Werkzeugausstattung

Diskutiere Werkzeugausstattung im Sonstiges Forum im Bereich Sonstiges; Hallo, nach meinen, durchaus positiven Erlebnissen, wollte ich mal Laien und Fachleute ganz allgemein zum Thema Werkzeug befragen bzw. von...

  1. #1 Unregistrierter, 14. Januar 2013
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    Hallo,

    nach meinen, durchaus positiven Erlebnissen, wollte ich mal Laien und Fachleute ganz allgemein zum Thema Werkzeug befragen bzw. von meinen Erfahrungen berichten.
    Es geht, Verweis auf die Forenregeln, klar NICHT um eine konkrete Produktberatung!

    Hintergrund: Ich wurde von allen belächelt als ich mit dem Start vom Hausbau auch automatisch nach und nach immer mehr Werkzeug angeschafft habe.
    Richtig ausgelacht wurde ich, als ich viel "blaues M" als TOTALER LAIE gekauft habe. Mein Gedankengang war total simpel: Wenn ein Laie mit Schrott versucht zu werkeln, geht es total in die Hose. Hat er gutes Werkzeug, fällt es ihm leichter und man kann so manche Unerfahrenheit ausgleichen. Ist genau so aufgegangen!

    Was soll das jetzt?

    naja, meine Idee ist wie folgt:
    Ein Laie gibt seine Erfahrungen preis, damit andere Laien eventuell für ihren geplanten Hausbau was mitnehmen.
    Ein Fachmann kann konkret was beitragen, da der sich ja logischerweise in dem Umfeld besser auskennt.

    So ne Art Austausch ohne Gerätebesprechung: "Auf was kommt es bei welchem Werkezug an", "Was sollte man für welches Werkzeug in etwas investieren"

    Ich fang einfach mal an:

    Winkelschleifer:
    War für mich ein Fall für MARKE. Das Werkezug ist gefährlich, da will ich nicht "made in china", das Werkzeug braucht Leistung und muss sehr staubresistent sein.
    Weiter war mir wichtig: man braucht im Regelfall zwei. Eine kleine (bei mir 125er) für filigranere Dinge und eine große (230er) um Schnitttiefen realisieren zu können.
    Hat sich bewährt, würde ich wieder so machen. Ein Set mit beiden kostet (ohne Trennscheiben) rund 170Euro in guter Qualität.

    - Leistung ist wichtig, Verarbeitung und vor allem Staubresistenz
    - als Heimwerker sollte man aus Sicherheitsgründen nicht billiges Zeug kaufen, High-End braucht man aber auch nicht. So oft nutzt man das Werkzeug ja im Regelfall zu Hause nicht. Anfangs mehr, wird aber weniger.

    Akkuschrauber:

    Für mich klar eines der wichtigsten Werkzeuge für das Eigenheim. Braucht man eigentlich ständig, kauft man was amtliches erspart man sich auch die Bohrmaschine.
    Ich hab nen 18v LiON Schlagschrauber mit nem "blauen Gehäuse" und massig Zubehör gekauft. Nicht ganz biollig (250Euro), hat sich aber schon bezahlt gemacht.
    Bohren in Kalksandstein ist kein Problem, Schrauben geht immer wie man es muss. Entweder sensibel mit feinjustierbarem Drehmoment oder mit Kraft für große Durchmesser.
    Vorteil der teuren Geräte ist ganz klar: sehr feinfühlig zu dosieren, zwei Akkus, 15 Minuten (!) Ladezeit. Braucht man dauernd, daher für mich ein Fall für "lieber nen paar Euro mehr, lohnt sich".
    - Akku (LION!) und Kraft sind wichtig. Kraft muss aber dosierbar sein! Die Drehmomentsperre sollte gut greifen, 18V (in meinem Fall 42NM!) brechen einem schnell mal die Hand, wenn das Ding sich fest setzt.
    Tipp am Rande: ein 18V Schrauber mit Power ist zwar universell einsetzbar, allerdings auch recht groß und mit Gewicht. Zum Möbelbau auf kleinem Raum eignet der sich nicht immer ideal. Die Kraft braucht man da nicht und die Größe ist hinderlich.
    - man sollte durchaus ein paar Euro mehr in die Hand nehmen. Die Qualitätsunterschiede sind enorm, kaum ein Werkzeug braucht der Heimwerker öfter

    Thema Bohrmaschinenersatz: Man kann damit keine Deckendurchbrüche machen, wer mit FBH baut wird dies aber eh meiden wie der Teufel das Weihwasser.
    Allerdings braucht man, bei nem guten Schlagschrauber, keine Angst vorm Löcherbohren in normalen Wänden haben. Kein Mensch braucht ne Shlagbohrmaschine um 6mm Löcher in Kalkssandstein zu bohren. Bei Porenbeton schon gar nicht. Hier kann ein guter Schlagschrauber in der Tat die Anschaffung einer Schlagbohrmaschine überflüssig machen. Ich hatte selbst bei ner Durchbohrung von ner 11,5er KS-Wand null Probleme.

