Welches Trapezblech bei meinem Dachaufbau?

Diskutiere Welches Trapezblech bei meinem Dachaufbau? im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo! Finde leider keinen richtigen Vorstellungsbereich. Daher auf die Schnelle: Hallo, Heiko, aus Friesenheim! Ich habe gerade unseren...

  1. Knoofi

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    Hallo!

    Finde leider keinen richtigen Vorstellungsbereich. Daher auf die Schnelle: Hallo, Heiko, aus Friesenheim!

    Ich habe gerade unseren Speicher ausgebaut. Dieser hat mehrere Giebel und Wiederkehren, daher ist ordentlich Dämmmaterial übrig geblieben.
    Als nächste größere Arbeit an unserem Haus steht nun der Ab- und Wiederaufbau von einem Schopf an. Das Dach war mit Dachpappe ausgeführt, die über viele Jahre undicht war. Das gesamte Holz ist kaputt. Jetzt baue ich das alles neu auf. Zimmermann usw. habe ich an der Hand. Zu einem Punkt hätte ich jedoch gerne vorab eine „neutrale“ Meinung:
    Das Dach hat ein sehr geringes Gefälle (zwischen 3 und 5°). Das kann ich auch aufgrund der angrenzenden Bebauung nicht ändern. Die Wände sind Steinmauern, würde ich alles belassen.
    In diesem Schopf möchte ich einen Bereich als nicht beheizten, trockenen, halbwegs isolierten Lagerbereich nutzen (daher die Einführung mit dem Speicher, dass das Dämmmaterial eben schon da ist).

    Mein angedachter Aufbau:
    „Liegende“ Holzbalken auf den Mauern, Abstand ca. 80 cm. Von unten Dampfbremse und dünne OSB-Platten als „Zimmer-Decke“. Zwischen die Balken meine vorhandene Dämmung. Darauf dann dickere OSB-Platten (Dach muß begehbar sein). Als Abschluß dann direkt auf die OSB-Platten-Trapezbleche.

    Generell, spricht hoffentlich nix gegen diesen Aufbau?

    Meine Hautfrage: Die Trapezbleche, kann ich hier normale, un-isolierte, ohne Vlies nehmen? Oder ist hier mit einem Problem zu rechnen, das ich nicht sehe (Kondenswasser, o.ä.)?

    Daaaanke!
     
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  3. Knoofi

    Knoofi

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    Meinte natürlich "Hauptfrage" :bierchen:
     
  4. #3 Gast943916, 19. März 2015
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    das wird dir ein Statiker berechnen, aber wenn du den Aufbau so machen willst OSB / DS / Dämmung / OSB mach seitlich einen Wasserablauf dran
     
  5. Kalle88

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    Ich denke der Zimmermann ist im Boot? Der darf ja Harteindeckungen ausführen, demzufolge müsste er ja wissen was geht und was nicht. Der DD sagt - das geht nicht... und so wie der Aufbau angedacht ist so wie so nicht.

    Warum muss ein Lager gedämmt sein? Wenn hier keine Heizquelle ist? Man könnte sich die Arbeit ersparen. An einem Flachdachaufbau geht hier nichts dran vorbei. Metalldeckung ist bei den Neigungen ungenügend regensicher und ist fachlich gesehen für den Popo!
     
  6. Knoofi

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    Danke für die Antwort!

    Zimmermann ist dabei. Der generelle Aufbau war meine "Idee", aufgrund der Materialen, die ich noch über habe. Zimmermann sagt offen, dass er mit Trapezblechen und so flachen Dächern wenig am Hut hat. Daher nochmals hier die Rückfrage. Wir haben diverse Herstellerseiten durchstöbert. Hier fanden fast überall die Aussage, dass zufällig genau diese 3° noch möglich sind, bei entsprechender Überlappung und zusätzlicher Abdichtung in Längsrichtung. Stöße in Querrichtung habe ich keine.

    Was spricht den generell ghene den Aufbau? Die Zweifel an der Regensicherheit kann ich natürlich nachvollziehen.


    Dämmen will ich, um den Raum gegen extreme Minusgrade usw. zu schützen. Zugang zu dem Schopf ist über unser Wohnhaus. Ganz auskühlen wird es dort somit nicht.
     
