Wie am besten Vorhaben beschreiben?

Diskutiere Wie am besten Vorhaben beschreiben? im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, wir haben heute den Kaufvertrag für ein RMH unterschrieben. Unter anderem planen wir die Vergabe folgender Arbeiten an einen Elektriker: -...

  1. OlliL

    OlliL

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    Hallo,

    wir haben heute den Kaufvertrag für ein RMH unterschrieben.
    Unter anderem planen wir die Vergabe folgender Arbeiten an einen Elektriker:
    - neue Elektroinstallation in der Küche (16 Steckdosen für alles mögliche, teilweise gesondert abgesichert (Ofen, Boiler) + 1 Kochfeldanschluss)
    - Cat 7 Verkabelung im 2xWohnzimmer (EG), 2xKinderzimmer (OG), 2xSchlafzimmer (OG), 4xArbeitszimmer (OG) und 2xDachgeschoss mit Patchfeld im Keller
    - SAT Verkabelung vom Dach (Schüssel auf dem Dach) in die gleichen Räumen.

    Wo welche Dosen hinsollen wissen wir
    Die aktuelle Führung der Leerrohre ist uns aktuell nicht bekannt bzw. ist unbekannt ob Leerohre verwendet wurden - es gibt aber diese Unterputzverteiler mit den Kunststoffdeckeln
    Es existieren (dem Anschein nach!) 2 Schächte im Haus durch die Leitungen deckendurchführend unserer laienhaften Meinung geführt werden können.

    Ich möchte mir im Vorfeld Angebote von verschiedenen Elektrikern einholen um möglichst früh nach Besitzübergabe mit den Arbeiten beginnen zu können da dies erledigt werden sollte/muss bevor neue Böden kommen, tapeziert werden kann usw.

    Daher möchte ich nun beschreiben wo was hin soll. Dazu habe ich mir gedacht:
    - Grundriss der einzelnen Etagen
    - "Nummerierung" der jeweiligen Wandseiten wo eine Installation hin soll
    - Zeichnung der jeweiligen Wand mit Maßen wo genau welche Steckdose hin soll und wo sich gg. einer der 2 Schächte an dieser Wand befindet.
    - Markierung wo im Haus der "Sicherungskasten" ist.

    Eigenleistungen die wir planen:
    - wir besorgen alle Dosen, Schalter usw (B...rk...r)
    - wir würden nach Anweisung des Eli mit Mauernutfräse schlitzen (DIN zum Schlitzen soll natürlich beachtet werden) und die Dosenlöcher bohren
    - die Schlitze verfüllen wir nach erfolgter Installation selber

    Welche Angaben würden fehlen um ein Angebot abzugeben bzw. kann ich mir die Arbeit sparen und sollte lieber was anderes an "Vorgaben" erzeugen?
     
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  3. Julius

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    Das kann aufgrund solcher Angaben keiner belastbar einschätzen.

    Entweder wird es ein satt kalkuliertes Pauschalangebot oder Du bekommst überhaupt nur Einheitspreisangebote (also Verrechnung nach tatsächlichem Aufwand, der aber erst hinterher feststeht).

    Wenn Du es vorher wissen willst/mußt: Planer mit Planung und Ausschreibung beauftragen!
     
  4. Nordpassat

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    Das wird am besten nur mit einem Vor-Ort Termin zu kalkulieren sein.
    Aber bei den "Vorgaben" würde ich nur nach Aufwand abrechnen!
     
  5. papawaa

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    Dosen oder Ports?
     
  6. OlliL

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    Dosen mit 2 Ports sollen verwendet werden.

    Wenn ich mir die Frage erlauben darf? Warum ist eine Angebotserstellung so nicht möglich?
    - Kabellängen können Aufgrund der Grundrisse, und Wandzeichnungen(!!!) ermittelt werden
    - Durch die günstige Lage von Versorgungsschächten (aktuell wird dort offensichtlich Strom und Antenne durchgeführt) hätte ich vermutet, das man daraus ermitteln kann wieviel Deckendurchbrüche durchgeführt oder eben nicht durchgeführt werden müssen
    - Durch die Grundrisse (inkl. Bemaßung natürlich) sind Wanddicken und damit Schlitzmöglichkeiten ermittelbar
    - Da ich die Schlitzung übernehme sollte das Wandmaterial keine Rolle spielen (Ob Stahlbeton oder gemauert)

    Als Laie erschliessen sich somit für mich folgende durchzuführende Arbeiten des Elektrikers

    - Erweiterung Sicherungskasten um 2 Sicherung für den neuen Stromkreis der Küche und den extra abzusichernden Ofen. Für das Kochfeld und den Boiler ist bereits eine extra Absicherung vorhanden.
    - Verlegung sämtlicher Stromleitungen vom Sicherungskasten zu den neuen Steckdosen in der Küche bzw. Unterverteilung "von Steckdose zu Steckdose"
    - Verlegung sämtlicher Netzwerkleitungen vom angegebenen Patchpanel zu den Netzwerkdosen
    - Verlegung sämtlicher SAT-Kabel vom Dach zu den Dosen im Haus
    - Leerrohr-Installation ist für mich nicht nötig wenn es nicht aus irgendwelchen Gründen (für irgendeines der gewünschten Medien) vorgeschrieben ist