    Stichsäge:
    Hier habe ich auch mehr Geld in die Hand genommen. Man braucht sie recht regelmäßig und qualitativ gutes Werkzeug sägt einfach exakter. Der Unterschied zum Billig-Zeug ist merkbar!
    Mir war hier wichtig ne Säge im Profidesign, also ohne oben umlaufenden Griff, zu haben, da ich hier in der Handhabung Vorteile sehe. Weiter ist es wichtig auf ausreichende Leistung und Schnitttiefe zu achten. ggf. auch auf die Möglichkeit 45Grad Schnitte zu machen.

    - Schnitttiefe sollte 120mm, besser 135mm betragen
    - eine LED-Ausleuchtung am Sägeblatt ist praktisch
    - 45 Grad Schnitte je nach Anwednungsfall auch, mir war die Option wichtig
    - Leistung sollte jenseits der 500W liegen, 135er Schnitttiefen gibt es meist erst jenseits der 600W
    - mehr Geld = mehr Kraft, bessere Führung und im Ergebnis auch ein besserer Schnitt
    - werkzeugloser Sägeblattwechsel sollte Pflicht sein
    - 180-200Euro kostet die gute Klasse, war es mir wert, bauchbar geht so bei 100Euro los.

    Kreissäge:

    Hier habe ich es recht einfach gehalten: 1500W, 6,6cm Schnitttiefe und ne gute Handhabung.
    Als Heimwerker braucht man hier, meine Meinung, keine Unsummen ausgeben. Meine hat 60Euro gekostet und wird im Regelfall eh nur für grobe Schnitte oder "mal eben geradeaus" benutzt.
    Zudem braucht man sie nicht so oft.

    Rührwerk:

    sinnvoll zum anrühren von Kleber oder Mörtel, mir reichte hier für den Heimbedarf eine einfache Maschine. 50Euro kostet der Spass.
    Hab ich Mörtel zum Mauern mit angerührt, Fliesenkleber....was man halt so braucht.
    Große Maschinen (nicht nur im Bezug auf den preis, auch im Bezug auf die tatsächliche Größe) braucht ein Heimwerker wohl eher selten.
    So riesen Mengen rührt man nicht an, wirklich oft macht man es auch nicht. Anfangs sicher mehr, irgendwann aber eher selten bis gar nicht.
    50Euro Investition schont den teuren Akkuschrauber und bringt auch, dank 1000W, bessere Ergebnisse.

    Lasermesser:
    Habe ich VIEL zu spät gekauft! Sollte jeder Bauherr direkt am Anfang kaufen!
    Hilft enorm um schon im Rohbau die Einhaltung der Maße zu prüfen.
    Universell einsetzbar. Sei es für die berechnugn wieviel Laminat man braucht, wieviele Fliesen, wieviele Rollen Tapete...
    Der klassische Zollstock ist bei kurzen Distanzen teilweise sinnvoller, aber wer mal ne 9m Wand ausmessen musste, weiß wie umständlich und/oder ungenau das wird.
    Mit nem Lasermesser macht ich das in einer Sekunde mit einer Abweichung von 1mm. Kostenpunkt rund 100Euro. Lohnt sich!

    Auch Messungen die man alleine normal kaum vernünftig machen kann, werden zum Kinderspiel.
    Messungen im Außenbereich (Strasse bis Giebel, wie lang muss der Gartenzaun sein) sind in Sekunden erledigt.

    Schwingschleifer und Bandschleifer stelle ich mir noch als notwendig vor, wäre schön wenn hier jemand was zu diesen Werkzeugen schreiben würde.

    Als Bauherr kauft man, gerade wenn man aus einer Mietwohnung und ohne beruflichen Bezug zum Handwerk kommt, schon eine Menge "Zeugs" ein.
    Viel auch Kleinigkeiten, die sich dann summieren.

