzt ist. Das Kabel aus der Strasse bis dahin hat ja auch keine 70mm2 von daher wäre es sicherlich Unsinn oder ???
     
  9. Julius

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    Dieser Schluß ist unzulässig. Es kann sehr gut sein, daß die Leitung vom HAK zum Zähler einen deutlich höheren Querschnitt haben muß als die zum HAK!

    Grund ist, daß der HAK als Übergabepunkt gilt, auf den die Spannungswerte bezogen sind. Ist die Leitung davor zu dünn, dreht der Netzbetreiber einfach am Trafo die Spannung etwas hoch und schon paßt es wieder. Das kannst Du für dem Restabschnitt aber nicht machen.
    Außerdem wird auf dieser Strecke ungezählte (und damit nicht kostenpflichtige) Energie verbraten. Deswegen will der Netzbetreiber die begrenzt wissen.

    Aber ich hab zwei gute Nachrichten für Dich!
    1) Bauwahn hat sich vertan, da solche Leitungen mit Drehstrom gerechnet werden dürfen. Daher ergäbe sich für Deutschland ein Mindest-Kupferquerschnitt von 50mm² oder ein Aluquerschnitt von 70mm².

    2) Soweit ich herausfinden konnte, liegt in Österreich der Grenzwert deutlich höher, nämlich bei 1%. Das ergibt einen Mindest-Kupferquerschnitt von 25mm² oder einen Aluquerschnitt von 35mm²

    Ob dieser (nationale deutsche) Leitungstyp aber von Eurem Netzbetreiber in Österreich überhaupt dort akzeptiert wird, muß man konkret erfragen.
     
  10. Bauwahn

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    Stimmt, da kann man noch einmal mit Wurzel aus 3 dividieren.
     
  11. R.B.

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    linksdrehend oder rechtsdrehend?
    *duckundganzschnellwech*

    Gruß
    Ralf
     
  12. Helmut

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    Bauwahn bist Du sicher ?

    Also vor 40 jahren habe ich mal gelernt, das bei symetrischer Belastung von Drehstrom- leitungen gilt.:

    U v = I x R (l) x cos phi x Wurzel 3 gilt.

    wo I der Leiterstrom ist,
    R (l) der Widerstand der einfachen Leiterlänge ist ( da ja im Neutralleiter wegen
    Symetrie kein Strom fließt).

    Wie man bei unsymetrischer Belastung berechnet oder zu verfahren ist, weis ich nicht.
    Bei einem Hausanschluß ist m.E. von möglicher evtl. nur Belastung eines Außenleiters auszugehen, d.h. auch mit doppelter Leitungslänge.

    Aber wie ich Julius kenn, wird der auch hier eine korrekte Aussage treffen können.

    mfg Helmut
     
  13. Bauwahn

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    ΔU = SQRT(3)*I*l*cos(Phi) / (K * A)

    Also: ersetze 2* durch Wurzel(3) *
    und den cos(Phi) hab' ich mir jetzt mal geschenkt.
    Ausserdem muss man dann den Spannugsabfall dann auf 400 V beziehen.
     
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  15. Julius

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    Bei Drehstrom-Hausanschlüssen darf von symmetrischer Belastung ausgegangen werden.
     
  16. tom1701d

    tom1701d

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