    Nochmal - folgende Unterlagen möchte ich erstellen und zur Verfügung stellen - vielleicht ging das unter?
    - Grundriss der einzelnen Etagen
    - "Nummerierung" der jeweiligen Wandseiten wo eine Installation hin soll
    - Zeichnung der jeweiligen Wand mit Maßen wo genau welche Steckdose hin soll und wo sich gg. einer der 2 Schächte an dieser Wand befindet.
    - Markierung wo im Haus der "Sicherungskasten" ist.
     
  7. OlliL

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    Hier mal ganz schnell "hingekritzelt" was ich meine mit "Wandzeichnung" - das natürlich nur zum Verständnis hier - in einer richtigen Version natürlich ausführlicher bemaßt und sauberer gezeichnet (wahrscheinlich per Hand und anschliessendem Scan)

    [​IMG]
     
  8. baufix 39

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    um es mal so zu sagen,
    Du mutest Die etwas zuviel zu, so einfach kann man keine Ausschreibung einer Elektroanlage ohne genauere Details
    anzugeben verschicken.
    Es sollten darin die wichtigsten Merkmale der verwendeten Materialien beschrieben sein, das ist schon schwierig.
    Ein reeller Vergleich zu den Angeboten wäre nur eine exakte Beschreibung der Arbeiten.
    Mein Rat, lass die Ausschreibung von einem Jng.-Büro machen, kostet zwar, aber erspart Dir das man Dich mit
    Nachtragsangeboten und Arbeiten abzieht.
     
  9. karo1170

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    Fuer die Kostenermittlung und Angebotseinholung bedarf es deiner "Wandzeichnung" nicht. Um ein Angebot erstellen zu koennen, waere eine Funktionalbeschreibung der zu errichtenten Anlage inkl. Grundrisse, bauliche Randbedingungen (Aufbau Decke,Waende, FuBo) und dem gewuenschten Ausstattungsgrad und Umfang der Leistungen (ab HAK, mit/ohne IuK...) notwendig. Dort lassen sich auch alle weitere Vorgaben (Eigenleistung, Material, Bauzeit,...) unterbringen.
     
  10. OlliL

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    OK, ich stelle mir das laienhaft offensichtlich alles ein wenig zu einfach vor "ein paar Kabel" vom Hausverteiler im Keller in die Küche zu ziehen und genauso ein paar Cat-7 und SAT-Kabel im Haus zu verteilen....
    Gehen wir mal davon aus, ich würde ein Ing. Büro beauftragen mit mir in Zusammenarbeit eine Beschreibung der durchzuführenden Dinge zu erstellen, sowie eine Ausschreibung durchzuführen. Könnt Ihr grob(!) eine Kostenschätzung für die Ingenieursleistung abgeben? Ich habe keinerlei Idee was sowas kosten könnte - liegt man da schon im tausend-Euro-Bereich?
     
  11. Nordpassat

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    Wie gesagt, hol dir 1-3 Firmen vor Ort, lass dir Angebote machen und gut. Selbst wenn die sich die Angebote bezahlen lassen, wird's günstiger als einen Planer zu beauftragen!
    Da kommen immer ein paar Dinge hinzu die man nur auf der Baustelle sehen kann, z.B. Ob die Zähleranlage ok ist, Fundamenterder vorhanden/ok usw.
     
  12. Julius

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    Mit guter Vorarbeit sollte das unter 1k€ bleiben.
    Das Problem dürfte eher sein, einen Planer dafür zu finden.

    Und wenn Du von vorneherein dazuschreibst, daß die Geräteeinsätze bauseits gestellt werden sollen, wirdst Du momentan wohl überhaupt kein Angebot bekommen. Oder nur ein satt teures...
    Daher: Warum dieses?
     
  13. OlliL

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    Ich möchte gerne im kompletten Haus das "Schalterprogramm" erneuern um ein einheitliches Bild zu bekommen.
    Generell ist es sicherlich auch nicht verkehrt die übrigen 40 Jahre alten Steckdosen und Schalter im Haus zu ersetzen.
    Da ich das ganze Zeug eh für die alte verbleibende E-Installation im Haus bestelle - warum nicht die Steckdosen für
    Küche + Schalter sowie UAE-Dosen + SAT-Dosen gleich mit bestellen? Kommt mich round about 1k Teuro für das
    komplette Haus (exkl. AP Installlation im Keller)

    Warum macht der Eli ein "satt teures" Angebot wenn ich Steckdosen usw. stelle? Ich schrieb ja das ich B.rk.r Produkte
    (Arsys Edelstahl, 7,25€ 1 Rahmen, 8,33€ 1 Steckdoseneinsatz) verwende und nicht 1 EUR Steckdosen vom Baumarkt.
    Hat der Eli zu wenig Gewinnmaximierung wenn er nicht seinen Kram mitverkaufen kann oder aus Angst ich komme mit
    Billigmüll der sich nur total aufwändig installieren läst?

