Wer kennt den Hersteller dieser Holzfaserplatte?

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  1. #1 schlossallee, 7. August 2007
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    Hallo zusammen!

    Wer kennt den Hersteller und die Produktbezeichnung dieser Holzfaserplatte?

    Es sind keine Daten aufgedruckt. Einbau zwischen Herbst 1990 und Sommer 1991.
    Die Platte hat eine keilförmige (Dreieck) Nut- und eine Feder. Bituminiert ist die Platte wohl auch. Scheint kein namhaftes Produkt zu sein?!

    Hat jemand ein altes Prospekt davon? Für einen Scan wäre ich sehr dankbar!

    Schon jetzt Danke für die Hilfe!

    [​IMG]
     
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  3. carpe

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    Sieht ja nicht wirklich gut aus.
    Von der Verbindung her könnte ich auf Gutex tippen.
    Andererseits kannte ich dieses Bauprodukt aus meiner damaligen Gesellenzeit nur unter dem Begriff Odenwaldplatten.
    Vielleicht ehemals Hornitex - jetzt glaube ich Sonae Industries bzw. Glunz.

    Unterlagen leider negativ, da damals noch nicht selbständig.
     
  4. #3 schlossallee, 7. August 2007
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    Hallo Carpe!

    Vielen Dank schon mal!

    Die Platte ist nur ein kleiner Teil des Gesamtschadens...

    Bei Hornitex /Glunz ist die Nut wohl anders. Odenwald hat diese Nut-Federplatten zu diesem Zeitpunkt nicht /nie hergestellt.

    Gegen Gutex sprach die fehlende Kennzeichnung. War aber auch meine/unsere Vermutung. Gutex hat auf Anfrage mitgeteilt das sie solche Produkte hergestellt haben, dies aber wohl sehr wahrscheinlich nicht von ihnen sei? Weiß keiner mehr bei denen. Wir suchen jetzt noch alte Gutex Unterlagen.

    Vielleicht ein Nachahmerprodukt, Billigware? So die Aussage des Dämmstoffherstellers.

    Die Frage ist vor allem ob es eine bauaufsichtliche Zulassung hat und ob es Verarbeitungsrichtlinien gab. :deal
     
  5. R.J.

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    Das mach ein bisschen neugierig.
    Gibt es denn einen Schaden das Zulassung oder Verarbeitungsrichtlinien relevant wären?

    Ich hätte auch auf Gutex getippt.
     
  6. #5 Jürgen Jung, 7. August 2007
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    ich auch :konfusius
     
  7. #6 schlossallee, 8. August 2007
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    Hallo!

    Die Verarbeitungsrichtlinien aus folgendem Grund:
    Wären eine Verklebung der Platten untereinander und das Aufbringen eines Abklebebandes an Stößen wie Firsten, Graten u.ä. erforderlich gewesen. Was ist bei Abweichungen von der Regeldachneigung bei den Platten zu beachten? Hat der Hersteller dann gar eine vollflächige Abdeckbahn vorgesehen? Wie darf das Produkt verwendet werden?

    Zulassung aus folgendem Grund:
    Ist das Produkt überhaupt für die Verlegung auf dem Dach zugelassen, oder ist das eine Platte für Fußböden oder andere Verwendungsarten.
     
  8. R.J.

    R.J.

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    Ganz so flach sieht das auf dem obigen Bild gar nicht aus.
    Hat es denn nun reingeregnet oder was ist hier los? Der Spannungsbogen ist jetzt straff genug. :frust

    Habt ihr mal auf einem geringfügig größerem Stückchen nach einem Herstelleraufdruck gesucht? Was sagt der, der es verbaut hat?
     
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  10. #8 schlossallee, 8. August 2007
    schlossallee

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    Das Dach wurde großflächig von der Traufe bis zum First aufgedeckt und an weiteren Stellen stichprobenartig. Kein Herstelleraufdruck. :mauer

    Dachneigung 24°. Die Regeldachneigung des verwendeten Ziegels ist um 11° unterschritten, ein wasserdichtes Unterdach mit den Holzwolleplatten nicht vorhanden.
    Die Beweisfrage schließt aber ein, ob auch ob die Holzwolleplatten falsch verlegt/angewendet wurden! Daher der Hickhack mit den Platten.

    Die Holzwolleplatten sind teils stark durchfeuchtet. Die Sparren und Dämmung durchfeuchten im Winterhalbjahr und trocknen anscheinend im Sommer überwiegend aus. Trotzdem noch erhöhe Holzfeuchte im Sparren.
    Feuchtigkeitschäden zeigen sich an der Innenvertäfelung im Bereich der Vernagelung im Sparren (Rostfahnen). Die Dampfsprerre verhindert schlimmeres.

    Sapnnungsboden entbogen?!
     
  11. Lukas

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    Hi!

    Ne Menge Plattenwerkstoffe haben den Aufdruck auf der Unterseite.
    Da steht dann sogar auch, daß das die Unterseite ist.

    Gruß Lukas
     
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