    Ich ziehe, so Gott will, in 5 Wochen endlich ein und habe dann noch ne Menge Arbeit vor mir.
    Kellerausbau, Dachstudio....begehbarer Kleiderschrank....

    Mein Budget war von Anfang an rund 1000Euro für Werkzeug, da ich wusste, dass ich viele Dinge einfach brauchen werde.
    Den Tipp würde ich jedem Bauherren auf den Weg geben, das passt schon recht gut.
    Ich habe bislang rund 850Euro für Werkzeug ausgegeben, teilweise hat mir das bereits ne Menge Geld gespart, und werde nach dem Einzug sicherlichnoch hier und da was kaufen müssen.
    Wer von Berufswegen her schon manches Werkzeug hat mag mit weniger auskommen, wer aber wie ich als "Schreibtischtäter" ein Haus baut wird dieses Geld in die Hand nehmen müssen.

    Auch wenn der Fachmann protestieren mag, es rechnet sich.

    Ich habe, als Beispiel, für 165Euro zwei Winkelschleifer (siehe oben) gekauft.
    Damit habe ich überflüssig gewordene Gurtkästen abgeschnitten (Handwerker wollte 250Euro haben), dem Treppenbauer den Estrich aufgeschnitten (wollte 150Euro haben) und mehrere Steine zugeschnitten, um ein Fenster aufzumauern (sollte dann doch höher werden). Zu Letzterem habe ich gar kein Angebot mehr angefordert gehabt, die Maschinen waren schon nach dem ersten Einsatz mehr als bezahlt :bau_1:
     
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  3. H.PF

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    Mhhh... Thema gutes Werkzeug: Mein Vater hat als er das Dachgeschoss ausgebaut hat sich professionelles Werkzeug gekauft. Das war 1982. Ich benutze es immer noch sehr gerne weil es einfach immer noch solide und gut arbeitet... Das Billigwerkzeug, die Billigmaschinen, die dann zwischendurch mal "zugelaufen" sind, sind schon mehrfach ausgetauscht worden... Aber der pneumatische Bohrhammer und die Stichsäge von Busch sind immer noch sehr sehr gut...


    Naja, und das ich mir keine Baumarktware kaufe ist selbstverständlich, allein meine Stichsäge hat über 300 Euro gekostet und sie ist JEDEN Cent wert... Bei mir wird Werkzeug halt viel viel mehr beansprucht als bei einem Laien... UND! ich LIEBE gute Maschinen, ich bin in der glücklichen Situation, das das Finanzamt ohne Murren mir mein Hobby mitfinanziert ;) (Nein, ich übertreibe es natürlich nicht mit dem Maschinenkaufen...)
     
  4. the motz

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    Logisch braucht man Werkzeug im Haus, wenn man was selber macht!

    Wobei's grad beim Werkzeug eklatante Qualitätsunterschiede gibt, welche nicht unbedingt auf den Namen zurückzuführen sind...

    Beispielsweise hab ich mir zu Beginn eine Diskonter handkreissäge, einen Hobel, als auch eine Oberfräse zugelegt...

    Zusammen damals knapp 150€-

    Die Erfahrung: die Oberfräse ist echt ok, den Rest kann man unter Erfahrung verbuchen.

    Falls mal gehobelt wird, hol ich mir das Teil meines Bruders, und zum Thema Handkreissäge: da gibt's für mich nur mehr F***o!

    Kraft ohne Ende, durchdachtes Design, Bedienerfreundlich, und mit Schiene unglaublich präzise!!

    Preislich: wenn man BMW statt Dacia fahren will, wird man auch etwas mehr ins Börserl greifen müssen...
     
  5. the motz

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    Ach Ja- die Winkelschleifer sind beide von meinem Vater- irgendwann in den 70ern erstanden- hin und wieder mal ein Satz Kohlen, evtl den Schleifer etwas Gutes tun ist das einzige, was bei beiden Maschinen zu tun ist...

    Da wackelt kein Lager, das Getriebe regelmäßig gefettet, und gut ist...
     
  6. #5 Unregistrierter, 14. Januar 2013
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    das ist der punkt. gutes werkzeug geht in die erbmasse, schlechtes wird dauernd getauscht und kostet am ende mehr.
    vom ärger ganz zu schweigen...die dinger geben ja immer den geist beim werkeln auf, daher quasi baustop.

    wir sollten hier aber nicht in erinnerungen schwelgen, sondern konkret hilfestellung geben und erfahrungen austauschen
    was muss wie teuer sein? was muss eine maschine können? lohnen sich 50euro mehr für funktion XYZ...

    so in der art. ich denke das bringt beiden "lagern" was: den laien und den profis ;)
     
  7. H.PF

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    Dann mal konkretes Beispiel:

    Alter pneumatischer Hammer von meinem Papa Vers. meinem mittelgroßem pneumatischen Bohrhammer der Profiklasse

    Alt: 450 w, 1,9 kg,

    Neu: 850 W, ca 4 kg....