  7. Kalle88

    Kalle88

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    Weil der Hersteller das sagt ist es noch lange nicht fachgerecht. Es gibt zwar Metalldeckungen die man bis zu 3° legen kann aber wer tut das bitte? Man dichtet zusätzlich um irgendwie eine Sicherheit zu bekommen, anstatt Werkstoffe zu benutzen die mit der Neigung problemlos um können. Bei Trapezblech wirst du nicht umhin kommen da eine anständige UK zu realisieren - schraubst du die Platten direkt auf die Auflage werden dir die Dinger über kurz oder lang weggammeln. Die Außenluft wird auf der Rückseite der Bleche im Steg kondensieren, weil die Platten zum Himmel ausgerichtet sind und damit anders auskühlen. Somit wird das Tauwasser die Sicken hinunterlaufen und sich dann zwischen Auflage und Metall stauen. Nach einigen Jahren - ja nach Wertigkeit des Metalls - wird da wohl irgendwas ziemlich gut korridieren. Wenn dann Schutzschichten verschlissen oder beim Einbau beschädigt worden sind, dann rosten dir die Platten von hinten weg. Nächstes Ding, wie befestigst du die Platten? Mit Selbstschneiderschrauben? Wie dichtest du die ein? Weil das Wasser ja relativ lange auf der Platte verweilen wird. Gummischeibe? Wer es glaubt... Wie unterbindest du an Traufen und Ortgängen die Kapillaridät? So das Wasser sich eben nicht zurück ziehen kann? Steht vermutlich alles beim Hersteller drin, wie man das fachgerecht herstellt... Aber die Platten gehen ja bei 3°... Dat würde ich nicht mal mit Doppelstehfalz machen und das ist mit zusätzlichen Dichtbändern und sauber gefalzt weitaus brauchbarer als so ne Trapezblechplatte... Versuch es, gibt Geld dafür aus, wenn es am Ende nichts taugt machst es halt noch mal.

    Das der Bau dann auch luftdicht sein sollte ist dir bewusst? Was nützt dir die Dämmung im Dach wenn es durch Fenster, Fassade, Türen zieht wie Hechtsuppe? Oder stellst Stoppschilder für die kalte Luft auf? ;) Wat machst mit der warmen feuchten Luft die aus dem Wohnhaus in den Schuppen ströhmt und jetzt nicht mehr vom Luftzug abgetragen wird? Fenster auf im Winter macht ja wenig Sinn wa, dann wird es ja wieder kalt und heizen tust da auch nicht. Dauert dann schon die Kälte vom Lüften wieder auf Temparatur zu bringen, wenn die Heizquelle fehlt. Merke, irgendwie ist das alles nix Ganzes und nix Halbes...
     
  8. bernix

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    sorry Kalle

    wortreicher erklären dass man keine Ahnung hat geht kaum....
     
  9. Kalle88

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    Gratisprobe Weichspühler ist gerade ausgegangen aber zumindestens kann der TS fachlich damit etwas anfangen. Ob er sich davon angegriffen fühlt? Wohl eher nicht.
     
  10. Knoofi

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    Ne, ne, ich fühle mich nicht angegriffen!

    All die Bedenken Deinerseits habe ich geklärt. Da es ja immer 2 Meinungen gibt, gehe ich davon aus, dass die Hersteller wissen was sie schreiben und dass das Zubehör entsprechende funktioniert (z.B. Dichtprofile gegen Kapillarwirkung, usw.). Schrauben kommen auf die Erhöhung, nicht ins Tal....
    Dass der Raum natürlich als Ganzes bzgl. Dämmung betrachtet werden muß, das ist auch klar....
    Aber der eine Punkt, das ist meine eigentlich Frage: Gammelt mir das Material OSB zu Trapezblech? Habe ich da wirklich Kondenswasser? Brauche ich Vlies?
     
  11. R.B.

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    und was soll das Vlies in dem Fall bewirken?
     
  12. Kalle88

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    Da es hier nicht darum geht etwas vernünftig zu machen sondern Scheiße gesund zu beten bin ich für meinen Teil raus. Wenn du der Überzeugung bist der Hersteller weiß was er sagt, dann mach es so. An deinem DIY kann ich leider mit fundiertem fachlichen Wissen nichts mehr gesund beten.
     
  13. Knoofi

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    Hach, Kalle, Du machts dem Ruf der Dachdecker aber schon alle Ehre, oder?
    1. Ich habe nicht gefragt, ob ich meinen Aufbau so mit den Trapezblechen machen kann, oder? Ich würde Dir sogar Recht geben, wenn ich etwas mit Zeug aus dem OBI zusammenbasteln wollte. Ich will mich jedoch auf Gesamtkonzepte von Fach-Händlern verlassen.
    2. Ich habe meinen Dachstuhl, meine Heizungsanlage, usw. alles von Fachfirmen machen lassen (nicht beim billigsten, sondern nach viel Recherche beim m.E. qualitativ besten). Ich werde daran bis weit in die rente zahlen. Keinen Cent "schwarz", keinen eigenen Pfusch. Ich denke, es steht mir zu, dass ich für ein verf***** Hünerhaus keine Flachdachkonstruktion machen lasse, da ich, zu meinem Bedauern, keinen Dukatensch.eisser habe.
    3. Wenn wir ehrlich sind: Wie viel Wasserflecken hast Du schon an Decken gesehen, da das projektierte Flachdach nicht funktioniert? Obwohl von Fachfirmen gemacht (damit meine ich nicht "jedes Flachdach").