    Wahrscheinlich ist es tatsächlich am besten mit ein paar Firmen das ganze vor Ort zu besprechen. Mir kommt es nicht
    so sehr auf die verwendeten Materialien an. Leitungsquerschnitt werden die schon wissen (sage ihnen wofür jede Dose
    gedacht ist von mir aus). Bei Netzwerkkabel gibts die Vorgabe CAT 7 (Auch wenn es aktuell nur 6er Dosen gibt) und bei
    den SAT-Kabeln 100dB.
     
  14. drsos2

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    Die Firma verdient auch am Material. Nur mit Stundenlohn ist für die nicht viel zu reissen. Also wird sie dir den entgangenen Gewinn vom Materialverkauf irgendwo anders wieder drauf schlagen.

    Viel Spass beim Schlitzen von Beton. Vielleicht solltest du das besser lassen.

    Es fehlen noch die Anschlüsse im Flur für AP (WLAN).

    Ich würde alle Leitungen zum Keller führen (analog zum Netzwerk)
     
  15. OlliL

    OlliL

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    AP im Flur hatte ich hier in der Tat nicht aufgeführt, hatte ich aber soweit bedacht (AP Netzwerkdose + AP Steckdose unter der Kellertreppe) Das Treppenhaus besteht aus ner offenen Holztreppe - ich gehe davon aus, dass die Leistung des AP bis zum DG reicht. Ich habe hier aktuell ausserhalb meines Wohnhauses im Auto an der Straße noch vollen Empfang und die Sendeleistung ist noch nicht auf Maximum. Genauso "bedacht" eine extra abgesicherte Aufputz-Dose im Keller beim kleinen 19" Schrank wo u.a. auch das Patchpanel rein soll.

    Ich hatte auch überlegt erst alle SAT Leitungen in den Keller zu legen, aber welchen Mehrwert hat dies? Sie müssten von dort wieder in die gleichen Räume wie die Netzwerkdosen. Kann man da evtl. die gleichen "Schlitze" mitverwenden? Ist man evtl. "zukunftssicherer" falls man mal von SAT auf Kabel umsteigen will und dann die gleichen Leitungen verwenden kann? Nur rein interessenhalber... will mich ja hier keinen guten Vorschlägen verschliessen.

    Grundsätzlich habe ich aber die Message verstanden und werde mir mal 3 lokale Elektriker suchen und mit denen mal das ganze durchsprechen, besichtigen und anhören was die dazu zu sagen haben.
     
  16. papawaa

    papawaa

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    Kurzer Hinweis. Lass das ganze Sat Zeugs weg und mach Sat2IP. Spart jede Menge Kabel und zukünftig kommt Hausintern eh immer mehr per LAN/ WLAN zu den Geräten. Koax hat im Haus selber ausgedient und nur noch in der Hauszuleitung seine Berechtigung. Für Geräte mit Antennendose gibt es Medienkonverter für kleines Geld.

    Damit kannst du den Datenstrom deutlich leichter und besser managen und verwalten.


    Achtung!!! Das ist meine persönliche Meinung und stimmt nicht zu 100% mit der Forenmeinung überein.
     
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  18. drsos2

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    Von der Sat-Schüssel 4+1 oder 8+1 Leitungen in den Keller zum Multischalter legen. Von dort aus je 1 oder 2 Leitungen in die Räume legen.
    Im Keller hast du die ganze Technik zusammen und könntest sie bei Bedarf kombinieren. Außerdem ist der Raum kühler.
     
  19. OlliL

    OlliL

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    Wollte mir an die SAT-Schüssel einen Octo-LNB machen von dem ich aktuell 5 Anschlüsse nutze. Den 6. dann irgendwann mal im DG. Der 7. und 8. bleiben wohl dauerhaft ungenutzt. Würde sich natürlich lohnen wenn man irgendwann mal auf die Idee kommt die Dinger doch zu nutzen, und dann könnte man aus den verbleibenden 2 Leitungen tatsächlich sowas wie SAT>IP machen.

    Man kann natürlich auch in der Tat alle 8 Leitungen von der Schüssel in den Keller, von dort eine ins Wohnzimmer wo mein TV nur DVB-S2(-C,-T) kann. Im Schlafzimmer benötige ich eh einen externen Receiver, da könnte man SAT>IP machen und im Kinder- wie auch Arbeitszimmer würden die SAT-Anschlüsse eh noch nicht genutzt. Würde heissen eine echte SAT-Leitung vom Keller in das Wohnzimmer, der Rest SAT>IP.
    Da müsste man dann auf die Zukunft von SAT>IP hoffen.... nur wird einem keiner sagen können ob SAT>IP in 5 Jahren wieder vom Markt ist oder der Zukunftsstandard....
     
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