    Wenn ich Größeres zu bohren habe oder vielle Löcher in Beton nehme ich meinen Neuen.

    Wenn ich aber z.B. auf einem Umzug helfe dann nehme ich die Alte. 2 kg hält man mal eben locker mit einer Hand am ausgestreckten Arm und hängt Lampen auf oder Küchenschränke...


    Da reicht der voll und ganz für aus, warum soll ich dann das doppelte Gewicht buckeln?

    Man kann auch auch mal 12 mm damit bohren, ist halt dann die obere Grenze, normal würd ich dann da eher meine Dicke für nehmen...

    Akkuschrauber:

    Ich habe blaue 14,4V-Akkumaschinen. Sind für mich als Dachdecker eine gute Größe für Aufdachdämmung, Sparren wechseln etc. Man kann vieles damit machen, kleine Schrauben aber auch mal ein paar 180 mm lange Schrauben.

    Wenn ich aber Möbel zusammen baue geht für mich nix über meinen Ixo. Den liebe ich dafür heiß und Innig!

    Dafür dürfen die Schrauben halt nicht länger als 40 mm sein...

    Und für alles dazwischen habe ich meine Hilti mit 9,6V...

    Mich reizt jetzt noch eine Akkumaschine mit 24 V als Schrauber...

    Hab ich schon erzählt das ich gute Maschinen liebe?

    Kettensägen:

    Meine Blaue Elektro wurde angeschafft zum Brennholz sägen. Nach mehreren Reklamationen wurde sie dann ausgetauscht gegen eine Orange vom Andreas S. Die sind einfach viel viel robuster als die Blauen... Fürs Dach reicht Blau, für richtig grobes Gewerk muß es eine Orange sein...

    Und für im Wald sowieso nur Orange...
     
  8. #7 Unregistrierter, 14. Januar 2013
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    heute morgen habe ich bei meinem trockenbauer den pornoschrauber gesehen.
    blau mit M , schlanke 36V, MAGAZINSCHRAUBER.

    MÄNNERWERKZEUG :D

    GK-platte, ein mann, in die dachschräge...30 sekunden. wroam...wroam...wroam...

    braucht als heimwerker keine sau so nen teil...aber alleine der auftritt wäre schon den tausender wert :D

    IXO finde ich für schwedische möbel auch genial. hab aber keinen gekauft da ich, schande auf das alter, mittlerweile irgendwie mehr zu massiven möbeln tendiere. die werden halt nicht zu hause selber aufgebaut ;)

    kann einer was zu bandschleifern und schwingschleifern sagen?

    lohnt sich die anschaffung für den privaten bauherren und auf was sollte man achten?
     
  9. Biber53

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    Holger,

    hoffentlich nimmst Du das Zeug nicht mit ins Bett!?

    mfg
     
  10. H.PF

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    Neee *grins*

    Die haben ihr eigenes Schlafzimmer. Werden bei schlechtem Wetter dann aber vorher liebevoll trockengetupft mit weichen Handtüchern und dann ins Bett gebracht ;)

    Dafür kenn ich auf der Baustelle keine Gnade, die müssen schon malochen bei mir und fliegen auch schon mal durch die Gegend oder saufen bei miesem Wetter halt auch ab...
     
  11. floauso

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    Mein am meisten verwendetes Werkzeug ist der blaue GSR 10,8 V Akkuschrauber. Der ist klein, leicht und hat ordentlich Kraft.

    Mein anderer Akkuschrauber mit 14,4 V 2.0 von M hält vom Akku bei minimal mehr Leistung zwar etwas länger, wird aber kaum noch genutzt da schwerer und unhandlich.

    Auch bei Stichsägen kann ich den Ursprungs-TE beipflichten. Hier lohnt es, Qualität zu kaufen.

    Es kommt halt immer darauf an, wie oft man etwas nutzt...
     