    @ R.B.: Bei manchen Verlegeanleitungen wird Vlies aufgeführt, als "Wasserspeicher" für das Kondenswasser. Hier wird dann noch eine Trennlage empfohlen, damit das feuchte Vlies nicht direkt am Tragholz anliegt. Allerdings wird dort immer von "offenen" Blechen ausgegangen, ich will ja drunter dämmen.
     
  14. bernix

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    ...es geht hier nicht darum Scheisse gesund zu beten und fundiertes Fachwissen kann ich leider nicht erkennen.
    Ich war vor Jahren in der Trapezblechbranche tätig und schreib dazu später noch was. Momentan hab ich keine Zeit...
     
  15. Kalle88

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    Welcher sollte der sein?

    Ich zitiere dich selber:

    Generell, spricht hoffentlich nix gegen diesen Aufbau?

    Meine Hautfrage: Die Trapezbleche, kann ich hier normale, un-isolierte, ohne Vlies nehmen? Oder ist hier mit einem Problem zu rechnen, das ich nicht sehe (Kondenswasser, o.ä.)?


    Generelle Aufbau meinst also nicht den Aufbau im Gesamten? Gut zu wissen! Nach Kondenswasserproblemen hast du nicht gefragt? Und darauf auch keine Antwort bekommen?

    Dein Fachhändler kennt die norminativen Bestimmungen des Dachdeckerregelwerks? Der DIN? Der Fachmarkt verdient nicht an dir, wenn er dir das Zeug verjubelt? Dem Fachmarkt gegenüber kannst du n Haftung treten, wenn es in die Hose geht? Wie viele Ziegelhersteller geben Dachneigungen für ihre Produkte an, die jenseits der Fachregeln sind? Wie oft wird in Deutschland ein Handwerker von Handel und Industrie im stich gelassen, wenn das Werbeversprechen nicht eingetreten ist? Wie kannst du als Laie überhaupt ein gutes Trapezblech erkennen? Kennst du die unterschiedlichen Eigenschaften die die Materialien inne tragen? Sei es längen Ausdehnungen, Korrosionsschutz, Zusammenspiel mit anderen Metallen usw?

    Sind dir Materialeigenschaften von OSB bekannt und bewusst? Weißt du in welche Gebrauchsklassen die einzuordnen sind? Wie die auf Feuchtigkeit reagieren?


    Das interessiert mich nicht die Bohne, was du alles hast ausführen lassen oder nicht. Hier geht es um deine gestellten Fragen, die habe ich beantwort, welcher Rattenschwanz ist mir sowas von gleich. Dir steht alles zu, als wenn ich dir etwas verboten hätte. Ich habe dir eine Empfehlung ausgesprochen, wer sagt dass du sie einhalten musst? Erzähl mir den Teuro, der aus einer ungenügend regensicheren Deckung mit Zusatzmaßnahmen resultiert gegenüber einem normalen einfachen Flachdach ohne nötige Zusatzmaßnahmen? Was zahlst pro m2 mit allen drum und dran für deine Lösung?

    Und das bedeutet das Flachdächer immer lecken? Bis jetzt hat jedes Flachdach von mir oder meinen Kollegen - die wesentlich länger im Beruf sind - gehalten was er verspricht, nämlich dicht zu sein. Aber irgendwie muss man Recht behalten - is ebenso also lasse ich dir den Spielraum, wenn es hilft.

    Aber Bernix wird uns das schon erklären, wie das alles funktioniert und am Ende auch noch fachgerecht ist...
     