  12. H.PF

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    Ich hatte mal eine B&D Stichsäge... Kostete original 100 Euro, für 40 hatte ich die mitgenommen... Damit konnte man echt nicht mal gradeaussägen, die Schnitte liefen überall hin... Sehr grausam, das Scheissdingen... Habs an eine liebe Freundin verschenkt, die war glücklich (bis sie mal gerade sägen musste... Jetzt will sie eine Andere)

    Mit meiner Blauen säge ich an einer Schiene vorbei und der Schnitt ist (bei scharfem Sägeblatt) 100% gerade, wie mit einer scharfen Kreissäge geschnitten... Seitdem benutz ich meine Kreissäge kaum noch, ich mach alles mit der Stichsäge oder mit der Kettensäge...

    Jetzt gehts wieder mit der Kettensäge raus, auf Baustelle tut sich nix, nu ist Waldarbeit angesagt...
     
  13. omb2000

    omb2000

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    Ein Werkzeug wurde noch nicht erwähnt, ich finde es aber sehr wichtig. Und zwar ein guter Nass-/-Trocken-Staubsauger. Gerade wenn schon alles Fertig ist und noch Löcher gebohrt werden müssen ist er sehr praktisch. Auch beim reinigen der Werkstatt möchte ich ihn nicht missen.
    Wichtig dabei:
    - Möglichst lange Zuleitung
    - Möglichst langen Schlauch
    - praktisch ist eine Gerätesteckdose mit Einschaltautomatik (für die Bohrmaschine)

    Ansonsten habe ich noch einen Multimaster von F*** zum Schleifen und für kleine Sägearbeiten. Der hat auch eine sehr lange Zuleitung und gewährt so einen großen Arbeitsradius.
     
  14. Gast943916

    Gast943916 Gast

    mein Zeigefinger.....
    du machst das und du machst das.........
    hält ewig:bef1010:
     
  15. kappradl

    kappradl Gast

    Mann muss sich halt überlegen, ob Werkzeug sich lohnt oder ob der Handwerker nicht doch preiswerter ist.
    Mir fallen noch einige weitere Maschinen ein, aber die braucht man eher, wenn man eine gebrauchte Immobilien kauft und meint, alles selber machen zu können.


    Kleine Ergänzung: Wenn Kreissäge, dann mit Schiene.
     
  16. H.PF

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  17. trekkie

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    Nicht zu vergessen auch paar manuelle Dinge, wenn man nicht wegen jedem Schnulli ne Maschine anschmeissen muss:

    - brauchbare Handsäge (Sil*y, D*ck, F*lco, u.a.)
    - scharfes, gut gestieltes Beil
    - Stechbeitel
    - ...
     
  18. H.PF

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    Du hast bei deiner Aufstellung die scharfe Sanitäterin vergessen ;)
     
  19. Neutal

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    Klar kann man gutes Werkzeug kaufen. Gutes Werkzeug kann aber auch seine Stärken nur zeigen, wenn es der Bediener kann. Eine Profikamera macht aus mir noch lange keinen Profifotografen. Den Blick fürs wesentliche braucht man selber, die Arbeitsabläufe muß man begriffen haben. Die richtige Wahl beim Kreissägeblatt ist ganauso wichtig wie die richtige Schnittiefe(sehr entscheidend für Standzeit des Blattes und die qualität des Schnittes)
    Ich hatte Praktikanten, die konnten trotz Profiwerkzeug keine brauchbaren Resultate erzielen. Ein Akkuschrauber kann so teuer sein wie er will, weiß man nicht wie die Schraube angesetzt wird, so taugt er nichts. Und bei allem Qualitätsbewußtsein. Ich habe eine alte günstige Stichsäge(ca.250€) mit der erziele ich deutlich bessere Schnittergebnisse als mit meiner teuren. Der Preis ist hier nicht entscheident, sondern das handling. Zu viel Kraft im Gerät nicht kontrollieren zu können versaut einem die ganze Arbeit. Werkzeug muß weder teuer sein noch braucht es eine Marke, es muß nur zu mir und meiner Arbeitsweise passen.
     
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  21. Maik86

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    Das ist aus meiner Sicht schon teuer... Meine kleine grüne B***h hat 50 Euro (reduziert von 100) gekostet. Für meine wenigen handwerklichen Arbeiten schickt die voll und ganz.
     
  22. H.PF

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    Naja... Du hast halt eine BO***H!!! Noch Fragen? Mein ganzer Werkzeugbestand ist von denen... Bis auf meine Billigflex (das Scheißdingen will seit 2006 nicht kaputt gehen!) und meine schweren Kettensägen...
     
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