  16. Elopant

    Elopant Gast

    Machbar ist es schon mit Trapezblechen und Zusatzmaßnahmen ( und damit meine ich nicht die fehlende Trag-, und Konterlattung ). Aber ich denke von den Kosten wird es keinen großen Unterschied machen, ob mit Trapezblech und Zusatzmaßnahmen oder als Flachdach ausgeführt. Viel wichtiger ist es, erst mal den Aufbau unterhalb der Trapezbleche zu überdenken.
    Das Vlies an der Unterseite soll bei einem Wetterumschwung das anfallende Kondenswasser aufnehmen und später wieder abgeben, das funktioniert aber nur bis zu einer gewissen Menge, wenn die Trapezbleche nicht vollflächig aufliegen. Des weiteren benötigst Du die Traglattung, um die Trapezbleche vernünftig zu befestigen ( Auszugswerte ), die Konterlattung ist für die Hinterlüftung gedacht, um das Rücktrocknen des Vlieses zu beschleunigen, auch wenn es in diesem Neigungsbereich nicht viel Lüftung geben wird. Auf jeden Fall solltest Du Dir den Aufbau mal durchrechnen lassen, und das ohne Dachseitige OSB Platte, da es an dieser mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum Tauwasserausfall kommt.
     
  17. Kalle88

    Kalle88

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    Aber Elo darum geht es doch garnicht... Ein Flachdach ist halt einfach buh... und der Bernix erzählt mir bestimmt gleich, dass die Wunder EPDM Dichtscheibe der Bohrschrauben (in Hoch- und Tiefsicke!) zwar ihre 25 Jahre Plus auf den Buckel bekommen kann und damit ja absolut Regensicher ist. Wenn der Verarbeiter es dann auch weiß, sie genau Senkrecht zur Platte einschraubt und das Anzugmoment noch einhält, dann mag ich das auch glauben. Ob das baupraktisch der Möglichkeit entspricht? Wohl eher weniger.

    Wenn der Verarbeiter dann auch noch über die Eigenschaften des Metalls bescheid weiß, die Fixpunkte richtig setzt damit das Anzugmoment auch weiterhin bestehen bleibt und nebenbei dem Windsog Rechnung trägt dann ist alles rosa. Bei dem gesamten Aufbau bezweifel ich aber ganz stark, dass da nur in irgendeiner weise das Wissen vorhanden ist. So langsam verstehe ich warum hier einige Themen nie eine Antwort erhalten... einfach sein lassen, dann lebt es sich ruhiger.
     
  18. bernix

    bernix

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    ...nein, der Bernix erzählt dir dass für ihn die Tiefsicke tabu ist! ...und das bei Einsatz von Kalotten und Schrauben auch ohne Schraubendichtung nur theoretisch kleine Mengen an Wasser unter das Blech gelangen können...

    Geplant ist soweit ich es verstanden habe ein Anbau, der keine Wohnfunktion hat. Trotzdem kann es nicht schaden die Innendecke dampfdichter auszuführen als aussen.
    Es ist auch nicht unsinnig den Schuppen zu dämmen: Meine Dachdämmung im Carport macht sich ganz gut im Sommer wie im Winter...
    Es wäre für mich denkbar (die genaue Vorortsituation kenn ich nicht) auf die OSB eine Unterspannbahn aufzutackern und die Trapezbleche direkt zu verschrauben (ggf mit mehr Schrauben).

    Nennenswert Kondensat kann sich nur dann bilden wenn der Luftkanal der Hochsicke durchströmt ist.
    Dafür gibts Schaumstoffprofile die dies unterbinden (alternativ passenden Zahnbleche).
    Eine Kapilarwirkung an den den Plattenstössen kann man durch Dichtungen unterbinden (falls überhaupt notwendig). leichtes Abkanten der Tiefsicke an der Rinne verhindert Zurücklaufen des Wassers bei niedrigem Gefälle. Schlagregendichtigkeit am First durch Zahnbleche (, Schaumstoffzahnprofile) und Hochziehen der Tiefsicke. Für Ortgang und Wandanschluss sind entsprechende Bleche auch schon erfunden worden.

    Gerade Bohren kann man mit kleinem Portalständer ...ggf etwas in die OSB ...dann klappts auch mit dem gerade Einschrauben.

    Kurzum: eine Notwendigkeit für ein Vlies sehe ich nicht...aber möglicherweise eine Antidröhnbeschichtung.
    Trapezprofil ist bei Regen etwas lauter als ein Dachpappedach...
     
  19. Kalle88

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    Und bei deinem ganzen Tönneff ist ein Trapezblechdach immer noch wirtschaftlicher als ein stinknormales Flachdach? Erzähl mir doch nichts!
     
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  21. bernix

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    mal abgesehen davon dass ich nicht weiß was du unter "stinknormalem Flachdach" verstehst, war das auch nicht die Frage...
     
  22. Kalle88

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    Lassen wirs, du bist mir fachlich einfach überlegen und kannst daher den Sinn oder Unsinn nicht erkennen den ich meine. Wozu also diskutieren, es steht schon alles drin was hier stehen muss.
     
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